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Theorie

Diese Kategorie enthält 19 Beiträge

Kommunismus – Keine schöne Utopie, sondern eine Notwendigkeit – Band 3, Teil 10: Bilan, die Holländische Linke und der Übergang zum Kommunismus

von https://de.internationalism.org Nach einer Verzögerung, die viel länger war, als wir ursprünglich beabsichtigt hatten, nehmen wir den dritten Band der Reihe über den Kommunismus wieder auf. Erinnern wir uns kurz daran, dass der erste Band, der auch in englischer und französischer Sprache als gedrucktes Buch erschienen ist, damit begann, die Entwicklung des Konzepts des Kommunismus … Weiterlesen

Proletariat und Staatseigentum

von Hanns Graaf – https://aufruhrgebiet.de Für MarxistInnen ist die Frage, welche Klasse über die wichtigsten Produktionsmittel (PM) verfügt, von zentraler Bedeutung – für den Klassenkampf, aber auch, um eine Produktionsweise zu charakterisieren. Der Begriff „Eigentum“ berührt zwei Aspekte: den juristisch definierten Eigentumstitel und die praktische Verfügungsgewalt. Diese beiden „Verfügungen“ fallen nicht immer zusammen, ja sie … Weiterlesen

Gewalt und Diktatur im Klassenkampf

von Amadeo Bordiga – I. Kinetische und potenzielle Gewalt 1. In der Geschichte der menschlichen Gemeinschaften spricht man dann von offener Anwendung physischer Gewalt, wenn Kämpfe und Zusammenstöße zwischen Einzelnen oder Gruppen in irgendeiner Form zur physischen Verletzung oder Vernichtung von Individuen führen. Sobald dieser Aspekt im gesellschaftlichen Leben zutage tritt, bewirkt dies Missfallens- bzw. Beifallsbekundungen, … Weiterlesen

Eine dialektische materialistische Antwort auf „Die Metaphysik der Revolution“.

von Mary Metzger – https://einarschlereth.blogspot.com Aus dem Englischen: Einar Schlereth Ich benutze eine einfache, vielleicht zu einfache Formel, um meinen Schülern die verschiedenen Kategorien des philosophischen Denkens beizubringen. Es ist schwer zu erklären, ohne ein Bild zu haben, aber ich werde es versuchen. Zunächst einmal gibt es die beiden polaren gegensätzlichen Denkweisen, das metaphysische und … Weiterlesen

Das Minsky-Paradoxon zeigt die Unaus-weichlichkeit des nächsten Crashs an

von Norbert Nelte Und die Luxemburgsche „Schrank‎e der Akk‎umulationsbewegung“ zeigt die Tiefe des Crashs an, letzlich „das Ende der k‎apitalistischen Produk‎tion“. Hyman P. Minsky (1919-1966) war ein US-amerikani-scher Ökonom und entwickelte als Anhänger von John Maynard Keynes die Theorie der „finanziellen Instabilität“. Im Gegensatz zu den neoliberalen Milton Friedman Anhängern, die ja immer von einem … Weiterlesen

REVOLUTION ADE?

von Guenther Sandleben – http://www.proletarische-briefe.de Einen Marx zu haben, ohne seine Revolutionstheorie – wäre das nicht eine wirklich komfortable Sache für Gewerkschaftler, Sozialdemokraten, linke Akademiker? Ein Kampf gegen das Lohnsystem könnte als theoretisch aussichtslos gebrandmarkt werden. Die Etablierung und Verbesserung des Sozialstaats, verbunden mit höheren Löhnen würden als Endziel völlig genügen. Und endlich wäre die … Weiterlesen

Mit dem Buch „Einführung in das Kapital von Karl Marx“ von Friedrich Engels hat man schon das Kapital von Marx verstanden.

von Norbert Nelte Ich empfehle jeden Neueinsteiger in den Marxismus, nicht mit dem Kapital anzufangen, es ist  nur was für Spezialisten, besser mit „Einführung in das Kapital von Karl Marx“ von Friedrich Engels. Helmut Kohl erzählte einmal, dass er nur bis zur Seite 100 bei Marx gekommen ist. Karl Marx beleuchtet seine Theorien von  allen … Weiterlesen

Reorganisation und Erneuerung

von Politikus Die Linksradikalen haben ein Thesenpapier veröffentlicht: Die für viele überraschend aufgebrochenen Erhebungen in den letzten Jahren wie die grüne Bewegung im Iran, die Aufstände des arabischen Frühlings in Ägypten, Tunesien, Syrien, die Gezi-Proteste in der Türkei, die Massenproteste des 15M in Spanien, die Anti-Austeritätsproteste in Griechenland haben zwar gezeigt, dass innerhalb dieser Bewegungen … Weiterlesen

Karl Marx oder Rosa Luxemburg, „Einschlummern“ oder „Todeszuckungen des Kapitalismus“

Karl Marx analysierte das Ende des Kapitalismus und zeigte auf, dass, nachdem er alle Produktivkräfte voll entwickelt habe, seine Mission beendet sei. Konkret machte er das Ende aus an der Profitrate. Wenn nur noch die großen Konzerne im Durchschnitt von den Profiten lohnend existieren können, für„die die Masse des Profits die Rate aufwiegt wäre überhaupt … Weiterlesen

Rosa Luxemburgs „Die Schlussperiode des Kapitalismus“

von Norbert Nelte Rosa Luxemburg beschreibt am ausdruckreichsten, präziser und intensiver das Ende des Kapitalismus aller Marxisten. Bei Karl Marx ist es ein sanftes Einschlummern. Er schreibt im 3. Band »Die Profitrate, d.h. der verhältnismäßige Kapitalzuwachs ist vor allem wichtig für alle neuen, sich selbständig gruppierenden Kapitalableger. Und sobald die Kapitalbildung ausschließlich in die Hände … Weiterlesen

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