//
du liest...
Ausland, Welt

AKTUELLE BILDERBERG-KONFERENZ ZIELT AUF RUSSLAND

von Wolfgang Eggert
Vor einer Woche wurde – Coronabedingt zum ersten mal seit satten 3 Jahren – wieder einmal eine Bilderberg-Konferenz abgehalten. Tagungsort: das Hotel Mandarin Oriental in Washington, sinnigerweise zwischen Weissem Haus und dem Spionagemuseum gelegen. Thema: „Ukraine und Rußland“ sowie, das gehört quasi dazu, „NATO-Herausforderungen“. Die Teilnehmerliste zeigt, soweit bekanntgeworden, nahezu ausschließlich Vertreter aus den Bereichen Geheimdienste und Militärisch-Industrieller Komplex. Die Konferenzleitung oblag niemand geringerem als dem NATO-Chef himself: Jens – der Falke – Stoltenberg.

Gegen Null: die Medienbegleitung; böswilligerweise auf den Umstand zurückzuführen, daß die Strippenzieher der Bilderberg-Konferenzen in Kaufland-Republiken wie der unseren zugleich die Presse mit aussteuern dürfen. Wer das nicht für möglich hält, sollte sich die Lobby- und Thinktankfamilie unter die staunenden Augen reiben, die allein vom Hause Rockefeller&Warburg aus dem Taufbecken gehievt wurde. Darunter, um beim Thema zu bleiben, die Medien-Loge AtlantikBrücke. Der Friedrich Merz lange Jahre vorstand.
Auch Matthias Döpfner ist der journalistischen Bruderschaft eng verbunden – der  Vorstandsvorsitzende des Axel-Springer-Verlags durfte, als gern gesehener Gast, gerade diesmal auf der Teilnehmerliste des Bilderberg´schen Militaria-Briefings nicht fehlen. Schließlich hatte er erst vor wenigen Wochen zum offenen militärischen Schlagabtausch mit Rußland aufgerufen.
Gleichfalls ein Kind unserer Landes, wenn auch auf der Gästeliste eher eine Überraschung: Thomas Buberl, Vorstandschef des Versicherungskonzern AXA. Vielleicht, wer weiss, wurde er als „Tischdame“ für einen gut informierten Spekulanten eingeladen, der mit einem Warmabriss a la 9/11 das Geschäft seines Lebens plant. Paul Wolfowitz, zigfach Bilderberger und dort im Steering Committee sitzend, hat eine Schwäche für derartige TüröffnerEvents, die er unter den Begriff „Pearl Harbor“ subsumiert. Das letzte, von ihm ausdrücklich empfohlen, hatte sich Superbroker Larry Silverstein, Last-Minute-Käufer der Asbestverseuchten Zwillingstürme, gleichfalls bei der AXA vergolden lassen

Wer hier mitverdienen möchte hält sich an den Tipp wacher BörsenShortseller: Unbedingt schräge Put-Optionen im Auge behalten, die sind immer ein guter Indikator, wenn sich irgendwo was tut. Wer dazu eine standesgemäße Unterhaltung bei der Recherche schätzt, wählt Leonard Cohen. Der alte Kabbala- Beatnik sagte bereits 1986 die Abfolge endzeitlich-terroristischer Einschläge voraus: First Manhattan, then Berlin. Das zweite, noch ausstehende Kawumm legt der seherische Barde auf den Vatertag. Den feiern die Amis in einer Woche.

Diskussionen

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Archiv

%d Bloggern gefällt das: