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Ausland, Russland

Russlands globale Bedeutung 

von Rainer Brunath

Erste Akte dieses Ukraine-Krieges waren der  Golfkrieg, der mit der  Zerstörung des Irak endete. Es  folgte die Zerstörung Jugoslawiens, das als Blaupause dafür dienen sollte, wie künftig der größte Staatsverband behandelt werden wird, der nach der Auflösung der Sowjetunion noch übrig geblieben war – also Russland selbst.

Die im Jugoslawienkrieg erworbene Erfahrung schien den westlichen Groß-Strategen zu bestätigen, dass man die „ungerechte“ Existenz eines so großen Staates mit so reichen Naturschätzen nicht einfach hinnehmen müsse. Der deutsche Außenminister Genscher faselte damals schon davon, dass eine „Welt der Regionen“  die Zukunft sei.

Der US-Geostratege Brzezinski und andere Vordenker der US-Politik hielten es für opportun, die Russische Föderation mindestens in acht Staaten aufzuteilen um sie an die euroatlantische Achse anzuschließen. Russland mit der Ukraine sei eine Supermacht, ohne Ukraine dagegen nur eine Regionalmacht (Obama-Sprech), die kontrolliert, untergeordnet und aufgeteilt werden müsse. Dieser Denke folgt bis heute der Wertewesten und Japan in Asien – durch Einmischung, wirtschaftlich wie durch physischen Terror (Bunte Revolutionen, wie 2014 Maidan in Kiew) um  Möglichkeiten alternativer Entwicklungen zu einer Multipolaren Welt  zu verhindern. Und aus dieser Perspektive ist auch der Ukraine-Krieg zu verstehen, als  ein beginnender Krieg einer neuen Ordnung gegen den Hegemonialanspruch des alten, noch starken, aber im Abstieg befindlichen euroatlantischen imperialistischen Machtblocks, der insbesondere in den letzten 30 Jahren sich immer kriegerischer gebärdete – vertrauend auf sein militärisches gigantisches Potenzial, dass er gewillt ist bis zuletzt auszureizen (Atomerstschlagsdoktrin der USA). Darin liegt die größte Gefahr der aktuellen Konfrontation.

Zu der neuen Ordnung entwickelt sich in wirtschaftlich in rasantem Tempo China, und mit ihr  eine Gruppe von Ländern und Bündnissen, die sich zunehmend der Unterordnung unter  der euroatlantischen Hegemonie  widersetzen. Russland gesellte sich dazu.

China scheint oberflächlich gesehen ein kapitalistisches Land geworden zu sein, denn in den 1990ern  erlaubte es eine wildwüchsige Umgestaltung der Wirtschaft mit dem Ergebnis, dass die  Produktionskapazitäten extensiv erweitert wurden. Ausländische Investoren durften dortige billige Arbeitskraft für ihre Maximalprofite ausbeuten während die chinesische Führung weitsichtig die Kommandohöhen, d.h  stets die wichtigsten Zügel der Wirtschaftslenkung in der Hand behielt, wissend, dass  die  Entwicklung der Arbeitsproduktivität entscheidend fürs Überleben als sozialistisches Land ist. Heute ist China wohl das erste große Land, das seine Rückständigkeit   in geschichtlich kürzester Zeit überwand und  Millionen von Menschen aus der Armut befreite, ja sogar  beeindruckende wissenschaftlich-technische Entwicklungen vorzeigen kann (Raumfahrt, Raketentechnik). Damit konnte sich China eine weltweit so bedeutende Rolle erarbeiten, welche die USA  als lebensbedrohende Konkurrenz erachtete und in Reaktion darauf Sanktionen gegen das Land installierte. Das und wohl auch in Voraussicht kommender Entwicklungen hat die KP Chinas dazu veranlasst, die Zügel wieder anzuziehen und gewisse diktatorische Elemente anzuwenden, um politisch und wirtschaftlich erstens: mit der Dominanz des Kapitalverhältnisses und der Abhängigkeit von ihm zu brechen und zweitens: den ununterbrochenen Einmischungen der imperialistischen Seite in seine innere Angelegenheiten (CIA-gelenkte Massendemos in Hongkong) zu begegnen.  Zügel, die man lockern wird, sobald die Gegebenheiten das zulassen.                                                                                                                                       Um auf Russland zurückzukommen, möchte ich an dieser Stelle zunächst an Stalin erinnern, ohne den Hitlerdeutschland die SU niedergerungen hätte. Stalin ausschließlich als Despoten zu bezeichnen, würde  seiner historischen Rolle und Bedeutung als Befreier der Welt von NAZI-Deutschland nicht gerecht werden und ebenso nicht als vorhersehenden Staatsmann, der nach  dem US-Atombombenanschlag auf Hiroshima erkannte, dass die SU eine Antwort darauf brauchte. Er war es,  der die Entwicklung für Atomwaffen in der SU sofort, als er davon erfuhr, anordnete. In erstaunlich kurzer Zeit danach zog die SU wissenschaftlich-technisch mit den USA gleich, was  letzten Endes die USA daran hinderte ihre Atomerstschlagsdoktrin gegen die SU umzusetzen und was als „Gleichgewicht des Schreckens“ die Welt vor einem Atomkrieg bewahrt hatte.                           Sofort nach Kriegsende hatte der Kreml seine Armeen weitgehend demobilisiert, denn die Soldaten wurden als Zivilisten gebraucht, als Arbeiter, Techniker und Ingenieure für den Wiederaufbau der Dörfer, Städte, Industrieanlagen und Infrastruktur, die von der Nazi-Soldateska gemäß ihrem Auftrag, beim Rückzug nur “verbrannte Erde” zu hinterlassen, dem Erdboden gleichgemacht worden waren.  Aber das reichte nicht: Jede halbwegs objektive historische Analyse zeigt, dass die Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg nicht die Kraft und erst recht nicht die Absicht hatte, einen Krieg gegen den Westen zu führen, zumal hinter den Westalliierten die gewaltige Wirtschaftsmacht der vollkommen unzerstörten USA stand.                                                                                                 Der SU und nach 1989 der Russischen Föderation (RF) gelang es trotz wissenschaftlich-technischer Erfolge  nicht, eine gesunde wirtschaftliche Grundlage für eine elementare Unabhängigkeit und Souveränität des Landes zu schaffen. Im Wesentlichen exportiert man bis heute Rohstoffe und Energieträger, nur in sehr geringem Maße auch Industriegüter. Das birgt die Gefahr, dass das Land ein  Rohstoffanhängsel des imperialistischen Weltsystems bleibt. Zwar würden sich die russischen Oligarchen, die sich nach 1989 etablierten,  selbst gerne  als Akteure eines eigenständigen Wirtschaftsimperiums sehen  –  aber niemand im Westen lässt sie ein in ihren  Klub. Das bedeutet: man würde der RF nie erlauben, statt Rohstoffanhängsel ein vollwertiger Imperialist zu sein. So blieb der RF noch bis vor wenigen Jahren ihre  „Superpower“, geerbt von der SU, sein militärisches atomares Einsatzpotenzial, das in der Lage wäre, nicht nur die USA, sondern den gesamten Planeten zu zerstören.                                                                                                                       Nun lässt sich feststellen, dass die oben skizzierte neue Ordnung des globalen Kräfteverhältnisses unter Chinas Führung – ob man will oder nicht – ohne das von der Sowjetunion übernommene Militärpotenzial Russlands sehr verwundbar wäre. Aber ein Bündnis Chinas mit der RF hat globale Dimension und somit  bekommt die militärische Konfrontation in der Ukraine ebenfalls einen weltweiten Rahmen. Ohne diesen Zusammenhang kann man die gegenwärtige Situation gar nicht adäquat erfassen.                                                                                                                               Was also jetzt – in diesen Tagen und Wochen – geschieht, ist womöglich nur ein Vorspiel, für das, was noch kommt. Und da wird die RF eine entscheidende Rolle spielen.  Das bisher wirtschaftlich „schwache“ Glied, die RF und das wirtschaftlich „starke“ Glied China sowie der gesamte sich darum bildende Block unbotmäßiger Staaten mit antikolonialen, antiimperialistischen Traditionen wie Kuba, Vietnam, Nordkorea, Laos, Iran, Nicaragua, Venezuela und Bolivien sind bereit für die Auseinandersetzung mit dem imperialen Westen. Das Abstimmungsverhalten in der UNO zeigt das deutlich.

Dem zum Trotz  schmort die  EU weiter im eigenen Saft, und fühlt sich bestätigt  durch  die  Verurteilung der russischen militärischen Operation  durch die UNO-Mitgliedsländer  – bemerkt dabei aber nicht deren Ablehnung des „totalen Wirtschaftskrieges“ gegen Russland.  Sträflich ist es sogar, dass die „euroatlantische Achse“ überhaupt nicht wahrhaben will, dass es, global gesehen  in der Minderheit ist – in jeglicher Hinsicht: wirt-schaftlich, sozial, demografisch. Von Todes-sehnsucht getrieben denkt  diese Achse nicht im Geringsten daran, ihren mehr als 500 Jahre alten  Hegemonialanspruch aufzugeben, oder Kompromisse anzunehmen. Eher scheint diese Achse bereit zu sein in Nazi-Manier der Devise zu folgen: „Was wir nicht haben können, sollt ihr auch nicht bekommen“. Und deswegen gibt es diesen Krieg. Er ist nicht erst am 24. Februar ausgebro-chen – und es steht zu befürchten, dass er nicht auf die jetzt betroffene Region beschränkt bleibt.

 

Diskussionen

14 Gedanken zu “Russlands globale Bedeutung 

  1. Was die Amerikaner sich in den letzten 30 Jahren an Kriegsverbrechen
    geleistet haben, lässt Russland ja noch ganz harmlos aussehen im Vergleich!
    Der Unterschied zwischen diesen Beiden Machtblöcken ist der,, Russland
    Verteidigt, sozusagen vor Seiner Haustür Seine Grenzen! Die Amerikaner
    aber sind tausende von Meilen von Ihrer „Heimat“ entfernt, dabei ganze Länder
    den Erdboden gleich zu machen, mit völlig falschen „Moralvorstellungen“
    Ohne Not greifen Sie andere Länder an mit fadenscheinigen Behauptungen
    spielen Sie in dieser Welt den „Demokratischen“ Polizisten und jedes Land das sich
    Ihren Vorstellungen nach nicht beugt wird mit Sanktionen ,Finanziellen
    Erpressungen und Wirtschaftlicher Vernichtung bedroht! (Siehe Russland)
    Dabei sind Ihnen Ihre hündisch ergebenen Vasallen Staaten äusserst behilfrig!
    P.S.
    Dieses moralisch Hysterische Geschrei, die die Westlichen Medien, was die
    Ukraine anbetrifft, ist an Scheinheiligkeit kaum noch zu toppen!!
    Und die Meisten Menschen, Dumm wie Brot ,laufen diesen Irrsinn im geistigen
    Stechschritt hinterher!

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    Verfasst von wolfgang fubel | 29. Mai 2022, 12:23
  2. Den Einmarsch in Afghanistan hat die russische Regierung seit langem als Fehler
    angesehen, nur vergessen Sie zu erwähnen,
    dass die USA, Waffen an islamistische Terroristen lieferte, diese Terroristen
    haben dann terroristische Anschläge in Russland verübt.
    Für die Zerstörung von Syrien sind ja wohl
    eindeutig die Amis und Co. verantwortlich.
    Assad hatte sicherlich kein Interesse Syrien zu zerstören. Die USA hat Agenten in Syrien eingeschleust (darüber berichtete selbst die New York Times), die dort für Unruhe sorgten. Islamisten wurden unterstützt und weitere verbrecherische Banden.
    Der Anfang war, dass diese Polizeistationen angriffen und Polizisten
    töteten. Das musste von der syrischen Regierung unterbunden werden, wie in jedem anderen Land auch.
    Sie scheinen so einiges auszublenden, nur um eines zu erwähnen, z.B. das Minsker Abkommen, an dass sich die Ukraine so gar nicht gehalten hat.
    Nur durch bewusstes ausblenden von Fakten, kommt mensch zu Ihren nicht haltbaren Behauptungen, die Sie dreist Erkenntnisse nennen.

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    Verfasst von Willi | 29. Mai 2022, 11:25
  3. Ihr Schreiben nicht zu kommentieren wäre unbefriedigend. Sie loben zu stark Russland, welches sehr wohl nach eigenen nationalen Interessen Politik betreibt. Diese Politik und nichts Anderes hat Adolf Hitler getan. Es war doch Russland, dass den ersten Weltkrieg eröffnete und mithalf, dass Deutschland den Mut hatte den Zweiten zu beginnen. Ja, selbst als Deutschland nach dem Polenfeldzug um Frieden bettelte, ist nirgendwo zu Lesen, dass die Sowjetunion Deutschland unterstützte. Nicht Stalin mit seinen 27 Millionen Toten hat Deutschland besiegt, sondern die vielen Milliarden, die, die Sowjetunion von den USA als Darlehen bekam mit den 27 Millionen Toten besiegten Deutschland. Ich selbst glaube nicht, dass die offene Politik von jedem Staat, die ist, die er in der Geheimdiplomatie ganz anders, herrschend oder unterwürfig betreibt oder betreiben muss.

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    Verfasst von Josef | 29. Mai 2022, 9:58
    • @JOSEF
      Geschichtsrevisionismus und Relativierung der abscheulichen Verbrechen der Nazis pur, was Sie da betreiben.
      Wir können Stalin und der Roten Armee dankbar sein, dass sie uns vom Faschismus befreit haben.

      Ernst Busch – Dank euch ihr Sowjetsoldaten“ auf YouTube an

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      Verfasst von Willi | 29. Mai 2022, 12:00
      • Sie antworten unkontrolliert und ihre Antwort geht voll daneben. Ich hoffe Sie belehren mich eines Besseren, in dem Sie ihre Meinung zu meiner Meinung offen darlegen. Meine Meinung Russland und die Sowjetunion waren mitschuldig am 1 und 2 Weltkrieg. Nach November 1940 (Molotov war in Berlin) traf die Sowjetunion Vorkehrungen, gegen einen Deutschen Einfall. Beim Einfall standen dem Deutschen Heer von 3 Millionen 4,5 Millionen Sowjetsoldaten gegenüber. Im September 1941 war eine hohe Führungskraft in den USA und verhandelte um Kriegshilfe. Nach dem er Einblick hatte über die Höhe der Zusagen, soll er gesagt haben: Dann gewinnen wir den Krieg! Stalin selbst soll sich mal geäußert haben: Hitler glaubte er sei klüger als Ich, aber Ich, Stalin habe ihn reingelegt. Und jetzt einige Fragen Wie und wann zahlte die Sowjetunion die aufgenommenen Schulden zurück. Warum willigte Sie ohne Gegenwehr ihrem Zerfall zu? Warum Bestand sie nicht auf einen Friedensvertrag sondern begnügte sich mit dem 2+4 Vertrag? Warum verlangte Sie kein schriftliches Dokument über die Osterweiterung der NATO? Warum mussten die Russen Deutschland verlassen und blieben nicht wie die USA zum Schutze der Ostdeutschen in Deutschland? Wenn Sie diese wenigen Fragen unvoreingenommen zu sein ,ehrlich beantworten ,dann müssten Sie zu der Erkenntnis kommen, den zweiten Weltkrieg hat Deutschland, die Sowjetunion, und Japan verloren. Sieger waren und sind die USA!!!

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        Verfasst von Josef | 29. Mai 2022, 20:24
        • @JOSEF
          Die Beantwortung ihrer Fragen würde
          hier auf der Kommentarspalte den Rahmen
          sprengen, deshalb empfehle ich ihnen folgendes Buch, welches ihre meißten Fragen beantworten dürfte.

          Historische Wirklichkeit gegen propagandistische Täuschung
          Holger Michael

          https://www.neue-impulse-verlag.de/shop/item/9783961700486/der-hitler-stalin-pakt-von-holger-michael-paperback#

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          Verfasst von Willi | 30. Mai 2022, 9:30
        • These des FKT: Restdeutschland und die Sowjetunion wurden von einem Dritten (dem globalen Prädiktor) gegeneinander aufgehetzt. Von den Plänen, Russland und Deutschland in zwei Weltkriege gegeneinander aufzuhetzen, haben russische Militärs schon zu Zeiten der Romanovs Wind bekommen und entsprechend gehandelt, um Russland zu modernisieren und den Angriff abwehren zu können.

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          Verfasst von V wie Vendetta | 30. Mai 2022, 13:36
      • Meinen Kommentar nicht vollständig zu bringen, spricht auch nicht für freie Presse. Deutschland hat nun mal um Frieden gebettelt. Das Angebot von Deutschland im Oktober1939 war doch verhandlungsfähig. Es offenbart, dass die deutsche Führung den Polenfeldzug als Niederlage sah.  Josef

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        Verfasst von Josef Grollmuß | 30. Mai 2022, 9:24
  4. Der Einmarsch in Afghanistan, der Überfall auf Georgien, die fast komplette Zerstörung Syriens, der völkerrechtswiedrige Überfall auf die Ukranie (RF hat sich 1994 im Budapester Memorandum dazu verpflichtet die Ukraine – im Gegenzug zu deren Verzicht auf Atomwaffen – als suveränen Staat zu achten) muss der Autor natürlich ausblenden, sonst käme er doch zu der Erkenntnis dass die von Wladimir Wladimirowitsch geführte RF genauso imperialistisch, menschenverachtend und kapitalistisch ist wie ihr westliches und südliches Gegenüber.
    Blind oder abgeliefert wie bezahlt Herr Brunatti?

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    Verfasst von crisroo | 29. Mai 2022, 9:57
    • Werter Crisroo, was blenden SIE denn alles aus? sind Sie sich dessen denn überhaupt bewusst? Vielleicht hat Putin ja auch mal illegalerweise irgendwo auf einem Frauenparkplatz sein Auto abgestellt. Forschen Sie, dann können Sie ihm das ja auch noch als Menschenrechtsverbrechen anhängen.
      Zwischen dem Einmarsch in Afghanistan, der kein Einmarsch in IHREM Sinne war, sondern einem Hilfeersuchen der damaligen afghanischen Regierung folgte – im Gegensatz zum Einmarsch der USA und der NATO – und dem Einmarsch Russlands in der Ukraine liegen in etwa 50 Jahre. Haben Sie mal verglichen und nachgezählt, wie oft die USA, NATO und der Wertewesten in dieser Zeit ähnliche Handlungen vorgenommen haben, die SIE Russland ankreiden? Klar, Unrecht kann man nicht mit Unrecht zu Recht machen. Andererseits aber gilt auch: Wer im Glaushaus sitzt, sollte nicht mit Steinen um sich werfen. Und dann gibt es noch die alte Bibelweisheit über den, der den Splitter im Auge des GEgenübers wohl sehr genau sieht, nicht aber den Balken im eigenen.
      So! Und nun lesen Sie den Artikel noch einmal und schauen sich genau an, wie einseitig SIE die Vorgänge in der WElt deuten. DAzu noch einen Sinnspruch aus der neuen heilen Medienwelt: Mit dem Zweiten sieht man besser. In diesem Zusammenhang soll aber nicht das Zweite DEutsche Fernsehen gemeint sein, sondern das zweite Auge, das hilfreich ist, um Dinge deutlicher und schärfer zu erkennen. WEnn man denn überhaupt will.
      Das scheint mir bei Leuten wie Ihnen das eigentliche Problem zu sein. Sie nehmen nicht an Diskussionen teil, um das eigene Weltbild zu erweitern. Leute sie SIE diskutieren, um das eigene Weltbild zu erhalten, egal wie falsch es ist, und egal zu welchen Täuschungen und Selbsttäuschungen man dabei greifen muss.

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      Verfasst von Rüdiger Rauls | 29. Mai 2022, 10:49
      • Sehr geehrter Herr Rauls, lesen Sie meinen Kommentar nochmal, ich beschönige die von USA, NATO oder anderen Mächten verübten Greultaten in keinster Weise. Meinen Vorwurf, dass die RF genauso imperialistisch, menschenverachtend und kapitalistisch haben Sie auch nicht versucht irgendwie zu entkräften, sondern nur durch „whataboutism“ zu relativieren, Über mein „Weltbild“ habe ich nichts geschrieben, in ihren Ausführungen darüber könnte aber hilfreich sein sich selbst zu Gemüte zu führen. MfG.

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        Verfasst von crisroo | 29. Mai 2022, 11:18
        • Ich habe Ihnen auch nicht vorgeworfen, dass die das Verhalten der USA und dem Rest des wErtewestens beschönigen. Lesen Sie genau! Das steht nicht in meinem Text. Lesen Sie nicht hinein, was nicht drin steht. DAs ist die Masche von Manipulatoren. Nein, Sie beschönigen nicht, Sie machen es anders: Sie ignorieren, schweigen tot, lassen das Wesentliche unerwähnt, tun so, als ob es die Schweinereien des WEstens nicht gäbe.
          Dann aber, wenn Leute wie Sie auf ihr manipulatives vErhalten hinweist, dann kommt immer wieder der Hinweis, dass man das Verhalten des Wertewestesn auch nicht gut findet. Nein, so ist es nicht! Sie finden es nur dann nicht gut, wenn man Ihnen mit „whataboutism“ kommt oder was Sie als solches bezeichnen. Wenn man Ihnen auf die Finger klopft und mit der Nase darauf stößt, dass Sie manipulieren. Dann führen sich Leute wie Sie als Kämpfer auf gegen Kapitalismus, Imperialimus usw. Wobei auch dann der Imperialismus und Kapitalismus von Russland dann immer noch schlimmer ist als der des Westens, womit wir dann wieder am Ausgangspunkt Ihres Weltbildes sind: Russland ist das Feindbild und die im WEsten, das sind die Guten.

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          Verfasst von Rüdiger Rauls | 29. Mai 2022, 15:19

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