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Ausland, Nordamerika

Kanada und die Bandera-Anhänger

von Thierry Meyssan – http://www.voltairenet.org

Bild: Der kanadische Premierminister Justin Trudeau kam ins Parlament, um die Rede seines ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj einzuleiten. Von den 39 Millionen kanadischen Bürgern sollen 1,4 Millionen ukrainischer Herkunft sein, oder 3 bis 4 Prozent der Wählerschaft. Diese Gemeinschaft wird sehr stark von den Banderisten-Organisationen überwacht, die sie mit ihrer Rassenideologie durchdringen.

In früheren Artikeln hat Thierry Meyssan gezeigt, wie die „Banderisten“ in Kiew, in der jungen unabhängigen Ukraine, an die Macht kamen, jene Leute also, die Kollaborateure der schlimmsten Nazi-Verbrechen in der Ukraine und in Polen waren.
Hier zeigt er, dass sich banderistische Einwanderer seit achtzig Jahren in der kanadischen Liberalen Partei derart eingenistet haben, dass sie die Position der Nummer 2 in der derzeitigen Regierung von Justin Trudeau einnehmen.

Dieser Artikel folgt auf:
1. „Russland will die USA zwingen, die UN-Charta zu respektieren“, 4. Januar 2022.
2. „Washington setzt den RAND-Plan in Kasachstan fort, dann in Transnistrien“, 11. Januar 2022.
3. „Washington weigert sich, auf Russland und China zu hören“, 18. Januar 2022.
4. „Washington und London, von Taubheit getroffen“, 1. Februar 2022,
5. „Washington und London versuchen, ihre Dominanz über Europa zu bewahren“, 8. Februar 2022.
6. „Zwei Interpretationen des ukrainischen Falles“, 16. Februar 2022.
7. „Washington läutet die Kriegsglocke, während die Alliierten sich zurückziehen“, 22. Februar 2022.
8. „Russland erklärt den Straussianern den Krieg“, 1. März 2022.
9. „Ein Haufen Rauschgiftsüchtiger und Neonazis
10. „Israel fassungslos über ukrainische Neonazis“, 8. März 2022.
11. „Ukraine: die große Manipulation“, 22. März 2022.
12. „Die Neue Weltordnung, die unter dem Vorwand eines Krieges in der Ukraine vorbereitet wird“, 29. März 2022
13. „Die Kriegspropaganda ändert ihre Form“ , 5. April 2022.
14. „Das Bündnis des MI6, der CIA und der Bandera-Anhänger“, 12. April 2022.
15. „Das Ende der westlichen Vorherrschaft„, 19. April 2022.
16. „Ukraine: Der Zweite Weltkrieg geht weiter“, 26. April 2022.
17. „Washington hofft, seine Hypermacht durch den Krieg in der Ukraine wiederherzustellen“, 3. Mai 2022.

Die ersten ausländischen Kämpfer, die zu Beginn des Krieges im Februar 2022 in der Ukraine eintrafen, waren Kanadier. Der erste ausländische Offizier, der am 3. Mai von russischen Streitkräften verhaftet wurde, war ein kanadischer General. Obwohl Kanada mehr als 6000 Kilometer von der Ukraine entfernt ist, spielt es eindeutig eine versteckte Rolle in diesen Konflikt.

In diesem Artikel werde ich zeigen, dass alle kanadischen liberalen Regierungen seit Beginn des Zweiten Weltkriegs ukrainische Banderisten unterstützt haben. Sie spielten auf beiden Seiten während dieses Krieges, sie kämpften gegen die Nazis, unterstützten aber die Banderisten. Schlimmer noch, die derzeitige kanadische Regierung besteht aus einem liberalen Premierminister Justin Trudeau, flankiert von einer banderistischen Assistentin, Chrystia Freeland.

Während die Verbindungen zwischen der CIA und den Nazis den Kalten Krieg markierten und erst 1975 mit den US-Kongressausschüssen Pike, Church und Rockefeller aufgedeckt wurden und erst mit Präsident Jimmy Carter endeten, dauern die Verbindungen der Canadian Liberal Party mit den Banderisten immer noch an. Kanada ist das einzige Land der Welt, außerhalb der Ukraine, das eine banderistische Ministerin hat, und außerdem ist sie die Nummer 2 der Regierung.

Der kanadische Premierminister William King am Ende seines Treffens mit dem Führer Adolf Hitler in Berlin (29. Juni 1937).

Im Jahr 1940, als sich das Vereinigte Königreich im Krieg befand, aber nicht die Vereinigten Staaten, schuf die kanadische liberale Regierung von William King den Ukrainischen Kanadischen Kongress (UCC), um antibolschewistischen Einwanderern gegen die pro-sowjetischen (Association of United Ukrainian Canadians – AUUC) und Juden (Canadian Jewish Congress – CJC) zu helfen. Pro-sowjetische Bibliotheken und Synagogen wurden verboten.

Die Liberale Partei des Königreichs Kanada wurde nicht gegründet, um den Individualismus gegen konservative Ideen zu fördern, sondern gegen die republikanische Idee [1].

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Premierminister William King von seinen Mitbürgern sehr geschätzt, aber er wurde von seinen Soldaten ausgebuht, als er sie in Europa besuchte. Die Liberale Partei hat immer antirussische Positionen verteidigt und sie bis 1991 als antisowjetisch dargestellt und hat das Christentum immer als Gegensatz zum Judentum interpretiert.

Auch am Ende des Zweiten Weltkriegs war Kanada der Hauptzufluchtsort für Banderisten (35.000 Einwanderer) und baltische Nazis. Unter ihnen waren Volodymyr Kubijovyč und „Michael Chomiak“, dessen richtiger Name Mykhailo Khomiak war, die Herausgeber der wichtigsten Nazi-Zeitung in Mitteleuropa, Krakivs’ki Visti.

Michael Chomiak mit Nazi-Würdenträgern.

Chomiak, der unter der direkten Kontrolle des Nazi-Propagandaministers Joseph Goebbels arbeitete, hat nie seine Vergangenheit als Kollaborateur geleugnet. Im Gegenteil, er hat sich immer für die OUN(B) eingesetzt. In diesem Sinne erzog er seine Enkelin Chrystia Freeland, die derzeitige stellvertretende Premierministerin Kanadas. Weit davon entfernt, die Verbrechen der „Banderisten“ zu verurteilen, begann sie ihre Karriere als Journalistin im Alter von 18 Jahren und arbeitete für Kubijovyë‘s Enzyklopädie der Ukraine (heute im Internet verfügbar). Dann für The Ukrainian News, die Zeitung kanadischer „Banderisten“, und The Ukrainian Weekly, die der amerikanischen „Banderisten“, die mit der ABN und der CIA verbunden sind. Sie reiste in der Sowjetunion, als diese dem Ende zuging. Die sowjetischen Behörden befragten die kanadische Regierung wegen ihrer Unterstützung der „Banderisten“ und untersagten ihr die Rückkehr in die Sowjetunion. Nach der Auflösung der UdSSR wurde sie jedoch Leiterin des Moskauer Büros der Financial Times. Dann stellvertretende Herausgeberin von The Globe and Mail und Chefredakteur von Thomson Reuters Digital.

In ihren Artikeln und Büchern, Sale of the Century: Russia’s Wild Ride from Communism to Capitalism [2] und Plutocrats: The Rise of the World’s New Super-Rich and the Fall of All Others [3] entwickelt Chrystia Freeland zwei Thesen, die ihrem Großvater am Herzen lagen :
Sie kritisiert die Ultrareichen, indem sie fast ausschließlich jüdische Beispiele wählt.
Sie prangert auf Schritt und Tritt die UdSSR an, und dann Russland.

Man muss sich daran erinnern, dass der Faschismus eine Antwort auf die Wirtschaftskrise von 1929 war, als er ein nationalistisches Bündnis der Klassen durch Innungen vorschlug. Die Nazis und die Banderisten fügten ihm eine schreckliche rassische Dimension hinzu. Indem sie die Superreichen ins Visier nimmt, geht Chrystia Freeland zu Recht das aktuelle Hauptproblem an. Heute wirft nämlich nur noch das Finanzwesen Gewinn ab, während die Produktion in der Krise steckt. Sie gleitet jedoch irrtümlicherweise in Richtung einer rassistischen Lesart ab, indem sie feststellt, dass Juden unter den Superreichen zahlreicher sind als in der Bevölkerung, und indem sie vorschlägt, dass diese Korrelation von Bedeutung ist.

1991 intervenierte der polnisch-ukrainische liberale Abgeordnete Borys Wrzesnewskyj, um Kanada zum ersten Land der Welt zu machen, das die Unabhängigkeit der Ukraine anerkennt. Mit seinem Familienvermögen (Future Bakery) schuf er einen Dienst, um Nachrichten aus der Ukraine an jeden Abgeordneten zu leiten. Er finanzierte die Archivierung durch Volodymyr Kubijovyč und „Michael Chomiak“ von Dokumenten über ukrainische Nationalisten während des Zweiten Weltkriegs. Man muss zugeben, dass die Enzyklopädie der Ukraine keine wissenschaftliche Arbeit ist, sondern eine Rehabilitierung der „Banderisten“ und eine Verfälschung der Geschichte. Aufgrund seiner familiären Bindungen führte Borys Wrzesnewskyj den zukünftigen ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko in Kanada ein.

1994 handelte der liberale Premierminister Jean Chrétien einen Freundschafts- und Kooperationsvertrag mit der Ukraine aus, für die er seit 1996 den NATO-Beitritt beantragte.

Im Januar 2004 beteiligte sich Kanada unter dem liberalen Premierminister Paul Martin an der Vorbereitung der „Orangenen Revolution“ durch Washington. Der kanadische Botschafter in Kiew, Andrew Robinson, organisierte Treffen seiner Kollegen aus 28 Ländern, um Viktor Juschtschenko an die Macht zu bringen. Es ging darum, die Politik von Präsident Kutschma zu brechen, der russisches Gas akzeptiert hatte, anstatt die US-Ölforschung im Kaspischen Meer zu bevorzugen [4].

Der kanadische Botschafter finanzierte die Umfrage des ukrainischen Zentrums für wirtschaftliche und politische Studien Oleksandr Razumkov, wonach die Präsidentschaftswahl manipuliert worden war, er subventionierte auch mit 30.000 Dollar den Verein Pora! (Es ist soweit!) des NATO-Strategen Gene Sharp [5].

Auf der alleinigen Grundlage der Razumkov-Umfrage hat Pora! Demonstrationen organisiert, die Wahl wurde abgesagt und eine weitere ausgerufen. Kanada gab 3 Millionen Dollar aus, um 500 Wahlbeobachter zu entsenden. Die zweite Wahl brachte Viktor Juschtschenko an die Macht. Letzterer bildete dann sein Team und wählte Vladislav Kaskiv (ein Angestellter von George Soros und Chef von Pora!) zu seinem Sonderberater und Anatoliy Gritsenko (US-ausgebildeter Soldat und Präsident des Razumkov Center) zum Verteidigungsminister.

Der liberale Abgeordnete Borys Wrzesnewskyj war besonders aktiv während der Orangenen Revolution; seine Schwester Ruslana, stand der Frau Juschtschenko, Katerina Chumachenko, sehr nahe. Er investierte 250.000 kanadische Dollar, um die Bewegung zu unterstützen, und nutzte ihre Wohnung im Zentrum von Kiew, um die Proteste zwischen den beiden Wahlen zu koordinieren. Die Demonstranten von Pora! skandierten „Ca-na-da!“ und hissten die Ahornblattflagge.

Chrystia Freeland begann ihre politische Karriere 2013 in der Liberalen Partei. Sie wurde als Abgeordnete für Toronto ins Parlament gewählt. 2014 unterstützte sie die „Revolution der Würde“ in Kiew (d.h. den „Banderisten“-Putsch), deren Hauptakteure sie traf. Sie prangerte die Unabhängigkeit der Krim an und begegnete Mustafa Dzhemilev, dem berühmten US-Spion während des Kalten Krieges und Führer der Tataren. Letztendlich verbot Präsident Wladimir Putin ihr die Einreise nach Russland.

Sie wurde 2015 vom liberalen Premierminister Justin Trudeau zur Ministerin für internationalen Handel, 2017 zur Außenministerin und 2019 zur Ministerin für zwischenstaatliche Angelegenheiten mit der Würde einer stellvertretenden Premierministerin ernannt. Seit 2020 ist sie Finanzministerin.

John Baird kam, um dem Führer der Neonazi-Partei Slovoda Kanadas Unterstützung zu bringen.

Im Jahr 2014 begab sich der konservative Außenminister John Baird auf den Maidan-Platz und traf sich mit wichtigen Protestführern. Das kanadische Fernsehen war der Ansicht, dass er damit ein Argument für Präsident Putins Version lieferte, dass diese Revolution nur eine westliche Manipulation sei.

Botschaftssprecherin Inna Tsarkova war eine der Anführerinnen der AutoMaidan-Bewegung. Die Botschaft, die sich neben dem Maidan-Platz befindet, war ein Zufluchtsort für Demonstranten, die eine Woche lang in ihrer Lobby campierten. Die Neonazi-Gruppe C14 [6] nahm am 18. Februar dort während des Massakers Zuflucht.

Als am 17. Juli 2014 Malaysia Airlines Flug 17 über der Ukraine abgeschossen wurde, schickte die in Montreal ansässige Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) vier Inspektoren zur Absturzstelle. Noch bevor die Untersuchung begann, begann Chrystia Freeland eine internationale Kampagne, um Russland anzuprangern. Sie wird später ihren Ministerstatus nutzen, um so viel Öl wie möglich ins Feuer zu gießen.

Nach dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch und dem Einbruch der Banderisten in die Macht, schuf Kanada die Operation UNIFIER (Canadian Armed Forces Joint Task Force-Ukraine). Ziel war es, das ukrainische Militär auszubilden und seine Militärpolizei zu entwickeln. Die Operation wurde unter dem Befehl von London und Washington durchgeführt. Sie beinhaltete die Entsendung von 200 Ausbildern und nicht-tödlicher Ausrüstung. Sie endete am 13. Februar 2022, kurz vor der russischen Operation, um Kanada nicht in eine Kriegssituation zu bringen.

In 8 Jahren hat Kanada der Ukraine fast 900 Millionen Dollar an Hilfe geleistet.

Von links nach rechts: der ukrainische Botschafter in Kanada, Andriy Shevchenko, Premierminister Justin Trudeau, der ukrainisch-kanadische Abgeordnete Borys Wrzesnewskyj. Im Vordergrund: der mythische Spion der CIA während des Kalten Krieges und Führer der antirussischen Tataren, Mustafa Dzhemilev (Juni 2016).

2016 empfing der liberale Premierminister Justin Trudeau mit allen Ehren Mustafa Dzhemilev, den seine Assistentin Chrystia Freeland bereits getroffen hatte. Er war im August 2015 Emir einer internationalen muslimischen Brigade geworden, die von der Ukraine und der Türkei zur Rückeroberung der Krim mitfinanziert wurde [7].

Chrystia Freeland und Stepan Kubiv unterzeichnen das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der Ukraine in Anwesenheit von Premierminister Justin Trudeau und Präsident Petro Poroschenko.

Zur selben Zeit handelte Chrystia Freeland das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der Ukraine aus.

Chrystia Freeland demonstriert mit OUN(B)-„Banderisten“ gegen die russische Aggression in der Ukraine. Das kleine Banner hat die schwarzen und roten Banderisten-Farben. Es trägt den Slogan der Banderisten: „Ehre der Ukraine!“.

Als die Website Russia Insider 2017 die kriminelle Vergangenheit ihres Großvaters und ihre immer noch engen Beziehungen zu den Banderisten enthüllte, leugnete sie die Fakten und verurteilte die russische „Propaganda“. Am 27. Februar trat sie jedoch mit einer Gruppe von OUN(B)-Banderisten während einer Demonstration gegen die russische Aggression auf. Das Foto, das sie selbst gepostet hatte, wurde schnell von ihrem Twitter-Account entfernt.

Premierminister Justin Trudeau, Paul Grod, Präsident der ukrainischen Banderisten Kanadas, und Chrystia Freeland.

Als Reaktion auf die russische Militäroperation änderte Kanada mit seinen NATO-Partnern sein Budget, um 500 Millionen Dollar für das ukrainische Militär, einschließlich der Banderisten, bereitzustellen. Es hat bereits Maschinengewehre, Pistolen, Gewehre, 1,5 Millionen Kugeln, Scharfschützengewehre und verschiedene zugehörige Ausrüstungsgegenstände (14. Februar), Nachtsichtbrillen, Helme und kugelsichere Westen (27. Februar), 100 rückstoßfreie Carl Gustav M2-Geschütze und 2000 Schuss 84-mm-Munition (28. Februar), 390.000 Einzelfeldrationen und etwa 1600 Schrapnell-Schutzjacken (1. März) verschickt. Geschickt wurden auch 4500 Raketenwerfer-M72 und 7500 Handgranaten sowie ein Abonnement für kommerzielle Satellitenbilder im Wert von 1 Million US-Dollar (3. März), Kameras für Überwachungsdrohnen (9. März), M777-Haubitzen und zugehörige Munition sowie zusätzliche Munition für die Panzerabwehrwaffe Carl Gustav M2 (22. April), 8 gepanzerte Fahrzeuge im kommerziellen Modell und ein Servicevertrag für die Wartung und Reparatur von transportierten Spezialkameras per Drohne (26. April) und man begann mit der Ausbildung ukrainischer Soldaten im Umgang mit M777-Haubitzen.

Am 2. März ließ der US-gläubige Justin Trudeau zwanzig Länder eine Erklärung unterzeichnen, in der russische Desinformation verurteilt wurde [8]. Es geht darum, die Verbreitung von Informationen über ukrainische und kanadische Banderisten zu verhindern.

Am 10. März gelang es Kanada, dreißig Länder dazu zu bringen, eine zweite, sehr Orwellsche Erklärung zu unterzeichnen, um im Namen der Pressefreiheit die westliche Zensur von Russia Today und der Agentur Sputnik, zwei russischen öffentlichen Medien, zu begrüßen.

Seit der Machtübernahme der „Banderisten“ in Kiew hat Kanada mehr als 900 Personen und russische Unternehmen oder ukrainische Oppositionelle sanktioniert. Es fügte dieser Liste Nahestehende des russischen Präsidenten und seine Familienmitglieder hinzu.

Trotz seiner Grundsatzerklärungen zugunsten der Gleichheit aller Menschen unterstützte Kanada vorbehaltlos die Banderisten, die Herolde der rassischen Überlegenheit der Ukrainer gegenüber den Russen.

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

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[1Canada’s Origins: Liberal, Tory, or Republican?, Janet Ajzenstat & Peter J. Smith, Mcgill Queens University Press (1995).

[2Sale of the Century: Russia’s Wild Ride from Communism to Capitalism, Crown Business (2000).

[3Plutocrats: The Rise of the New Global Super-Rich and the Fall of Everyone Else, Penguin Pres (2012).

[4«Agent orange: Our secret role in Ukraine», Mark Mackinnon, Globe and Mail, April 14, 2007.

[5Das Albert Einstein Institut: Gewaltfreiheit Version CIA“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 23. Dezember 2013.

[6Ukrainisches Rassengesetz“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 9. März 2022.

[7Ukraine und Türkei schaffen eine islamische internationale Brigade gegen Russland“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 5. Oktober 2015.

https://www.voltairenet.org/article216795.html

Diskussionen

2 Gedanken zu “Kanada und die Bandera-Anhänger

  1. Eine Woche vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegen bei der AfD die Nerven blank. Am Sonntag verpasste in Kiel die rechtsvölkische Partei mit 4,4 Prozent den Einzug in den Landtag. Gauleiter Rainer Kraft aus Bayern sieht eine falsche Positionierung der AfD zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine als möglichen Grund für das schlechte Abschneiden an.

    „Die Wahlgewinner“ in Schleswig-Holstein seien die Parteien, „die vorangegangen sind“ und die gesagt hätten „wir stützen die Ukraine in ihrem Kampf für Selbstbestimmung“, sagt der AfD-Politiker aus Bayern gegenüber CORRECTIV und Frontal. Neben der deutschen hat Kraft auch die gelb-blaue ukrainische Flagge ans Jacket gesteckt.

    Verloren hätten die Parteien, „die in der Frage gezaudert haben oder eine ganz andere Meinung vertreten haben“, sagt Kraft, „sie sind als Wahlverlierer vom Tisch gegangen“.

    Die rechtsextreme Szene in Deutschland ist gepalten. Der Russlanddeutsche Flügel steht stramm hinter Putin,
    Die Mehrheit in der AfD sieht das anders. Angeführt vom Führer Chrupalla auf einer Wahlveranstaltung der AfD mit 50 Teilnehmern zur NRW-Wahl in Krefeld tönte er am letzten Samstag: „Die AfD steht für eine neutrale Haltung Deutschlands im Ukraine-Krieg, für einen Stopp der Waffenlieferungen und die Aufhebung der Sanktionen gegenüber Russland“, ruft Chrupalla auf der Rednertribüne ins Mikrofon. „Äs äst nächt onsär Kräääääg.“

    Der III Weg unterstützt die Ukraine mit Waffenlieferungen und Spenden. Ist aber gegen Flüchtlinge.
    Das passt zum Parteiprogramm. Ideologisch gehört der „III. Weg“ zum Radikalsten, was die rechtsextreme Szene in Deutschland derzeit zu bieten hat. Angestrebt wird ein „deutscher Sozialismus“, samt Wiederherstellung eines „Gesamtdeutschlands“, das „größer als die BRD“ sei. Die „biologische Substanz des Volkes“ sei zu erhalten, erwerbslose Migranten „stufenweise auszuweisen“ Immer wieder Anleihen bei der NSDAP.

    Tatsächlich ist „Der III. Weg“ bereits heute ein Sammelbecken für Militante – auch wenn Fischer erklärt, die Partei lehne Gewalt ab. Auch die Angriffe seiner Leute in Glauchau bezeichnet er als „kontraproduktiv“ – wobei er sogleich einschränkt, es sei erst mal zu klären, was genau passiert sei. In einem Parteihandbuch wird Gewalt sogar legitimiert: „Aus Gründen des Selbstschutzes“ sei diese durchaus vertretbar. Und auch Fischer ist wegen Volksverhetzung vorbestraft, saß bereits im Gefängnis, ebenso wie Sachsen-Chef Tony Gentsch. Klaus Armstroff wiederum reiste nach taz-Informationen mit Parteifreunden im August 2020 zu einem Schießtraining nach Tschechien. Und zum bayerischen Parteivorstand gehört mit Karl-Heinz S. ein Mann, der 2003 einen Anschlag auf die Grundsteinlegung des jüdischen Gemeindezentrums München plante – und der im NSU-Prozess Kontakt zu den Angeklagten André Eminger und Ralf Wohlleben hielt. Das Verfahren geißelte die Partei als „Schauprozess“.

    Im vergangenen Jahr wurde zudem die bayrische „III. Weg“-Aktivistin Susanne G. wegen eines rechtsterroristischen Anschlagsplans verurteilt: Sie hatte Morddrohungen samt Patronen an Politiker, eine Moschee und einen Hilfsverein für Geflüchtete verschickt und bereits Material zum Bombenbau beschafft. Laut Anklage gehörte sie seit 2015 zum „III. Weg“, nahm an Parteitreffen und Aufmärschen teil, hielt ebenfalls engen Kontakt zu den NSU-Helfern Eminger und Wohlleben.

    Die Sicherheitsbehörden beobachten das mit Sorge. Tatsächlich wissen sie von bisher rund 20 deutschen Rechtsextremen, die ins ukrainische Kriegsgebiet ausreisten, eine Handvoll soll feste Kampfabsichten gehabt haben. Innenministerin Faeser versicherte zuletzt, dies „sehr stark im Blick“ zu haben. Und Brandenburgs Verfassungsschutzchef Müller erinnert an Kampftrainings, die deutsche Rechtsextremisten schon in der Vergangenheit in der Ukraine absolvierten. „Wenn wir eins nicht gebrauchen können, dann sind es Neonazis, die nun an Waffen kommen und weiter ver­rohen.“

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    Verfasst von Pavel | 12. Mai 2022, 16:17
  2. Wenn selbst das Simon-Wiesenthal-Zentrum Putin recht gibt…
    https://www.b92.net/eng/news/world.php?yyyy=2022&mm=04&dd=14&nav_id=113531
    Nazis in der Ukraine, teilweise ausgebildet von Kanada. Wehret den Anfängen!

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    Verfasst von V wie Vendetta | 12. Mai 2022, 13:04

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