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Bewegungen, Inland

Gruppen der Friedenskoordination Berlin, sagen die Veranstaltung am 8. Mai anlässlich des Tages der Befreiung vom Faschismus ab.

von https://cooptv.wordpress.com

Wir, Gruppen der Friedenskoordination Berlin, sagen unsere Veranstaltung am
8. Mai anlässlich des Tages der Befreiung vom Faschismus ab.

Wie in jedem Jahr unseres 41-jährigen Bestehens planten wir auch 2022 anlässlich des 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, eine Gedenkveranstaltung am Sowjetischen Ehrenmal an der Straße des 17. Juni.

Die Veranstaltung war termingemäß bereits am 17. April für den 8. Mai von 11:30 bis 13:00 bei der Polizei angemeldet. Nach mehreren vorbereitenden Gesprächen erhielten wir erst am Freitagmittag, den 6. Mai, von der Versammlungsbehörde die schriftliche Bestätigung, der eine Verfügung zugrunde liegt, die 15 Seiten umfasst und u.a. das Verbot beinhaltet, Fahnen unserer Befreier mitzuführen.

Zufällig erfuhren wir am Freitagabend (!) durch die Berliner Zeitung, dass die ukrainische Botschaft mit ihrem Botschafter Andrij Melnyk um 12:00 Uhr am gleichen Ort ebenfalls eine Kundgebung sowie eine Kranzniederlegung beabsichtigt, die auch genehmigt wurde.

Das zwingt uns dazu, unsere Gedenkstunde abzusagen.

Wir halten es für absolut unpassend, der sowjetischen Befreier vom Faschismus zu gedenken und ihnen zu danken in Anwesenheit des Botschafters der heutigen Ukraine, der ein bekennender Verehrer des Nazi-Kollaborateurs Bandera ist. Herrn Melnyks Auftreten entspricht darüber hinaus nicht den internationalen Anforderungen eines Diplomaten, und das nicht nur, weil er seinem Gastland ständig Vorschriften macht und dessen politisches Personal beleidigt, sondern sich auch in unverantwortlicher Weise eskalierend äußert, statt zur Verständigung beizutragen, und damit den sozialen Frieden gefährdet.

Durch die Kürze der Zeit waren wir nicht in der Lage, dagegen entsprechend vorzugehen.

Außerdem möchten wir anmerken, dass wir die rigiden Vorgaben, was auf einer Kundgebung bzw. Gedenkstunde zum 8. Mai gesagt werden darf und was nicht, als einen massiven Eingriff in die politische Arbeit der Friedensbewegung empfinden und für den Tatbestand einer inhaltlichen Zensur halten. Das ist mit der Meinungsfreiheit nicht vereinbar.

Für die Gruppen der Friedenskoordination Berlin
Jutta Kausch, Laura v. Wimmersperg

https://cooptv.wordpress.com/2022/05/08/p-r-e-s-s-e-i-n-f-o-r-m-a-t-i-o-n-gruppen-der-friedenskoordination-berlin-sagen-die-veranstaltung-am-8-mai-anlasslich-des-tages-der-befreiung-vom-faschismus-ab/

Diskussionen

5 Gedanken zu “Gruppen der Friedenskoordination Berlin, sagen die Veranstaltung am 8. Mai anlässlich des Tages der Befreiung vom Faschismus ab.

  1. Ich hab heute aus dem Zugfenster geschaut und ein vorbeifahrendes Auto mit einer Fahne gesehen: Blau-gelb mit einem SS-Symbol. Die Wolfsangel. Auf deutschem Boden zeigen Nazis wieder offen und dreist ihre Symbole!!!
    Ich bin empört! Diese Knechte des globalen Prädiktors (Hitler-Vatikan-Pakt, Finanzierung und psychologische Schulung durch Angloamerikaner, siehe Eva C. Schweitzer und Hermann Ploppa etc.), von denen uns der Russe befreit hat, haben offenbar wieder Mut gefasst. Kein Wunder, wenn man die ganzen Nazis in Betracht zieht, die in die neuen Parteien und das Justizwesen einmarschiert sind.
    Wehret den Anfängen! Weg mit dem Müll auf den ideologischen Misthaufen der Geschichte!

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    Verfasst von V wie Vendetta | 9. Mai 2022, 13:24
  2. Will die Partei „Die Linke“ den Faschismus
    den es in der Ukraine gibt, verschleiern.
    Den Faschismus nur auf Hitler zu relativieren und den in der Ukraine und anderswo nicht zu bekämpfen, hat nichts
    mit Antifaschismus gemein.
    Es gibt nicht nur den „Hitler-Faschismus“.
    Die Linke ist nicht bereit, klar und
    deutlich festzustellen, dass es in der Ukraine faschistische Zustände gibt und darüber zu berichten.
    Über den Faschismus und die Verbrechen der Nazis in der Ukraine, berichteten sogar die russophoben Onlinseiten von Amnesty International und der Antideutschen belltower.news noch vor kurzem.

    Auf einer Seite der PdL zu finden.
    Passt zu dem Kriegstreiberpamphlet von
    Höhn (Die Linke)

    „Da die russische Propaganda im Zusammenhang mit dem Kriege gegen die Ukraine das Wort „Faschismus“ nutzt, sollten wir diese Erzählung nicht bedienen. Im Zusammenhang mit der Befreiung Europas sollte daher in diesem Jahr besser auch vom „Hitler-Faschismus“ gesprochen werden.“

    DIE LINKE. Berlin, Sebastian Koch (Landesgeschäftsführer) DIE LINKE., Jörg Schindler (Bundesgeschäftsführer) Linksfraktion im Bundestag, Jan Korte (Parlamentarischer Geschäftsführer)

    Linke Antworten „auf der Höhe der Zeit“ und „anschlussfähig für gesellschaftliche Mehrheiten“ fordert Matthias Höhn ( Die Linke). Der Bundestagsabgeordnete veröffenlichte auf seiner Webseite ein Phampleth mit dem Titel „Linke Sicherheitspolitik – ein Diskussionsangebot“. Höhn ist Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestages und verlangt eine Revision der friedenspolitischen Grundsätze der PdL. Er
    meint deren Ablehnung von Militäreinsätzen und einer gemeinsamen Armee der Europäischen Union seien überholt.

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    Verfasst von Willi | 8. Mai 2022, 9:41
    • den russischen Faschismus der Gegenwart können Sie offensichtlich problemlos ausblenden.
      Bravo, Gehirnwäsche par excellance.

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      Verfasst von Torben Schwurbel | 8. Mai 2022, 21:43
      • Naziversteher!

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        Verfasst von V wie Vendetta | 9. Mai 2022, 13:25
      • @Torben Schwurbel
        Die zwangsfinanzierten Verblödungsanstalten und die Politiker der Altparteien versuchen mit ihren Lügen, eine russophobe Front aufzubauen.
        Wo bleibt denn die Kritik an den Faschisten in der Ukraine, seit einigen
        Wochen ist sie gänzlich verstummt.
        Ganz im Gegenteil, das faschistische Asow-
        Batalion wird mittlerweile in diesen Kreisen schön geredet.
        Putin bekämpft Nazis nicht nur in Russland,
        Selensky unterstütz Nazis in der Ukraine.
        Die UN-Menschenrechtsorganisation OHCHR hat Asow in der Vergangenheit bereits vorgeworfen, im Donbass schwere Verbrechen verübt zu haben, darunter Vergewaltigungen,
        Folter und Mord, das scheinen Sie und ihresgleichen vergessen zu haben.

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        Verfasst von Willi | 9. Mai 2022, 14:48

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