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Ausland, Lateinamerika

Wie wurde die subersive Operation mit dem Hastag SOSCuba zerschlagen?

von https://de.granma.cu

Bild: Michel Moro

Die Studie zeigt, dass das Netzwerk rund um diese Kampagne innerhalb von 24 Stunden 15.058 Nutzer registrierte, die 59.936 Tweets absetzten

Ein Expertenteam von Cubaperiodistas hat über Twitter die unter dem Hashtag SOSCuba recycelte Operation gegen Kuba aufgedeckt, die von Netzwerken in Florida organisiert wurde.

Die Studie zeigt, dass das Netzwerk rund um diese Kampagne innerhalb von 24 Stunden 15.058 Nutzer registrierte, die 59.936 Tweets generierten.

Ein mit der Gephi-Plattform erstelltes Diagramm macht es möglich ein Netzwerk von Gleichgesinnten (gleich und gleich gesellt sich gern, mit einer rechten oder rechtsextremen Ideologie) zu erkennen.

Aufschlussreich war außerdem, herauszufinden, dass der Nutzer @agusantonetti der wichtigste Promotor des Hashtags SOSCuba ist. Dieser Nutzer aktivierte in seinem Interaktionsnetz fast 7.000 Konten, die mehr als 8.500 Tweets absetzten.

Eine weitere Figur war @mentions, ein politischer Akteur bei Atlas Network, eines neofaschistischen internationalen Netzwerks, das von rechtsgerichteten Fonds mit Verbindungen zu Steve Bannon finanziert wird und außerdem Desinformationskampagnen gegen soziale und progressive Bewegungen anführt.

Einer der Nutzer, die die digitale Mobilisierung in Gang setzten, war @unpoetaahi, ein regelmäßiger Teilnehmer an Desinformationskampagnen und Angriffen aus Florida. Dieser Nutzer unterhält ein Interanktionsnetzwerk mit 1.636 Konten, die mehr als 14.500 Tweets absetzten.

Cubaperiodistas deckte auf, dass Dutzende von Konten die Inhalte von @unpoetaahi verlinkten und es innerhalb von 24 Stunden Hunderte von Retweets gab, was die Existenz einer Farm von gefälschten Konten deutlich macht, die Twitter nicht deaktiviert hat.

Die Studie zeigt außerdem auf, dass offensichtlich von Farmen mit automatisierten Accounts operiert wird, über die seit der Aktivierung des Hashtags SOSCuba Hunderte von Retweets gesendet wurden.

Dafür wurden über 200 Konten eingerichtet. Alle wurden im März 2022 registriert, und die meisten von ihnen interagieren nur mit Inhalten von SOSCuba.

Der Account @Cubanodeapie20 ist einer der produktivsten der vielen nicht authentischen Accounts. Kaum war er erstellt, hatte er in weniger als 24 Stunden 310 Tweets, davon 220 Retweets mit Inhalten, die sich auf den Hashtag SOSCuba bezogen.

Das Profilbild des Nutzers wurde von Pinterest heruntergeladen und auf mehreren Websites mit kubanischem Thema verwendet. Nach 36 Stunden hatte @Cubanodeapie 20 867 Retweets mit dem Hashtag. Darüber hinaus hat es keine eigenen Inhalte.

Ein weiterer relevanter Fall ist @heviaconesa, einer der Bots, die an der digitalen Operation teilnahmen, die die Unruhen im Juli begleitete. Sie wurde am 12. Juli 2021 ins Leben gerufen und hat nun innerhalb von 48 Stunden 1 374 Retweets zu Inhalten mit Bezug zu SOSCuba abgegeben, was die Verbindungen zwischen den Organisatoren dieser Strategie und dieser neuen Operation zeigt.

Zu all dem kommt noch die Monetarisierung hinzu. Mehrere Nutzer versprechen zwischen 200 und 500 Dollar für diejenigen, die die Plattform mit dem Hashtag überschwemmen, das von den Betreibern in Miami verwendet wird, um die Destabilisierung zu fördern und die Realität Kubas zu manipulieren. Was diese Hater nicht erwartet hatten, war, dass der Hashtag #VamosConTodo sich viel stärker in den Netzwerken positionieren und ihre finstern Absichten durchkreuzen würde.

https://de.granma.cu/cuba/2022-04-06/wie-wurde-die-subersive-operation-mit-dem-hastag-soscuba-zerschlagen

Diskussionen

14 Gedanken zu “Wie wurde die subersive Operation mit dem Hastag SOSCuba zerschlagen?

  1. gestern hat die kubanische stasi (ja, die heissen auch so) wiedermal eine kommunistin festgenommen; die genossin lisbeth gonzalez, eine journalistin, freundin des bekannten historikers (und PCC-mitglieds) frank hernandez. ein linker kubaner schrieb dazu: Mir wurde gesagt, dass die Revolution gemacht wurde, weil Batista den Manferrer und den Carratalá offenen Brief gab, um nach Belieben zu entführen und zu töten, die über die Verfassung hinausgehen. Weil die Ungleichheit intensiv und galoppierend war, während die Wirtschaft von einer Elite mafiös gesteuert wurde.
    Außer den Morden, was fehlt uns noch?

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    Verfasst von DIE UNBEQUEME WAHRHEIT | 20. April 2022, 15:01
  2. @LZ (warum kein direktes „reply“ unter deinen kommentaren?): für syrien lässt sich die frage leichter beantworten. ich denke das nur ein kleiner teil der trots für die FSA plädierte. (ich vermute mal, wohl zuerst die pro-isl. von M21; dir ist allerdings meine strikt anti-isl. haltung bekannt). ich habe das so in erinnerung, dass die mehrheit der T. sich weder für assad noch für die FSA positionierte. dass man in manchen fragen auf keiner der beiden hauptkonfliktseiten stehen kann, nannte lenin mal „rev. defätismus“. du dagegen unterstellst platt, dass jemand der nicht für den diktator assad war, quasi autom. auf seiten der imperialisten stand. das ist falsch. ich habe damals immer gesagt, das syrische volk hat jedes recht, assad zu stürzen, aber ich bin natürlich gegen ausländ. invasion.—die kub. linke demonstriert, wie zigmal gesagt, mit „sozialismus ja, repression nein“ und nicht gegen „die voll konterrev. regierung“. das ist meine wortwahl, und dazu stehe ich auch. ich denke dass du nicht genug wahrheitsgemässe informationen aus kuba hast um den charakter dieser regierung richtig einzuschätzen. ich habe zwar immer genug seiten benannt wo man direkt mit massen unterschiedl. kubaner diskutieren und dinge erfahren kann und genug lesetipps sachkundiger leute gegeben, aber das geht euch am arsch vorbei. vermutlich hast du auch noch nie was davon gehört wie kuba seinerzeit äthiopens annektionskrieg gegen eritrea mit napalmbomben unterstützte (frag mal die eritreer) oder wie kub. soldaten in angola in einem äusserst blutigen fraktionskampf (übrigens beide seiten pro-moskau; es war mehr ein persönl. als ideologischer machtkampf) zugunsten einer fraktion so grausam eingriffen, dass man, wenn man darüber liesst, sich nicht mehr wundern braucht warum nicht mehr menschen für den sozialismus zu gewinnen sind. (portugals grösster romancier antonio lobo-antunes, ex-KP-mitglied, der selbst als arzt und psychiater in angola stationiert war, beschreibt dies in seinem buch „kommission der tränen“). die heimkehrenden generäle wurden unter vorwänden hingerichtet, damit sie nicht plaudern konnten. wie in den stalinist. schauprozessen 1937.– merke: in kuba gibt es keinen sozialismus, keine arbeiterklasse an der macht, keine demokr,&freiheitsrechte. hunger und elend sind dergestalt, dass selbst eine US-übernahme nicht mehr elend bringen könnte, WAS ABER NICHT HEISST DASS ICH DAFÜR WÄRE, sondern will sagen: da muss man sich doch nicht wundern, dass immer mehr menschen illusionen in die USA kriegen (unter den „rübergemachten“ waren auch immer viele parteimitglieder und funktionäre. ist das nicht aussagekräftig?) je länger die parteidiktatur (nicht zu verwechseln mit der „diktatur des proletariats“) anhält, je härter sie zuschlägt, umso mehr sinken ja die chancen für eine unabhängige kritische soz. linke (und natürlich weil neben der PCC keine weiteren parteien zugelassen werden, also autom. illegal sind), umsomehr werden sich massen an den USA orientieren. deswegen ist eure haltung für das kub. volk und die kub. linke kontraproduktiv. pro-soz. forderungen wären jetzt z.b. die forderung weitere soz. parteien und den freien meinungsstreit zuzulassen, die terrorurteile aufzuheben. anders können linke nicht mehr das vertrauen der massen zurück erobern. eure perspektive ist die von nordkorea, wo millionen hungertote nach 1993 zynisch als „standhalten gegen den gorbatschowschen revisionismus“ umgedeutet wurden. das werdet ihr dann irgendwann für kuba auch so deuten müssen.

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    Verfasst von DIE UNBEQUEME WAHRHEIT | 13. April 2022, 20:15
    • „das syrische volk hat jedes recht, assad zu stürzen…“

      Von welchem Volk fabulieren Sie.
      Bei den Wahlen in Syrien, gewann Assad mit
      95,1 Prozen, bei einer Wahlbeteiligung von 78,6, gegen seine Konkurenten Assads, Abdullah Sallum Abdullah und Mahmud Ahmed Marie.
      Wahlbeobachter aus dem Iran, aus Russland, China, Venezuela und weiteren Ländern waren vor Ort.

      Da sie schon Lenin zitierten,
      Lenin schrieb über Geschichtsrevisionisten Opportunisten und Konterrevolutionäre ihrer Coleur:

      „Was tun ? O ja, meine Herren, ihr habt die Freiheit, nicht nur zu rufen, sondern auch zu gehen, wohin ihr wollt, selbst in den Sumpf; wir sind sogar der Meinung, daß euer wahrer Platz gerade im Sumpf ist, und wir sind bereit, euch nach Kräften bei eurer Übersiedlung dorthin zu helfen.
      Aber laßt unsere Hände los, klammert euch nicht an uns und besudelt nicht das große Wort Freiheit, denn wir haben ja ebenfalls die “Freiheit”, zu gehen, wohin wir wollen, die Freiheit, nicht nur gegen den Sumpf zu kämpfen, sondern auch gegen diejenigen, die sich dem Sumpfe zuwenden!“

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      Verfasst von Willi | 14. April 2022, 14:54
      • @willi — Ja, das tat Lenin! Er kämpfte gegen den Sumpf, welchen er sicherlich zutreffend als „supranationale Finanzoligarchie“ identifizierte. Mit einem der herausragendsten Vertreter dieses Sumpfes, mit Allen Dulles, hatte er vor der Revolution in Basel Gespräche geführt. Vermutlich ist Lenins Machtergreifung nicht zuletzt auch vom Sumpf her finanziert worden. Was seinen berühmten Ausspruch erklären würde, die Kapitalisten seien so dumm, daß sie sogar für den Strick bezahlen würden, an dem sie aufgehängt werden würden. Irrtum, so dumm sind sie nicht. Als Lenin sich in Sachen Rapallo auf Seiten Rathenaus stellte, war dies sein Todesurteil. Rathenau wurde erschossen, Lenin 1922 erst von dem Jesuiten Stalin abgelöst und dann schleichend vergiftet, bis er 1924 starb.

        Ja, mit der Freiheit ist das immer so eine Sache. Besonders wenn dies Wort von Parteigängern eines zwangs- und planwirtschaftlich betriebenen Staatskapitalismus im Munde geführt wird. Jedweder moderne bzw. zentralistisch-bürokratische Staat ist eine mafiöse kriminelle Vereinigung mit den Weihen irgendeiner Religion oder Heilsideologie. Und hat mit Freiheit etwa so viel zu tun wie ein Terrorregime.

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        Verfasst von No_NWO | 14. April 2022, 17:24
      • hahahahahahahahahahahahahahahahahahahah; der war gut, willichen: „assad hatte 95,1%“ …solche wahlergebnisse hattest du doch auch jahrzehnte aus der DDR gehört und geglaubt…. bis deine angebeteten SED-funktionäre nach der wende ihre wahlfälschungen bekannten. —- und was den braunen sumpf betrifft, aus dem du schreibst: vielleicht triffst du da ja auch auf AFD-mitbegründer olaf henkel, ex-vorsitzender des BDI, der immer so von seiner jahrzehntelangen freundschaft mit fidel castro schwärmte. weil führende grosskapitalisten ja immer richtige kommunisten bewundern, nicht wahr?

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        Verfasst von DIE UNBEQUEME WAHRHEIT | 15. April 2022, 1:19
  3. Ich vergass übrigens vorhin für Willichen und die LZ noch folgendes zu erwähnen: „SOS Cuba“ ist gar nicht zerschlagen, ich sehe die noch täglich überall im Net. Also eine echt falsche Erfolgsmeldung aus Kuba. Tja, wenn man denen alles glaubt, wie einst dem Stalin und selbst keine Kontakte zum kub. Volk hat als weltfremder Sektierer…. (Übrigens geht es hier um den spontanen Volksausbruch vom 11.7. und nicht um die von kub. Panzern verhinderte Demo vom Archipelago am 15.11., wovon der von Willi gepostete Artikel handelt) .– Balibar ist übrigens von der KPF : Internationaler Aufruf für das kubanische Volk und die internationale Linke. Solidarität mit den Demonstranten im Juli 2021.
    Sie setzen ihre Unterschrift in diesen solidarischen Aufruf mit der Absicht, eine Amnestie für die politischen Gefangenen des 11J zu verwirklichen, wichtige Referenten wie Alex Callinicos, Michael Löwy, Etienne Balibar, David Karvala, Dipesh Chakravorty Spivak, Júlio C. Guanche, Ailynn Torres Santana, Alina B. López Hernández, René Fidel González García, Julio A. Fernández Estrada und andere.
    Zusätzlich kommen Personen und Organisationen aus Kuba, Argentinien, Australien, Belgien, Botswana, Brasilien, Kanada, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, den Vereinigten Staaten, Spanien, Frankreich, Finnland, Griechenland, Guinea-Bissau, Irland, Mexiko, Nigeria, Nor Uga, Pakistan, Paraguay, Peru, Portugal, Russland, Südafrika, Thailand und Venezuela.
    https://izquierdaweb.com/llamado-internacional-al-pueblo…/
    Socialismo Internacional
    International Socialist Tendency
    #FrenteDeIzquierda
    #PartidoObrero
    #izquierdasocialista
    #marxismo
    #socialismoobarbarie
    #socialismom

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    Verfasst von DIE UNBEQUEME WAHRHEIT | 13. April 2022, 2:39
  4. Sie sind in keinem Satz auf die Fakten,
    des Kommentars eingegangen, bauen lediglich haltlose Nebenschauplätze auf
    und stellen falsche Behauptung auf.
    Zwischen den Begriffen asozial und antisozial dürfte wohl ein Unterschied sein. Trotz alledem, hier ein Artikel von
    Linken über Kuba.
    https://amerika21.de/2021/11/255299/kuba-proteste-opposition-verbot

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    Verfasst von Willi | 12. April 2022, 19:09
    • willichen, was indem artikel drinsteht, war perfekt in dem artikel von LJC widerlegt, den sie letzte woche wohl nicht gelesen, oder -wie von mir vorausgesagt- nicht verstanden haben. das sind die, die alles nachplabbern was die kub. stasi vorgibt. war tausendfach widerlegt. wer nie auf fakten einging, oder keine artikel der kub. linken las, waren sie. sie sind mit ihrer einfach gestrickten auffassung, ihrem hass und ihrer hysterie ein fall für den psychiater. in kuba wären sie längst in der psychiatrie. tschüss, willichen.

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      Verfasst von DIE UNBEQUEME WAHRHEIT | 13. April 2022, 1:25
      • Mal unabhängig von den Inhalten: Du bist es die ganze Zeit, der überaus aggressiv redet, mit Beleidigungen um sich wirft.
        Zum Inhalt nur soviel: Es handelt sich offensichtlich um eine CIA-Kampagne mit dem Ziel eines Regime Change in Cuba. Selbstverständlich tritt man nicht immer offen reaktionär auf, sondern tarnt sich als „links“ oder „Musiker“. Entscheidend ist, wer solche „Proteste“ unterstützt und finanziert. Das ist der US-Imperialismus.
        Wer als Linker Kritik am kubanischen Sozialismus hat, darf sich dabei unter keinen Umständen zum Werkzeug des Imperialismus machen; linke Kritik muss grundsätzlich solidarisch sein und den Willen haben, das sozialistische System gegen den Imperialismus zu unterstützen.
        Umgekehrt muß der sozialistische Staat diese Methoden der hybriden Kriegsführung um den Preis des Untergangs im Keim ersticken.
        Das einzige, über das in diesem Zusammenhang diskutiert werden kann ist, ob die kubanische Regierung in bestimmten Fällen überreagiert hat. Das zu überprüfen fällt von hier aus aber schwer.

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        Verfasst von LZ | 13. April 2022, 6:56
        • SOS Cuba tarnst sich ja nicht als links, die linken hashtags und gruppen sind unabhängig davon, jeden Protest als CIA-gesteuzert anzusehen ist eine paranoia, die jemand nur haben kann, der mit kuba(nern) keinen kontakt hat, sich nirgendwo anders sachkundig macht als bei der kub. regierung, die nicht einfach „überreagiert“ sondern mit grausamen schandurteilen bis zu 30j. wegen teilnahme an einer demo (die laut verfassung erlaubt ist, aber das sagte ich alles schon mehrmals) vorgaben macht, die linke hierzulande längst als faschistisch bezeichnen würde. da verteidigt sich kein sozialismus, sondern eine im untergang befindliche neue klasse, die längst selbst verkörpert, was sie anderen vorwirft: kapitalismus und konterrevolution. (du nanntest dich doch mal trotzkist, aber dass stalinismus die VOLLE konterrev. bedeutet, hast du entweder bei trotzki nicht gelernt, oder über bord geworfen. es stimmt aber.) im übrigen tarnt sich niemand als musiker; was ein quatsch. da sind viele bekannte namen dabei, und ich habe das doch unter meinen linken kub. bekannten mitgekriegt, wer da plötzlich alles verschwand. du bist in den stalinismus deiner jugend zurückgekehrt, und da erübrigt sich weitere diskussion: wer nicht gegen die schandurteile protestiert, hat jede humanität verloren und ist für alle menschen deratig unglaubwürdig, dass ihr niemals wieder jemals für die linke/soz. seite leute gewinnen könnt, sondern nur leute abstossenden schaden anrichtet. eure gesamte polit. aktivität wird bis zu eurem lebensende sinnlos bleiben. kontraproduktiv statt produktiv.

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          Verfasst von DIE UNBEQUEME WAHRHEIT | 13. April 2022, 15:20
        • Letztlich hängt die Positionierung zu Kuba davon ab, wie man zum kubanischen System grundsätzlich steht, ob man es als „volle Konterrevolution“ betrachtet oder als vom Imperialismus angegriffenes sozialistisches System – mit welchen Mängeln auch immer. Die Theorie von der „vollen Konterrevolution“ führt leider dazu, daß die Verteidigung gegen den Imperialismus aufgegeben wird und all das Fortschrittliche, das es in Kuba gibt, ignoriert und abgeschrieben wird.
          Die Frage stellt sich doch, was nach dem beschworenen Untergang der „neuen Klasse“ passiert, ob die dann kommenden Zustände für die Arbeiterklasse besser oder schlechter sind als die heutigen. Eine von linker sozialistischer Kritik dominierte Massenbewegung würde von uns jederzeit unterstützt, wenn sie antiimperialistisch wäre. Angesichts des minimalen Masseneinflusses dieser Linken in Kuba führt das zur defakto Einheitsfront mit den farbenrevolutionären Truppen des Imperialismus. Defakto arbeiten die Anhänger der Theorie der „vollen Konterrevolution“ mit dem Imperialismus zusammen und werden so zum legitimen Ziel der Regierung.
          Ähnlich verhielt es sich bei der syrischen Frage. Trotzkisten gaben damals die Parole aus „Für den Sieg der FSA“ gegen den „Diktator Assad“ und plädierten damit für die Machtübernahme durch AlQaida und damit des Imperialismus. Und ja, Assad vertrat noch nichtmals ein sozialistisches System, sondern biederte sich mit immer neuen neoliberalen „Reformen“ dem Imperialismus ähnlich wie schon Gaddafi an. Aber als er dann doch gegen diesen kämpfte, stellte sich ebenso die Frage, was für die Arbeiter besser wäre, der Sieg der Islamisten und des Imperialismus oder der der „Assaddiktatur“. Diese Frage war leicht zu beantworten und wurde von den Syrern auch entschieden beantwortet, die mit Assad gegen die imperialistischen Islamistensöldner kämpften. Das hätte bedeutet – so wir in Syrien leben würden – uns auf entgegengesetzten Seiten der Barrikade wiederzufinden.

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          Verfasst von LZ | 13. April 2022, 15:53
  5. Ungeheurlich! Nachdem ihr erst die hunderten von unschuldig verhafteten -darunter viele Minderjährige- die dafür auf eine laut verfassung erlaubte demo zu gehen, hohe haftstrafen erhielten, angezweifelt und nach beweisen geschrien habt und dann, nachdem ich Namen und Fälle vorlegte, einfach nicht mehr drauf eingegangen seit, geschweige denn euch davon distanziert habt, blabbert ihr schon wieder die kubanische regierung nach, die schon immer jeden mit einer von der Regierung abweichenden Meinung als von Miami gesteuerten Konterrev. bezeichnet. Ich weiss nun nicht adhoc ob SOS Kuba auch von rechten genutzt wird, vielleicht nicht auszuschliessen, aber es gibt viel mehr Regierungskritische hashtags die nicht aus Miami sind und „in den sozialen Netzwerken“ (also in erster Linie facebook) kommen andere häufiger vor, z.B. der „Socialism SI, repression No“. Den scheinar Regierungstreuen „Vamas con todo“ habe ich noch nicht gesehen. Wann wollt ihr mal das soz. basic lernen, selber nachzuprüfen statt nachzuplabbern? Sind da nicht generationen von Kommunisten mit reingefallen? Ihr hättet z.B. lieber über das heute in London&Kuba gegründete Solidaritätskomitee 11.Juli“ berichten sollen. Zu den Unterzeichnern für die Freilassung der (überwiegend linken!) polit. gefangenen zählen internat. bekannte linke gruppen und Einzelpersönlichkeiten.

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    Verfasst von DIE UNBEQUEME WAHRHEIT | 12. April 2022, 0:55
    • @DIE UNBEQUEME WAHRHEIT
      Die von Ihnen als friedliche Demonstranten
      bezeichneten Krawallmacher sind von den USA unterstützte Kriminelle, ihre Taten,
      Aufruhr, Sabotage,Unruhe,Sachbeschädigung,
      gewaltsamer Raub und Aufruf zum Mord.
      Organisierte antisozialer Gruppen und Kriminelle griffen eine Polizeistation
      an, warfen mit Steinen, zerstören Autos und riefen zum Mord auf.
      Alles in Filmen dokumentiert.

      Und von wem werden diese Terrroristen und
      Ihre Hetzmedien größtenteils finanziert, aus dem US-Haushalt, auch das ist bewiesen.

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      Verfasst von Willi | 12. April 2022, 10:25
      • altbekannter quatschkopp willi, besagte spontane demo war ein ausbruch berechtigter unzufriedenheit; die mehrheit der demonstranten ist nicht rechts und will keine US-intervention. die gibt es zwar auch, aber die mehrheit der inhaftierten sind kritische linke, künstler, intellektuelle und LGBT-community. ich hatte euch namen und fälle genannt die ihr nicht nachgeprüft habt, während sie für ihr dummes geschwätz nie beweise vorlegen konnten. mit dem abgedruckten artikel von LJC zu diskutieren überstieg ebenfalls ihr geistiges fassungsvermögen weswegen ich keine lust habe mit jemand wie ihnen nochmal rauf und runter zu diskutieren was wir vor 1-2 wo. erst ausführlich hatten. dazu nur noch zuviel: wer es ablehnt, zu verurteilen, dass leute -darunter viele jugendliche- für eine demo (oder für „rappen auf der strasse) zwischen 6-30 jahren (!!) haft bekommen (urteile die linke als faschistisch bezeichnen würden wenn sie hier passierten) der ist ein schwein und der hat immer noch nicht kapiert dass er mit seinem verhalten nur erreicht hat dass die rev. linke hierzulande bei null ist (einflussmässig sowie bei wahlen) und dass dies dann auch immer so bleiben wird. all eure polit. arbeit wird für immer umsonst sein, wenn ihr der bevölkerung kuba und nordkorea als vorbilder anpreist aber bitte sehr. ihnen fällt ja noch nichtmal auf wie sehr ihre wortwahl von kriminellen, asozialen, raub, aufruhr, krawallmacher etc. dieselbe wortwahl ist die rechtsradikale hierzulande gegen linke demos einsetzen. leute wie sie sind für immer politisch und menschlich gerichtet. arme socke!

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        Verfasst von DIE UNBEQUEME WAHRHEIT | 12. April 2022, 14:30

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