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Inland, Medien

Wie die Tagesschau lehrt, Nazis zu lieben

von Dagmar Henn – https://test.rtde.live

Wie macht man aus blutbesudelten Bandera-Anhängern Sympathieträger? Ganz einfach, man erklärt die Russen zu Nazis. Die Tagesschau arbeitet daran, unter Einsatz aller denkbaren Tricks. Mit jedem Schritt wird ein weiteres Stück Demokratie in Deutschland dem antirussischen Wahn geopfert.
Als sich im Jahr 2014 in Westeuropa das große schwarze Loch des Schweigens auftat, um das Massaker von Odessa zu verschlingen, das ein klarer Beleg für fest etablierten Nazismus war, war bereits zu ahnen, dass dieses Gift seinen Weg zurück an seine Quelle finden würde. Was ich mir aber nicht vorstellen konnte, war, wie sehr die Geschichte verdreht und wie klar jede Vorstellung von Antifaschismus in ihr Gegenteil verkehrt würde. Ein besonders abstoßendes Beispiel lieferte jüngst die CDU Pankow, die vorschlug, das Denkmal für Ernst Thälmann einzuschmelzen, um den Erlös des Metalls an die Ukraine zu spenden.

Man will um jeden Preis, selbst den des eigenen Untergangs, die Ukraine nutzen, um Russland anzugreifen, und dafür muss jetzt erbarmungslos für ukrainische Nazis geworben werden. Es reicht nicht mehr, so zu tun, als gäbe es sie nicht, oder sie zu verharmlosen, indem man erklärt, sie hätten ja so wenige Sitze im Parlament, während sie sich in Wirklichkeit austoben dürfen wie kolumbianische Todesschwadronen: Nein, inzwischen geht es darum, sie zu lieben und alles Russische zu hassen.

Die Volten, die dabei geschlagen werden, sind abscheulich und vernichten jedes bisschen Ehre, das dieses Land nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus zurückgewinnen konnte. Das war 2014 bereits zu ahnen, als die ganze deutsche Presse die Aussage Poroschenkos, für jeden toten ukrainischen Soldaten müssten Hunderte „Separatisten“ mit dem Leben bezahlen, kommentarlos wiedergab, ohne auf die Ähnlichkeit mit Wehrmachtsbefehlen hinzuweisen. Inzwischen darf ein Herr Melnyk, der nicht nur von sich behauptet, Botschafter zu sein, sondern auch noch hofiert wird, ungestraft alle Russen zu Feinden erklären. Denn jetzt sollen alle Russen – Nazis sein. Schließlich hat das bei Joschka Fischer schon so gut geklappt, der „wegen Auschwitz“ Belgrad bombardierte.

Der Korrespondent der ARD in Moskau ist ein besonderer Experte im Etikettentausch. Wobei – allzu viel Arbeit muss er sich da nicht machen, er kann auf die ukrainische Propaganda zurückgreifen, und das tut er: „Seit dem Einmarsch in die Ukraine wird Russland immer wieder mit Nazideutschland verglichen.“ Dass ein solcher Vergleich erstens eine unfassbare Unverschämtheit ist, insbesondere aus dem Mund eines Deutschen, und zweitens jeder Grundlage entbehrt – was macht das schon. Ist ja nur die wichtigste Nachrichtensendung des deutschen Fernsehens. Natürlich wird da nicht argumentiert; es wäre auch schwer, die Lager mit verhungernden Kriegsgefangenen zu finden, die in die Zwangsarbeit Verschleppten, die ausgelöschten Orte, die lebend in Bergwerksschächte Geworfenen, die in Kirchen zusammengetriebenen und verbrannten Opfer; wer so etwas behauptet, hat sich nie genauer damit befasst, was die Naziarmee in der Sowjetunion angerichtet hat.

Aber nun wird zu einem hinterhältigen Trick gegriffen. Es wird der Vorsitzende der jüdischen Gemeinden der Ukraine zitiert, der erklären darf, das russische Vorgehen „ähnele in der Tat der Praxis der Nazis während des Zweiten Weltkriegs“. Wenn das ein Jude sagt … Natürlich, wer etwas mehr über die Ukraine weiß, weiß auch, dass Igor Kolomoiskij, der Asow mit aus der Taufe gehoben hat, ebenfalls Jude ist, ebenso wie Selenskij, der gerade erst einen gemeinsamen Videoauftritt vor dem griechischen Parlament mit zwei Vertretern dieser nazistischen Verbrecherbande absolviert hat, oder der oben zitierte Poroschenko; sich aber auf der anderen Seite, der der Donbassrepubliken beispielsweise, ebenfalls eine ganze Reihe jüdischer Ukrainer finden, von Russland ganz zu schweigen; das Argument also keines ist, weil Gesinnung nicht in den Genen sitzt. Aber für den durchschnittlichen Zuschauer der Tagesschau ist Jude und Nazi gleichzeitig unvorstellbar, und damit wird diese Aussage, so falsch sie ist, unanfechtbar.

Russland kämpfe gegen ein „angeblich neonazistisches Regime“. Hätte es das große Loch des Schweigens nicht gegeben, ein solcher Satz wäre in Deutschland unsagbar. In Frankreich gibt es übrigens gelegentliche Durchbrüche von Wahrheit. Das mag damit zu tun haben, dass die mit Bandera-Ukrainern bestückte SS-Division Galizien, die in der Westukraine so gern gefeiert wird, für das Massaker von Oradour verantwortlich war.

Der zweite Zeuge, den die ARD anführt, ist, das ist nur konsequent, ein Russe, der Philologe Gassan Gussejnow. „Der traditionelle Antifaschismus, so Gussejnow, sei reine Rhetorik, die sich hemmungslos nationalsozialistischer Stilelemente bediene.“ Aha. Belege dafür? Keine. Auf ukrainischer Seite findet sich aber nicht nur der Satz von Poroschenko; auch der Gouverneur von Dnjepropetrowsk hat sich jüngst erst geäußert, man müsse jetzt alle Russen töten; als sei es sein Auftrag, den Generalplan Ost doch noch zu verwirklichen. Aufrufe von russischer Seite, alle Ukrainer zu töten, wurden bis heute nicht einmal von der ukrainischen Propaganda vorgelegt. Die faschistische Rhetorik klingt immer nur bei den Ukrainern durch.

Aber Gussejnow sieht die „nationalsozialistischen Stilelemente“ ganz woanders. „So spreche Moskau der Ukraine seit Jahren das Existenzrecht ab und diffamiere die Regierung als vom Westen protegiertes Nazi-Regime.“ Wie sehr diese Ukraine vom Westen protegiert wird, kann man daran sehen, dass sie sieben Jahre lang die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen verweigert hat und weder aus der EU noch gar aus den USA dafür gerügt wurde. Und Naziregime? Ja, in jeder Hinsicht. „Dieses begehe angeblich einen Völkermord an russischsprachigen Menschen in der Ukraine und müsse mit Gewalt vernichtet werden – so, wie Hitlerdeutschland durch die siegreiche Rote Armee.“

Wie gesagt, die Zeugen sind sorgfältig ausgewählt. Nachdem man sich einen Juden holte, um Russland mit Nazideutschland gleichzusetzen, holt man sich einen Russen, um den Genozid im Donbass zu bestreiten. Das ist schon geschickt gemacht. Es ändert aber nichts daran, dass für all diese Aussagen zwar vom zitierten Philologen behauptet wird, da seien „nationalsozialistische Stilelemente“, solche aber bei Betrachtung seiner Beispiele nicht zu finden sind. Um in einem Bezug auf den Sieg der Roten Armee über den Hitlerfaschismus ein „nationalsozialistisches Stilelement“ zu finden, muss man sein Hirn auf eine Art und Weise verrenken, die zumindest meine Fähigkeiten deutlich übersteigt.

Wirklich bizarr wird dann die Wendung, um Russland auch noch Nazisprache vorzuwerfen. Wie oben bereits angeführt, auf ukrainischer Seite lässt sich das mühelos finden, im originalen Tonfall, von vielen verschiedenen Sprechern; ich erinnere da nur an das Eichmann-Zitat, das vor einigen Wochen in einer ukrainischen Fernsehsendung serviert wurde, um zu begründen, warum man nicht nur die russischen Erwachsenen, sondern auch deren Kinder umbringen müsse. Nein, so offen sagten das nicht einmal die Nazis.

Aber damit befasst sich die Tagesschau nicht, das würde die Vertauschung unmöglich machen. „Auch Nazi-Vokabular werde bedenkenlos übernommen, sagt Gussejnow. Außenminister Lawrow sagte, Russland sei einem ‚totalen Krieg des Westens‘ ausgesetzt.“ Schon erstaunlich, dieser Griff, für einen Philologen. Zumindest der sollte sprachlich so weit differenzieren können, dass ihm der Unterschied zwischen „wollt ihr den totalen Krieg“ und der Formulierung, einem solchen ausgesetzt zu sein, auffällt. Er besteht darin, dass die erste Formulierung eine der Täter ist und die Tat als wünschenswert darstellt, während die zweite aus der Perspektive der Opfer erfolgt und sie eben nicht als wünschenswert sieht. Die Nazis sprachen nicht davon, einem totalen Krieg ausgesetzt zu sein. Sie wollten ihn führen.

Was Gussejnow in völliger Verleugnung seiner Fachkenntnisse als Nazivokabular bezeichnet (vielleicht sollte er mal Klemperer lesen, das kleine Reclam-Heft LTI hilft da schon weiter), ist, wenn überhaupt, ein Rückgriff auf die sowjetische Geschichte, weil die Sowjetunion das Ziel besagten totalen Krieges war. Im Tagesschau-Text sorgt das dafür, die Rollen völlig zu vertauschen und Russland darzustellen, als sei es Nazideutschland.

Gleichzeitig muss man natürlich bei der Gelegenheit die Entwicklungen im Westen weißwaschen, die sich immer näher an das historische Vorbild herantasten. „So verglich Präsident Putin die Absage von Auftritten russischer Künstler im Westen mit den Bücherverbrennungen. Eine solche Kampagne zur Vernichtung unerwünschter Literatur sei zuletzt vor fast 90 Jahren ausgeführt worden – von den Nazis in Deutschland, so Putin.“ Nun, an diesem Punkt hat er tatsächlich nicht recht. Nach dem Putsch in der Ukraine wurden dort russischsprachige Bücher massenhaft aus Bibliotheken und Läden geräumt und, Achtung – verbrannt. Tatsächlich. In Deutschland ist es das erste Mal seit damals. Und in diesen Punkten geschieht inzwischen die Annäherung an das Original, gewissermaßen per Reinfektion über die Ukraine, mit atemberaubender Geschwindigkeit.

„Vergangenheit und Gegenwart werden von der russischen Propaganda unterdessen weiterhin raffiniert vermischt.“ Ach, wäre das nur so. Dann müsste man nur Worte ändern und sich keine Sorgen machen, welche Folgen es noch haben wird, wenn die Ukronazis hier aktiv werden, oder wie weit dieses Deutschland, dessen Außenministerin tatsächlich äußert, man wolle Russland „zerstören“, noch von einem Kriegseintritt oder einem Reichstagsbrand entfernt ist. Augenblicklich wird jede Resterinnerung an Antifaschismus jedenfalls durch munteren Täter-Opfer-Tausch zerstört und durch ukrainische Propaganda ersetzt. Letztlich ist es gleich, ob Deutschland den erneuten Marsch in die Nacht unter „Heil Hitler“ oder unter „Heil der Ukraine, den Helden Heil“ antritt. Nazigrüße sind beide.

https://test.rtde.live/meinung/135713-wie-tagesschau-lehrt-nazis-zu/?fbclid=IwAR3kt9gz_o9dcEIXMdAskMsqDAWyRsFQuvlwZzAxn_yFZ7IteFUCqI5dpPY

Diskussionen

8 Gedanken zu “Wie die Tagesschau lehrt, Nazis zu lieben

  1. @FRED MILKEREIT | 9. APRIL 2022, 20:29

    Wer macht sich denn schon die Mühe, diesen Wust an Behauptungen zu überprüfen? Denn es geht ja nicht nur darum, die Fakten zu ermitteln, sondern auch ob sie iin den richtigen Zusammenhang gestellt wurden und ob sie das ausdrücken, was einerseits Milkereit nahelegen will und andererseits vom Urheber auch so beabsichtigt war. SChlichtweg: es wäre eine Mammutaufgabe, wollte man ernsthaft Aussagen überprüfen, von denen ja nicht einmal klar ist, ob ihnen ein ernsthaftes Interesse an Erkenntnis zu Grunde liegt. Gerade das wage ich zu bezweifeln. Vielmehr scheint es sich mal wieder um einen Fall von Fakteninflation zu handeln, die nur ein Ziel hat: Mundtot zu machen. Wer anderer Ansicht ist soll unter der Last, besser unter dem SChwall der Fakten zusammenbrechen. Vllt sucht Milkereit darin Selbstbestätigung, vllt stiftet er nur Verwirrung, weil selbst verwirrt. Hier scheint mal wieder einer jener Intellektuellen zu sprechen, die viel wissen, aber wenig verstehen, d.h. Zusammenhänge herstellen aus dem Übermaß an Fakten. Um ein Bild der Wirklichkeit herzustellen, genügt es nicht eine Wagenladung bunter Mosaiksteinchen auszuschütten. Damit daraus ein erkennbares Bild wird, muss man all diese bunten Steinchen auch so zusammensetzen, dass etwas Wirkliches zu erkennen ist, möglichst ein Bild, das nachvollziehbar eine Wirklichkeit abbildet.
    Die Motive der meisten Menschen, die sich an solchen Diskussionen beteiligen, sind nicht immer so klar, zumal wenn sie so auftreten wie M. Aber eines will er ganz offensichtlich nicht: eine Diskussion, die zum Erkennen der Wirklichkeit führen soll, einen Meinungsaustausch, der durch andere Ansichten zu einer ERweiterung des (eigenen) Bewusstseins führt. Hier trägt jemand vor, der davon ausgeht, dass nur seine Sicht richtig ist, und der auch glaubt, der Rest der Welt müsste nach den Vorstellungen, Motive und Interessen handeln, nach denen er selbst handelt. Das ist typisch für Menschen aus dem Westen. Für sie ist das eigene Denken Gesetz und Nabel der Welt. Das kommt in Sätzen zum Ausdruck wie: „Während russische Raketen auf ukrainische Städte fallen, verbreiten RT und Sputnik weiterhin Verschwörungsideologien und verschleiern so die wahre Natur und das wahre Ausmaß von Putins Krieg gegen die Ukraine.“ Nur Wilkereit und der Westen kennen also die Wahrheit, dass Russland eine vllt davon abweichende Meinung haben könnte, kommt ihnen nicht in den Sinn.
    Das führt dann zu einer solchen Situation, wie wir sie jetzt haben. Russland wollte von Anfang an Sicherheitsgarantien für sein Territorium, mehr nicht. Das ist nach 20 Jahren der NATO-Ausdehnung Richtung Osten nachvollziehbar. Nun forddert die Ukraine selbst auch Sicherheitsgarantien für ihr Territorium und wird dabei vom Westen unterstützt. Das ist nachvollziehbar angesichts des Krieges. Aber wieso ist dann der Wunsch Russlands so skandalö gewesen, dass man nun die Welt an den Rand des 3. WK eskaliert?

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    Verfasst von Rüdiger Rauls | 10. April 2022, 11:55
  2. Das grundlegende Manko an öffentlicher Rechenschaftspflicht, Transparenz und redaktioneller Unabhängigkeit lässt sich nicht verbergen. Entgegen internationalen Medienstandards, denen sich öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten weltweit verschrieben haben, wird es hier undurchsichtig in puncto Budget, Aufsichtsstruktur und Aufsichtsmechanismen. Nicht umsonst verglich Chefredakteurin Margarita Simonjan den Stellenwert vom Staatsfernsehen öffentlich mit der Notwendigkeit eines russischen Verteidigungsministeriums. Das Gesamtbudget für Staatsmedien betrug 2021 fast 1,3 Mrd. EUR. Margarita Simonjan besetzt eine zentrale Rolle im Medienkontrollnetz; es schreibt staatlich kontrollierten Medien vor, worüber sie berichten dürfen, und worüber nicht. Sie ist per gelbem Telefon direkt und abhörsicher mit dem Kreml verbunden. Sie unterstützt die Einschränkung des Zugangs zu Informationen in Russland durch das Verbot ausländischer Social Media und bekundete ihre Sympathie für das brutale Vorgehen des Lukaschenko-Regimes gegen belarussische Journalisten. Der Generaldirektor von Rossija Sewodnja“ Dmitri Kisseljow informierte seine Mitarbeiter, die Zeit des unparteiischen Journalismus sei vorbei, Objektivität sei ein Mythos.

    RT hat der Kreml-Agenda im Westen unter dem Deckmantel des alternativen Journalismus als Gegengewicht zu den angeblich voreingenommenen Massenmedien gedient. Auftritte westlicher Politiker, Hochschullehrer, Journalisten und anderer Prominenter sollten der eigenen Glaubwürdigkeit dienen. Das Leitartikel-Format wird regelmäßig ausgenutzt, um Desinformation und Lügen als „Kommentar“ oder „Meinung“ zu verkaufen .

    Die Verbindung zwischen RT und Sputnik und anderen Säulen des russischen Desinformations-Ökosystems ist offensichtlich. Eine Reihe offizieller, öffiziöser und dunkler Kommunikationskanäle und -plattformen, nutzt der Kreml um irreführende und manipulative Narrative zu schaffen und zu verbreiten. RT und Sputnik begünstigen und beteiligen sich an Manipulation über das Internet, wobei der russische Militärnachrichtendienst GRU beteiligt war.

    RT wird am besten nicht als Fernsehsender mit Präsenz in den sozialen Medien verstanden, sondern eher als ein Social-Media-Betrieb von professionellem TV-Format. RT liegt „bei Erwachsenen, die Fernsehen zu Nachrichtenzwecken nutzen“, mit 2 % des Gesamtzuschaueranteils in puncto Beliebtheit an vorletzter Stelle.

    In den sozialen Medien erlangt RT eine weitaus größere Reichweite. Anfang 2020 prahlte RT mit 10 Milliarden Aufrufen auf mehreren YouTube-Kanälen. RTs Social-Media-Massenzulauf wurde jedoch von internationalen Medien und russischen Aktivisten bezweifelt. Untersuchungen ergaben, dass RT die Online-Zuschauerzahlen künstlich in die Höhe getrieben hat, um als Medienbetrieb mehr Bekanntheit und Bedeutung zu erlangen.

    RT wollte aktiv den Informationsraum in der EU mit unzähligen Artikeln zu Themen besetzen, die für den Kreml von zentraler Bedeutung sind — wie etwa die Verschleierung von Fakten zur Vergiftung von Alexei Nawalny. Mit sensationsheischenden, irreführenden Überschriften versucht RT, Diskussionen in den sozialen Medien anzuheizen. Laxe Urheberrechte haben ein gefährliches Ökosystem entstehen lassen, in dem RT-Inhalte – absichtlich oder unabsichtlich – leicht über Proxy-Websites verstärkt werden können.

    Im Laufe der Jahre sind mehrere Ableger von RT entstanden, die speziell auf die Verbreitung in den sozialen Medien zugeschnitten sind, und deren Unterhaltungsinhalte mit der „russischen Sicht der Dinge“ garniert wurden. Hinter den Rauchglasscheiben seiner Tochtergesellschaften schneidert RT seine Botschaften auf die verschiedenen Zielgruppen zu. RT und seine Satellitenkanäle haben alles dafür getan, um ihre Verbindungen untereinander und zum russischen Staat zu verschleiern.

    RT wurde in Lettland(opens in a new tab), Litauen(opens in a new tab) und Estland(opens in a new tab) verboten. In den USA musste sich RT als ausländischer Agent(opens in a new tab) registrieren lassen. Die britische Medienbehörde Ofcom stufte die Sende-Inhalte von RT als „sachlich irreführend“ ein.

    RT und Sputnik pflegen kräftig ihre Lügen-Narrative zur Herabwürdigung der Ukraine und versuchen so, Putins Krieg zu rechtfertigen und Unterstützung dafür zu mobilisieren, bereits seit 2016. 2021 rief die RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan bei einer Konferenz in Donezk „Mütterchen Russland“ dazu auf, „den Donbass heimzuholen“ und forderte damit wörtlich die Verletzung der territorialen Unversehrtheit der Ukraine.

    Nur wenige Wochen vor Putins Angriffsbefehl stachelte RT seine Zuschauer auf mit der Behauptung, „die Ukrainer dürste es nach russischem Blut“.

    Während russische Raketen auf ukrainische Städte fallen, verbreiten RT und Sputnik weiterhin Verschwörungsideologien und verschleiern so die wahre Natur und das wahre Ausmaß von Putins Krieg gegen die Ukraine.

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    Verfasst von Fred Milkereit | 9. April 2022, 20:29
    • Verschiedene Quellen nutzen, sonst erhält man ein einseitiges Bild.

      https://odysee.com/@RT:fd

      https://www.reddit.com/r/ukraine/

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      Verfasst von ZED | 9. April 2022, 22:54
    • Redaktionelle Unabhängigkeit? In Deutschland? Dummschwätzer!!!

      1. Öffentliche Rechtliche Medien: So unabhängig wie der Parteienproporz und die Frauenquote – und immer schön anal am Puls der Politikerkaste.

      2. Private Medien: Presse- und Meinungsfreiheit gubts in der BR Deutschland nur (NUR) für die Verleger- und Eigentümerfamilien der Pressepublikationen. Und das sind recht wenige. Wird gern verschleiert. Man hält ja gern immer mehrere Blätter und Machwerke. und eines kann dann aus dem anderen „seriös“ zitieren. Und zufällig haben praktisch alle ein Ziel: Geld zu verdienen. Und gern auch mit Beteiligungen, die man hochpuschen kann. Rüstung z.B.

      Die Medien in Deutschland sind nicht erst seit Coroba die Büttel der Politik.

      Und das Allerbeste: die Pseudo-Reporter gkleuben allen Ernstes auch noch, sie hätten Sonderrechte.

      Wer sich mal informieren und seine Kenntnisse auffrischen will. Achtung: nix für Kinder und zarte Gemüter:

      Bitte auf YTube & Co die Dokus „Uklraine On Fire“ von Oliver Stone, „Leben und Sterben im Donbass“ und „Ukrainian Agony – der verschwiegene Krieg“ ansehen. Und dann mal kurz überlegen, wie sich die ungeschönten DOKU-Bilder mit den Desinformationen und Auslassungen hiesiger Medien seit 2014 vereinbaren lassen.

      P.S. Im Jahr 2014 wusste man auch bei „Anne Will“ und „Panorama“ noch von den Nazis in der Ukraine… findet man auch noch auf YTube etc. Bei der ARD wurde sowas vorsorglich aus den Mediatheken entfernt.

      Ach, die verschiedenen Straf-Verfahren gegen Biden jr., aus denen sich das Geschäftsmodell der Famnilie Biden einschl. Opa Joe ergibt, sind hier auch nicht Gegenstand der Berichterstattung.

      Genausowenig wie die Analysen amerikanischer Think Tanks und sonstiger Berater. Nettes Beispiel aus 2015: Friedman von STRATFOR, der anlässlich seiner der sog. „MSC“ vergleichbaren Veranstaltung das Geschäftsmodell der Amis mit der Nato gegen die Europäer – v.a. aber gegen die Deppendeutschen – schilderte. Schön auch mit dem Bauernopfer Ukraine. What a Zukunftsprognose, schon damals.

      Und die Deutschen, dumm wie Brot, gerieren sich wie die „Fliegenden Suizidkommandos“ aus Monty Pythons „Life Of Brian“. Und alle anderen verdienen dran. v.a. in Übersee.

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      Verfasst von Sören Haber | 9. April 2022, 22:56
  3. Vorsorglich wird von „unseren“ Medien ja auch nicht berichtet, dass der Präsidenten-Komiker mit seinen sonst doch hier auf den Knien und mit Tränen in den Augen verfolgten Ansprachen ausgerechnet im griechischen Parlament wieder mal sowas von ins Fettnäpfchen getreten ist… mit seinen beiden Pseudo-„Ethno-Griechen“ von Asov – und damit dort einen handfesten Nazi-Skandal produziert hat.

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    Verfasst von Sören Haber | 9. April 2022, 19:17
  4. Was die Tagesschau sonst noch lehrt — sich mit etwas impfen zu lassen, was das Immunsystem angreift. Und mit jeder weiterer Impfung mehr. Ach, heißt das wirklich Impfung!? Ja klar, wenn vom Staat bestallte Wissenschaftler das so sagen, dann ist das so. Um so mehr, wenn diese Wissenschaftler den Weisungen eines Bundeswehrgenerals unterliegen (Abteilung 6 des Bundesgesundheitsministeriums). Nein, die Covid-Impfkampagne ist keine militärische Operation!

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    Verfasst von No_NWO | 9. April 2022, 10:19
    • Ergänzend — Der in Medien und Öffentlichkeit gänzlich unbekannte Bundeswehrgeneral, der die Impf- und Maßnahmenkampagne in Deutschland befehligt und dem Herrn Dr. Wieler Weisung erteilt, ist der Dr.med. HANS-ULRICH HOLTHERM. Bundeswehrgeneral Holtherm ist Chef der am 01.03.2020 neu geschaffenen Abteilung 6 (Biosecurity) des Bundesgesundheitsministeriums. Normalerweise müßte da ein Zivilist sitzen. Aber was ist hier schon noch normal.

      Ach so, Bundeswehrgeneral Hans-Ulrich Holtherm hat Erfahrungen mit Massenimpfen gesammelt bei einem zivilen Bundeswehrhilfemandat in einem überfluteten afrikanischen Land; da hat er alle Kinderlein, deren er habhaft werden konnte, gegen Masern impfen lassen. (Quelle: Die Intensiv-Mafia, von Tom Lausen.) Warum eigentlich nur gegen Masern? Gibt doch so viele andere Krankheiten, nicht!?

      Der Krieg in der Ukraine ist vorüber, der Krieg des BRD-Staats gegen seine Bewohner nicht. Der Impfzwang wird im Herbst/Winter kommen so sicher wie das Amen in der Kirche. Abstimmung wahrscheinlich kurz bevor das Parlament in die Weihnachtsferien geht. Hat da jetzt wirklich jemand gefragt warum!? Nun ja, was zuviel ist, ist nun mal zuviel. Zuviel COzwei, zuviele Menschen, zuviele Staatsschulden, zuviele Sozialtransfers, zuviele Alte und chronisch Kranke. Impfen — damit es einem am Ende nicht alles zuviel wird! Jaaa, richtig, gen-au! Das fehlende Wort ist Genozid. Falls nach sozialen Kriterien getötet wird, heißt es nicht Genozid, sondern Euthanasie, vornehm auch als Eugenik bezeichnet. Eu = griechisch für gut, also Gutgenik.

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      Verfasst von No_NWO | 9. April 2022, 22:30
      • Ach, schau, es geht schon los mit der propagandistischen Vorbereitung des Impfzwangs. Der britische Independent titelte vor 15 Stunden:

        «Woman in UK diagnosed with deadly Crimean-Congo haemorrhagic fever» (Frau in England mit tödlichem hämorrhagischem Krim-Kongo-Fieber diagnostiziert)

        Doch keine Chance, den Link hier unten zu aktivieren. Sei eventuell „verloren gegangen“, sagt die Independent-Seite, von deren eigener Suchmaschine der Link angeboten wird. Ist jedenfalls 15 Stunden alt der Beitrag, so sagt es die Independent-eigene Suchmaschine.

        https://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/woman-diagnosis-crimeancongo-fever-b2054538.html

        Kriege erfüllen viele Aufgaben. Kriegsflüchtlinge auch. Sie können zur Erklärung dienen, warum eine überwiegend nur von Afrika bis zur Krim hin verbreitete Krankheit sich nun auch in anderen Weltgegenden zeigt. Wobei jene Frau in England jedenfalls nicht aus der Ukraine, sondern aus Asien eingereist sei. — Nein, niemand hat die Absicht, nun eine stärker gefährliche Biowaffe (örtlich begrenzt) auszubringen. — Nein, niemand hat die Absicht, Viruspanik zu verbreiten. — Nein, niemand will vom Kollaps des Geld- und Finanzsystems ablenken und eine globale Plan- und Zwangswirtschaft einführen. — Nein, und niemand hat die Absicht, mittels Zwangsimpfung gezielt eugenisch auszusieben. Wobei es natürlich schön wäre, wenn man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte, nicht!? 1.) Ablenken vom historisch finalen Kollaps von Lohnarbeit und Kapital, und 2.) Bevölkerungsreduzierung. Alles auf einen Streich!

        Fazit: Nicht nur, wo Nazi draufsteht, ist ein nordisch-arisch rassistisch-okkultistischer Massenmörder drin.

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        Verfasst von No_NWO | 10. April 2022, 9:54

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