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Ausland, Europa

Warum die Meldungen über angebliche russische Kriegsverbrechen in Butscha eine Lüge sind

von Thomas Röper – http://www.anti-spiegel.ru

Die Ukraine behauptet, die russische Armee habe Butscha viele Zivilisten erschossen. Aber warum wurden die erst nach vier Tagen gefunden?

Die Medien überschlagen sich mit Meldungen, die russische Armee habe in der ukrainischen Stadt Butscha bei Kiew hunderte Zivilisten hingerichtet. Im Spiegel zum Beispiel heißt es:

„Die Kamera filmt aus einem fahrenden Auto heraus, sie zeigt nichts als den Tod. Alle paar Meter liegen Menschen leblos am Boden, Kinder sind dabei, bei vielen Erwachsenen sind die Hände hinter dem Rücken mit Kabelbindern gefesselt. Hinter der Kamera hört man eine Stimme schwer seufzen.
Das Video wurde in Butscha aufgenommen, einem kleinen Ort nordwestlich der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Das ukrainische Verteidigungsministerium veröffentlichte die grausame Szene auf Twitter
(…)
SPIEGEL-Reporter Thore Schröder berichtet von vor Ort aus Butscha, dass Leichen am Sonntagmittag noch auf den Straßen lagen. Eine mit auf dem Rücken gefesselten Armen, andere offensichtlich vom Fahrrad geschossen, die Einkäufe noch neben sich. Bei den meisten Leichen waren Schusswunden am Kopf erkennbar.
Gut einen Monat war Butscha unter russischer Besatzung. Laut Anatoly Fedoruk, dem Bürgermeister von Butscha, sollen die russischen Soldaten in der Zeit um die 300 Bewohnerinnen und Bewohner getötet haben.“

Das sind schwerwiegende Vorwürfe. Die westlichen Medien veranstalten ein wahres Feuerwerk an Meldungen und Politiker fordern neue Sanktionen gegen Russland. Das Problem dabei ist, dass die Geschichte gelogen ist, wie sich leicht nachweisen lässt.

Die Videobotschaft des Bürgermeisters

Das russische Verteidigungsministerium bestreitet die Vorwürfe natürlich und meldet, dass die russische Armee Butscha schon am 30. März verlassen habe und spricht von einer ukrainischen Provokation. Natürlich muss dem russischen Verteidigungsministerium nicht glauben.

Wem man aber glauben sollte, ist der Bürgermeister von Butscha. Der hat vor einigen Tagen eine Videobotschaft gesendet und freudig gemeldet, der 31. März gehe in die Geschichte der Stadt Butscha ein, denn die Stadt sei befreit worden, die russische Armee sei abgezogen. Der Bürgermeister hat damit die Meldung des russischen Verteidigungsministeriums bestätigt.

Was ist in den vier Tagen danach passiert?

Da stellt sich sofort die Frage, warum der Bürgermeister in seiner Videobotschaft so gut gelaunt war, anstatt das grausame Kriegsverbrechen anzuprangern, das die russische Armee angeblich begangen haben und soll und das Kiew erst am 3. April, also vier Tage nach dem russischen Abzug, gemeldet hat. Hat man die hunderten Leichen, von denen der Bürgermeister nun plötzlich spricht und die in Kiewer Videos überall auf den Straßen zu sehen sind, etwa vier Tage lang übersehen? Warum brauchte man vier Tage, um das angebliche Kriegsverbrechen zu entdecken und zu melden?

Und es stellt sich noch eine Frage: Es liegen ja tatsächlich Leichen überall in der Stadt. Aber wer hat all die Menschen umgebracht und wann ist das geschehen? Es ist offensichtlich nicht in der Zeit geschehen, in der Russland die Stadt kontrolliert hat, denn sonst hätte der Bürgermeister in seinem Video nicht so gute Laune gehabt, sondern in seiner ersten Videobotschaft schwere Vorwürfe gegen die russische Armee erhoben.

Ein russischer Journalist, der mit der russischen Armee in Butscha war, hat berichtet, dass die Menschen in Butscha zu Beginn Angst vor den Russen hatten, was sich aber schnell gelegt habe, als die russischen Soldaten den Menschen kostenlos Benzin für Stromgeneratoren, Trockennahrung und Medikamente gegeben haben. Die Einwohner haben sich revanchiert und den russischen Soldaten frische Milch, Eier und so weiter geschenkt.

Die weißen Armbinden

Wer die Fotos der Toten sieht, der stellt fest, dass viele Tote weiße Armbinden tragen. Diese Armbinden tragen die russischen Soldaten als Erkennungsmerkmal und der russische Journalist erzählt, dass viele Menschen in Butscha sich mit der Zeit ebenfalls weiße Armbinden umgebunden haben, um sich mit den russischen Soldaten zu solidarisieren. Und die Toten auf den Straßen in Butscha tragen weiße Armbinden.

Butscha wurde von Einheiten des Kiewer Volkssturms besetzt, dessen Kommandeure für ihren Hass auf alles Russische bekannt sind. Daher liegt der Verdacht nahe, dass die Soldaten des Kiewer Volkssturms in Butscha ein Massaker an allen begangen haben, die sie der Unterstützung der russischen Armee verdächtigt haben.

Das jedoch hört man in deutschen Medien nicht.

Warum die Meldungen über angebliche russische Kriegsverbrechen in Butscha eine Lüge sind

Diskussionen

7 Gedanken zu “Warum die Meldungen über angebliche russische Kriegsverbrechen in Butscha eine Lüge sind

  1. Das Video mit dem Bürgermeister wurde am 1. April auf YouTube eingestellt. Die bekannten Videos von Bucha tauchen erstmals am 2. April in den sozialen Medien auf. Der Angabe 4. April ist definitiv falsch. Einen angeblichen Kiewer Volkssturm ist niemanden bekannt, hierfür fehlen die Belege. Es kämpft die reguläre ukrainische Armee. Auf YouTube gibt es eine Vielzahl von Interviews von den Menschen im Ort, die als Zeugen bestätigen, dass die Morde von den Russen durchgeführt wurden. Es wird behauptet, die ermordeten tragen weiße Armbinden. Das ist ein Erkennungszeichen der kämpfenden russischen Einheiten. Auf keinem der Bilder sind die Opfer mit weißen Armbinden zusehen.

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    Verfasst von Mirko Röhn | 8. April 2022, 18:41
    • Sie lügen reichlich unverschämt. Auf praktisch allen Bildern und Videos kann man sehen, daß die Opfer weiße Binden tragen. Zusätzlich erkennt man neben ihnen russische Lebensmittelrationen, die an die Bevölkerung verteilt wurden.

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      Verfasst von LZ | 8. April 2022, 20:27
  2. Schlimm, daß wieder Menschen, sogenannte Zivilisten heutzutage, in der Ukraine ermordet wurden. Aber das machen das ukrainische Militär und die faschistischen Terrorbanden seit mindestens 8 Jahren so, und dank der NATO Ausbildung machen sie das immer besser. Russland bringt große Opfer, damit die russischen Bürger der Ukraine in Zukunft davor sicher sind. In diesem Falle sind die Quantitätsmedien der Integrity Initiative der einzige neue Skandal.

    https://swprs.org/die-integrity-initiative/

    Es stimmt übrigens auch nicht, daß Russland diesen Krieg am 24.02 begonnen hat, die Ukraine hat ihn am 17.02 Mittags begonnen und Russland hat am 24.02 damit begonnen, ihn zu beenden.

    https://www.voltairenet.org/article216289.html#nh10

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    Verfasst von zivilistin | 4. April 2022, 21:17
  3. Die sind vor Lachen gestorben, alles andere ist nur Porpaganda der linksrotgrünversifften anglo-zionistischen Lügenpresse der Faschisten.

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    Verfasst von Richard David Precht-Durchfall | 4. April 2022, 17:13
  4. Da keiner von uns Kommentatoren die Wahrheit kennt und auch nicht damit zu rechnen ist, dass unsere Medien uns die Wahrheit sagen würden, wenn sie anders wäre als die offiziellen Sichtweisen und Verlautbarungen, ist man darauf angewiesen, sich aus Indizien und Widersprüchen ein Bild zu machen. Das macht Thomas Röper sehr gut. Sehr vieles ist widersprüchlich von dem, was man uns weismachen will. Das schwerwiegendste Argument ist die Frage, warum es vier Tage dauerte, bis die Leichenfunde der Öffentlichkeit mitgeteilt wurden. Da sie nach den Aufnahmen unübersehbar auf den Straßen lagen, kann man sich nicht darauf zurückziehen, dass sie erst Tage nach dem Abzug der Russen entdeckt wurden.
    Zudem ist wohl kaum anzunehmen, dass die Russen diese bei ihrem Abzug offen auf den Straßen hätten liegen lassen. Wenn auch bei uns Russen im allgemeinen als verblödete Dumpfbacken dargestellt werden, dürften sie wohl nicht so verblödet sein, dass sie die Beweise ihrer SChwandtaten nicht beseitigen würden. Wenn schon nicht die einfachen Soldaten, so doch wenigstens die Kommandeure würden dafür sorgen, dass man die Leichen nicht auf Anhieb findet.
    Zudem, wenn die ukrainischen Behörden die Morde aufklären wollen, wieso wird dann der Großteil der Leichen schnell in Massengräbern entsorgt? Und was soll dabei herauskommen, wenn Ukrainer die Verursacher sind, egal ob die Armee oder die Milizen, wenn ukrainische Behörden den Vorgang untersuchen? Nach dem ganzen Medienwirbel ist es unwahrscheinlich, dass man den eigenen Leuten in den Rücken fällt, wenn es sich bei den Mördern tatsächlich um Ukrainer handelte. Das wäre auch gar nicht mehr nötig, weil ja ohnehin die Russen schon als Schuldige feststehen.

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    Verfasst von Rüdiger Rauls | 4. April 2022, 12:41
  5. Die Russen sollen schon am 30.03. abgezogen sein, der Bürgermeister von Butscha gibt eine freudige Botschaft
    am 31.03., daß dir Russen abgezogen seien!?
    Wer verkauft wen für Blöde???

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    Verfasst von Anton Aman | 4. April 2022, 9:03
  6. Was die russophobe Propagandamaschine  der Lügen und Lückenpresse gerne verschweigt.
    Ukrainische Faschisten verbreiten
    Durchhalteparolen und Lügen, die Realität
    sieht anders aus.
    Immer mehr ukrainische Soldaten, Generäle und Ukrainer  schließen sich den Russen an.
    Selenskyj droht und warnt Ukrainer im russisch kontrollierten Süden des Landes keine Posten in der russischen Arrmee anzunehmen.
    Einige Beispiele, zwei ukrainischen Generälen wurden ihre Ränge aberkannt.
    Die Generäle sind der frühere Chef der Hauptverwaltung für innere Sicherheit, Andrij Naumow, sowie Serhej Kryworutschko, der Ex-SBU-Chef für das Gebiet Cherson im Süden der Ukraine.
    Ein Generalmajor des ukrainischen Gemeindienstes wurde nach ukrainischen Behördenangaben am Verlassen des Landes gehindert.
    Der Bürgermeister der Stadt Rubischne hat sich den Russen angeschlossen. Bürgermeister Serhij Chortyw hat die ukrainischen Truppen aufgerufen, die Waffen niederzulegen. Rubischne ist im Verwaltungsgebiet Luhansk die achtgrößte Stadt.

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    Verfasst von Willi | 4. April 2022, 8:01

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