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Ausland, Europa

Menschliche Schutzschilde: Nazi-Bataillone verweigern der Zivilbevölkerung von Mariupol der Evakuierung

von Thomas Röper – http://www.anti-spiegel.ru

In der ukrainischen Stadt Mariupol verweigern die Nazis des Asow-Bataillons den Zivilisten die Evakuierung aus der Stadt und benutzen sie als menschliche Schutzschilde.

Mariupol dürfte einer der Orte in der Ukraine sein, wo die härtesten Kämpfe drohen. Der Grund ist, dass das für Kriegsverbrechen im Donbass berüchtigte Asow-Bataillon die Stadt hält, das seine Kämpfer aus den radikalsten Nazis der Ukraine rekrutiert. Nicht nur die Radikalität der Kämpfer, sondern auch das Bewusstsein, dass ihnen für ihre früheren Kriegsverbrechen Strafverfahren und langjährige Haftstrafen drohen, wenn sie den Russen in die Hände fallen, dürfte sie motivieren, bis zuletzt zu kämpfen.

Was das für Leute sind, zeigte sich schon in den letzten Tagen. Ich sammle derzeit Meldungen aus Donezk über den Beschuss des Donbass und die zivilen Opfer und werde in den nächsten Tagen eine Zusammenfassung veröffentlichen. Dabei habe ich aus sicherer Quelle in Donezk auch erfahren, dass das Asow-Bataillon die Errichtung eines sogenannten humanitären Korridors verweigert, über den Zivilisten die Stadt Mariupol verlassen können.

Das Asow-Bataillon hat im Gegenteil die aus der Stadt führenden Straßen vermint und Menschen, die versucht haben, die Stadt zu verlassen, in einem Stahlwerk zusammengetrieben, das ebenfalls mit Sprengsätzen vermint wurde. Im Falle eines russischen Angriffs auf die Stadt sollte das Stahlwerk gesprengt und die toten Zivilisten als Opfer von russischem Beschuss ausgegeben werden. Diese Information habe ich schon seit drei Tagen.

Nun bestätigen das auch die aktuellen Meldungen. Am Samstag hat Kiew sich bei der russischen Armee gemeldet und einen humanitären Korridor aus Mariupol gefordert. Die russischen Streitkräfte haben die Kampfhandlungen um 10.00 Uhr Moskauer Zeit eingestellt, um den Menschen einen sicheren Abzug aus der Stadt zu ermöglichen. Das hat der ukrainische Fernsehsender Ukraine-24 gemeldet, es ist also keine russische Propaganda. Dort wurde verkündete die stellvertretende ukrainische Ministerpräsidentin Bereschuk:

„Wir haben eine Vereinbarung über die Öffnung eines humanitären Korridors ab 9 Uhr ukrainischer Zeit (10 Uhr Moskauer Zeit) heute, am 5. März, in zwei Richtungen, Wolnowacha und Mariupol, getroffen. Nach jetzigem Stand werden die Routen in folgende Richtungen verlaufen: Mariupol – Nikolskoye – Rozovka – Belmak – Polohy – Orekhov – Saporischschja. Da ist der erste Kanal. Wir planen, mehr als 200.000 Menschen zu evakuieren. Die nächste Strecke ist: Wolnowacha – Walerianiwka – Nowoandrejewka – Kirillowka – Ugledar – Pokrowsk – Saporischschja. Hier planen wir die Evakuierung von mehr als 15.000 Menschen.“

Da die Stadt Saporischschja unter ukrainischer Kontrolle ist, bedeuteten diese Routen aus den Städten Mariupol und Wolnowaha, dass die Menschen – also hunderttausende Menschen – zwei Mal die Front überqueren sollten: Einmal bei Mariupol, wo die Kämpfe zu dem Zweck eingestellt waren, und dann noch einmal bei Saporischschja, wo es keine solche Vereinbarung gab. Der Chef der Donezker Volksrepublik verklärte daher, der Weg sei daher nicht sicher und schlug vor, sie in den Donbass zu bringen, wo die russische Armee im Hinterland bereits humanitäre Hilfe an die verteilt, die sie brauchen. Er sagte:

„Nach unseren Informationen ist es dort äußerst unsicher, so dass es für uns problematisch ist, für diesen Korridor die Verantwortung zu übernehmen, da dort nationalistische Bataillone operieren und bereits Provokationen stattfinden.“

Kurt nach Mittag haben die Verantwortlichen in Mariupol dann die Evakuierung der Zivilisten unter Verweis auf Sicherheitsbedenken für unbestimmte Zeit verschoben, anstatt die Menschen aus der Stadt zu lassen.

Dass es sich bei dem Bataillon um waschechte Nazis handelt, ist kein Geheimnis, wie dieses Bild zeigt. Ich wollte es aufgrund der gezeigten Symbole jedoch nicht als Titelbild für den Artikel nehmen.

Das sind die „sympathischen“ Menschen, von denen uns die westlichen Medien und Politiker erzählen, dass sie der Ukraine Demokratie und dem Donbass die Freiheit von der „russischen Besetzung“ bringen sollen, wie es in der Ukraine formuliert wird.

Menschliche Schutzschilde: Nazi-Bataillone verweigern der Zivilbevölkerung von Mariupol der Evakuierung

Diskussionen

8 Gedanken zu “Menschliche Schutzschilde: Nazi-Bataillone verweigern der Zivilbevölkerung von Mariupol der Evakuierung

  1. menschliche Schutzschilde:

    https://greatgameindia.com/ukraine-indian-students-hostage-human-shields/

    https://www.wochenblick.at/welt/zwangsrekrutierung-in-den-tod-ukrainer-und-afrikanische-studenten-als-schutzschilde-missbraucht/

    Zwar Schurken, aber unsere, das haben schon viele versucht und immer wieder geht es schief, aktuell ist es ja die Taktik der Amis, aber auch mit Hitler hat man es versucht und die Rechnung ist für viele nicht aufgegangen und Isabel Allende beschreibt es für den Chile Putsch. Was viele nicht verstehen, ist daß die stärkste Bedrohung der zivilen Ukrainer vom rechten Sektor ausgeht.

    https://www.wochenblick.at/welt/hochverrat-ukrainischer-abgeordneter-hingerichtet-pro-russischer-buergermeister-erschossen/

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    Verfasst von zivilistin | 8. März 2022, 14:35
  2. Die Zivilisten können die Stadt nicht verlassen, weil sie von der russischen Armee abgeriegelt wurde.

    Hier sind die Faschisten: https://cdn.afd.tools/sites/36/2020/08/10210936/Walter-DIN-A5-Russisch_1.jpg

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    Verfasst von Pavel | 6. März 2022, 18:42
    • @ Pavel Sie verbreiten Lügen und relativieren den
      Faschismus. Typische Vorgehensweise von
      Ukro-Faschisten.
      ARD: „Ukrainische Nazis säubern Ost-Ukraine“

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      Verfasst von Willi | 7. März 2022, 0:29
    • Naziversteher!
      Die Nazis in der Ukraine verprügeln laut halbjährlichem UNHCR-Bericht die LGBTQ-Gemeinschaft.
      Der OSZE-Bericht sagt, dass 75% der zivilen Opfer des Krieges, der seit 8 Jahren in der Ukraine tobt und über den du erst jetzt Betroffenheit heuchelst, auf die Kappe von Kiew gehen.
      Euronews hat über Nazi-Camps berichtet, in denen Kinder an der Waffe ausgebildet werden. Sie dürfen mit denen nicht auf Menschen, auf russische Untermenschen aber schon schießen.
      Die Nazis stellen militärisches Gerät in der Stadt auf, damit die Russen dort angreifen. Im Gegensatz zu den Amis, die alles platt machen, warnt der Russe die Zivilbevölkerung, bevor er zuschlägt.

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      Verfasst von V wie Vendetta | 7. März 2022, 9:54
  3. Es gibt angeblich keine Nazis in der Ukraine, behauptet die deutsche Botschaft in Südafrika. Zivilisten abzuschlachten wäre keine Bekämpfung des Nazismus. Dass das 8 Jahre lang von Seiten unserer ukrainischen Freund praktiziert wurde, hat offenbar niemanden in der deutschen Botschaft interessiert:

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    Verfasst von Steamboat Willie | 6. März 2022, 14:48
  4. Wie jetzt alle darum streiten welche Seite die böseren Nazi-Soldaten hat. Die Konzepte “ sterben für’s Vaterland “ und “ sterben für den Clan“ sind doch ohne Nationalismus und Führerkult nix.

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    Verfasst von ZED | 6. März 2022, 14:29

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