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Ausland, Russland

Ukrainische Präsidialverwaltung bestätigt: Russische Armee greift keine zivilen Ziele an

von Thomas Röper – http://www.anti-spiegel.ru

Natürlich ist die russische Militäroperation in der Ukraine auch in Russland Thema Nummer 1. Daher habe ich einen Bericht des russischen Fernsehens übersetzt, um zu zeigen, wie in Russland berichtet wird.

Es gab im russischen Fernsehen natürlich sehr viele Berichte über den ersten Tag der russischen Militäroperation in der Ukraine und ich kann nicht alle übersetzen. Ich habe mir daher den aktuell neuesten Bericht als Beispiel für die russische Berichterstattung herausgesucht und ihn übersetzt.

Was ich bemerkenswert finde, ist, dass sogar in der Ukraine von offizieller Seite bestätigt wird, dass die russischen Truppen keine zivilen Ziele angreifen, sondern nur das tun, was Putin angekündigt hat: Sie „entmilitarisieren“ die Ukraine und greifen ausschließlich militärische Ziele an. Das ist keine russische Propaganda, das meldet die ukrainische Präsidialverwaltung.

Beginn der Übersetzung:

Am 24. Februar hat die Ukraine die diplomatischen Beziehungen zu Russland abgebrochen. Die Entscheidung wurde von Präsident Wladimir Selensky bekannt gegeben, der auch erklärte, dass im ganzen Land das Kriegsrecht verhängt werde. Die Rede löste in den Großstädten Panik aus und vor Geldautomaten, Lebensmittelgeschäften und Tankstellen bildeten sich Schlangen. Gleichzeitig haben sich auf den Autobahnen in Richtung Westen Staus gebildet, da die Menschen massenhaft aus Städten fliehen, obwohl die nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums nicht angegriffen werden. Ein Bericht aus der Ukraine.

Noch nie dagewesene, kilometerlange Staus in Kiew aus der Stadt heraus. Die Autokolonnen bewegen sich auf die Grenze zu, lange Warteschlangen sind an allen Tankstellen auf dem Weg dorthin.

Die Regale in den Supermärkten sind wie leergefegt, die Geldautomaten haben kein Bargeld.

„Ich renne seit 6 Uhr morgens zu Tankstellen und Geldautomaten. Ich kann nichts einlösen, nichts kaufen und mein Auto nicht volltanken“, sagt ein Anwohner.

Man kann die Menschen verstehen: Die ukrainische Regierung erklärt nichts – im Gegenteil, sie macht die Bevölkerung absichtlich nervös. In Kiew ertönt stündlich die Luftschutzsirene, obwohl keine Gefahr für Wohngebiete besteht, was sogar die Präsidialverwaltung zugeben muss.

„Sie müssen verstehen, dass Putin keine zivilen Objekte angreifen wird. Er muss sich die Loyalität der ukrainischen Bevölkerung bewahren, vor allem in den Gebieten, die eingenommen werden sollen. Sie greifen ausschließlich die Streitkräfte an“, sagte Alexej Arestovytsch, Berater des Leiters des ukrainischen Präsidialamtes.

Selensky hat sich bereits dreimal an die Nation gewandt und jedes Mal weitere Einzelheiten über die – von ihm selbst verschuldete – Verschlechterung der Beziehungen zu Russland genannt.

„Wir haben die diplomatischen Beziehungen zu Russland abgebrochen. Die Ukraine verteidigt sich selbst und wird ihre Freiheit nicht aufgeben, ganz gleich, was man in Moskau denkt“, sagte der ukrainische Staatschef.

Russische diplomatische Vertretungen wurden am Vortag aus dem Land evakuiert, da ukrainische Nationalisten fast täglich Mitarbeiter bedroht und sie mehrfach angegriffen, ihre Autos umgeworfen und Steine durch die Fenster geworfen haben.

In der Ukraine wurde das Kriegsrecht verhängt – die Werchowna Rada hat den Beschluss mehrheitlich gefasst.

„Wir haben mit verfassungsmäßiger Mehrheit die Verhängung des Kriegsrechts in der Ukraine beschlossen. Wir haben nicht aufgehört zu arbeiten, wir haben unsere Sitzung unterbrochen. Wenn notwendige Entscheidungen getroffen werden müssen, werden wir zusammenkommen und sie für das ukrainische Volk treffen“, sagte Ruslan Stefantschuk, Sprecher der Werchowna Rada der Ukraine.

Wie die ukrainische Presse versichert, zeigen diese Aufnahmen, wie die Familie des Parlamentspräsidenten Stefantschuk Kiew in aller Eile verlässt. Auf dem Bahnhof in Kiew herrscht Chaos, obwohl es keine Angriffe auf die zivile Infrastruktur gibt.

Das Militär und die Spionageabwehr verbrennen massenhaft Dokumente, was im ukrainischen Fernsehen nicht gezeigt wird.

„Verbreiten Sie Nachrichten darüber, wie mächtig unser Militär kämpft. Solche Informationen sind immer noch sehr spärlich, aber unser Militär braucht dringend die Unterstützung der Bevölkerung“, appellierte Selensky an die ukrainischen Journalisten.

Bisher liefern amerikanische Medien die Informationen. Der CNN-Korrespondent im Zentrum von Kiew, der während einer Live-Übertragung einen Knall hört, zieht sich sofort eine kugelsichere Weste an, die ihm der Kameramann, der bereits in voller Montur ist, bereitwillig reicht. Auch der CNN-Korrespondent Matthew Chance hat am Nachmittag bereits russische Truppen auf dem Flughafen Gostomel, 25 Kilometer von der ukrainischen Hauptstadt entfernt, entdeckt.

„Man sieht, dass es Russen sind: Alle haben ein orange-schwarzes Band auf der Schulter. Ich habe vor einigen Minuten mit ihrem Kommandeur gesprochen und er sagte mir, dass sie den Flughafen kontrollieren“, berichtete der amerikanische Korrespondent.

Die Kämpfer, die nur wenige Meter von dem Journalisten entfernt sind, schenken ihm aus irgendeinem Grund nicht die geringste Aufmerksamkeit, aber die Fernsehzuschauer sind erwartungsgemäß erschrocken.

Die einzigen, die zum Widerstand aufrufen, sind genau die Nationalisten, von denen Russland die Ukraine befreien will – sie haben nichts zu verlieren. Aber Biletsky steht allein auf dem Maidan, viele seiner bisherigen Unterstützer sind zu ehemaligen Unterstützern geworden. (Anm. d. Übers.: Biletsky ist einer der radikalsten Nationalisten in der Ukraine, hier finden Sie Informationen über ihn)

„Ich, Stepko Roman, ein ehemaliger Angehöriger des Nationalen Korps, und alle unsere Waffenbrüder haben ihre Waffen längst niedergelegt, weil wir wissen, dass es keine Chance gibt… wozu das? Für Selensky und seine Familie?“ Er spricht jetzt Russisch anstatt Ukrainisch und hat seine Ansichten über die ukrainische Nationalistenbewegung radikal geändert.

Ende der Übersetzung

https://www.anti-spiegel.ru/2022/ukrainische-praesidialverwaltung-bestaetigt-russische-armee-greift-keine-zivilen-ziele-an/

Diskussionen

3 Gedanken zu “Ukrainische Präsidialverwaltung bestätigt: Russische Armee greift keine zivilen Ziele an

  1. „.. Die einzigen, die zum Widerstand aufrufen, sind genau die Nationalisten, von denen Russland die Ukraine befreien will – sie haben nichts zu verlieren. ..“

    Die Gegner als Unmenschen darzustellen und sich selbst als Befreier ist Kriegspropaganda. Solche Geschichten erzählt man den Soldaten.

    Das plötzlich allgegenwärtige rumgewedel mit ( ukraninischen ) Nationalfahnen ist ebenfalls Kriegspropaganda der schlimmsten Sorte.

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    Verfasst von ZED | 25. Februar 2022, 14:52
  2. Die Amis werden nicht eine Hand rühren, wenn es
    in der Ukraine wirklich ernst wird. Auch wenn Sie
    den Selensky alles versprochen haben, was der
    höhren wollte!
    Das hat in der Amerikanischen Geschichte Tradizion
    Andere für Ihre Ziele zu benutzen um Sie danach
    im Stich zu lassen!
    Ich kann nur hoffen, das die Russen alle Flughäfen
    und Ausfallstrassen kontrollieren um die wirklichen
    Verbrecher am ukrainischen Volk der Gerichtsbarkeit
    zu überstellen!!
    Natürlich noch nebenbei die Amis vor sich hertreibend
    das Land zu verlassen und Ihr Millitärisches Spielzeug
    zu beschlagnahmen!
    Denn Das was einigen Zerlumpten Analfabeten in
    Afghanistan gelungen ist, dürfte für die Russen kein
    großes Problem sein!
    Und die Nato!?
    Das ist ein totes Pferd, das nur namendlich am Leben
    gehalten wird von einen Schwätzer namens Stoltenberg

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    Verfasst von wolfgang fubel | 25. Februar 2022, 13:07
  3. Laut Röpers Kommentar gestern (aktuell ist seine Seite nicht erreichbar) haben die fortgesetzten Angriffe und Offensiven der Ukraine gegen die Zivilisten im Donbass (laut OSZE-Bericht ist Kiew für die meisten toten zivilen Opfer verantwortlich) Russland zur Entnazifizierungsaktion gedrängt. Der Präsidentenschauspieler dachte wohl, der Russe würde bluffen. Irrtum!
    Die zwangsrekrutierten ukrainischen Soldaten haben sofort das Handtuch geworfen bzw. die weiße Fahne geschwenkt. Am heftigsten kämpfen natürlich die Freunde des Westens und von Klitschko, die Nazibanden wie Swoboda und Asow. Kein Wunder, geht es für sie doch um alles. Die Russen versprachen öffentlich, die damals bei lebendigem Leib verbrannten Opfer im Gewerkschaftshaus von Odessa zu rächen. Natürlich auch die Zivilisten im Donbass.
    Die russischen Soldaten haben die Flughäfen besetzt, um eine Flucht gewisser Elemente zu erschweren.
    In der Ukraine gibt es übrigens mehrere vom Pentagon betriebene Biowaffenlabors. Da darf der Russe gerne mal zu einer Inspektion vorbeischauen. Mich würde brennend interessieren, was dort so getrieben wird. Mit internationalen Kontrollgremien und Gesetzen hat es der Ami ja nicht so.

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    Verfasst von V wie Vendetta | 25. Februar 2022, 10:04

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