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Ausland, Europa

Putin erklärt den Beginn einer Militäroperation in der Ukraine

von https://tass.com

Übersetzung LZ

Der russische Staatschef erklärte, Moskau werde die „Entmilitarisierung und Entnazifizierung“ der Ukraine anstreben, forderte die ukrainische Armee auf, die Waffen niederzulegen, und warnte vor einer prompten Reaktion auf Interventionsversuche von außen

MOSKAU, 24. Februar. /TASS/. Russland hat eine Militäroperation in der Ukraine begonnen, nachdem die Behörden der Republiken Donezk und Lugansk um Unterstützung bei der Abwehr der militärischen Aggression Kiews gebeten hatten, sagte der russische Präsident Wladimir Putin am Donnerstag in einer dringenden Ansprache.

Er erklärte, dass Moskau die „Entmilitarisierung und Entnazifizierung“ der Ukraine anstreben werde, forderte die ukrainische Armee auf, die Waffen niederzulegen, und warnte vor einer prompten Reaktion auf Versuche einer ausländischen Intervention von außen.

Danach folgten Berichte über Explosionsgeräusche in einer Reihe von ukrainischen Städten, darunter Kiew und Charkow. TASS hat die neuesten Nachrichten über die Situation zusammengefasst.

Militärische Operation

Nach einer Nachricht aus den Donbass-Republiken hat Putin beschlossen, eine „spezielle Militäroperation“ durchzuführen.

„Ihr Ziel ist es, die Menschen zu schützen, die seit acht Jahren der Erniedrigung und dem Völkermord durch das Regime in Kiew ausgesetzt sind. Zu diesem Zweck werden wir die Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine anstreben und auch darauf drängen, diejenigen vor Gericht zu bringen, die zahlreiche blutige Verbrechen gegen friedliche Zivilisten, darunter auch russische Bürger, begangen haben.“

Die Pläne Moskaus sehen keine Besetzung der Ukraine vor. Es gilt das Recht des ukrainischen Volkes auf Selbstbestimmung. Außerdem sagte Putin, Russland könne nicht zulassen, dass Kiew Atomwaffen erhalte, und erinnerte an die unrechtmäßige NATO-Osterweiterung.

Ansprache an die ukrainische Bevölkerung

Putin forderte das ukrainische Militär auf, „die Waffen sofort niederzulegen und nach Hause zu gehen“.

„Diejenigen Soldaten der ukrainischen Armee, die dieser Aufforderung nachkommen, können die Zone der Kampfhandlungen verlassen und zu ihren Familien zurückkehren.“ Die Verantwortung für ein mögliches Blutvergießen „wird vollständig auf das herrschende Regime der Ukraine abgewälzt.“

In seiner Ansprache an das ukrainische Volk erklärte er, dass die Maßnahmen Russlands in Selbstverteidigung vor Bedrohungen und vor einem „noch größeren Unglück als dem heutigen“ erfolgten.

„So schwierig es auch sein mag, dies zu tun, ich bitte Sie, dies zu verstehen, und rufe zur Zusammenarbeit auf, um diese tragische Seite so schnell wie möglich zu wenden und gemeinsam voranzukommen.“

Warnung an andere

Putin warnte vor Versuchen einer ausländischen Einmischung in die aktuellen Entwicklungen, geschweige denn vor einer ausländischen Intervention.

„Niemand sollte daran zweifeln, dass ein direkter Angriff auf Russland mit einer Niederlage des potenziellen Aggressors und schrecklichen Folgen für den Angreifer enden würde“, warnte er.

„Wer auch immer versuchen mag, uns Steine in den Weg zu legen, geschweige denn unser Land und unser Volk zu bedrohen, sollte wissen, dass die Antwort Russlands unverzüglich erfolgen und Konsequenzen nach sich ziehen wird, die Sie in Ihrer Geschichte noch nie erlebt haben. Wir sind auf jede Entwicklung der Ereignisse vorbereitet. Alle in diesem Zusammenhang notwendigen Entscheidungen werden getroffen. Ich hoffe, dass ich gehört werde“, sagte Putin.

Erste westliche Reaktion

Unmittelbar danach gab US-Präsident Joseph Biden eine schriftliche Erklärung ab, in der er Russland für das verantwortlich machte, was er als „einen vorsätzlichen Krieg, der einen katastrophalen Verlust an Menschenleben und menschliches Leid mit sich bringen wird“, bezeichnete, und warnte, dass „die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten und Partner geschlossen und entschlossen reagieren werden“.

Biden sagte, er werde später am Donnerstag in einer Sonderansprache weitere Maßnahmen ankündigen, die Washington und seine Verbündeten gegen Russland ergreifen würden.

Der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, sagte, dass ein Treffen der Mitgliedsländer der Allianz die Auswirkungen des russischen Vorgehens gegenüber der Ukraine erörtern werde.

https://tass.com/politics/1409329

Diskussionen

17 Gedanken zu “Putin erklärt den Beginn einer Militäroperation in der Ukraine

  1. Das sollte er mal besser seinem Bruder erzählen 🤮

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    Verfasst von Steamboat Willie | 24. Februar 2022, 19:04
  2. ECKAAAAAT! WENNÄÄÄÄÄÄÄÄ!
    Die RUSSEN SIND DAAAAAAAAA!

    Gefällt mir

    Verfasst von Meister Röhrich | 24. Februar 2022, 18:34
  3. Wie alles begann:

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    Verfasst von Steamboat Willie | 24. Februar 2022, 18:26
  4. Die Russen marschieren in die Ukraine ein und scheissen auf das Minsker Abkommen.
    Das ist völlig unverhohlene Kriegstreiberei.
    Russland wird immer weiter in die Isolation getrieben.
    Europa wird sich von jetzt an allein aus Sicherheitsgründen komplett vom russischen Gas abkoppeln.
    Langfristig wird Russland so oder so einen hohen Preis bezahlen und die Glaubwürdigkeit ist auch für alle Zeit im Eimer.

    Gefällt mir

    Verfasst von Peggi | 24. Februar 2022, 18:06
  5. Nun, wenn wahr sein sollte, was US-Präsident Roosevelt einmal gesagt hat, dann wird soeben ein neues Kapitel aufgeschlagen in der Neuordnung der Welt hin zu einer Weltregierung. Ach ja — Roosevelt sagte in etwa, es geschähe das, was sich in der großen Politik scheinbar zufällig ereignet, eben nicht zufällig. Sondern sei zuvor von den Mächtigen so geplant gewesen.

    Wer nun sind diese Mächtigen? Vielleicht hat Roosevelt ja Lenins «Der Imperialismus als höchste Phase des Kapitalismus» gelesen und verstanden, was das denn eigentlich ist, „supranationale Finanzoligarchie“. Nämlich ein informeller Verbund von Privatleuten, der machtlich über staatlichen Regierungen steht und sich aus dem Führungspersonal von internationalen Warenproduzenten und internationalen Großbanken zusammensetzt. Wobei ein und dieselben Personen häufig sowohl in den Vorständen solcher Banken, als auch solcher Warenproduzenten sitzen.

    Ja, wir müssen nun unwillkürlich denken an die weltgrößten Vermögensverwalter, an Blackrock, Vanguard usw., welche auch als „digital-finanzieller Komplex“ bezeichnet werden.

    Mit „supranationaler Finanzoligarchie“ haben wir das politisch-ökonomische Gesicht des Imperialismus vor uns. Lenin zeigte, wie und vor allem warum sich diese Struktur in der wirtschaftshistorischen Phase des Monopolismus (ca. 1870-1900) herausbildete. Als profund kundig in Marx/Engelscher politischer Ökonomie, benannte Lenin jenes Warum von supranationaler Finanzoligarchie und Imperialismus ganz simpel mit „tendentieller Fall der Profitrate“. Ergibt sich dieser doch aus fortlaufender Innovation in der Fertigungstechnik. Und war solche Innovation doch die ganz große Stärke eben jener internationalen Monopolunternehmen (auch bezeichnet als „Trusts“).

    Vermöge ihrer global marktbeherrschenden Stellung konnten die Monopolisten/Trusts nun nichtmonopolistische Produzenten zwingen, die von letzteren unumgänglich benötigten Zulieferprodukte (meist Grundstoffe und Energie) zu überhöhten Preisen zu kaufen. — So funktioniert Imperialismus. Eigentlich ganz simpel, nicht!? Marx sprach in diesem Zusammenhang so denn auch ganz simpel von „Prellerei in großem Stil“.

    Eine Weltregierung läßt sich selbstverständlich nicht einfach so aus dem Hut zaubern. Das geht nur in Schritten. Ist wegen der Sklaven. Die haben Heimatgefühle und wollen darum von „ihren“ Herren regiert werden.

    Sagen wir es so: Einem sozialdemokratischen Untertanen aus Bochum würde es leichter fallen, einem russischen Präsidenten zu gehorchen als einem chinesischen. Oder einem schwarzafrikanischen oder amerikanischen. Klar, oder!?

    Ist wieder mal alles ganz logisch. Jedenfalls für solche, die Marx, Engels und Lenin nicht nur zitieren können, sondern sie auch verstanden haben. Und darum wissen, warum Kapitalismus unweigerlich auf eine Neue Weltordnung hinauswollen MUSS, auf eine globale Plan-und Zwangswirtschaft mit Herren und Sklaven. Einfach mal an Davos denken, an Klaus Schwab und Kumpane, an die Vierte Industrielle Revolution und den Great Reset.

    Ist alles wegen dieses Dingsdas, das Sozialdemokraten und andere gelernte Untertanen und Kapitalsklaven ums Verrecken nicht begreifen. Wegen dieses verdammten tendentiellen Falls der Profitrate!

    Ja, ich weiß ja, man soll nett sein zu seinen Sozialdemokraten. Aber hin und wieder brauchen sie auch mal eins drauf. 😁😁😁

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    Verfasst von No_NWO | 24. Februar 2022, 15:58
  6. Bitte auch bei uns Entnazifizieren!!!
    Wir haben hier einen Typen namens Steinmeier, der einem Swoboda-Mann (anti“semitischer“ Weißer!) damals in der Ukraine die Hand geschüttelt hat (Kontaktschuld) und ihn als „demokratische Opposition“ bezeichnet hat. Das ist so was von Nazi!

    Gefällt mir

    Verfasst von V wie Vendetta | 24. Februar 2022, 14:59
  7. Wer ist den Scholz!?
    Ein kleiner kläffender Pinscher an der Leine
    seines Herren aus Übersee, der in Amerika
    gassi gehen durfte um sich seine neuen
    Anweisungen zu holen

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    Verfasst von wolfgang fubel | 24. Februar 2022, 14:25
  8. Krieg ist nie gut. Mir wäre es lieber gewesen, wenn Russland es bei der Anerkennung der beiden Volksrepubliken belassen hätte. Gerechnet hatte ich nicht damit, aber ganz ausgeschlossen habe ich es auch nicht, dass es soweit kommt. Als ich gestern abend las, dass Putin davon sprach, die Mörder vom Gewerkschaftshaus in Odessa zur Rechenschaft zu ziehen, war mir aber klar, was Sache ist. Wir können nur hoffen, dass es schnell vorbei ist und nicht noch weiter eskaliert.

    Wir sehen gerade aber auch das Ergebnis des Maidans, des völkerrechtswidrigen vom Westen unterstützten Regime-Changes am 21./22.02.2014 und die Unterstützung radikaler Kräfte durch den Westen.

    Schuld daran, dass es soweit gekommen ist, sind auch unsere Medien. Die meisten Leute wissen doch gar nicht, wen wir da in der Ukraine unterstützen und was diejenigen seit 8 Jahren im Donbass getrieben haben, ohne dass Merkel & Co. etwas getan hätten, um sie davon abzuhalten. Stattdessen wurden auch noch Waffen an die Ukraine geliefert, um dort den Konflikt weiter anzuheizen. Und natürlich war es ein Genozid, der sich dort abspielte. Dazu enthielt sich Deutschland bei einer von Russland eingebrachten UN-Resolution zur Bekämpfung der Glorifizierung des Nazismus der Stimme https://dip.bundestag.de/vorgang/…/64726 , was ich besonders beschämend fand. Auch das fanden unsere Medien nicht erwähnenswert. Möglich nämlich, dass es dann zu großen Demos gegen unsere Regierung gekommen wäre. In anderen westlichen Ländern wäre es genauso gekommen, wenn die Presse dort ihre eigentliche Pflicht getan hätte.

    Es wäre auch nicht soweit gekommen, wenn Russland sich nicht auf Minsk II eingelassen hätte. Das ukrainische Militär war bereits geschlagen. Ein paar Tage später wäre der Drops gelutscht gewesen. Es war ein großer Fehler, sich auf Zusagen unserer Politiker zu verlassen.

    Stefan Kornelius fordert gerade in der Süddeutschen Zeitung, sich Putin entgegenzustellen. Sind diese Ar*****cher erst zufrieden, wenn sie uns mit in den Krieg hineingezogen haben? 🤬

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    Verfasst von Steamboat Willie | 24. Februar 2022, 13:36
  9. Entnazifizierung ist angesagt, nicht nur in der Ukraine. In D sind 8Mrd jährlich den Bürgern geraubte Euros das Problem, mit denen die transatlantisch faschistische Hirnwäsche betrieben wird.

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    Verfasst von zivilistin | 24. Februar 2022, 12:00
  10. der Stolperberg Jens wir über seinen eigenen Fuss stolpern.

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    Verfasst von maurizio | 24. Februar 2022, 11:36
  11. Die Ukraine sollte ihr Kriegshehäul beenden.
    Anstatt weiterhin Waffenlieferungen zu
    fordern, sollten die ukrainischen Soldaten, die Waffen niederlegen.
    Putin hat Ihnen freien Abzug zu ihren
    Familien zugesagt.
    Putin geht es nicht um eine Invason in
    der Ukraine und er hat es deutlich g
    gemacht, daß es keinen Angriff auf die Zivilbevölkerung geben wird.
    Der Genozid an Russen von Seiten der Ukraine auf den Putin aufmerksam machte, wurde mutmaßlich von Scholz belächelt, das ist eine Schande.
    https://de.rt.com/meinung/132228-donbass-war-auch-nach-deutschem/

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    Verfasst von Willi | 24. Februar 2022, 11:14

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