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Asien, Ausland

Wer die Proteste in Kasachstan mit welchen Mitteln aus dem Ausland organisiert

von Thomas Röper – http://www.anti-spiegel.ru

Dass die Ereignisse in Kasachstan aus dem Ausland eskaliert wurden und dem üblichen Muster der Farbrevolutionen folgen, wird immer offensichtlicher.

Farbrevolutionen kann man an ihrem koordinierten Ablauf erkennen, der sie von spontanen Protesten, wie zum Beispiel den Gelbwesten oder auch den Querdenkern, unterscheidet. Bei Farbrevolutionen finden die Aktionen koordiniert statt und dabei findet man dann auch wieder alte Bekannte unter den Koordinatoren.

Nexta

Die Proteste 2020 in Weißrussland wurden von Polen aus koordiniert und das Instrument der Wahl war der von der weißrussischen Opposition betriebene, aber von Polen finanzierte Telegram-Kanal Nexta. Nexta hatte in Weißrussland zwar nicht den gewünschten Erfolg, schließlich ist Präsident Lukaschenko noch im Amt, aber Nexta hat immerhin viele Menschen mobilisieren können, an Protesten teilzunehmen.

Nexta ist nun auch sehr aktiv dabei, anti-russische Posts aus Kasachstan und über die Lage in dem Land zu verbreiten. Dass die in Polen sitzende weißrussische Opposition von westlichen Geldern abhängt, wurde Nexta nach den Ereignissen in Weißrussland 2020 zu einem Instrument der anti-russischen Agitation, die auch die Triebfeder hinter den Protesten in Weißrussland war. Was der Westen betreibt, ist Geopolitik gegen den Opponenten Russland. Russlands Nachbarstaaten (Weißrussland, die Ukraine, Georgien oder jetzt Kasachstan) sind dabei nur Schachfiguren auf dem geopolitischen Schachbrett.

Auch die EU finanziert die weißrussische Opposition ganz offiziell. Am 13. Dezember hat die EU-Kommission mitgeteilt, die weißrussische Opposition und „freie weißrussische Medien“ mit weiteren 30 Millionen Euro zu finanzieren. Zu den vom Westen sogenannten „freien weißrussischen Medien“ gehört auch der Telegram-Kanal Nexta. Das ist deshalb zynisch, weil zum Beispiel in Deutschland gefordert wird, gegen Telegram vorzugehen, weil da Telegram-Kanäle ungestraft gegen die Maßnahmen der deutschen Regierung schreiben dürfen. Wenn das aber in anderen Ländern, also in Weißrussland oder Kasachstan geschieht, finanziert die EU solche Telegram-Kanäle sogar.

Muchtar Abljasow

Ein weiterer selbsternannter Führer der kasachischen Opposition ist Muchtar Abljasow. Abljasow war ein kasachischer Banker, der vor 20 Jahren auch in der kasachischen Regierung war. Allerdings soll er zwischen 2005 und 2009 acht Milliarden Dollar über Steueroasen veruntreut haben und musste aus dem Land fliehen. Er wurde wegen diverser Vergehen (Betrug, Urkundenfälschung, Amtsmissbrauch) in Russland, Kasachstan und der Ukraine angeklagt und in Russland und Kasachstan in Abwesenheit zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt.

Vorher hatte Russland versucht, seine Auslieferung aus Frankreich zu erreichen, die vom Gericht auch schon genehmigt war. Aber dann bezeichneten seine Anwälte das Verfahren in Russland als politisch motiviert und der Staatsrat Frankreichs hat die Auslieferung verhindert.

Abljasow hat sich nun zu Wort gemeldet und behauptet, er sei der Führer der Opposition, die in Kasachstan protestiert. Das darf man bezweifeln, der Mann ist seit über zehn Jahren im Ausland dürfte in Kasachstan keine große Anhängerschaft haben, aber die Gelegenheit ist für ihn günstig. Er forderte ein Eingreifen des Westens, wobei er jedoch nicht sagte, was genau der Westen seiner Meinung nach tun soll. Er scheint jedoch darauf zu hoffen, dass der Westen ihm an die Macht helfen könne.

Übrigens ist – wenig überraschend – das wichtigste Büro seiner Organisation in Kiew. Die heutige Ukraine ist für anti-russische Umtriebe ein sicherer Hafen.

Der Westen

Auch wenn der Westen so tut, als habe er mit den Vorgängen in Kasachstan nichts zu tun, ist sein Verhalten entlarvend. Anstatt von den Demonstranten zu fordern, sich an die Gesetze zu halten und die Gewalt und die Plünderungen einzustellen, fordert der Westen von der kasachischen Regierung, nicht hart gegen die Demonstranten vorzugehen. Das klingt immer vollkommen anders, wenn dem Westen Demonstranten nicht gefallen, wie zum Beispiel beim Sturm des Kapitols in Washington oder bei den Gelbwesten in Frankreich.

Auch die Erklärungen aus den USA zeigen, auf welcher Seite die Sympathien der US-Regierung sind. Dort wird kein Wort darüber verloren, dass die Demonstranten Polizisten erschossen haben. Stattdessen wird kritisiert, dass Kasachstan seinen Verbündeten Russland um Hilfe bittet und dass Russland die Hilfe auch leistet.

Gezieltes Feuer auf die Polizei

Die Proteste begannen friedlich, aber dann haben sich schnell große viele Bewaffnete unter die Demonstranten gemischt und das Feuer auf die Sicherheitskräfte eröffnet. Die kasachische Regierung spricht von 20.000 bewaffneten Kämpfern, von denen viele aus dem Ausland eingesickert sind. Es gab auch Plünderungen und Besetzungen von Regierungsgebäuden, wobei auch Waffenlager der Sicherheitskräfte geplündert wurden.

Ein weiterer Hinweis auf ein geplantes und koordiniertes Vorgehen war die Tatsache, dass die Bewaffneten sofort den Flughafen in Almaty gestürmt und besetzt haben. Damit sollte verhindert werden, dass die Sicherheitskräfte Verstärkung einfliegen können.

Die kasachische Regierung teilt mit, dass sie inzwischen über 4.000 Menschen verhaftet hat, worunter auch viele Ausländer seien. Diese seien „aus Nachbarstaaten“ ins Land gekommen. Analysten melden, dass darunter wohl auch Afghanen sein sollen, die als erfahrene Kämpfer für die bewaffnete Eskalation gesorgt haben. Ob sich diese Meldungen bestätigen, bleibt abzuwarten.

Die Lage in Kasachstan

Insgesamt hat sich die Lage in Kasachstan etwas beruhigt. In vielen Städten gibt es zwar immer noch Schießereien, aber in den meisten Städten beginnt das Aufräumen und das Leben kehrt langsam in seine gewohnten Bahnen zurück. Für eine endgültige Entwarnung dürfte es noch zu früh sein. Das russische Fernsehen zeigte eine Reportage, in der Zivilisten erzählten, sie hätten auch gegen die Erhöhung der Gaspreise demonstriert, an denen sich die Proteste entzündet hatten, aber nun hätten sie Angst vor der Zukunft, denn Schießereien in ihren Städten und eine derartige Verwüstung und Welle der Gewalt hätten sie nicht gewollt.

Ob die Lage sich nun wieder vollkommen beruhigt und ob die Ereignisse der letzten Tage die Menschen in dem Land vielleicht sogar wieder enger an die Regierung binden, weil sie gesehen haben, was selbsternannte Oppositionelle anrichten, bleibt abzuwarten.

Wer die Proteste in Kasachstan mit welchen Mitteln aus dem Ausland organisiert

 

Diskussionen

4 Gedanken zu “Wer die Proteste in Kasachstan mit welchen Mitteln aus dem Ausland organisiert

  1. Die Coronaleugnerdemos werden ausschliesslich von ausländischen Agenten organisiert.

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    Verfasst von Torben Schwurbel | 11. Januar 2022, 22:30
  2. Prima, LZ, richtig erkannt…, ..üblicher Nato- Farbenputsch , so wie schon mindestens 10- 20 seit dem „arabischen Frühling“

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    Verfasst von tom | 10. Januar 2022, 2:30
  3. Bei allem Respekt vor Thomas Röper und seinen sehr wichtigen und aufschlussreichen Berichten aus und über Russland so scheint er nun alles daran zu setzen, mit seiner vorschnellen Beurteilung der EReignisse in Kasachstan als Farbenrevolution Recht gehabt zu haben. Diese sogenannte Farbenrevolution ist bereits verblasst, ehe sie überhaupt Farbe bekommen hat. Und sie ist nicht deshalb zusammengebrochen, weil Russland und andere Staaten die Bündnistreue mit Kasachstan im Rahmen der ODKB eingehalten und Truppen geschickt haben. Diese angeblich von außen gesteuerte Revolution ist schon vorher zusammengebrochen, weil die maßgeblichen Kräfte, die Arbeiter der Öl- und Gasfördergebiete und der Rest der aufgebrachten Bevölkerung sich mit der Rücknahme der Preiserhöhungen zufrieden gegeben haben. Damit war dem Aufruhr der Anlass genommen und die explosive Kraft eingedämmt worden. Die nachfolgenden Auseinandersetzungen sowie der Einmarsch der ODKB-Truppen sind Begleiterscheinungen, die aber für das Gelingen oder Scheitern der sogenannten Revolution keine große Bedeutung mehr haben. Sie dienen nur noch der Beruhigung der Gesellschaft und Absicherung des Staates.
    Zwar sprechen auch Kasachstan, Russland und China von ausländischen Kräften in ihren Verlautbarungen. Aber diese Mitteilungen richten sich in erster Linie an die eigene Bevölkerung, um sie von der Teilnahme an den Protesten abzuhalten. China und Russland beugen angesichts bei ihrer eigenen Bevölkerung vor angesichts der ständigen vERsuche des WEstens, unter ihrer Bevölkerung Unruhe zu stiften, und angesichts der eigenen Erfahrungen in Tschetschenien und Xinjiang. Aber alle drei machen keine genauen Angaben, wer da von außen aktiv sein soll. Es muss auch bezweifelt werden, ob tatsächlich 20.000 bewaffnete Kräfte nach K. eingesickert sein sollen, ohne dass Sicherheitsbejörden davon erfahren haben sollen, was sehr unwahrscheinlich ist und wohl eher der Isolierung der militanten Kräfte dienen soll. Zwar stützt die Entlassung des Sicherheitschefs diese Behauptung. WEr sollen denn die Kräfte aus dem Ausland gewesen sein? Dazu gibt es bisher keine Klarheit.
    Dass der WEsten sich eine solche Gelegenheit, in Russlands Umfeld Konflikte zu fördern, nicht entgehen lässt, ist eine Binseweisheit, aber noch lange kein Beweis. Und dass der Westen seinen Einfluss über Nexta und ähnliche von ihm unterstützte Medien geltend zu machen versucht, gehört doch zum Tagesgeschäft westlicher Wühlarbeit und dürfte einen erfahrenen Beobachter wie Röper doch nicht mehr überraschen. Dass Nexta einigen Einfluss auf das intellektuelle Milieu in Weißrussland ausübte, bedeutet doch noch lange nicht, dass dessen Wirken auch bei den Arbeitern in der kasachischen Öl- und Erdgas-Industrie verfängt, zumal Nextas Einfluss selbst auf die Vorgänge in Weißrussland zurückgegangen ist. Und dass die EU Nexta finanziell unterstützt und zu einem Propagandamedium gegen Russland ausbaut, heißt doch noch lange nicht, dass es auch die Macht hat, solche Bewegungen ins Leben zu rufen, wie wir vor einigen Tagen in K. erlebt haben.
    Zitat Röper „Bei Farbrevolutionen finden die Aktionen koordiniert statt und dabei findet man dann auch wieder alte Bekannte unter den Koordinatoren.“ Das ist in dem Beitrag aber nur dürftig mit klaren Hinweisen oder gar Beweisen belegt, eher werden Annahmen, Vermutungen und Rückschlüsse vorgetragen. Soll etwa das eher bedeutungslose NExta einer dieser alten Bekannten sein? Auch der Vergleich mit den Gelbwesten hinkt. Wieso wurden die Gelbwesten nie als Farbenrevolution im Westen bezeichnet von denen, die sonst überall Farbenrevolutionen sehen? Hier gab es jedenfalls im Unterschied zu Kasachstan auch eine Farbe. Zudem haben die Gelbwestenproteste sich länger gehalten als die der kasachischen Farbenrevolution. Von daher war es nicht so weit her mit den koordinierten Aktionen in Kasachstan, was immer Röper da auch gesehen haben mag. Das Hantieren mit unbestätigten Behauptungen wie der Eskalation durch afghanische Kämpfer ist eigentlich ein Informationsstil, der sonst bei linken und alternativen Medien immer als Todsünde der westichen und Mainstream-Medien angeprangert wird – zu recht. Ob es der Wahrheitsfindung dient, wenn nun auch Röper sich solcher Mittel bedient, muss bezweifelt werden. Denn um die Wahrheit geht es doch oder sollte es zumindest? Denn was nützt Rechthaberei der Wahrheitsfindung?
    Als Beweis für westliche Urheberschaft oder Mitwirkung das heuchlerische Verhalten der westlichen Politik anzuführen, ist schwach. Natürlich bewertet der Westen solche Vorgänge im eigenen Herrschaftsbereich anders als im Herrschaftsbereich jener Staaten wie China und Russland, mit denen er über Kreuz liegt. Aber das ist doch kein Beweis! Was erwarten denn Röper und jene, die sich ähnlich empören? Sollen die westlichen Hetzer Tokajew, Putin und Xi auf die Schulter klopfen und ihnen zur Niederschlagung des Aufruhrs gratulieren? Natürlich wäre dem Westen ein ordentlicher Konflikt an der Südflanke Russlands lieber gewesen, allein schon um dem Druck zu mindern, der dem Westen durch die forderungen Russlands gegenüber der Nato entsteht. welches Menschen- und Gesellschaftsbild äußert sich in der Vorstellung, dass der Westen nur auf den Knopf zu drücken braucht und in K. erhebt isich eine Bevölkerung zu Zehntausenden und Tausende von heimlich bewaffneten Kämpfern?
    ES ist eher auffällig, dass sich die westlichen Medien im Vergleich mit der Propaganda und Hetze gegenüber den Vorgänge an der russisch-weißrussischen Grenze zur NATO im Falle Kasachstans weitgehend sachlich und zurückhaltend geben. Das hängt eher damit zusammen, dass sie gerade NICHT den Einfluss auf die Vorgänge vorort haben, wie sie ihn wohl gerne hätten. So stellt die FAZ vom 7.1. in ihrem Beitrag „Putins zweite Front“ bedauernd und ernüchtert fest: „Der [Westen] hat in Zentralasien ohnehin kaum Einfluss. In dem gewalttätigen Aufruhr in Kasachstan gibt es zudem keine Kräfte, deren Unterstützung politisch Sinn ergäbe“. Das heißt so viel wie: Wir würden zwar gerne, allein es fehlen uns die Mittel. Es erscheint eher so, dass die westlichen Meinungsmacher die Ereignisse in K. nicht allzu sehr aufbauschen wollen, um dem eigenen Publikum die eigene Handlungsunfähigkeit und Machtlosigkeit gegenüber Russland und China nicht allzu offensichtlich vor Augen zu führen.

    Es soll hier nicht der rechthaberische Streit geführt werden, ob es sich denn nun tatsächlich um eine sogeannte Farben-Revolution gehandelt hat oder nicht. Das wäre Wortklauberei, die keinen Sinn macht und uns auch der Wahrheit und dem Erkennen der Wirklichkeit nicht näher bringt. Was aber deutlich wird, dass der WEsten mit seinen Versuchen, andere Gesellschaften zu destabilisieren und weltweit seinen Einfluss wieder auszubauen nach den Schlappen in Afghanistan und dem Krieg gegen den Terror, immer öfter Schiffbruch erleidet. Sein Stern sinkt. Aber solche Beiträge machen ihn stärker, als er ist.

    Es ist nicht nachvollziehbar, wie linke und alternative Medien, die sich doch teileweise dem Marxismus und dem Proletariat zugehörig oder zumindest verpflichtet fühlen, der These einer von außen gesteuerten Revolte so gerne nachgeben und damit den Arbeitern und der einfachen Bevölkerung in K. unterstellen, dass sie wie Lämmer irgendwelchen Rattenfängern hinterher laufen. Glauben dann tatsächlich Linke hierzulande und solche, die sich dafür halten, dass die einfache Bevölkerung in K. so blöde ist, dass sie nicht erkennt, ob sie mit dem Protest gegen Preiserhöhungen ihre eigenen Interessen vertritt oder von äußeren Kräften angestachelt wird? Ist das das Bild, was die sogenannte Linke hierzulande von den Arbeitern bzw. der Arbeiterklasse hat? Hat sie sich mittlerweile schon so weit von ihrer gesellschaftlichen Basis entfernt, dass sie für so dämlich hält? Oder ist der Linken hierzulande ein Kampf gegen Preiserhöhungen nicht revolutionär genug? ES sind nicht die scheinbar großen politischen Fragen, die die politische Sprengkraft entwickeln. Die politischen Themen sind die, die an den Lebensbedingungen der Menschen ansetzen. Das sind nicht die Themen elitärer und intellektueller Querdenker- und Klimagruppen. Das sind die Fragen um die Strom-, Gas- und Benzinpreise, dem Brotpreis des 21. Jahrhunderts. Wie sagte schon Brecht in seinem „Lob des REvolutionärs“: Er organsiert seinen Kampf um den Lohngroschen, um das Teewasser und um die Macht im Staate“. Der Kampf um die Macht im Staate beginnt beim Kampf um den Strom- und Gaspreis und ähnliche Fragen der Lebensgrundlagen. Aber das ist der Linken hierzulande scheinbar zu popelig.

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    Verfasst von Rüdiger Rauls | 9. Januar 2022, 13:27
    • Ich möchte Rüdiger Pauls Alles in Allem zustimmen. Dass jedwelche Schwierigkeiten/Konflikte in einem aus geopolitischen Gründen bekämpften Staat von dessen Gegnern ausgenutzt werden, ist eine Binsenwahrheit. Die zentrale Frage ist jedoch, was sind die internen Voraussetzungen dafür, dass solche „Diversionsmaßnahmen“ funktionieren oder auch nicht. Es wird immer deutlicher, dass „Revolte“ und „Revolution“ nicht das Gleiche sind und das ein revoltierender Geist zwar ein notwendiger Bestandteil einer Revolution ist, meistens aber ins Nirgendwo führt- oder genauer: in das gleiche Schauspiel mit anderen Schauspielern und Komparsen (s. „Arabischer Frühling“). Allen bisherigen Informationen nach gibt es – auch – in Kazasakhstan keine politische Kraft, die die berechtigte Wut der Bevölkerung über das Regime in auch nur bürgerlich fortschrittlichere, von revolutionären ganz zu Schweigen, Kanäle lenken könnte. Unter diesen Umständen muss man leider eine schlechte Ordnung einer drohenden „Anarchie“ den Vorzug geben – wie z.B. auch in Syrien.

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      Verfasst von A.Holberg | 10. Januar 2022, 12:37

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