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Klima, Umwelt

Klima-Fakten – Teil 2

von https://co2coalition.org

Übersetzung LZ

Fakt #11

Schmelzende Gletscher bestätigen, dass die moderne Erwärmung vor dem CO2-Anstieg stattfand

Das Schmelzen der Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegels sind die direkte Folge der Erwärmung. Die Beweise zeigen, dass die globale Erwärmung, die den Anstieg des Meeresspiegels und den Rückzug der Gletscher verursacht hat, lange bevor ein signifikanter, vom Menschen verursachter CO2-Anstieg beides hätte beeinflussen können, einsetzte. Beides ist eine direkte Folge der natürlichen Erwärmung, die im späten 17. Jahrhundert begann.

Die Gletscher konnten sich erst dann zurückziehen und die Meere ansteigen, als sich die Atmosphäre so weit erwärmt hatte, dass der sommerliche Eisverlust die winterlichen Eisansammlungen überstieg. Dieser „Kipppunkt“ der Gletscher trat um 1800 ein, und der Rückzug der Gletscher war um 1850 abgeschlossen. Damit begannen mehr als 150 Jahre des weltweiten Gletscherrückgangs und des Anstiegs des Meeresspiegels, der heute in etwa der gleichen Geschwindigkeit weitergeht wie vor 150 Jahren.

Source(s): Oerlemans J (2005) Extracting a Climate Signal from 169 Glacier Records. Science 29 Apr 2005: Vol. 308, Issue 5722, pp. 675–677 DOI: 10.1126/science.1107046

 

Fakt #12

Steigende Meeresspiegel bestätigen, dass die moderne Erwärmung vor dem CO2-Anstieg stattfand

Das Schmelzen der Gletscher und der Anstieg des Meeresspiegels sind die direkte Folge der Erwärmung. Die Beweise zeigen, dass die globale Erwärmung, die den Anstieg des Meeresspiegels und den Rückzug der Gletscher verursacht hat, lange bevor ein signifikanter, vom Menschen verursachter CO2-Anstieg beides hätte beeinflussen können, begonnen hat. Beides ist eine direkte Folge der natürlichen Erwärmung, die im späten 17. Jahrhundert begann. Die Gletscher konnten sich erst dann zurückziehen und die Meere ansteigen, als sich die Atmosphäre so weit erwärmt hatte, dass der sommerliche Eisverlust die winterlichen Eisansammlungen überstieg. Dieser „Kipppunkt“ der Gletscher trat um 1800 ein, und der Rückzug der Gletscher war um 1850 abgeschlossen. Damit begannen mehr als 150 Jahre des weltweiten Gletscherrückgangs und des Anstiegs des Meeresspiegels, der heute in etwa der gleichen Geschwindigkeit wie vor 150 Jahren anhält.

Source(s): Jevrejeva et al (2008) Recent global sea level acceleration started over 200 years ago? Geophys. Res. Lett., 35, L08715, doi:10.1029/2008GL033611

 

Fakt #13

Die Temperaturen haben sich in den letzten 10.000 Jahren dramatisch verändert. Das waren nicht wir.

Die einzige Konstante bei der Temperatur ist, dass sie nie konstant ist. Sie steigt und fällt, egal auf welcher Zeitskala wir sie beobachten, sei es in Hunderten von Jahren oder in Dutzenden von Millionen von Jahren. Dieses Diagramm, das die 10.000 Jahre Temperaturveränderungen seit dem Ende der letzten Eiszeit zeigt, bestätigt diese Binsenweisheit. Hier sehen wir ziemlich große Temperaturschwankungen, die weit über das hinausgehen, was in den letzten 150 oder so Jahren beobachtet wurde. Jeder dieser Ausschläge nach oben oder unten wurde ausschließlich durch natürliche Kräfte verursacht. Diejenigen, die die Auffassung vertreten, dass der Mensch die Hauptursache für die jüngsten Temperaturschwankungen ist, setzen voraus, dass Sie glauben, dass diese natürlichen Kräfte zu Beginn des 20. Jahrhunderts plötzlich und unerklärlicherweise aufgehört haben zu wirken, und dass die menschlichen Emissionen nun dafür verantwortlich sind.

Diese Temperaturdaten stammen aus grönländischen Eisbohrkernen.

Source(s): Temp: Alley, R.B. 2004. GISP2 Ice Core Temperature and Accumulation Data. IGBP PAGES/World Data Center for Paleoclimatology Data Contribution Series #2004-013. NOAA/NGDC Paleoclimatology Program, Boulder CO, USA.

Source(s): Current Temp: Box JE, Yang L, Bromwich DH, Bai L (2009) Greenland Ice Sheet Surface Air Temperature Variability: 1840–2007*. American Meteorological Society, Journal of Climate Vol 22, pp 4029 – 4049

 

Fakt #14

Interglaziale dauern in der Regel 10.000 bis 15.000 Jahre. Unseres ist 11.000 Jahre alt.

Die Vergletscherungsperioden verlaufen in 100.000-Jahres-Zyklen, angetrieben von natürlichen Kräften, die sich unserer Kontrolle entziehen. Die wärmeren Zwischeneiszeiten dauern 10.000 bis 15.000 Jahre. Es ist wichtig zu wissen, dass wir uns jetzt etwa 11.000 Jahre in der aktuellen Zwischeneiszeit befinden, die innerhalb des nächsten Jahrhunderts enden oder noch einige tausend Jahre andauern kann. In jedem Fall wird die wohltuende interglaziale Wärme, die wir jetzt genießen, irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft (im geologischen Sinne) enden.

Wenn die nächste Eiszeit über uns hereinbricht, wird dies eine echte Klimaapokalypse sein, begleitet von Ernteausfällen, Hungersnöten, Massenauswanderung aus kälteren in wärmere Regionen und einem beispiellosen Bevölkerungsverlust. Ein Blick auf die letzten 4.000 Jahre Klima und Geschichte zeigt, dass in Kälteperioden schlimme Dinge passieren, sehr schlimme Dinge. Kühlere Perioden brachten große Not und Tod, aber der Abstieg in eine echte Eiszeit wäre für die Menschheit entsetzlich, und wir können nichts tun, um ihn aufzuhalten.

Quelle(n): Jouzel J, et al. (2007a) EPICA Dome C Ice Core 800K Yr Deuterium Data and Temperature Estimates. IGBP PAGES/World Data Center for Paleoclimatology Data Contribution Series # 2007-091. NOAA/NCDC Paläoklimatologie-Programm, Boulder CO, USA

 

Fakt #15

In der letzten Zwischeneiszeit war es 8 °C wärmer als heute. Die Eisbären haben überlebt. Grönland ist nicht geschmolzen.

Jüngste Forschungsarbeiten des Niels-Bohr-Instituts (Dahl-Jensen 2013) waren die ersten, die sich auf das Eis konzentrierten, das sich während der letzten Zwischeneiszeit, dem Eemian, in Grönland angesammelt hatte. Die Ergebnisse zeigten, dass die Warmzeit der Eemian-Warmzeit vor 130.000 bis 115.000 Jahren viel wärmer war als bisher angenommen. Es war sogar 8°C wärmer als heute. Die Auswirkungen sind enorm. Obwohl die Temperaturen während des Eemianzeitalters um 2,5 °C höher waren als selbst die aggressivsten IPCC-Vorhersagen, verlor der grönländische Eisschild nur ein Viertel seiner Masse. 25 % sind zwar beachtlich, aber weit weniger als die Vorhersagen, die von einer vollständigen Eisabnahme als Reaktion auf eine viel geringere Erwärmung ausgehen. Außerdem entwickelten sich die Eisbären vor etwa 150 000 Jahren und überlebten die Eemian-Warmzeit, obwohl es nur selten Polareis gab.

Die Eisbären haben überlebt. Grönland ist nicht geschmolzen.

Quelle(n): Dahl-Jensen, Niels Bohr Inst, http://www.nbi.ku.dk/english/news/news13/greenland-ice-cores-reveal-warm-climate-of-the-past

 

Fakt #16

Der aktuelle Erwärmungstrend ist weder ungewöhnlich noch beispiellos (Teil 1).

Die Befürworter der vom Menschen verursachten Klimakatastrophe behaupten kategorisch, dass unsere derzeitige Temperatur auf einer Skala von Tausenden von Jahren „ungewöhnlich und beispiellos“ ist. Diese Grafik der Temperaturdaten der letzten 10.000 Jahre ist vielleicht der wichtigste Beweis dafür, dass die heutige Erwärmung weder ungewöhnlich noch beispiellos ist. Vielmehr ist sie neun anderen Erwärmungstrends der letzten 10.000 Jahre sehr ähnlich. Während mehr als 6.100 Jahren (oder 60 %) der aktuellen Warmzeit war es wärmer als heute. Von den neun früheren signifikanten Erwärmungsperioden seit dem Ende der letzten Eiszeit wiesen fünf höhere Temperaturanstiegsraten auf und sieben hatten einen größeren Gesamttemperaturanstieg. Außerdem waren die Temperaturen in jedem der früheren Erwärmungszyklen deutlich höher als heute. Anhand dieses Schaubilds sollte klar sein, dass unser derzeitiger Erwärmungstrend ein natürliches und vorhersehbares Ergebnis unseres glücklichen Ausstiegs aus der Kleinen Eiszeit ist.

Source(s): Historic Temp: Alley, R.B. 2004. GISP2 Ice Core Temperature and Accumulation Data. IGBP PAGES/World Data Center for Paleoclimatology Data Contribution Series #2004-013. NOAA/NGDC Paleoclimatology Program, Boulder CO, USA.

Source(s): Current Temp: Box JE, Yang L, Bromwich DH, Bai L (2009) Greenland Ice Sheet Surface Air Temperature Variability: 1840–2007*. American Meteorological Society, Journal of Climate Vol 22, pp 4029 – 4049 ,

Fakt #17

Der derzeitige Erwärmungstrend ist weder ungewöhnlich noch beispiellos (Teil 2).

Die Befürworter der vom Menschen verursachten Klimakatastrophe behaupten kategorisch, dass unsere derzeitige Temperatur auf einer Skala von Tausenden von Jahren „ungewöhnlich und beispiellos“ ist. Diese Grafik von Moberg et al. ist eine Multi-Proxy-Paläo-Temperaturrekonstruktion der letzten 2.000 Jahre, die sowohl hoch- als auch niedrig aufgelöste Daten verwendet. Die mittelalterliche Warmzeit war die jüngste Erwärmungsperiode und hatte wahrscheinlich ähnliche oder wärmere Temperaturen als die heutige. Dabei ist zu bedenken, dass diese Erwärmung durch natürliche Kräfte angetrieben wurde und in einer Periode mit sehr niedrigen Kohlendioxidkonzentrationen stattfand.

Quelle(n): Moberg A, Sonechkin DM, Holmgren K, Datsenko NM, Karlen W, Lauritzen SE (2005) Highly variable Northern Hemisphere temperatures reconstructed from low and high-resolution proxy data. Nature, 433(7026):613-617.

 

Fakt #18

Die Erdumlaufbahn und die Neigung der Erde steuern die Veränderungen zwischen den Eiszeiten.

Die Zyklen von Eiszeiten und Zwischeneiszeiten werden durch Veränderungen der Erdneigung und der Form der Erdumlaufbahn gesteuert, die in vorhersehbaren Zyklen auftreten. Die Exzentrizität der elliptischen Erdumlaufbahn (d. h. wie weit die Form der Umlaufbahn von einem perfekten Kreis abweicht) schwankt in Zyklen von 100 000 Jahren. Die Neigung oder Schieflage der Erdachse schwankt in Zyklen von 41.000 Jahren. Außerdem schwankt die Erde in einem Zyklus von 26.000 Jahren, was zu einem Phänomen führt, das als „Präzession der Äquinoktien“ bekannt ist. Diese drei Zyklen, die ursprünglich von einem autodidaktischen Universitätshausmeister namens James Croll entdeckt wurden, werden heute als Milankovich-Zyklen bezeichnet. Diese langfristigen astronomischen Veränderungen deuten darauf hin, dass Veränderungen der CO2-Konzentration nicht der Hauptgrund für Erwärmung und Abkühlung in geologischer Zeit gewesen sein können.

Source(s): Milankovitch cycles – Universe Today

Source(s): NASA: Milankovitch (Orbital) Cycles and Their Role in Earth’s Climate ,

 

Fakt #19

Wir leben in einer der kältesten Perioden der gesamten Erdgeschichte.

Diese Abbildung zeigt die Temperaturdaten von mehr als 4 Milliarden Jahren nach Scotese (2002) und zeigt, dass sich die Erde derzeit in einer der kältesten Perioden ihrer Geschichte befindet. Seit mindestens 250 Millionen Jahren war keine geologische Periode mehr so kalt wie unsere gegenwärtige, das Quartär. Temperaturschwankungen von mehr als 10 °C (18 °F) in beide Richtungen waren keine Seltenheit.

Im Kontext der Jahrmillionen der Erdgeschichte erscheint unser jüngster Anstieg von 0,8 °C winzig. Er wird kaum als ein Fleck auf dem Diagramm registriert.

Quelle(n): Scotese CR (2002) Analyse der Temperaturschwankungen in geologischen Zeitaltern. Paläo-Karten-Projekt

 

Fakt #20

Während des größten Teils der Erdgeschichte war es auf der Erde etwa 10 °C wärmer als heute.

Nach einer Rekonstruktion der Erdtemperatur der letzten 4 Milliarden Jahre befindet sich die Erde heute in einer der kältesten Perioden ihrer Geschichte. Seit mindestens 250 Millionen Jahren war keine geologische Periode mehr so kalt wie unsere derzeitige, das Quartär. Temperaturschwankungen von mehr als 10 °C (18 °F) in beide Richtungen waren keine Seltenheit. Im Kontext der Jahrmillionen der Erdgeschichte erscheint unser jüngster Anstieg von 0,8 °C (1,4 °F) winzig. Er ist kaum als ein Fleck auf dem Diagramm zu erkennen. Legt man die Durchschnittstemperatur der Erde in den letzten 600 Millionen Jahren zugrunde, so haben wir 50 Millionen aufeinander folgende Jahre mit unterdurchschnittlichen Temperaturen erlebt.

Quelle(n): Scotese CR (2002) Analyse der Temperaturschwankungen in geologischen Zeitaltern. Paläo-Karten-Projekt

https://co2coalition.org/facts/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diskussionen

17 Gedanken zu “Klima-Fakten – Teil 2

  1. Ihre Frage hatte ich bereits beantwortet. Aber meinetwegen tue ich es noch einmal, nicht Ihretwegen, weil Sie ohnehin nicht lesen, was ich schreibe, sondern für Andere, die ggf. mitlesen…
    Der sogen. Treibhaus-Effekt, der selbstverständlich schon lange bewiesen ist, ist keineswegs der einzige Vorgang, der das Klima auf der Erde bestimmt. Andere Gegebenheiten können für Abkühlung sorgen, etwa wenn durch die Kontinentaldrift viele Landmassen an den Polen stehen, so dass sich dort besonders leicht eine Schneedecke hält, die Wärme in den Weltraum zurück strahlt. Oder durch die Art und Weise, wie und wo die Erde sich gerade um die Sonne bewegt. Oder wenn Wolken, Vulkanasche oder aufgewirbelter Staub nach einem Meteoriteneinschlag die Wärmestrahlung der Sonne daran hindern, bis zum Erdboden zu gelangen.
    Je weniger Treibhausgase in der Atmosphäre, desto leichter fällt es der Wärmestrahlung, in den Weltraum abzustrahlen. Bei der Bildung von Sedimenten/Gesteinen, bei Verwitterung, seit der Entstehung des Ozeans, durch den weltweiten Siegeszug der Pflanzen, bei der Bildung von Gebirgen (Orogenese von Himalaya, Alpen, Anden) wurde erheblich viel CO2 aus der Atmosphäre entzogen.
    Das soll an Hinweisen genügen. Im Grunde müssten Sie ja alles auch selber wissen, denn diese angeblichen, „alternativen“ „Klima-Fakten“ kann man nur beurteilen, wenn man auch die gängige Klimawissenschaft kennt …

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    Verfasst von Joel K. | 22. Dezember 2021, 0:05
    • Aha, das ist der zweite Klassiker. Wenn es mit den persönlichen Anwürfen und Verunglimpfungen nicht klappt, macht man sich zum Märthyrer:
      1. Ich habe es schon gesagt, aber mir hört ja keiner zu.
      2. Ich schreibe es für die anderen, für diese opfere mich auf, für die Schwächeren, die sich selbst nicht
      helfen können und meiner Unterstützung bedürfen, um nicht der Fehlinformation durch die „alternativen
      Klima-Fakten ausgeliefert zu sein. Das bedeutet, sie halten die anderen für blöde.
      Ihr Heldentum und Aufoperungswille ist zwar moralisch überlegen, trägt aber nicht bei zur Klärung der Fragestellung. Wieso konnte sich die Erde im Gegensatz zur Treibhaus-Theorie abkühlen?

      Was ist denn am Treibhaus-Effekt bewiesen, außer dass er in Widerspruch zur Erdentwicklung steht? Es wird auch nicht wahrer, wenn man es in Merkel-Manier als alternativlos erklärt.
      Die weiteren Beispiele, die sie selbst in den Ring werfen, stehen alle im Zusammenhang mit der Sonnenaktivität:
      1. eine SChneedecke, „die Wärme in den Weltraum zurückstrahlt“. Das ist aber dann die Wärme, die von der Sonne auf die Erde einwirkt, wenn sie vom Weltraum zurückgestrahlt wird.
      2. die „Art und Weise, wie und wo die Erde sich gerade um die Sonne bewegt“. Auch hier ist wieder die Sonneneinstrahlung das Maß aller Dinge für den Wärmehaushalt der ERde.
      3. „Wolken, Vulkanasche oder aufgewirbelter Staub nach einem Meteoriteneinschlag die Wärmestrahlung der Sonne daran hindern, bis zum Erdboden zu gelangen.“ Auch hier wieder stellen Sie die hohe Bedeutung der Sonne für den Wärmezustand der ERde fest.
      Das sind alles Faktoren, die vom Menschen nicht beeinflusst sind. Aber bei den Propagandisten des menschengemachten Klimawandels ist von diesen außerirdischen Einflüssen auf die Erdtemperatur nie die Rede. Sie reiten auf ihrer menschenfeindlichen Theorie vom menschengemachten Klimawandel herum.

      Inwiewiet bei der Bildung von Gebirgen und Sedimenten/Gesteinen der Atmosphäre CO2 entzogen wurde, müsste von IHnen noch genauer dargestellt werden. Im Moment ist es nur eine Behauptung, für die SIE aber sicherlich die passende Studie verlinken können. Dass der weltweite Siegeszug der Pflanzen der Atmosphäre CO2 entzogen hat, ist bekannt und wird ja von mir auch gar nicht bestritten. Aber das galt es ja gar nicht zu beweisen, sondern dass CO2, in erster LInie das menschengemachte CO2, der Verursacher der ERderwärmung sein soll. Denn an der Bildung der Gebirge, der Sedimente und Gesteine sowie der Ozeane war der Mensch nicht beteiligt. Wollen Sie mit Absicht verwirren oder merken Sie es nicht?

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      Verfasst von Rüdiger Rauls | 22. Dezember 2021, 13:09
      • Der Treibhauseffekt kann schwächer oder starker sein, je nachdem, wie viele – und welche – Treibhausgase sich gerade in der Atmosphäre befinden, und je nachdem, welche abkühlenden oder erwärmenden anderen Klimafaktoren gerade wie sehr ihr Gewicht in die Waagschale werfen. Dementsprechend senkt sich die Waagschale entweder Richtung Erderwärmung, oder Erdabkühlung, oder sie bleibt zeitweilig im Gleichgewicht (keine Erdklimaveränderung).
        Selbstverständlich werden astronomische Faktoren in der Klimaforschung angemessen berücksichtigt (Sonnenaktivität, Erdumlaufbahn, Neigung der Erdachse usw.). Ergebnis ist, dass diese Faktoren nicht ausreichen, um die beobachtete Erderwärmung zu erklären.
        Kohlenstoffverwitterung, die besonders dann geschieht, wenn durch Erdbewegungen neues Material an die Erdoberfläche gelangt, entzieht der Atmosphäre CO2 und führt zur Entstehung von Karbonatgesteinen (z.B. Kalkstein, Dolomit, Marmor). Algen und marine Lebensformen mit Kalkskeletten speichern in den Ozeanen CO2 (leider regiert es auch mit dem Meerwasser, was es sauer macht: H2O + CO2 = H2CO3 [Kohlensäure]). Darum sind Sedimente und Ozeane CO2-Senken. Darum war aufgrund natürlicher Vorgänge früher mehr CO2 in der Atmosphäre als bis zum Beginn des Industriezeitalters.

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        Verfasst von Joel K. | 23. Dezember 2021, 13:51
        • Äh, Quatsch, der letzte Satz zieht zwei unterschiedliche Aussagen zusammen. Erdgeschichtlich war früher sehr viel CO2 in der Erdatmosphäre, und nach und nach wurde das weniger. In historischer Zeit war es dann schon anders. Und im 19. Jahrhundert ging es dann menschengemacht an die zusätzliche CO2-Anreicherung der Atmosphäre.

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          Verfasst von Joel K. | 23. Dezember 2021, 13:56
    • Du hast dich gerade selbst widerlegt. Was du als „andere Gegebenheiten“ zur Erklärung der Abkühlung der Erde trotz im Verhältnis zu heute sehr viel höheren Co2-Werten anführst, sind u.a. genau die Einflüsse, die zur Abkühlung führen. Es ist eben nicht das Co2. Gemäß der Co2-Propaganda spielen die genannten Umstände keine Rolle und das Klima kann nur gerettet werden, wenn der „menschengemachte Co2-Anstieg“ durch Verhinderung von fossiler Verbrennung beendet wird.
      Kannst du auch erklären, wie es zu dem Co2-Anstieg seit 150 Jahren kommen kann, wenn der Mensch nur zu 5% dazu beiträgt ?
      Weißt du nicht, daß der größte Co2-Speicher das Meer ist, das in Abhängigkeit von der Temperatur dieses bindet oder freisetzt ? Wenn also die Co2-Werte angestiegen sind, dann sicherlich nicht wegen eines menschengemachten Anstiegs von 2 auf 5%, sondern weil sich die Meere erwärmt haben und darum mehr Co2 freisetzen. Andernfalls müßtest du behaupten, daß die vom Menschen verursachte minimale Erhöhung so sehr wirkt, daß die Meere erwärmt werden und in großen Mengen Co2 freisetzen. Wenn aber angeblich schon wenige % Erhöhung durch den Menschen angeblich katastrophale Auswirkungen haben, müßte die Erde längst unbewohnbar durch Überhitzung geworden sein.

      Weißt du nicht, daß es die Wolken sind, die die Sonneneinstrahlung reflektieren und somit kühlend wirken und es bei weniger Wolken zu einer Erwärmung kommt ? In den letzten Jahrzehnten hat die Wolkenbedeckung kontinuierlich abgenommen.

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      Verfasst von LZ | 22. Dezember 2021, 13:38
      • Nein. Noch mal: Abkühlung kann verschiedene Ursachen haben. Erwärmung auch (primär Treibhauseffekt; Wärmespeicherung in Wasser und durch dunkle Flächen, Urbanisierung). Entweder beide Ursachen-Pakete gleichen sich in der Summe aus, oder eines davon überwiegt, so dass eine Erderwärmung oder Erdabkühlung eintritt.
        Faktisch gibt es einen Treibhauseffekt durch Treibhausgase in der Erdatmosphäre, sonst hätten wir jede Nacht annähernd Weltraumkälte. (Die Mitbeteiligung von CO2 am Treibhauseffekt kann man übrigens auch an Fakt #4 ablesen.)
        Die Stärke des Treibhauseffektes ist keine Naturkonstante, sondern variiert je nach Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre.
        Wenn abkühlende Ursachen zunehmen, z.B. durch Ausbruch eines Supervulkans oder Kontinentaldrift großer Landmassen zu den Polen, was zu leichterer Vereisung und damit höherer Eis-Albedo-Abstrahlung führt, dann wird es eben kälter. Aber – dank Treibhauseffekt – nicht weltraumkalt.

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        Verfasst von Joel K. | 23. Dezember 2021, 13:06
        • Natürlich gibt es den Treibhauseffekt, doch dieser wird vor allem durch Wasserdampf bewirkt. Davon kann sich jeder überzeugen durch die Beobachtung, daß es in wolkenverhangenen Nächten wärmer ist als bei klarem Himmel. Falsch ist die immer gleiche Behauptung, daß für diesen Effekt das Co2 in erster Linie verantwortlich ist und vor allem der vom Menschen erzeugte Teil von 5%.

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          Verfasst von LZ | 23. Dezember 2021, 13:57
        • *Zusätzliche* Prozent. Das ist der Punkt.

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          Verfasst von Joel K. | 23. Dezember 2021, 13:58
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    Verfasst von Marc Uwe Kling | 21. Dezember 2021, 13:38
  3. Das Hauptproblem ist nach wie vor, das die Menschheit die Natur als einen Selbstbedienungsladen ansieht, wo man ander Kasse nicht bezahlen muss. Dabei ist die Menschheit abhängig von der Natur und sollte wie jeder Teil eines Ökosystems nicht selbst aktiv den Ast an dem Baum absägen, auf dem sie sitzt.

    Am Beipiel Fischfang lässt sich erkennen wohin das führt: Technologisch hochgerüstete Fangflotten mit Radar, Sonar usw fischen effektiv die Meere systematisch leer. Wenn das so weitergeht hat sich das Thema Fisch als Nahrungsmittel bis 2050 komplett erledigt.

    Auftauender Permafrosts lässt ganze Klippen in Alaska einbrechen. Die englische Küste bröckelt immer schneller ins Meer. Vor Sylt muss in regelmäßigen Abständen immer mehr Sand vorgespült werden, um den Landverlust aufzuhalten. Bis 2004 ging durch Erosion ein Fünftel aller Küstenlinien Europas um einen halben bis zwei Meter jährlich zurück, in besonders dramatischen Fällen sogar um 15 Meter. Wegen der Kombination aus Erderwärmung, extremen Stürmen und steigendem Meeresspiegel. Auch Sibirien taut der Permafrost immer schneller auf
    Das gefährdet auch die Bausubstanz ganzer Städte wie Salekhard, Norilsk, Yakutsk and Anadyr.

    http://www.zimov-le-film.com/en/home-en/

    Klimawandelskeptiker gibt es dort nicht, denn dort sind die Folgen unübersehbar.

    https://www.arctictoday.com/permafrost-thaws-is-threatening-homes-and-infrastructure-in-siberia-and-the-russian-arctic/

    Natürlich gibt es weiterhin saisonbedingte Schwankungen, aber die werden immer extremer, sowohl im Winter wie auch im Sommer. Die Wintereinbrüche in Form von Schneestürmen kommen plötzlicher und härter.
    Die steigenden Temperaturen wirken sich auch auf den Lauf der Jahreszeiten aus, deren Beginn sich anhand der Entwicklungsphasen bestimmter Zeigerpflanzen bestimmen lässt. Der Frühling beginnt inzwischen merklich früher, so wie der Sommer. Aufgrund der milderen Temperaturen kommt es zu einer Verlängerung des Herbstes, der phänologische Winter wird dadurch deutlich verkürzt.

    Dieser Effekt stört Volkswirtschaften, Infrastrukturen und bedroht die politische Stabilität. Insbesondere in der Dritten Welt geht es dabei auch um die Existenz von ländlicher Bevölkerung. 2020 wurde in Werchojansk mit 38 Grad Celsius der Hitzerekord am Polarkreis gebrochen. Am 6. Februar 2020 hatte die argentinische Forschungsstation Esperanza zum ersten Mal im T-Shirt in der Antarktis mit 18,3 Grad Celsius die höchsten Temperatur gemeldet, die dort jemals gemessen wurde. Jährlich nimmt die Fläche von Wüsten um 12 Millionen Hektar durch Bodenverschlechterung und Dürren zu. In Australien, Kalifornien oder Griechenland kommt es dadurch immer häufiger zu Waldbränden, die sich immer schneller und immer weiter ausbreiten und es daher immer länger dauert, sie unter Kontrolle zu bekommen. In Sibirien hat man das Löschen schon seit Langem aufgegeben.

    Wetterphänome wie El Ninjo und der Golfstrom ändern sich dramatisch, was wiederrum die Intensität und die Häufigkeit von Naturkatastrophen wie Stürmen, Starkregen, Überschwemmungen´und Sturmfluten erhöht. Während es dabei in manchen Regionen immer seltener regnet, kommt es in anderen Regionen immer häufiger zu Starkregen und Überschwemmungen.

    Die Sonnenaktivität nimmt laut Satellitenmessungen seit geraumer Zeit ab, es müsste es derzeit global kälter werden, was aber nicht passiert weil die Erwärmung höher ist. Sonnenaktivität und globale Mitteltemperatur haben sich in den letzten Jahrzehnten in entgegengesetzte Richtungen entwickelt. Die seit Beginn der industriellen Revolution 1850 exponentiell steigende Menge an Abgasen und um insgesamt 50% heizen die Erderwärmung an und durch diese die Emissionen steigen auch die Temperaturen.

    Kohlendioxid ist ein natürliches, auch von Ozeanen und der Vegetation freigesetztes Gas. Dieses befindet sich in einem Gleichgewicht, weil Meere, Algen und Grünflächen es gleichzeitig auf natürliche Weise absorbieren können.

    Allerdings nur iunnerhalb bestimmter Grenzen, denn die Industrie und die Abgase pusten gigantische CO2-Mengen in die Atmosphäre. Durch die Verbrennung von fossiler Energie wie Erdöl, Braunkohle, Steinkohle und Gas. In diesen Rohstoffen wurde seit ihrer Entstehungen über Millionen von Jahren Energie und CO2 gespeichertdie nun in wenigen hundert Jahren auf einen Schlag freigesetzt werden (immerhin ist fast die Hälfte ist schon verbraucht).

    Aufforstung ist wichtig, wird aber bislang völlig unzureichend umgesetzt. Bis 2050 müssten 1,6 Milliarden Hektar neuer Wald angelegt werden, was der fünffachen Fläche Indiens entspricht und die Gesamtfläche aller landwirtschaftlich genutzten Flächen dieser Welt bei übersteigt. Bedroht sind durch Abholzung das südamerikanische Pantanal in Brasilien und die Cape Floral-Naturschutzgebiete in Südafrika. Durch die Erhöhung der Meerwassertemperatur Astraliens um 2 Grad ist bereits die Hälfte der Korallen des Great Barrier Reefs in Australien abgestorben.

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    Verfasst von Fred Milkereit | 20. Dezember 2021, 14:30
    • Da haben wir ja schon wieder jemanden, der sich die Wirklichkeit zur Theorie passend biegt. Wenn die Theorie zu scheitern droht, sucht man sich zufällige Ereignisse aus der Wirklichkeit, die die Theorie zu bestätigen scheinen. Dass die Wahrheit anders ist, ist nicht von Bedeutung. Die Hauptsache ist, man scheint Recht zu behalten.

      Besonders bewunderswert ist die Fähigkeit der Rechthaber, neue Sichtweisen zu entwickeln, mit denen man den eigenen Anspruch aufrecht erhalten kann, im Recht zu sein. Neustes Werkzeug im Kasten der Rechthaber, das mir in der letzten Zeit immer häufiger in Diskussionen begegnet, ist die Behauptung, dass das Kohlendioxid „sich in einem Gleichgewicht“ befindet. Frage zum VErständnis, wie das gemeint sein soll: Befindet es sich IM Gleichgewicht oder – wie hier behauptet – in EINEM Gleichgewicht? Das ist nämlich etwas Verschiedenes.
      Soll es sich in EINEM, also einem einzigen Gleichgewicht befinden, stellt sich die Frage, ob es mehrere Gleichgewichte gibt. Das wäre dann derselbe Unsinn wie die Steigerung von „tot“. So wie man nur tot sein kann und nicht toter, so kann es für ein und dasselbe Verhältnis – hier von Luft zu CO2 – nicht mehrere Gleichgewichte geben. Also ist die Behauptung in dieser Formulierung Unsinn.
      Ist aber gemeint, dass sich das CO2 im Gleichgewicht – also allgemeint- befindet, so stellt sich Frage: zu WAS oder mit WAS befindet es sich im Gleichgewicht? Das teilt Milkereit nicht mit. Spielt vermutlich für ihn auch keine Rolle. Vielleicht fällt ihm selbst diese mangelde Logik gar nicht auf. Wann besteht denn Gleichgewicht nach Ihrer Meinung, Milkereit, bei welchem ppm-Wert? Das müssten Sie doch sagen können, wenn sie von einem Gleichgewicht sprechen. ZUdem müsste dieses Gleichgewicht dann auch in irgend einer Weise wissenschaftlich nachgewiesen werden Das konnte mir bisher auch noch keiner darlegen.
      Ansonsten kann es im Verhältnis zur Luft oder einem anderen GAs der Luft kein Gleichgewicht geben, wenn das Verhältnis sich im Laufe der Entwicklung immer wieder verändert hat. War es bei 7.000 ppm im Gleichgewicht, dann kann es sich heute bei 400 ppm nicht mehr im Gleichgewicht befinden. Dann ist es eher untergewichtet, was den Propheten des Klimawandels ganz und gar nicht passen dürfte. Denn dann wäre der Einfluss des bösen, ungeliebten Menschen nicht so schwerwiegend.
      Ist es aber bei 400 ppm im sogenannten Gleichgewicht trotz menschlicher Einflussnahme auf die Zusammensetzung der Luft, wen wollen die Greta-Jünger denn dann verantwortlich machen für die 7.000 ppm in vorindustrieller Zeit? Der böse, ungeliebte Mensch kann es dann nicht gewesen sein.

      Und nun zur Frage aller Fragen, Fred Milkereit, geübter WErfer der BLendgranaten. Wieso konnte sich die Erde überhaupt abkühlen, wenn sie von 7.000 ppm CO2 herunterkam bis auf 400 ohne das Zutun des Menschen?

      Haben Sie darauf auch eine Antwort oder reden Sie sich raus wie all die anderen Greta-Apostel?

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      Verfasst von Rüdiger Rauls | 20. Dezember 2021, 19:23
      • Ja, der Mann hat Klasse, lebendiges Beispiel der Leistungskraft der Institution Staatsschule in Sachen Fabrikation tiefgläubiger demokratischer Staats- bzw. UNO-Untertanen.

        Was fällt jedem Blöden ein bei der Nordseeinsel Sylt? Klar, die „große Manntränke“! War Jahrhunderte vor der Industrialisierung. Verschiebungen von Küstenlinien sollen nun also die Behauptung vom menschengemachten Klimawandel belegen!? Hahahahaha!

        Wenn einer nicht versteht, was jedem Blöden auf einen Blick hin klar ist, dann ist so jemand immerhin NICHT blöd. Rein logisch gesehen, bleiben bei NICHTblöd nun zwei Möglichkeiten: schlau oder strunzblöd.

        42 Teile von 100000 Teilen trockener Athmosphärenluft bestehen aus COzwei-Molekülen. Erkläre bitte mal einer das Wunder, wie diese 42 Teile eine rund 2500-fach höhere Erderwärmungswirkkraft besitzen sollen, als die 99958 anderen Teile (99958 durch 42 = ca. 2500). Das kann wohl nur „die“ Wissenschaft. Und alle wissenschaftlichen Laien haben es zu glauben. Verwechselt da etwa jemand „die“ Wissenschaft mit röm.-katholischer Wundererklärungs-Theologie?

        Nichtblöde werden das wissen. Das Dumme ist nur, daß niemand weiß, ob die Nichtblöden schlau sind. Oder strunzblöd.

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        Verfasst von No_NWO | 21. Dezember 2021, 7:11
  4. Da waren Sie aber sehr fleißig und haben sich ja viel Mühe gegeben, um die Fakten der beiden Beiträge zum Klima zu widerlegen. Glücklicherweise haben Sie auch immer eine Studie gefunden, mit der Sie antreten konnten. Aber das ist ja heute kein Problem. Studien gibt es genug, die heute beweisen, dass Salat gesund ist und morgen das Gegenteil. Nur stellt sich die Frage – und die stelle ich Ihnen – worum geht es IHnen denn nun? Zuerst geht es Ihnen ja ums Widerlegen, das ist ganz offensichtlich, denn sie haben ja zu jeder These eine Gegenthese parat. Sie picken sich eine Aussage heraus und stellen eine andere dagegen. Damit verwirren Sie, ohne der Wahrheit näher zu kommen. Das ist der Zustand der Diskussion in diesem Lande zu fast allen aktuellen Themen wie Corona, Klimawandel, Russland, China und die Ukraine. Jede These muss widerlegt werden, ohne darüber nachzudenken, ob sie vielleicht richtig ist. Wichtig ist nur das Zerstören.
    Aber was ist der Sinn dieses Widerlegens? Worum geht es Ihnen dabei? Geht es um das Erkennen der Wirklichkeit? Geht es Ihnen um Wahrheit? Nein, Leuten wie Ihnen geht es darum, Recht zu haben. Denn das ist der Sinn all dieses zwanghaften Widerlegens. Sie wollen Recht behalten.Denn sonst würde das Weltbild zusammenbrechen, das man sich aufgebaut hat. Und das darf um Himmels Willen nicht geschehen. Denn dieses Weltbild stärkt das eigene Selbstwertgefühl, das Gefühl der Überlegenheit über andere, der moralischen Überlegenheit. Denn man setzt sich ein für das Gute. Man hält sich selbst für besser als die Billigfleisch-Esser, die Nicht-Tesla-Fahrer, die Billig-Urlauber, also all jene, die verantworlich sein sollen mit ihrem Lebensstil für den Untergang unseres Planeten, den Leute wie Sie an die Wand malen.
    Aber über diesen zusammengetragenen Fakten der Studien zu Teilproblemen steht etwas anderes, was Leute wie Sie vollkommen aus den Augen verlieren und was auch gar nicht interessiert: DIE WAHRHEIT. Diese Wahrheit findet man nicht, wenn man sich eine Welt zusammenbastelt aus den Teilwahrheiten der Studien. Die Summe der zusammengestückelten Wahrheiten ergibt noch nicht die Wahrheit. Denn Wahrheit ist der neutrale und nicht willentlich geschönte Überblick über Entwicklung. Wahrheit bedarf auch immer wieder der Offenheit für den Zweifel und die Bereitschaft, Fehler in der eigenen Sichtweise anzuerkennen, ja sogar willkommen zu heißen. Denn was nützt es, Recht zu behalten, wenn die Entwicklung trotzdem anders verläuft?
    Nun genug der philosophischen Betrachtung. Was bedeutet das für das Thema Klimawandel?

    All Ihre Studien und zusammengeklaubten Erkentnissplitter können über eine Wahrheit nicht hinwegtäuschen: Die ERde hat sich im Laufe ihrer Geschichte abgekühlt. Auch wenn es immer wieder Zeiten zunehmender ERwärmung gab, ist sie doch in ihrer Tendenz källter geworden: Vom glühenden Gas- und Gesteinsball hin zu einem wohltemperierten GEstirn, das Leben ermöglichte. Das geschah, obwohl in diesen Zeiten wesentlich höhere Temparaturen und CO2-Konznetrationen herrschten. WErte von 7.000 ppm waren keine Seltenheit. Nach der Treibhaus-Theorie aber hääte diese Entwicklung gar nicht stattfinden dürfen, wenn das CO2 doch verantwortlich sein soll für die Erderwärmung. Wenn heute 400 ppm verantworlich sein sollen für diese Erwärmung, wie kann dann bei 7.000 ppm überhaupt eine Abkühlung stattgefunden haben? Nach dieser Theorie hätte sich die ERde vielmehr aufheizen müssen.
    Aber es kommt noch schlimmer für Leute wie Sie, denen die Wahrheitsfindung weniger wichtig zu sein scheint als der Schutz des eigenen Weltbildes und der damit verbundenen moralischen Überlegenheit. Denn die Vertreter der Treibhaus-Theorie kreiden den Klimawandel nicht dem CO2 allgemein an, sondern dem menschengemachten. Das scheint ein ganz besonderes CO2 zu sein, anders als das natürliche, obwohl das menschengemachte oder besser menschenverursachte laut wikipdiea nur 5% der Gesamtmenge des CO2 in der Atmosphäre ausmacht. Das bedeutet, dass von den 400 ppm in der Luft nur 20 auf den Menschen zurückgehen. 20 Teilchen von 1 Million (ppm) das ist eine homöpathische Dosis. Nun sagen SIE mir doch mal bitte, wie eine solche Menge zur ERderwärmung führen soll, wenn 7.000 ppm die Abkühlung der ERde nicht verhindern konnten.
    Das ist der grundlegende Widerspruch zwischen der Wirklichkeit und der Treibhaus-Theorie, den mir bisher noch kein Klimaaktivist und noch kein Jünger von Fridays for Future erklären, geschweige denn auflösen konnte. Vielleicht können ja SIE es. Vielleicht finden sie aber auch eine Studie, die uns weismachen will, dass die ERde sich nicht abgekühlt hat und diese Wahrheit der Abkühlung nur eine Einbildung – schlimmer noch – vielleicht sogar eine Lüge ist.

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    Verfasst von Rüdiger Rauls | 20. Dezember 2021, 11:22
  5. #11: Gletscher gehen weltweit seit 6.000 Jahren zurück, legten vom 15.-18. Jh. eine Pause ein, und gehen seitdem noch mehr zurück. Wenn menschen-verursacht, bedingt das Verdrängungsdruck auf die küstennah lebende Erdbevölkerung durch Meeresspiegelanstieg und damit verbundene Naturkatastrophen. https://cp.copernicus.org/preprints/cp-2021-95/cp-2021-95.pdf (S. 31).

    #12: Die zugrunde liegende Studie befürwortet die These vom anthropogenen Klimawandel, vermutet als Grund für einen Meeresspiegelanstieg im 60-Jahres-Zyklus einen noch unerforschten ozeanischen Mechanismus, und erwartet durch Eisschmelze und ozeanische Wärmespeicherung einen höheren Meeresspiegelanstieg als das IPCC. Im 1.000-Jahres-Zeitraum sieht der moderne Trend außerdem ganz anders aus, vgl. https://www.sealevels.org/

    #13: Niemand behauptet, dass das Klima regional und global statisch sei. Evidenzbasierte Wissenschaft hat gezeigt, dass der gegenwärtig beobachtete weltweite Temperaturanstieg durch anthropogene Ursachen erklärt werden kann (Treibhausgase (2,6 W/qm, inkl. 0,6 W/qm Ozeanerwärmung), Aerosole (1 W/qm)), woraus man auch einen zukünftigen Temperaturanstieg schlussfolgern kann.
    Andere potentielle Ursachen wie Sonnenaktivität (Sonnenflecken, Sonnenzyklen, geomagnetischer AA Index, Neutronen-Monitoring, C14-Daten; seit 1940 keine erhöhte Sonnenaktivität; Fingerprint-Studien zeigen, dass die beobachtete Erwärmung nicht auf Sonneneinstrahlung beruht, sondern am besten durch Treibhausgase erklärt wird, weil sie auch bei Nacht und im Winter zunimmt), vulkanische Aktivität, kosmische Einstrahlung und orbitale Zyklen können den beobachteten Temperaturanstieg nicht erklären. Vgl. http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Book_chapters/Rahmstorf_Zedillo_2008.pdf (S. 47f.)

    #14: Das ist ein Faktum, aber kein Argument. Natürlich auftretende Eiszeiten sind unverschuldete Kältekatastrophen. (Vielleicht sollte man für zukünftiges, diesbezügliches Geoengineering die noch verbliebenen fossilen Brennstoffe aufheben…) Selbstgemachte Klimaerwärmung ist eine selbstverschuldete Hitzekatastrophe.

    #15: Nur nach der extremen Modellrechnung RCP8.5 sollte Grönland in 1.000 Jahren eisfrei sein. In der Eem-Warmzeit war die globale Durchschnittstemperatur 0-2° C höher als heute. In Grönland war es jedoch ca. 5-8° C wärmer, wobei aber auch 65-90 % mehr Niederschlag fiel. Nordatlantik und Nordmeer waren kälter als heute. Vgl. https://www.nature.com/articles/srep06408 , https://www.nature.com/articles/s41598-020-75071-z , https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Gr%C3%B6nl%C3%A4ndischer_Eisschild , https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1029/2012GL051800

    #16/17: #16 ist die Temperaturkurve von grönländischen Eisbohrkernen, #17 die der Nordhalbkugel, aber nie die globale Durchschnittstemperatur. Vgl. https://news.arizona.edu/story/global-temperatures-over-last-24000-years-show-todays-warming-unprecedented , https://www.newstatesman.com/politics/2021/08/ipcc-report-future-climate-change-six-charts , https://scitechdaily.com/66-million-years-of-earths-climate-history-uncovered-puts-current-changes-in-context/

    #18: Dieses angebliche Faktum wird von seinen eigenen Quellen widerlegt. Der geringe Einfluss der Milanković-Zyklen macht sich erst über Jahrtausende bemerkbar und kann die genwärtige Erderwärmung nicht erklären.

    #19/20: Ja, es war mal anders, und damals lebten andere Arten auf diesem Planeten. Das wird auch nachher wieder so sein, wenn wir nicht aufpassen. Ein paar Primaten werden es sicherlich überleben. Die können ihre Geschichte dann als evolutionäre Erfolgsgeschichte schreiben. Alle Arten (und Individuen), die auf der Strecke geblieben sind, können sich dann nicht mehr dagegen wehren. Die Ursache für dieses Massensterben wird dann jedenfalls kein natürlicher Klimastress gewesen sein, sondern die Blindheit einer industriell verblendeten Menschheit.

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    Verfasst von Joel K. | 20. Dezember 2021, 0:12
    • Da waren Sie aber sehr fleißig und haben sich ja viel Mühe gegeben, um die Fakten der beiden Beiträge zum Klima zu widerlegen. Glücklicherweise haben Sie auch immer eine Studie gefunden, mit der Sie antreten konnten. Aber das ist ja heute kein Problem. Studien gibt es genug, die heute beweisen, dass Salat gesund ist und morgen das Gegenteil. Nur stellt sich die Frage – und die stelle ich Ihnen – worum geht es IHnen denn nun? Zuerst geht es Ihnen ja ums Widerlegen, das ist ganz offensichtlich, denn sie haben ja zu jeder These eine Gegenthese parat. Sie picken sich eine Aussage heraus und stellen eine andere dagegen. Damit verwirren Sie, ohne der Wahrheit näher zu kommen. Das ist der Zustand der Diskussion in diesem Lande zu fast allen aktuellen Themen wie Corona, Klimawandel, Russland, China und die Ukraine. Jede These muss widerlegt werden, ohne darüber nachzudenken, ob sie vielleicht richtig ist. Wichtig ist nur das Zerstören.
      Aber was ist der Sinn dieses Widerlegens? Worum geht es Ihnen dabei? Geht es um das Erkennen der Wirklichkeit? Geht es Ihnen um Wahrheit? Nein, Leuten wie Ihnen geht es darum, Recht zu haben. Denn das ist der Sinn all dieses zwanghaften Widerlegens. Sie wollen Recht behalten.Denn sonst würde das Weltbild zusammenbrechen, das man sich aufgebaut hat. Und das darf um Himmels Willen nicht geschehen. Denn dieses Weltbild stärkt das eigene Selbstwertgefühl, das Gefühl der Überlegenheit über andere, der moralischen Überlegenheit. Denn man setzt sich ein für das Gute. Man hält sich selbst für besser als die Billigfleisch-Esser, die Nicht-Tesla-Fahrer, die Billig-Urlauber, also all jene, die verantworlich sein sollen mit ihrem Lebensstil für den Untergang unseres Planeten, den Leute wie Sie an die Wand malen.
      Aber über diesen zusammengetragenen Fakten der Studien zu Teilproblemen steht etwas anderes, was Leute wie Sie vollkommen aus den Augen verlieren und was auch gar nicht interessiert: DIE WAHRHEIT. Diese Wahrheit findet man nicht, wenn man sich eine Welt zusammenbastelt aus den Teilwahrheiten der Studien. Die Summe der zusammengestückelten Wahrheiten ergibt noch nicht die Wahrheit. Denn Wahrheit ist der neutrale und nicht willentlich geschönte Überblick über Entwicklung. Wahrheit bedarf auch immer wieder der Offenheit für den Zweifel und die Bereitschaft, Fehler in der eigenen Sichtweise anzuerkennen, ja sogar willkommen zu heißen. Denn was nützt es, Recht zu behalten, wenn die Entwicklung trotzdem anders verläuft?
      Nun genug der philosophischen Betrachtung. Was bedeutet das für das Thema Klimawandel?

      All Ihre Studien und zusammengeklaubten Erkentnissplitter können über eine Wahrheit nicht hinwegtäuschen: Die ERde hat sich im Laufe ihrer Geschichte abgekühlt. Auch wenn es immer wieder Zeiten zunehmender ERwärmung gab, ist sie doch in ihrer Tendenz källter geworden: Vom glühenden Gas- und Gesteinsball hin zu einem wohltemperierten GEstirn, das Leben ermöglichte. Das geschah, obwohl in diesen Zeiten wesentlich höhere Temparaturen und CO2-Konznetrationen herrschten. WErte von 7.000 ppm waren keine Seltenheit. Nach der Treibhaus-Theorie aber hääte diese Entwicklung gar nicht stattfinden dürfen, wenn das CO2 doch verantwortlich sein soll für die Erderwärmung. Wenn heute 400 ppm verantworlich sein sollen für diese Erwärmung, wie kann dann bei 7.000 ppm überhaupt eine Abkühlung stattgefunden haben? Nach dieser Theorie hätte sich die ERde vielmehr aufheizen müssen.
      Aber es kommt noch schlimmer für Leute wie Sie, denen die Wahrheitsfindung weniger wichtig zu sein scheint als der Schutz des eigenen Weltbildes und der damit verbundenen moralischen Überlegenheit. Denn die Vertreter der Treibhaus-Theorie kreiden den Klimawandel nicht dem CO2 allgemein an, sondern dem menschengemachten. Das scheint ein ganz besonderes CO2 zu sein, anders als das natürliche, obwohl das menschengemachte oder besser menschenverursachte laut wikipdiea nur 5% der Gesamtmenge des CO2 in der Atmosphäre ausmacht. Das bedeutet, dass von den 400 ppm in der Luft nur 20 auf den Menschen zurückgehen. 20 Teilchen von 1 Million (ppm) das ist eine homöpathische Dosis. Nun sagen SIE mir doch mal bitte, wie eine solche Menge zur ERderwärmung führen soll, wenn 7.000 ppm die Abkühlung der ERde nicht verhindern konnten.
      Das ist der grundlegende Widerspruch zwischen der Wirklichkeit und der Treibhaus-Theorie, den mir bisher noch kein Klimaaktivist und noch kein Jünger von Fridays for Future erklären, geschweige denn auflösen konnte. Vielleicht können ja SIE es. Vielleicht finden sie aber auch eine Studie, die uns weismachen will, dass die ERde sich nicht abgekühlt hat und diese Wahrheit der Abkühlung nur eine Einbildung – schlimmer noch – vielleicht sogar eine Lüge ist.

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      Verfasst von Rüdiger Rauls | 20. Dezember 2021, 11:24
      • Ihre Reaktion ist die eines Kindes, das nicht weiß, was es sagen soll. Wahrheit. Ein starkes Wort! Das wissen Sie hoffentlich? Wissenschjaftlich gibt es keine Wahrheit. Das wissen Sie hoffentlich auch? Es gibt Daten, und es gibt deren Interpretationen, die intersubjektiv plausibel gemacht werden wollen.
        Mir geht es nicht um die Wahrheit, sondern darum, dass das Leiden und Sterben auf der Welt nicht vermeidbar vermehrt wird. Mir geht es um die Menschen. Ihnen geht es anscheinend ums Rechthaben, komme, was wolle … .
        Darum meine ich, ist es gefährlich, den menschengemachten Klimawandel zu leugnen. Der wird sich rapide vollziehen, zahlreiche Katastrophen werden dadurch wahrscheinlicher, ganze Kontinente werden sich klimatisch verändern, was zu weltweiten Hungernöten und Migrationsströmen führen wird. Europa wird angesichts dessen sicherlich zur faschistischen Festung werden (2015 und die AfD sind nichts dagegen).
        Mich widern angebliche Linke an, die all das billigend und gerne in Kauf nehmen. Das ist nicht anders, als eine Pandemie durchlaufen zu lassen, denn die gab es ja auch schon immer, und wer stirbt, hatte halt ein Anpassungsproblem.
        Zum Sachlichen nur noch ein Hinweis: Nicht nur CO2 nimmt Einfluss auf das Klima, sondern auch viele andere natürliche und menschenverursachte Faktoren. Je nachdem, welche(r) gerade stark wirkt, wird es wärmer oder kälter.

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        Verfasst von Joel K. | 21. Dezember 2021, 1:28
        • Das ist der Klassiker! Wenn das eigene Weltbild an den REalitäten der Welt zerbricht, dann wird der Prophet zum Hetzer, der Andersdenkende persönlich angreift. Oder er wird zum Moralisten, der mit seiner moralischen Empörung die Inkompetenz in der Sache übertönt.
          Was ist denn nun mit der ERde, Joel K., weshalb konnte sie sich denn abkühlen trotz Treibhaus-Theorie?
          Ich fasse mich mal kurz, damit das Wesentliche nicht aus dem Auge verloren wird.

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          Verfasst von Rüdiger Rauls | 21. Dezember 2021, 11:05

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