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Ausland, Nordamerika

USA erwägen die „härtesten“ Sanktionen gegen Russland, die es je gab – außer Iran und Nordkorea

von https://de.rt.com

Nach CNN-Angaben erwägt Washington angesichts der angeblichen Aggression Russlands gegen die Ukraine die „härtesten“ antirussischen Sanktionen, die es jemals gab, „mit Ausnahme von Iran und Nordkorea“. Unter anderem wollen die USA Russland vom SWIFT-System abschneiden.

Unter Berufung auf Quellen, die „mit den Gesprächen vertraut“ sein sollen, hat der US-Fernsehsender CNN am Montag berichtet, dass Washington aktuell neue Sanktionen gegen Russland erwäge. Die Maßnahmen sollten den russischen Präsidenten Wladimir Putin „von einer Invasion in die Ukraine abhalten“. Die Mitteilung erfolgt nur einen Tag vor der geplanten Videokonferenz zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Staatschef zur Lage um den Konflikt in der Ostukraine am 7. Dezember.

Die Einschränkungen würden sich nach CNN-Angaben gegen Putins engsten Kreis, Staatsschulden sowie russische Energieunternehmen und Banken richten.

Darüber hinaus soll sich Washington die Möglichkeit vorbehalten, Russland vom SWIFT-System abzuschneiden – dem internationalen Interbankensystem zur Übermittlung von Informationen und Zahlungen. Wenn die Drohung, die die westlichen Staaten schon mehrmals in den Gesprächen mit Russland auf den Tisch gebracht hatten, verwirklicht würde, könnte das zu einer temporären Lahmlegung des Außenhandels führen und sich negativ auf viele russische Unternehmen auswirken. Visa- und Mastercard-Karten würden in Russland höchstwahrscheinlich nicht funktionieren, und Einwohner könnten mit einem Warendefizit konfrontiert werden. Den Schritt halte das Weiße Haus vorübergehend für eine „nukleare Variante“, so die CNN-Quellen.

Aktuell sollen die USA diese Option mit den europäischen Partnern diskutieren. Washington hoffe damit auf eine Koordinierung der Aktionen. Im Bericht wird eine der Quellen mit den folgenden Worten zitiert:

„Wir haben ein verdammt aggressives Paket vorbereitet.“

Die neuen Sanktionen sollen nach der Einschätzung der CNN-Quellen die „härtesten“ sein, die es je gegeben habe – „mit Ausnahme von Iran und Nordkorea“.

Der Sprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow kommentierte die Berichte über die Erweiterung der Sanktionen und nannte sie eine „Informationshysterie“:

„Das sind eher keine Nachrichten, sondern die Forsetzung einer Informationshysterie, die wir in letzter Zeit in den Medien sehen.“

Peskow betonte zudem, dass die NATO aktuell eine aggressive Position demonstriere. In Bezug auf die bevorstehende Konferenz zwischen Putin und Biden warnte der Kremlsprecher, man dürfe keinen Durchbruch von diesen Gesprächen erwarten. Die aktuelle Beziehung zwischen Moskau und Washington verglich Peskow mit „Augiasställen“, die „in wenigen Gesprächsstunden“ nicht auszumisten seien.

Am Freitag hatte Biden auf die Einführung der neuen Sanktionen hingedeutet und erklärt, ein umfassendes und sinnvolles Paket an Initiativen zusammengestellt zu haben, „die es Putin erschweren, das zu tun, was viele befürchten“. Zur selben Zeit unterstrich der US-Staatschef bezüglich der Forderung Russlands nach Garantien auf ein Ende der NATO-Osterweiterung, er akzeptiere „niemandes rote Linien“.

In den letzten Wochen spitzt sich die Situation um den Konflikt in der Ostukraine zu. Kiew und die westlichen Staaten werfen Moskau vor, Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammenzuziehen, und zeigen sich über die angebliche Gefahr eines russischen Einmarschs auf ukrainisches Territorium besorgt. Russland erwidert, die Verlegung der russischen Truppen auf russischem Territorium richte sich gegen keinen anderen Staat. Moskau befürchtet seinerseits, Kiew bereite sich auf eine groß angelegte Offensive gegen die selbst ernannten Republiken Donezk und Lugansk vor.

https://de.rt.com/international/128094-usa-erwaegen-haerteste-sanktionen-gegen-russland-die-es-jemals-gab/

Diskussionen

5 Gedanken zu “USA erwägen die „härtesten“ Sanktionen gegen Russland, die es je gab – außer Iran und Nordkorea

  1. Biden gibt Gas

    Seit die USA aus Afghanistan geflohen sind, werden sie nun in anderen Teilen der Welt verstärkt rührig. Vermutlich will man das unrühmliche Ende des erfolglosen zwanzigjährigen Krieges gegen den Terror schnell vergessen machen. Was hilft da besser, als durch erhöhte Aktivität den Beginn einer neuen Epoche glauben zu machen. Man will anscheinend die Zeit, die man mit fruchtlosen und teuren Kriegen in den Wüsten der islamischen Welt vertan hat, nun durch hyperaktives Auftreten wieder hereinholen. Dieses planlose politische Hyperventilieren richtet sich in erster Linie an die eigene Bevölkerung, wie es scheint. Man will vergessen machen, dass die USA und ihre Verbündeten in Afghanistan nichts erreicht haben außer Hunderte von Milliarden verpulvert zu haben, während die Infrastruktur der amerikanischen Städte verfällt.
    Biden wirkt,als wolle er das „Make America great again“ seines Vorgängers Trump fortsetzen. Doch es fällt dem Tattergreis schwer, den Eindruck von Stärke und Substanz zu vermitteln. Die Amerikaner selbst trauen ihm das zu weiten Teilen nicht zu. Und seine politischen Gegner in Moskau und Peking beeindruckt das noch viel weniger. Aber er kann auch nicht zurück, will er nicht die Sehnsucht vieler Amerikaner nach der „guten alten Zeit“ unter Trump befeuern, der kraftvoll aufzutreten schien, wenn er auch selbst wenig Erfolge am Ende seiner Dienstzeit aufzuweisen hatte. Auch unter seiner Herrschaft ist Amerika nicht zu alter Größe aufgelaufen. Die Chinesen haben sich mit ihrer Wirtschaft die Erde untertan gemacht und Russland sowie Teheran haben mittlerweile im Nahen Osten mehr Einfluss und Gewicht als je zuvor.
    Was also bleibt sleepy Joe anderes übrig, als den kernigen Macher zu geben – außenpolitisch, wenn er schon im eigenen Land die Herzen nicht erobern kann. Denn nach den Umfragen zeigen sich die meisten Amerikaner enttäuscht über die ersten Amtshandlungen den neuen Präsidenten. Zuhause kann man den Menschen nicht so viel vormachen wie auf dem Feld der Außenpolitik. Sie erkennen, ob sich die Lage im Lande bessert, was Corona angeht, die Preissteigerungen, die Kriminalität und in Bezug auf all die anderen Felder des Alltags. Aber in der Außenpolitik kann man leichter den Eindruck von Handlungsfähigkeit erwecken. Hier können doch die wenigsten Menschen aufgrund der Manipulationen der Medien die wirkliche Lage realistisch einschätzen. Sie glauben, dass die Russen und die Chinesen die Welt und die USA bedrohen. Wie sollten sie es auch anders sehen, wenn ihnen das jeden Tag über die Medien und Meinungsmacher eingeträufelt wird. Und vermutlich sind sie auch stolz auf ihren Präsidenten, auf Amerika und dessen Größe, wenn den Chinesen und Russen mal wieder gezeigt wird, wo der Hammer hängt.
    Andererseits erkennen anscheinend aber auch die Verantwortlichen in Washington, dass sei ein gefährliches Spiel spielen. Sie wecken Erwartungen in der Ukraine und Befürchtungen in Russland. Nicht umsonst werden nach jeder werbewirksamen Eskalation sehr schnell Videokonferenzen mit den Angefeindeten in Moskau und Peking anberaumt. Man will es anscheinend doch nicht zu sehr auf die Spitze treiben. Weder gegenüber Peking in der Taiwan-Frage noch gegenüber Russland im Ukraine-Konflikt hat man mit dem Einsatz militärischer Mittel gedroht. Im Gegenteil hat man den ukrainischen Ministerpräsidenten vor Maßnahmen gewarnt, die die Russen zu sehr provozieren könnten. Denn einen militärischen Konflikt wollen die Amerikaner weder mit Russland noch mit China riskieren. Zündeln? Ja, aber Feuerlegen? Nein. Wenn auch Biden ordentlich Gas gibt auf dem außenpolitischen Parkett, so will er doch nicht aus der Kurve fliegen. Vermutlich weiß er selbst am besten um die Machtlosigkeit der USA in beiden Konflikten. Denn wer in Afghanistan kein Bein auf die Erde bekommt, wie will der gegen Russland und China, die beide immer mehr als strategischer Block zusammenwachsen, bestehen?

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    Verfasst von Rüdiger Rauls | 8. Dezember 2021, 14:36
  2. Nach all den Jahren vergeblicher Sanktionen haben die USA immer noch nicht verstanden, dass sie damit nur die Neuorientierung der sanktionierten Länder und die Ausformung einer anderen, multipolaren Welt befördern. Die USA sind nicht mehr so stark und alternativlos, als dass sie mit dieser Methode noch Erfolge erzielen könnten. Dass sie es nicht merken, sagt viel über ihren realitätsenthobenen Geisteszustand aus.

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    Verfasst von Joel K. | 8. Dezember 2021, 13:20
  3. Waren … und sind die US-Amerikaner noch klar im Kopf ?
    Die Zeiten sind vorbei, in denen sie sich an der Welt bedienen konnten.

    Leider sind die Europäischen Politiker nicht soweit, dass sie begreifen, dass sie nicht nur ihre Völker
    sondern auch sich selbst um ihr Leben bringen.

    Den deutschen Politikern ist es schon seit Jahren völlig egal, was aus ihren Mitbügern wird… leider vergessen sie dabei, dass in einem Konflikt zwischen den USA und Russland auch ihr Sessel im Bundestag nur ein Häufchen Asche sein wird, wie sie selbst…
    Dann ist es auch vorbei mit Profit, egal ob BMW, BAUR oder AMAZON….
    Selfi gibt es dann nicht mehr, auch kein Malle…

    Lassen wir uns streiten über >25 Geschlechter und unseren CO2 Abdruck….wird schon….(???)
    CORONA sowieso…
    Lasst uns uns auf die Straße gehen, gegen Zwangsimpfung… aber keinesfalls gegen Krieg…das wäre schändlich !

    „Nie wieder Krieg“ hieß es schon einmal ….

    Seit Jugoslawien ist das vom Tisch gefegt……

    In einem Atomkrieg ist das alles egal….
    Gender, deutsche Sprache, abnorm oder woooook ist egal….
    Einige Tausend Mal „WUMS“und alles ist Geschichte… Geschichte der Menschheit….

    Welch ein schwarzes Loch in den Galaxien interessiert schon die Blödheit der Menschen ?

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    Verfasst von WUMS | 7. Dezember 2021, 21:44
  4. Das böse Russland (welches sich letztes Jahr eine Verfassung gegeben, die amerikanischen Knebelparagraphen abgestreift hat und souverän geworden ist!) wird also dazu genötigt, schnellstmöglich auf die Alternative „China International Payment System“ CIPS umzusteigen. Kann man machen. Die multipolare Weltordnung nimmt Gestalt an.
    Und der demente Depp sollte sich lieber nicht mit zwei Supermächten anlegen, die ihm militärisch überlegen sind.
    Mit den russischen Hyperschallraketen ist nicht zu spaßen! Die Chinesen rüsten auch fleißig auf!

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    Verfasst von V wie Vendetta | 7. Dezember 2021, 15:11
  5. Die nächsten Tagen werden dem Kleinbürger mehr Offenheit bringen, was die Zukunft für ihn bereithält. Wenn die Gespräche von Russland- USA uns Kleinbürgern negativ vermittelt werden und nach sehr kurzer zeit kein Beistandspakt von Russland und China folgt, dann wird uns Kleinbürgern etwas vor gegaukelt, das nicht den Tatsachen entspricht. ( Ein mit Gold beladener Esel ist immer in der Lage jede Festungsmauer zu überwinden.) Frage, Soll China isoliert werden. China und Russland sind selbst zusammen der übrigen Welt unterlegen. Doch sollte Russland wieder mit Falschheit an der Seite von China stehen, dann wird es am Ende Land verlieren.

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    Verfasst von Josef | 7. Dezember 2021, 12:00

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