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Gesundheit, Inland

„Charité intensiv – Station 43“. Eine erschütternde Dokumentation der Corona-Realität

von Verena Neeshttp://www.wsws.org

Diese Filmdokumentation über die Corona-Pandemie ist hochaktuell. Oder, wie es der Chefvirologe der Berliner Charité Christian Drosten Anfang November formuliert hat, sie ist eine „sehr stille Dokumentation“, die ohne zu kommentieren einen politischen Kommentar liefert. Die wahre Misere der tödlichen Pandemie liege „auf den Gesichtern der Patienten, ihrer Kinder und Lebenspartner. Und sie spiegelt sich in den Augen des medizinischen Personals wider.“

Drosten hielt die Laudatio bei der Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises für Fernsehjournalismus am 4. November in Köln, mit dem die vierteilige Doku-Serie „Charité intensiv – Station 43“ von Carl Gierstorfer ausgezeichnet wurde. Der Regisseur hatte sie während der zweiten Welle der Pandemie im vergangenen Winter gedreht. Bereits am 16. September erhielt sie den Deutschen Fernsehpreis.

Die Kamera folgt in Echtzeit der Arbeit von Intensivärzten und -pflegern, die oftmals unter Gefährdung ihrer eigenen physischen und psychischen Gesundheit um jeden einzelnen Corona-Patienten kämpfen. Man erlebt den Wettlauf gegen die Zeit hautnah mit, wenn die Notambulanzwagen durch die Stadt rasen, im Gepäck Beatmungs- und ECMO-Gerät, das bei Lungenversagen eine externe Sauerstoffversorgung ermöglicht.

Die hochmotivierten Ärzte- und Pflegeteams, die anders als in ärmeren Ländern zumindest in Berlin mit diesen hochspezialisierten, teuren Geräten ausgerüstet sind, vermitteln einen Eindruck von der tödlichen Gefahr durch das Corona-Virus und widerlegen nachhaltig die Lüge über eine grippeähnliche Krankheit von älteren, vorerkrankten Menschen, wie sie von Corona-Leugnern und entsprechenden Medienberichten verbreitet werden.

Eingeliefert werden viele jüngere Menschen, die aus dem Leben gerissen werden. Das Team der Intensivstation betreut sie manchmal mehrere Wochen, nicht nur mit Geräten und Medikamenten, sondern auch psychisch. Die wenigen Kommentare von Patienten, von Ärzten und Pflegern gehen nahe. Jeder weiß, es sind Menschen wie du und ich.

Da ist ein junger, sportlicher Mann aus Brandenburg, der aus einer Klinik, die kein Ecmo-Gerät hat, von dem Charité-Team abgeholt wird und nach 35 Tagen Koma wieder aufwacht, allmählich selbst atmen, seinen Vornamen „Marko“ aussprechen und seine völlig schlaffen Beine und Füße bewegen lernt.

Oder der IT-Mitarbeiter, ein Hüne von Mann in den besten Jahren, der gerade mit hohem Kredit seine Wohnung gekauft hat, in der er mit Frau und Kindern lebt. Er wird eingeliefert, nachdem sich sein Zustand nach einer Woche Erkältungssymptomen massiv verschlechtert hat. Sein Leben wird gerettet, doch muss er eine weitere gefährliche Operation überstehen, um ein Blutgerinnsel in der Lunge zu beseitigen. Auch er braucht viel therapeutische Hilfe, um wieder ins Leben zurückzukehren.

Und besonders schockierend: ein farbiger Arbeiter, auch er in den besten Jahren mit heranwachsenden Kindern, der es letztlich nicht schafft zu überleben. Am Ende sitzen Pfleger und Mediziner mit seiner verzweifelten Frau zusammen, die religiös ist, Gospel-Lieder singt und Bilder von den Kindern auf den Rücken des Sterbenden legt. „Sie haben eine schöne Stimme“, sagt der Oberarzt, bevor er ihr, einem Betreuer und dem per Video zugeschalteten Bruder aus den USA die aussichtslose Lage erklärt. Dieser dankt dem Charité-Team für ihre Arbeit und spricht sein großes Vertrauen in die Wissenschaft aus.

Am Ende der Doku-Serie, es ist Januar 2021, sprechen Pfleger und Mediziner des Teams, über ihre belastenden Erfahrungen in der zweiten Welle. „Wir haben alle Angst vor der dritten Welle … und dass unsere Kräfte nicht mehr reichen“, so Intensivmedizinerin Sarah Kamel. Und doch könne sie nicht anders, als diese Arbeit fortzusetzen.

„Es ist ein historisches Ereignis von einer enormen Dimension“, betont Oberarzt Jan Kruse. Auch er gibt seiner Befürchtung vor der nächsten Welle Ausdruck. Es könnte noch schlimmer kommen, aber manche aus dem Pflegepersonal hätten bereits gekündigt, weil sie es nicht mehr schaffen. Er hoffe, dass künftig die Leistungen, der persönliche Einsatz, die Opfer des Personals mehr anerkannt werden und zu Verbesserungen führen. „Ich habe da meine Zweifel…“, ergänzt er.

Seine Zweifel haben sich bestätigt. Trotz wochenlanger Streiks an der Charité und im landeseigenen Klinikkonzern Vivantes in den vergangenen Monaten ist die Personalsituation zu Beginn der vierten Welle extrem angespannt, die Gehälter und Arbeitszeiten für die belastende Arbeit sind kaum verbessert worden.

In diesen Tagen füllen sich wieder die Intensivstationen der Krankenhäuser, ein noch schlimmerer Corona-Winter steht bevor. Zugleich vergeht kein Tag, an dem nicht Politiker aller Couleur in den Medien die Pandemie verharmlosen, das Ende aller Maßnahmen zu ihrer Eindämmung fordern und von der Bevölkerung verlangen, mit dem Virus, das heißt mit dem Tod zu leben.

Die vierteilige Doku-Serie ist eine Anklage an alle kapitalistischen Regierungen, vor allem die alte und neue Regierung in Berlin, die im Interesse von Konzernen und Finanzspekulanten das Leben von Hunderttausenden Menschen aufs Spiel setzen.

Christian Drosten klagte bei der Preisverleihung besonders über die Verantwortungslosigkeit der Medien. „Unsere Realität ist das, was die Medien uns spiegeln“, sagte er und forderte die Journalisten zu einer kritischen Bewertung ihrer bisherigen Berichterstattung auf. „In einer Pandemie kostet unverantwortliches Handeln Menschenleben“, betonte er.

Das Handeln des Einzelnen habe direkte Folgen für zahllose andere Menschen. „Es geht auch darum, einen Beitrag zu einem gesellschaftsweiten Schutz zu leisten. Ohne flächendeckende Impfung kann nur die Reduktion von Kontakten verhindern, dass zu viele schwere Infektionen gleichzeitig auftreten und das Gesundheitssystem überlastet wird.“

Drosten ist von der rechtsradikalen AfD ebenso wie von der Bild-Zeitung beschimpft und bedroht worden. In einem langen Interview des Wochenmagazins Zeit in dieser Woche versucht Chefredakteur Giovanni di Lorenzo, ihn in die Enge zu treiben und als gescheiterten Merkel-Berater darzustellen, der keine Antwort auf die vierte Welle hätte. Der Virologe verteidigt darauf seine Kritik an den Medien und beklagt die ständigen Attacken auf einzelne Wissenschaftler, die weit über die Angriffe der Bild-Zeitung hinausgehen. „Mir geht es um die generelle Atmosphäre, dieses ständige Raunen in den Berichten und Moderationen, die Untertöne.“

Erneut spricht er sich für eine Impfpflicht und eine möglichst schnelle Booster-Impfung aus, die genauso wie die Anschnallpflicht im Auto lebensrettend wären. Auch verteidigt er die „No Covid“-Initiative. Auf die höhnische Nachbemerkung des Zeit-Redakteurs, dass diese Initiative eine „kapitalismuskritische Stoßrichtung“ habe, wiederholt Drosten, dass die Aufgabe der Wissenschaftler darin besteht, die bedrohliche Situation der Pandemie zu erklären. Er zeigt sich am Ende enttäuscht, dass die Politik seinen Mahnungen nicht folgt.

Arbeiter müssen die Warnungen und Erkenntnisse von ernsthaften Wissenschaftlern wie Drosten oder den Unterzeichnern des jüngsten Appells von 35 namhaften Medizinern aufgreifen und selbst die Initiative übernehmen. Die arbeitende Bevölkerung muss sich weltweit zusammenschließen und Aktionskomitees aufbauen, um mit Hilfe der Wissenschaft aufzuklären und die notwendigen Maßnahmen zur Eliminierung von Covid-19 durchzusetzen. Dazu gehört die flächendeckende Impfung der Bevölkerung genauso wie die Schließung von Schulen und der nicht lebensnotwendigen Betriebe. Das Gesundheitssystem und die Impfstoff- und Medikamentenproduktion müssen dem Profitsystem entzogen und unter die Kontrolle der Arbeiterklasse und des medizinischen Personals gestellt werden.

Von den Regierungen und Wirtschaftsverbänden sind keine ernsthaften Schutzmaßnahmen zu erwarten. Ihre Haltung ist nicht nur verantwortungslos, sondern kriminell. Es ist an der Zeit, ihnen das Heft aus der Hand zu nehmen.

Die Dokumentation „Charité intensiv – Station 43“, in der ARD-Mediathek noch bis zum 1. April 2022 zu sehen, ist dafür eine wichtige Inspiration.

https://www.wsws.org/de/articles/2021/11/17/char-n17.html

Diskussionen

15 Gedanken zu “„Charité intensiv – Station 43“. Eine erschütternde Dokumentation der Corona-Realität

  1. In Wien gingen Gerüchte um, die Polizei würde angeblich Impfstoffe mit Hubschraubern und Wasserwerfern auf die Demonstranten versprühen…
    Ja, nee, ist klar!
    Tri-Tra-Trullala

    Hier der Beweis https://www.shortlist.com/news/20-of-the-internets-craziest-conspiracy-theories
    https://www.boredpanda.com/crazy-unbelievable-history-conspiracy-theories/

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    Verfasst von Rainer Hoon | 22. November 2021, 22:34
    • So und nicht anders funktioniert Infokrieg. Manche verstehen es ohne Mühe. Also, das geht so: Von der Pro-Impfseite bestallte Infokrieger tun so, als seien sie Impfgegner, und verbreiten absurde und lächerliche Horrorgeschichten über die Pro-Impfseite und deren Verfechter. Nun lachen alle über die Impfgegner, von denen nur zu gern angenommen wird, sie würden jeden Blödsinn glauben. (Und tatsächlich, ja! Richtig blöde Blödis gibt es auf beiden Seiten, auch aufseiten der Impfgegner.)

      Und fertig, das war’s schon. Eigentlich ganz einfach, wenn man nicht zu lange drüber nachdenkt.
      Ich frag jetzt mal ganz lieb, ob ihm das einsichtig ist, dem Herrn Hoon. Wie Infokrieg funktioniert, meine ich. Tipp: Nicht zu lange drüber nachdenken, verwirrt bloß unnötigerweise. Falls er noch Fragen haben sollte, möge er sich vertrauensvoll an mich wenden.

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      Verfasst von No_NWO | 23. November 2021, 0:18
  2. Echt gelungene Manipulation beginnt immer mit einer Zahlensymbolik, dessen archaische Bedeutung heute weitgehend verkannt und auch unterschätzt wird. In der Zahlensymbolik der Bibel steht die 43 für das Ende des Irdischen und den neuen Heilsplan. Der deutet sich ja auch bereits in den einzelnen Zahlen an, die im gleichen Buch als Sinnbilder göttlicher Macht oft genug verwendet werden.

    Das alte Buch hat aber längst ausgedient und musste ersetzt werden. Diese `neugöttliche´ Macht mit ihrer neuen Lehre ist inzwischen auch so stark geworden, dass selbst einfachste Zusammenhänge nicht mehr erkannt werden. Da die neue Impfung an Wirkung regelmäßig abnimmt, wird sie auf Grund der gewählten Strategie auch zur Dauer werden. Ähnlich wie in der Kirche die Kommunion, muss nun die Spritze eben regelmäßig empfangen werden.

    Leider unterscheidet die sich aber von der harmlosen Obladen-Kommunion ganz gewaltig. Neueste Studien zeigen, dass sie das eigene Immunsystem sogar schwächt, durch ihre Wirkung Entzündungsprozesse im Körper rasch verstärkt und was viel schwerer wirkt, die eigentliche krankmachende Substanz des Virus erst gar nicht angreift. Für das aber in ganz anderem Kontext kritisierte kapitalistische System, sind nun all die Neugläubigen ein wahrer Schatz. Am Ende sind sie kränker als zuvor und können so mit all den Wundermitteln, die jenes kapitalistische System für sie bereithält, umfänglich therapiert werden.

    Spätestens hier sollte all den Neugläubigen ein echtes Licht aufgehen. Im kapitalistischen System gibt es nur noch wenig Dinge mit denen sich wirklich Gewinn machen lässt. Mit reinem Glauben an das Heiltum lies sich auch in der Vergangenheit aber schon kräftig Geld verdienen.

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    Verfasst von gunst01 | 21. November 2021, 8:46
    • Das Problem mit Kreuzzüglern ist, ihnen mit Argumenten nicht beikommen zu können. Es sind Religiöse. Folgt in etwa der statistischen Normalverteilung (siehe Matthias Desmet und dessen Verteilung von 30% (Zeugen Coronas) – 40% (stille Plandemie-Skeptiker) – 30% (offensive Skeptiker).

      Sagen wir es so: Menschheit ist Entwicklung, letztere braucht Zeit. Wahnsinn und Gewalt sind unabweisbare Komponenten dieser Entwicklung. Das psychologisch-religiöse Rad, das sich hier und heute erneut dreht, ist ein altbekanntes. Siehe Ketzerkreuzzüge des 13. Jhdts., Reformationskriege, Hexenverfolgung, Kolonialismus, Faschismus.

      Mit elegantem Seitschwung schnellen die alten Dämonen gerade wieder aus ihren Grüften hervor, verbeugen sich kurz und sagen ihr uraltes Sprüchlein auf: „May I please introduce myself, I’m a man of wealth and taste, been around a long long time…“

      Denken wir hier einfach an das World Economic Forum sowie an sein asiatisches Pendant, das International Finance Forum. Nicht vergessen: Auch hinter Wahnsinn steht politische Ökonomie. Hinter dem aktuellen steht der tendentielle Fall der Profitrate. Ja, ein ganz übler Geselle.

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      Verfasst von No_NWO | 21. November 2021, 12:48
  3. Ein empörter Mob zieht in Wien randalierend um den Stadtring.
    Es fliegen Steine, Flaschen und Feuerwerk.
    Erkennbare Symbole von Hooligans mit Bengalos und rechtsextremen Vereinigungen.
    Für die Demonstartion, die zwischenzeitlich bis zu 30.000 Teilnehmer hatte,
    waren die Demonstranten aus dem ganzen Land und zum Teil aus dem Ausland angereist.
    Alle dicht gedrängt und komplett maskenlos.

    https://www.irishtimes.com/news/world/europe/rotterdam-mayor-criticises-orgy-of-violence-after-anti-lockdown-protests-1.4734474

    Erst vor kurzen war ein randaliernder Mob durch Rotterdam gezogen und hatte dabei auch Autos in Brand gesteckt.
    Auch dort waren Hooligans und rechtsextremen Vereinigungen massgeblich an Gewaltexzessen beteiligt.

    https://www.express.co.uk/news/uk/1524331/lockdown-eu-austria-netherlands-Covid-coronavirus-riots-protest-today-Dutch-police

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    Verfasst von Rainer Hoon | 20. November 2021, 17:08
  4. Lasst sie, man kann nichts machen gegen die Hysterie und Psychose. PEACE.

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    Verfasst von Hamburg | 20. November 2021, 13:26
  5. Der Himmel heute morgen brutal grau, sann ich dem Schicksal auf Rache und beschloß, die Welt heute mit dummen Fragen zu entnerven. Es gibt dumme Fragen, richtig dumme Fragen, und richtig schön dumme Fragen. In Anbetracht des infernalischen Himmelsgraus müssen heute richtig schön dumme Fragen an die Debattenfront:

    Was würde sich ändern, wenn alle wüßten, es handele sich bei der globalen Pandemie um eine global inszenierte PsyOp?

    •••••••••••••••••••••••••••••••
    Achtung, Antwort: Nichts würde sich ändern. Das mit der PsyOp ist allen längst bekannt. Doch tun sie lieber so, als wüßten sie es nicht. Denn wüßten sie es, wären sie noch ratloser.

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    Verfasst von No_NWO | 20. November 2021, 13:15
  6. Reicht das global erzeugte Volumen an Mehrwert/Profit nicht mehr aus, um dem globalen Volumen an nach Vermehrung strebendem Geld eine Rendite zu bescheren, welche eine Investition in Warenproduktionen noch lohnend erscheinen lassen kann, sind die dem Kult des Geldes anhängenden Menschlein genötigt, der schlicht logischen Erkenntnis zu entkommen, im Zuge von laufenden Verbesserungen auf den Feldern von Fertigungstechnologie und Betriebsorganisation würden die (inflationsbereinigten) geldlichen Verkaufserlöse unausweichlich fallen müssen, und so zugleich der absolute Betrag des Profits — so denn letzterer akkurat definiert ist als Verkaufserlöse minus Fertigungs- und Transportkosten.

    Es wäre sodann jedermann einsichtig, daß der Kult der Geldvermehrung eine schlicht blöde Veranstaltung ist. Weil sie unausweichlich auf einen Stillstand der globalen Warenproduktion zulaufen muß. Und ach, verlachen würde man dann den Kult der Sinngebung menschlichen Lebens in Form von Ansammlung von ganz Unlebendigem, wie dies Gold und Geld sind. Ganz wie schon Karl Marx den Rendite-Kult bespöttelte mit seinem Wort vom „Automaten mit Lieb‘ im Leib“.

    Himmel hilf, so weit darf es nicht kommen! Unter keinen Umständen darf realitätsbezüglich gedacht werden. Garnicht auszudenken: Aus goldenen Kälbern Menschenopfer darbringenden Götzendienern müßten gottgleiche Wesen werden: Götter opfern nicht.

    Wenn der Kult also wieder einmal mit Vollgas vor die Wand des offensichtlichen Dummsinns fährt, müssen dafür Gründe erfunden werden, die allein aus der Quelle phantastischer Einbildungen geschöpft werden können. Ihr erinnert euch sicherlich noch an die böse-böse jüdische Weltverschwörung. Doch mit phantastischem Schwachsinn ist es wie mit Knalltüten: Taugt nur für einmaligen Gebrauch.

    Zur Sicherheit fahren die Götzenreligiösen jetzt gleich zwei Sorten Knalltüten neu auf: böse-böses COzwei, und böse-böse Coronaviren. Blöd braucht bös‘.

    Ja, man könnte das mit den neuen Knalltüten als zivilisatorischen Fortschritt begrüßen. Immerhin wurden aus böse-bösen Juden nun böse-böses COzwei und böse-böse Corona-Viren. Die unter dem Label wsws.org firmierenden US-Trotzkisten sind folglich ganz sicher zivilisatorisch fortschrittlich. Doch was blöde-blöde Knalltüten sind, verstehen sie nicht. Ist zivilisatorischer Fortschritt doch kein Rennsport. Und ist Blödheit doch Macht. Und umgekehrt.

    Stellt euch vor, es wäre Lohnarbeit und Profit, und alle fangen an zu lachen. Auch die Kult-Blödis.

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    Verfasst von No_NWO | 20. November 2021, 2:59
  7. Wie man unschwer erkennen kann, haben sich einige in ihrem Wahn schon komplett von der Realität abgekoppelt.
    Wenn man die Welt nur noch als Simulation wahrnimmt ist das deutliches Zeichen für schon weit fortgeschrittene Paranoia. (siehe Malepartus II. – Ich glaab‘, die hole mich ab, ha-haaa)

    „Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Impfung, möchte es mir aber noch überlegen. Ich lasse mich ungern unter Druck setzen.“

    Keiner will Druck oder Zwang – so weit verständlich. Allerdings gilt: Bei den aktuellen Inzidenzen steigt die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, mit jedem Tag. Mit einem vollständigen Impfschutz kann man etwa zwei Wochen nach der zweiten Impfung rechnen, die wiederum frühestens drei, besser vier Wochen nach der ersten Impfung möglich ist. Wer sich also heute für die Impfung entscheidet, hat erst in fünf bis sechs Wochen einen vollständigen Impfschutz.

    „Die Impfung bringt doch nichts, auch Geimpfte können sich ja infizieren und das Virus weitergeben.“

    Das stimmt zwar, verkennt aber die Größenordnung. Richtig ist, dass keine Impfung einen umfassenden, hundertprozentigen Schutz vor einer Infektion und Übertragung leisten kann. Nur: „Impfungen schützen nicht nur die geimpfte Person vor Ansteckung und schwerer Erkrankung“, schreibt eine Corona-Expertengruppe um die Physikerin Viola Priesemann, die Virologinnen Sandra Ciesek und Ulrike Protzer, den Infektiologen Leif Erik Sander, den Epidemiologen André Karch sowie den Modellierer Kai Nagel in einer aktuellen Stellungnahme. „Sie reduzieren auch die Übertragung des Virus von Geimpften auf deren Kontaktpersonen.“ Wenn es zu einer Ansteckung kommt, sind die Symptome weniger stark oder gar nicht vorhanden, zudem ist die Viruslast geringer, und man ist deutlich kürzere Zeit ansteckend.

    Problematisch also wird es vor allem, wenn das Virus unter Geimpften zirkuliert und dann einen Ungeimpften infiziert, der daraufhin womöglich schwer erkrankt. Genau darum geht es aber – die Menge der Schwerkranken zu senken: Derzeit haben Intensivstationen große Mühe, noch mehr Patienten aufzunehmen. Jeder Mensch, der eine milde Infektion außerhalb einer Klinik übersteht, schützt deshalb auch die Kapazitäten im Gesundheitswesen.

    „Ich bin jung und werde nicht schwer erkranken. Ich mache mir – wenn überhaupt – nur Sorgen um meine Mitmenschen. Deswegen teste ich mich alle zwei Tage.“

    Richtig ist, dass das Risiko für einen schweren Verlauf mit dem Alter steigt, leider können aber auch 30-Jährige an der Infektion sterben. Die Idee, sich regelmäßig zu testen, ist zwar gut, nur: Antigen-Schnelltests sind nicht hundertprozentig sicher, man kann beispielsweise infektiös sein, bevor der Test anschlägt – wenn er denn anschlägt. Mithilfe von Tests also lässt sich eine Infektion nicht verhindern, wenn überhaupt wird die Wahrscheinlichkeit reduziert, das Virus weiterzugeben. Tests ersetzen also die Impfung nicht, sondern sind eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme.

    „Der eine Experte sagt so, der andere so, ist also eine Meinungssache, ob die Impfung hilft.“

    Nein, ist es nicht. Der angebliche Streit der Wissenschaft ist ein Missverständnis. Was stimmt: Insbesondere zu Beginn der Pandemie wusste man zu bestimmten Details noch wenig, etwa zum Übertragungsweg über Aerosole in der Luft oder zur Wirkung von Masken. Auch über den Sinn von Schulschließungen konnte man zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen. Mittlerweile aber gibt es unter seriösen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu den Kernfragen einen großen Konsens: Jeder Mensch in Deutschland wird früher oder später mit Sars-CoV-2 in Kontakt kommen. Und die Impfung ist bisher der einzige Weg, der vor einer schweren Erkrankung oder dem Tod schützt.

    „Die Booster-Debatte zeigt ja, dass die Impfungen schlecht wirken. Soll ich mich jetzt jeden Winter impfen lassen? Nein danke!“

    Nein, die Diskussion um die Booster-Impfung zeigt, dass das menschliche Immunsystem keine Maschine ist. Der Impfschutz ist nach zwei Spritzen sehr gut, aber er ist insbesondere bei älteren Menschen nicht immer ausreichend und scheint zudem nach Monaten etwas abzufallen. Eine Auffrischung ist deshalb sinnvoll, um den Schutz aufrechtzuerhalten und, auch für jüngere Menschen, um eine weitere Übertragung trotz Impfung so gut es geht einzuschränken.

    „Wenn 2G überall kommt, schaue ich einfach, dass ich mich irgendwo infiziere. Weniger Aufwand als die Spritze.“

    Der Aufwand, sich impfen zu lassen, ist mittlerweile nicht besonders hoch. In zahlreichen Städten und Gemeinden gibt es mobile Impfteams und Impflokale, die auch ohne Termin Impfungen anbieten und niemanden abweisen. Sich zu infizieren, ist natürlich auch möglich, aber verbunden mit dem Risiko eines schweren Verlaufs und möglicher Langzeitschäden wie chronischer Müdigkeit, Atembeschwerden oder Herzleiden. Außerdem steckt jeder Infizierte potenziell weitere Menschen an, die im schlimmsten Fall schwer erkranken oder sterben. Dass man bisher ein „starkes Immunsystem“ hatte, ist keine Garantie dafür, nicht doch zu erkranken.

    „Mir geht das alles zu schnell mit den Impfungen. Ich befürchte Langzeitfolgen. Wer weiß, was sie mit meinem Körper in zehn Jahren machen.“

    Tatsächlich verlief die Entwicklung der Corona-Impfstoffe schnell – was im Zuge einer globalen Gesundheitskrise aber nicht ungewöhnlich ist. Die Technologie der mRNA-Imfpstoffe selbst aber ist jahrzehntealt und weltweit erforscht. Sie ist keine Corona-Erfindung. Und die Sorge vor Langzeitschäden nach der Impfung ist unbegründet, da sehr seltene Nebenwirkungen, wenn überhaupt, unmittelbar als Reaktion des Immunsystems auf die Impfung auftreten. Und zwar innerhalb von Minuten, Tagen oder wenigen Wochen. Gerade weil schon mehr als sieben Milliarden Impfdosen weltweit gespritzt wurden, sind die sehr seltenen Nebenwirkungen in der Größenordnung von 1 : 30 000 überhaupt nur aufgefallen.

    Wenn es bei anderen Impfungen Jahre gedauert hat, bis Nebenwirkungen bekannt wurden, obwohl sie früh aufgetreten waren, liegt das daran, dass sie so selten waren. Der Impfstoff musste erst über Jahre verabreicht werden, bis das Problem der Impfung zugeordnet werden konnte.

    „Ich finde es gruselig, wie Pharmafirmen dicken Profit mit den Impfungen machen. Mich stört das Kapitalistische an der Sache sehr. Würde es non-profit-Impfstoffe geben, würde ich es mir überlegen.“

    Die Firmen mussten erhebliche Kosten und Risiken einkalkulieren, als sie sich auf die Impfstoffentwicklung einließen. Es war damals unklar, ob es zum marktreifen, sicheren Produkt kommen würde – bei Curevac in Tübingen hat das beispielsweise trotz großer Expertise und früher Planung bisher nicht geklappt. Forschung und Entwicklung sind meistens teurer als die Zutaten für den Impfstoff und die Produktion selbst.

    Zudem gilt ebenso es das Argument, dass gerade die Aussicht auf wissenschaftlichen Ruhm und ordentliche Gewinne die Zusatzmotivation dafür war, dass so schnell gleich mehrere wirksame und sichere Impfstoffe entwickelt wurden – die immerhin Menschenleben retten. Die kleinen, innovativen Firmen haben diesen Schritt gewagt, die großen haben als Kooperationspartner bei Produktion und Vertrieb geholfen.

    „Impfen, um die Kliniken zu entlasten? Naja, es gibt doch 22 000 Intensivbetten in Deutschland. Warum sollten dann 2500 oder auch 5000 Covid-Intensivpatienten ein Problem sein?“

    Bundesweit melden die Intensivstationen weniger als 2500 freie Intensivbetten, das sind gerade einmal elf Prozent der gesamten Kapazität. 14 Prozent der Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen sind an Covid-19 erkrankt – und ihre Zahl wächst exponentiell, verdoppelt sich also innerhalb weniger Wochen. Derzeit sind es etwa 2600 Covid-Patienten, geht das Wachstum so weiter, könnten es in drei bis vier Wochen bereits 5000 sein. Mehr Intensivbetten, und vor allem mehr Pflegekräfte, gibt es aber nicht. In Bayern ist die Lage noch dramatischer. 24 Prozent der Intensivbetten sind mit Covid-19-Patienten belegt, gerade einmal acht Prozent sind noch frei.

    Das Problem: Die Intensivmedizinerinnen und -mediziner sprechen bereits dann von einer Überlastung, wenn weniger als 15 Prozent der Betten verfügbar sind. Eine durchschnittliche Intensivstation hat zehn bis zwölf Betten. Eines davon muss für Notfälle freigehalten werden. Unfälle oder Schlaganfälle lassen sich schließlich nicht planen. Viele Krankenhäuser sind deshalb jetzt schon überlastet, sie müssen planbare, nicht zwingend notwendige Operationen verschieben. Dies aber ist vor allem für jene Patientinnen und Patienten gefährlich, die nicht an Covid erkrankt sind, sondern aus anderen Gründen eigentlich dringend behandelt werden müssen.

    „Ich finde Gen-Impfstoffe gruselig. Ich warte lieber, bis es andere Impfstoffe gibt, die ohne das Genzeugs auskommen.“

    Ein bisschen „Gen“ steckt in jedem Impfstoff. Richtig ist: Die mRNA-Impfstoffe schleusen einen Bauplan des Oberflächenproteins des Coronavirus in die Zellen ein – wie er in der Natur auch vorkommt. Die Zellen bauen daraufhin dieses Protein nach der „Anleitung“ und zeigen das Ergebnis dem Immunsystem. Damit ist dieses vorgewarnt. Kommt das echte Virus vorbei, kann das Immunsystem früher und schlagkräftiger angreifen. Der Bauplan selbst zerfällt, er bleibt nicht im Körper, von der mRNA ist schon nach wenigen Wochen nichts mehr nachweisbar. Und überhaupt gelangt er nie zu den Genen des Menschen in den Zellkern. Er kann dort also auch keinen Schaden anrichten, selbst, wenn er wollte. Mehr dazu lesen Sie hier …

    „Ich warte trotzdem lieber auf einen Totimpfstoff, die werden ja gerade entwickelt.“

    Einen Totimpfstoff zu bevorzugen, ist medizinisch nicht sehr überzeugend. Diese müssen erst von anderen Substanzen gereinigt werden und enthalten zudem oft Wirkverstärker, die in der Vergangenheit bei anderen Impfstoffen unerwünschte Wirkungen ausgelöst haben. Außerdem braucht es Zeit, bis klinische Studien gezeigt haben, dass sie sicher und wirkungsvoll sind.

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    Verfasst von Torben Schwurbel | 19. November 2021, 22:19
  8. Thomas Röper hat das Buch über die Netzwerke hinter der Plandemie vollendet!
    https://www.anti-spiegel.ru/2021/bald-wieder-mehr-artikel-beim-anti-spiegel-das-buch-ueber-die-netzwerke-hinter-der-pandemie-ist-fertig/
    Die Plandemie wurde gut vorbereitet, finanziert und ging vom Westen aus, nicht von Russland oder China!

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    Verfasst von Hermar | 19. November 2021, 20:08
  9. Netflix, wa ?

    Mir ist zu Ohren gekommen, daß der Medizinisch Industrielle Komplex nicht nur größer ist als der Militärisch Industrielle Komplex, sondern auch viel schneller wächst !

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    Verfasst von zivilistin | 19. November 2021, 18:35
  10. Wenn ich das hier so lese, so sehe ich, das alle
    Register gezogen werden um Diese Plandemie
    aufrecht zu halten!Da werden Einzelschicksale
    herangezogen um die Angst zu schüren, die von
    Nöten ist um diese konstruierte Situation einer
    Epidemie weiter am laufen zu halten!
    Und dieser Drosten? ist auch nur Einer der ahnungslosen
    Entscheidungsträger, unter Vielen Anderen, denen
    Wir diese Fatale Situation zu verdanken haben in
    die diese Hilfsschüler Uns geführt haben!!

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    Verfasst von wolfgang fubel | 19. November 2021, 14:12
  11. „ernsthaften Wissenschaftlern wie Drosten“
    🤣
    Drosten mit der verschollenen Doktorarbeit, der Angst hat, sich einer Diskussion mit echten internationalen Experten zu stellen! Unser Schweinegrippechampion! 🤣

    Es sei nochmals auf diese Seite verwiesen:
    https://corona-reframed.de
    Die Zahlen sind offiziell. RKI, BGM, Statista, DIVI etc.

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    Verfasst von V wie Vendetta | 19. November 2021, 10:08

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