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Inland, Parteien

FDP und Grüne beginnen Sondierungen für rechte Regierung

von Peter Schwarzhttp://www.wsws.org

Bild: Selfie von Volker Wissing, Annalena Baerbock, Christian Lindner und Robert Habeck (Bild Instagram)

Wenige Tage nach der Bundestagswahl zeichnen sich die Umrisse der zukünftigen Bundesregierung ab.

Die Initiative zu ersten Gesprächen haben die Grünen und die FDP ergriffen. Die Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck trafen sich bereits am Dienstagabend mit FDP-Chef Christian Lindner und FDP-Generalsekretär Volker Wissing zu vertraulichen Gesprächen, deren Ort und Inhalt streng geheim blieben.

Alle vier Gesprächsteilnehmer posteten anschließend auf Instagram ein Selfie, das die einstigen Wahlkampfgegner als vertraute Freunde zeigt. Es trägt den Text: „Auf der Suche nach einer neuen Regierung loten wir Gemeinsamkeiten und Brücken über Trennendes aus. Und finden sogar welche. Spannende Zeiten.“

Am heutigen Freitag wollen sich Grüne und FDP weiter beraten. „Dabei sollen erste inhaltliche Fragen vertieft werden,“ wie FDP-Generalsekretär Wissing mitteilte. Erst danach wollen die beiden Parteien jeweils getrennt mit SPD und Union sprechen. Am Sonntag werden sich die Grünen mit der SPD und die FDP mit der Union treffen.

Da bisher alle Parteien eine Regierungskoalition mit der AfD ausschließen, werden sowohl die Grünen und als auch die FDP gebraucht, um eine Regierungsmehrheit zu bilden. Einzige Alternative zu einer Ampel (SPD, Grüne, FDP) oder einer Jamaika-Koalition (CDU/CSU, Grüne, FDP) wäre eine Fortsetzung der bisherigen Großen Koalition. Das wollen aber weder die Union noch die SPD.

Als wahrscheinlichster nächster Kanzler gilt Olaf Scholz von der SPD, die mit 1,6 Prozentpunkten Vorsprung vor der Union als stärkste Partei aus der Wahl hervorgegangen ist. Trotz der verheerenden Verluste seiner Partei bemüht sich aber auch der CDU-Vorsitzende Arnim Laschet weiterhin um das Kanzleramt.

Auch CSU-Chef Markus Söder könnte versuchen, Kanzler einer Jamaika-Koalition zu werden, wie FAZ-Herausgeber Berthold Kohler schreibt. Er ist zwar Laschet bei der Wahl zum Kanzlerkandidaten der Union unterlegen, doch das hat keine rechtliche Bindung. Der Bundestag kann jeden deutschen Staatsbürger zum Kanzler wählen, er muss noch nicht einmal Abgeordneter sein.

Unabhängig davon, wer letztlich Kanzler wird, zeigt das Zusammenrücken von FDP und Grünen, welchen Charakter die kommende Regierung haben wird. Es wird eine Klassenkriegsregierung sein, die massive soziale Kürzungen, Massenentlassungen in der Autoindustrie, eine Durchseuchungspolitik in der Pandemie, den Aufbau eines Polizeistaats und eine beschleunigte militärische Aufrüstung gegen wachsenden Widerstand durchsetzt.

Die FDP ist eine wirtschaftsliberale Partei, die schamlos die Interessen der Finanzoligarchie vertritt. Die Grundsätze, von denen sie unter keinen Umständen abrücken will, lauten: Steuersenkungen für die Reichen und Festhalten an der Schuldenbremse – was sich nur durch weiteren Sozialabbau verwirklichen lässt.

Sie ist eine Law-and-order-Partei, die in vielen Fragen der AfD nahesteht. Vor eineinhalb Jahren ließ sich der FDP-Abgeordnete Thomas Kemmerich in Thüringen von der AfD zum Ministerpräsidenten wählen – mit Wissen von FDP-Chef Lindner, der ihn erst nach langem Zögern zurückpfiff.

Die Grünen hatten sich im Wahlkampf bemüht, sich einen etwas sozialeren, demokratischeren und vor allem klimafreundlicheren Anstrich zu geben. Doch kaum ist die Wahl vorbei, lassen sie die Maske fallen und umarmen die FDP. Das zeigt ihre wirkliche Rolle. Sie vertreten, wie die FDP, wohlhabende Schichten, die entschlossen sind, ihre Privilegien gegen die Ansprüche der Arbeiterklasse zu verteidigen.

Der Spiegel hat ausführlich dargelegt, wie sich die „Grundüberzeugungen von Wirtschafts- und Ökopartei, die lange als unüberbrückbar galten“, mit einigen verbalen Taschenspielertricks versöhnen lassen. Die Geldgeschenke an die Reichen werden in „Investitionen“ und „Instrumente für die Entfesselung der Wirtschaft“ umbenannt. Die Schuldenbremse, die Bund, Länder und Kommunen zu einer strikten Sparpolitik zwingt, bleibt bestehen. Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck ist ein Meister solcher Manöver.

In außenpolitischen und militärischen Fragen sowie bei der inneren Aufrüstung ziehen FDP und Grünen seit langem an einem Strang. Beide befürworten einen aggressiveren außenpolitischen Kurs und eine beschleunigte Aufrüstung.

Sowohl Scholz wie Laschet verfolgen denselben Kurs. Scholz trauen die meisten Vertreter der herrschenden Klasse allerdings eher zu, ihn durchzusetzen, als dem durch die Wahlniederlage der CDU schwer angeschlagenen Laschet.

Der Kanzlerkandidat der SPD wirbt eindringlich für ein Bündnis mit FDP und Grünen. „Da passt was zusammen, wenn man das zusammenbringen will“, sagte er am Dienstag. Die drei Parteien hätten „unterschiedliche, aber mit Überschneidungen versehene Fortschrittsideen“. Das gelte auch für die FDP.

Scholz steht selbst in der rechten SPD am äußersten rechten Flügel. Er ist ein Law-and-Order-Politiker und Interessenvertreter der Wirtschaft. Er verfügt darüber hinaus über einen engen Draht zu den Gewerkschaften, die eine Schlüsselrolle dabei spielen, den Klassenkampf zu unterdrücken.

2001 wurde Scholz bekannt, weil er als Hamburger Innensenator die zwangsweise Verabreichung von Brechmitteln zur Beweissicherung bei mutmaßlichen Drogendealern einführte. Von 2002 bis 2004 hielt er als Generalsekretär der SPD der Regierung Schröder bei der Einführung der Agenda 2010 den Rücken frei. Von 2007 bis 2009 entwickelte er als Bundesarbeitsminister die Agenda 2010 weiter.

Ab 2011 bis 2018 genoss Scholz als Erster Bürgermeister Hamburgs das Vertrauen der berüchtigten Pfeffersäcke, der Wirtschaftselite der Hansa-Stadt. In dieser Funktion organisierte er 2017 den brutalen Polizeieinsatz während des G20-Gipfels. Hunderte Jugendliche wurden verprügelt, juristisch verfolgt und zu drakonischen Strafen verurteilt, weil sie gegen eine Versammlung von Staats- und Regierungschefs protestierten, an deren Händen das Blut zahlreicher Verbrechen klebt.

In den letzten vier Jahren war Scholz Finanzminister der Großen Koalition, wo er die Austeritätspolitik seines Vorgängers Wolfgang Schäuble weiterführte, um dann in der Corona-Pandemie die ersparten Milliarden an die Konzerne zu verschenken.

Die angeblichen „Linken“ in der SPD stehen voll hinter Scholz. Norbert Walter-Borjans, der ihn 2019 bei der Wahl zum Parteivorsitz besiegt hatte, distanzierte sich nach der Wahl sofort von der Forderung nach einer Lockerung der Schuldenbremse, für die er im Wahlkampf noch eingetreten war. Da dafür eine Zweidrittelmehrheit nötig wäre und die Union nicht zustimmen werde, sei es unnötig, sich darüber mit Grünen und FDP in den Koalitionsgesprächen zu verkämpfen, sagte er der Rheinischen Post.

Laschet unterscheidet sich politisch kaum von Scholz. Doch nach der Wahlniederlage der CDU trauen ihm viele nicht die nötige Autorität zu, den rechten Kurs gegen alle Widerstände durchzusetzen.

Er hat nicht einmal die uneingeschränkte Unterstützung seiner eigenen Partei. Vor allem in den ostdeutschen Bundesländern, wo zahlreiche CDU-Abgeordnete ihr Direktmandat an die AfD oder an die SPD verloren, kocht die Wut. „Niemand in Ostdeutschland will einen Kanzler Armin Laschet,“ zitiert der Spiegel einen CDU-Kandidaten, der gegen die AfD verlor. Aber auch in anderen Teilen der Partei häufen sich Forderungen nach dem Rücktritt Laschets und einer „Erneuerung“ der Union.

Nach der Wahl bestätigt sich, was sich bereits im Wahlkampf gezeigt hatte: Die Interessen und Anliegen der großen Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung finden keinen Ausdruck im bürgerlichen Parteiensystem. Nur das unabhängige Eingreifen der Arbeiterklasse kann der rücksichtslosen Politik der Durchseuchung, des Militarismus und der Ungleichheit ein Ende setzen.

Die Sozialistische Gleichheitspartei (SGP) hat an der Wahl teilgenommen, um einer solchen Bewegung eine sozialistische Orientierung und Perspektive zu geben.

https://www.wsws.org/de/articles/2021/09/30/regi-s30.html

Diskussionen

7 Gedanken zu “FDP und Grüne beginnen Sondierungen für rechte Regierung

  1. Irgendetwas stimmt da nicht. Eigentlich müßte Baerbock doch blond sein.

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    Verfasst von No_NWO | 3. Oktober 2021, 19:57
  2. Eines der Lieblingsthemen der Antikapitalisten ist die Kluft zwischen Arm und Reich. Ihrer Meinung nach ist dies das größte Problem, das die moderne Gesellschaft heimsucht. Doch die Beweise, die sie immer wieder anführen, um ihre Behauptung zu untermauern, dass die Kluft zwischen den Wohlhabendsten und den Ärmsten der Gesellschaft immer größer wird, sind bestenfalls fragwürdig. Die weltweit tätige Wohltätigkeitsorganisation Oxfam veröffentlicht einen Jahresbericht, auf den in diesem Zusammenhang häufig verwiesen wird, obwohl eine objektive Analyse eindeutig gezeigt hat, dass die Methodik des Berichts höchst fragwürdig ist und einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhält. Dennoch wird dieser Bericht von Antikapitalisten immer noch häufig zitiert – einfach weil Oxfams pauschale Aussagen mit der erklärten Agenda der Sozialisten übereinstimmen.

    Eine weitere Quelle, die häufig von Kritikern der „Kluft zwischen Arm und Reich“ angeführt wird, sind die Forschungen des linken französischen Wirtschaftswissenschaftlers Thomas Piketty, der den Bestseller Das Kapital im einundzwanzigsten Jahrhundert geschrieben hat. Jahrhundert geschrieben hat. Pikettys Ideen haben in den Vereinigten Staaten zunehmend an Einfluss gewonnen, insbesondere weil zwei seiner engsten Verbündeten, die Wirtschaftswissenschaftler Emmanuel Saez und Gabriel Zucman, maßgeblich an der Ausarbeitung des Wirtschaftsprogramms der Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei, Elizabeth Warren, beteiligt waren. Es überrascht nicht, dass Warrens politische Vorschläge Steuererhöhungen für die Reichen beinhalten, die auf der Prämisse beruhen, dass die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird.

    Selbst Piketty räumt ein, dass die Kluft zwischen Arm und Reich während des größten Teils des zwanzigsten Jahrhunderts nicht größer geworden ist. Gleichzeitig kritisiert er jedoch, dass sich die „Ungleichheiten“ in Bezug auf Einkommen und Vermögen zwischen 1990 und 2010 vergrößert haben. Dies ist in der Tat der Kern seiner Kritik.

    In diesem Zeitraum ist die weltweite Armut jedoch schneller zurückgegangen als zu jedem anderen Zeitpunkt in der Geschichte! In seinem 2018 erschienenen Buch „Enlightenment Now“ zeigt der Harvard-Professor Steven Pinker, dass die Rate der extremen Armut in der Welt in den letzten 200 Jahren von 90 % auf 10 % gesunken ist. Besonders interessant ist, dass fast die Hälfte dieses Rückgangs in den letzten 35 Jahren erreicht wurde.

    Das sind genau die Jahre, in denen laut Piketty und seinen sozialistischen Anhängern die Kluft zwischen Arm und Reich so schnell gewachsen ist. In Wirklichkeit ist die Armut in diesen Jahrzehnten weltweit so stark zurückgegangen wie nie zuvor. Allein in China haben die kapitalistischen Reformen zwischen 1981 und 2015 die Zahl der in extremer Armut lebenden Menschen von 878 Millionen auf weniger als zehn Millionen reduziert. Die entscheidende Frage ist: Was ist für diese Hunderte Millionen Menschen wichtiger – dass sie nicht mehr hungern oder dass der Reichtum der Multimillionäre und Milliardäre möglicherweise noch stärker gestiegen ist als ihr eigener Lebensstandard?

    Paradoxerweise sind es dieselben „fortschrittlichen“ Politiker, die sonst immer argumentieren, dass die Welt nicht aus einer arbeiterzentrierten Perspektive betrachtet werden sollte, die in dieser Frage plötzlich keinen globalistischen Standpunkt mehr einnehmen, sondern ausschließlich einen proletarischen Standpunkt vertreten.

    Anstatt sich darauf zu konzentrieren, ob die Kluft zwischen Arm und Reich größer wird oder nicht, ist es viel wichtiger, das Schicksal der Armen zu betrachten. Dies wird durch das folgende Gedankenexperiment deutlich: Auf einer Pazifikinsel haben drei reiche Menschen ein Vermögen von je 5.000 Dollar, während 1.000 der ärmeren Inselbewohner jeweils nur 100 Dollar besitzen. Das Gesamtvermögen der Inselbewohner beträgt also 115.000. Jetzt kommt der Teil mit dem Experiment: Aufgrund des Wirtschaftswachstums verdoppelt sich das Gesamtvermögen der Inselbewohner auf 230.000. Das Vermögen der drei Reichen verdreifacht sich auf jeweils 15.000; sie besitzen nun insgesamt 45.000. Das Vermögen der übrigen 1.000 Inselbewohner steigt um 85 % auf 185 pro Kopf. Die Ungleichheit zwischen den reichsten und den ärmsten Einwohnern hat sich erheblich vergrößert.

    In einem alternativen Szenario nehmen wir das Gesamtvermögen von 115.000 und teilen es gleichmäßig auf alle 1.003 Einwohner auf. Das macht 114,66 pro Kopf. Welche der beiden Gesellschaften ist für einen der Armen mit einem Basisvermögen von 100 Dollar vorzuziehen – Wirtschaftswachstum oder Gleichverteilung? Und was würde passieren, wenn das Gesamtvermögen der Insel infolge von Wirtschaftsreformen, die auf mehr Gleichheit abzielen, auf magere 80.000 oder weniger als 79,80 pro Kopf schrumpft?

    Natürlich kann man einwenden, dass das beste Ergebnis ein Wirtschaftswachstum und ein höherer allgemeiner Lebensstandard in Verbindung mit mehr Gleichheit wäre. Und genau das hat der Kapitalismus im zwanzigsten Jahrhundert erreicht, wie selbst Piketty einräumt. Das obige Gedankenexperiment ist immer noch nützlich, um einen grundlegenden Unterschied zwischen zwei konkurrierenden Wertesystemen zu verdeutlichen. Diejenigen, die dem Kampf gegen die Ungleichheit Vorrang vor der Erhöhung des Lebensstandards der Mehrheit geben, werden andere Entscheidungen treffen als diejenigen, die das Gegenteil glauben.

    Der Kapitalismus ist die Ursache für einen weltweiten Anstieg des Lebensstandards in einem Ausmaß, das in der Geschichte der Menschheit vor dem Aufkommen der Marktwirtschaft beispiellos war. Dies wurde durch Berechnungen des Wirtschaftswissenschaftlers J. Bradford DeLong von der University of California bestätigt: Die Menschheit brauchte 99,4 % ihrer 2,5 Millionen Jahre langen Geschichte, um vor etwa 15.000 Jahren ein Pro-Kopf-BIP von 90 zu erreichen. Es dauerte weitere 0,59 % der Menschheitsgeschichte, bis sich das globale BIP im Jahr 1750 auf 180 verdoppelte. Zwischen 1750 und 2000 – in einem Zeitraum, der weniger als 0,01 % der gesamten Menschheitsgeschichte ausmacht – stieg das weltweite Pro-Kopf-BIP um das 37-fache auf 6.600. Anders ausgedrückt: 97 % des gesamten in der Menschheitsgeschichte geschaffenen Wohlstands wurden in diesen 250 Jahren erwirtschaftet. Die weltweite Lebenserwartung hat sich in demselben kurzen Zeitraum fast verdreifacht (im Jahr 1820 betrug sie nur 26 Jahre).

    All dies geschah nicht aufgrund eines plötzlichen Anstiegs der menschlichen Intelligenz oder des Fleißes, sondern weil sich das neue Wirtschaftssystem, das vor etwa 200 Jahren in den westlichen Ländern entstand, als besser erwies als jedes andere zuvor oder danach: der Kapitalismus. Dieses System, das auf Privateigentum, Unternehmertum, fairen Preisen und Wettbewerb beruht, hat die beispiellosen wirtschaftlichen und technologischen Fortschritte der letzten 200 Jahre erst möglich gemacht.

    Der naheliegendste Verdacht ist, dass die Sozialisten, die so kurzsichtig auf die Frage fixiert sind, ob die Reichen immer reicher werden und ob die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird, mehr von Neid als von ehrlichem Mitgefühl für das Schicksal der Armen getrieben sind. Wäre dies nicht der Fall, würden sie nicht ihre ganze Zeit damit verbringen, sich über die Ungleichheit zu beschweren, und sich stattdessen auf die Diskussion über die wirksamsten Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut in der Welt konzentrieren.

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    Verfasst von Peggi | 2. Oktober 2021, 0:24
      • Nun ja, das ist wohl wahr mit den Mülleimern. Aus der Sicht von kriminellen Aufrührern, welche die Macht im Staate an sich reißen wollen, könnte es nichts Wünschenswerteres geben, als bedrückende Ungleichheit grell sichtbar zu machen. Solche Aufrührer sind insbesondere SPD und DGB mit ihrer Politik demonstrativ brutaler Entrechtung (HartzIV). Was viele Menschen zermürbt und ins Existenzminimum getrieben hat. Zunächst ist dies alles mit der Absicht getan worden, sich an dem viele Milliarden schweren Geschäftsmodell von Weiterbildung und Maßnahmenzwang persönlich zu bereichern — siehe hierzu den Arbeitsamtsskandal vom Februar 2002, z.B. den Beitrag «Das größte Spielzeug der Republik» im Stern 12/2002.

        Die mit HartzIV entstandenen sozialen Verwerfungen eignen sich zudem aber auch, vom eigenen korrupten und kriminellen Tun abzulenken, indem die Schuld „den“ Unternehmern oder ganz allgemein „den“ Privilegierten zugewiesen wird. Haltet den Dieb, ruft der Räuber.

        Der Großteil der radikalen Linken wird aus dem DGB heraus geführt und flankiert die Machenschaften der Sozialdemokratie mit linksdümmlicher Propaganda, insbesondere mit Klimapropaganda sowie der angesprochenen „Schere zwischen Arm und Reich“. Doch kein Wort von dieser Linken zu einem Großkapital, welches zusammen mit dessen traditionell engsten Verbündeten, mit SPD und DGB, derzeit darangeht, die gesamte Gesellschaft erst wirtschaftlich zu verarmen (Covid-Terror), um sie dann versklaven zu können mittels digitalen Zentralbankgeldes und eines Universellen Grundeinkommens.

        Übrigens sagt, wer SPD und DGB sagt, zugleich auch CIA bzw. Deepstate bzw. supranationale Finanzoligarchie (Lenin) bzw. militärisch-finanziell-digital-pharmakologischer Komplex. Der Kapitalismus hat seine historisch finale Grenze längst schon überschritten.

        Alle reden vom historischen Ende von Geld, Profit und Kapital; von UN-Agenda-2030 und Klimadiktatur; von Great Reset und Vierter Industrieller Revolution; von NWO und globalem Genozid; vom Weltwirtschaftsforum der Superreichen in Davos und einer zentralistisch geplanten Sklavenwirtschaft. Nur einer noch redet von der Schere zwischen Arm und Reich: die CIA-Linke.

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        Verfasst von No_NWO | 2. Oktober 2021, 21:38
  3. In CIA’s own country, sprich: in der BRD, haben 2021 drei Viertel der Wahlberechtigten bestimmt, welche Sklaven über sie herrschen sollen. Nietzsche: Die moderne Form von Herrschaft ist eine von Sklaven über Sklaven.

    Demnach zeigte sich ein Viertel der wahlberechtigten Einwohnerschaft der großen Sklaverei gegenüber indifferent bis ablehnend. Was keine Rückschlüsse auf Beweggründe zuläßt. Wer wüßte schon, wieviele der Nichtwähler in Lähmungs-Depression verfallen sein mögen: „Ich mag nicht mehr. Es wird alles immer schlimmer. Erst der Kaiser. Dann der Adolf. Und jetzt auch noch die Mutti weg!“

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    Verfasst von No_NWO | 1. Oktober 2021, 11:27
    • Zu CIA zu ergänzen, bitte: C = Cultural, I = Infantilism, A = Agency. Später mehr dazu.

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      Verfasst von No_NWO | 1. Oktober 2021, 15:19
    • Erst der Kaiser. Dann der Adolf. Und jetzt auch noch die Mutti weg! Oh, diese psycho(tisch)-therapeutisch dressierten Staatskinderlein mit ihrem Freud’schen Familienroman des Papa-Mama-Kind! Zwanghaft ist sie und winzig klein, die infantilistische Welt von guten Staatskinderlein.

      Die Lähmungs-Depression muß schlimm sein! Jetzt zu hören, daß selbst die Partei dieBasis (das sind die mit dem großmäuligen Reinerpapa und der Schafe züchtenden und großbusigen Vivianmama) von nur 600.000 Staatskinderlein für würdig erachtet wurde, uns‘ Mutti zu ersetzen.

      UNS‘ MUTTI! Erinnert euch an den großen Stürmerstar der verflossenen BRDwest, an „uns‘ Uwe“, an unseren Nationalmannschaftskapitän Uwe Seeler mit seinen Wunderkopfballtoren! Nach uns‘ Uwe kam uns‘ Mutti, der große Kanzlerstar der Neu-BRD, das ostwestliche Mädelwunder, uns‘ Angie.

      Einmal ganz blöd gefragt jetzt: Merke(l)n Sie was?

      Es folgt nun bitteschön eine kleine Geschichte in Sachen Sigmund Freud, Psychotherapie und CIA’s own country, auch als BRD bekannt. Das war so: Nach dem 1.Weltkrieg war Freuds Ruhmesstern in Europa bereits tief unter den Horizont gesunken. „Sigmund Freud, sagten Sie!? Lassen Sie mich nachdenken, bitte, ich glaube, den Namen habe ich schon einmal gehört.“ Ja, es stand schlecht um den armen Sigi bzw. um seine Bekanntheit. Aber da war ja noch sein in die USA rübergemachter Neffe, das PR-Genie Edward Bernays. Und der machte den Sigi zum dann größten US-Psycho-Dude aller US-Zeiten, zum Psychotherapie-Zaren der Vereinigten Staaten von Amerika.

      Ja, auch Ami-Untertanen suchen infantilistisch verzweifelt nach lieben und guten Eltern. Seien es liebe und gute Papas von der Sorte Gründungsväter. Oder liebe und gute Papas von der Sorte Präsidenten — am besten in Dallas erschossene, oder schwarze, oder großmäulige, oder senile, oder auch weibliche.

      Ja, endlich-endlich nun in Sicht auch eine gute Mama für die US-Staatskinderlein! Seht ruhig nach in Alien IV, als das transhumanistische Mensch/Alien-Monster ganz zärtlich verliebt „Ma!-ma!“ sagt zu Commander Ripley. Ripley war Hollywood, Kamala Harris ist echt. Und ja, am schönsten wäre natürlich, wenn eine Mama schwarz wäre, schwarz ist beautiful. Kein Problem, haben wir alles auf Lager: Kamala ist immerhin ziemlich braun. Da kann eine nordisch schneeweiße Ripley nicht mithalten! Zumal Kamala zwei beeindruckend große Höcker besitzt, womit die androgyne Ripley nicht aufwarten kann. Jedenfalls west die Ami-Welt ganz wie die BRD-Welt im Freudschen Familienroman, in der Papamamakind-Psychose. Nee, erwachsen ist das alles nicht!

      Zurück zum Thema Geschichte, so kam mit der US-Besatzungsmacht anno 1945 auch die Agentur für kulturelle Psychotherapie nach Deutschland, die CIA — C = Cultural; I = Infantilism; A = Agency. Die CIA brachte den zwischenzeitlich zum großen US-Psychozaren gewordenen Sigmund Freud zurück nach Europa und verschaffte ihm insbesondere an deutschsprachigen Universitäten ein sensationelles Comeback als the one and only. So jedenfalls stellt es Scott M. Cutlipp in seiner großen Publikation von 1994 dar. Lesenswert: The Unseen Power — Public Relations, A History.

      Was weiterhin zu diskutieren wäre, ist das Bettelheim-Syndrom. Übersteigt der Terror seitens einer Staatsmacht ein gewisses Maß, kommt es seitens der von diesem Terror Bedrohten zur totalen Identifikation mit der Staatsmacht. Es war demnach vorhersehbar, daß die Staatskinderlein sich angesichts von scharfem Covid-Terror mit den Staatseltern identifizieren würden.

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      Verfasst von No_NWO | 1. Oktober 2021, 20:36

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