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Ausland, Lateinamerika

Lügen über Massengräber in Kuba: Das verabscheungswürdige Schauspiel der Aasfresser

von http://de.granma.cu

Bild: Sie benutzen sogar die Toten, um die Insel unter der Flagge eines Kapitalismus anzugreifen, der leider für schreckliche Szenen verantwortlich ist, wie die Leichen in den Straßen Ecuadors, die – sehr wahren – Massengräber in New York oder die Massenbegräbnisse in endlosen Feldern in Brasilien

Von einer Lüge zur nächsten haben die sozialen Netze und die Medien, die gegen die Revolution agieren, nun eine Lüge von olympischen Ausmaßes verbreitet: versteckte Bestattungen in Massengräbern in Kuba

Nachdem alle Fronten der nationalen Realität abgearbeitet hat, konzentriert sich die jüngste Kampagne zur Diskreditierung Kubas – natürlich nicht die letzte – auf das Schicksal unserer Toten: „Kubaner werden angeblich in Massengräbern verscharrt“, lautete kürzlich eine Schlagzeile in der Presse.

Mit Bildern aus anderen Ländern, von denen einige übrigens sehr schlecht ausgewählt waren, wurde die Kampagne in der Gemeinde Morón in der Provinz Ciego de Avila gestartet, von wo aus sie in den Osten des Landes „geflogen“ ist, und nach ihrer Verbreitungsgeschwindigkeit zu urteilen, die mit der der tödlichsten Stämme vergleichbar ist, könnte sie bald auch in Pinar del Río sein.

„In Guantánamo werden sie in den Bergen vergraben und die Überreste können erst in zehn Jahren entfernt werden“, schrieb eine Nutzerin in den sozialen Netzwerken, die offenbar durch die olympische Begeisterung dieser Tage angespornt, glaubt, die zu Beginn der Revolution verbreitete anthologische Lüge, unsere Kinder würden in die ehemalige Sowjetunion geschickt, um zu Fleischkonserven verarbeitet zu werden, übertrumpfen zu können.

Fast anderthalb Jahre nach der Entdeckung der ersten Fälle des Coronavirus im Land scheint die Besessenheit, den Umgang der kubanischen Regierung mit der Pandemie zu diskreditieren, keine Grenzen zu kennen: dass wir die Fälle verheimlichen, dass die Behandlungsprotokolle nicht die richtigen sind, dass unsere Impfstoffe nicht zuverlässig sind, dass unser Gesundheitssystem nicht funktioniert, dass wir ein SOS Matanzas oder ein SOS Kuba, eine humanitäre Intervention oder besser noch eine militärische Invasion brauchen.

Die Verwendung der Pandemie als Druck- und Kriegsmittel gegen Kuba wurde wiederholt von Bruno Rodríguez Parrilla, Mitglied des Politbüros der Partei und Außenminister angeprangert, der auf einer Pressekonferenz am 13. Juli erklärte, es sei „wirklich schamlos, dass einige US-Sprecher gesagt haben, das kubanische Volk, fordere die Impfung und die Versorgung der an Covid-19 Erkrankten“.

Der Außenminister wurde noch deutlicher, als er vor den anwesenden Reportern verkündete: „Es gibt in Kuba keine Massengräber, wie die im Staat New York, Bilder, die Sie gesehen haben, auch wenn Sie wenig darüber sprechen; es gab keine Toten, wie es sie zu Hunderten auf den Straßen in Guayaquil gab; es gab keine Korruption im Zusammenhang mit Impfungen, wie die, in die der Präsident von Brasilien verwickelt war…“.

Als der Hype um die Massengräber begann, ein Begriff, der zu spektakulär war, um ihn in der täglichen Berichterstattung der Medien, die sich gegen die Revolution stellen, zu ignorieren, bestätigte die Tageszeitung „Invasor“ aus Ciego de Ávila, dass abgesehen von den bestehenden Problemen auf den Friedhöfen in den Städten Morón und der Provinzhauptstadt – die schon vor der Pandemie erweitert und infrastrukturell verbessert werden mussten – von Massengräbern und versteckten Bestattungen in dieser Provinz zu sprechen, gelinde gesagt verlogen sei.

Kuba verschweigt oder verheimlicht nicht die Folgen einer Pandemie, die täglich Dutzende von Landsleuten dahinrafft, was die Insel bisher sogar in anderen Phasen der Epidemie vermeiden konnte; auch nicht, dass es an Medikamenten und medizinischer Versorgung mangelt, was oft auf die verschärfte Blockade und die seit mehr als 60 Jahren andauernde finanzielle Verfolgung zurückzuführen ist; gleichzeitig erkennen wir, dass es Schwächen und Probleme bei den Bestattungsdiensten gibt.

Einige davon – der Platzmangel auf unseren Friedhöfen, die schleppenden Investitionen in den Bau von Gruften, Nischen und Beinhäusern und die Verzögerung bei der allgemeinen Einführung von Feuerbestattungssystemen – wurden im Ausschuss für Gesundheit und Sport der Nationalversammlung der Volksmacht ausführlich erörtert und in den verschiedenen öffentlichen Medien des Landes, darunter Granma, behandelt.

Aber es um keine Missverständnisse in dieser Frage aufkommen zu lassen: da ist einmal die wachsende Zahl von Todesfällen in bestimmten Provinzen, die auf die Aggressivität und hohe Letalität des Virus zurückzuführen ist, zum andern wählen viele Menschen aufgrund von Familientraditionen oder des Glaubens die direkte Erdbestattung und außerdem bestehen die bekannten Probleme bei unseren Bestattungsdiensten fort. Aber eine ganz andere Sache ist es, von Massengräbern und versteckten Bestattungen in Kuba, ohne die ordnungsgemäße Identifizierung und Zustimmung der Angehörigen zu sprechen.

Letzteres gehört zum Bereich der Fiktion, der Morbidität und des Spektakels, das von bestimmten aasfressenden Vögeln erzeugt wird, die offenbar immer auf der Jagd nach allem sind „was eine Schwäche zeigt“ und einen unersättlichen Appetit haben.

http://de.granma.cu/mundo/2021-08-06/lugen-uber-massengraber-in-kuba-das-verabscheungswurdige-schauspiel-der-aasfresser

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