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Ausland, Welt

Blinken äußert „tiefe Besorgnis“ über Chinas Atomwaffenarsenal

von Dave DeCamp – http://www.antikrieg.com

Chinas Arsenal ist ein Bruchteil dessen, was die USA und Russland besitzen

Am Freitag erklärte Außenminister Antony Blinken, die USA seien „zutiefst besorgt“ über das „schnelle Wachstum“ des chinesischen Atomwaffenarsenals, wie das Außenministerium mitteilte. Er äußerte sich während eines Treffens mit den Außenministern des Verbands Südostasiatischer Nationen (ASEAN).

„Der Außenminister äußerte auch seine tiefe Besorgnis über das rasche Wachstum des chinesischen Atomwaffenarsenals, das deutlich macht, wie stark Peking von seiner jahrzehntelangen, auf minimaler Abschreckung basierenden Nuklearstrategie abgewichen ist“, so das Außenministerium in einem Bericht über das Treffen.

Chinas Atomwaffenarsenal ist nur ein Bruchteil dessen, was die USA und Russland besitzen. Aktuellen Schätzungen zufolge verfügt China über 300 bis 350 Sprengköpfe, während die USA und Russland jeweils rund 6.000 besitzen. China-Falken sagen voraus, dass Peking sein Arsenal in den nächsten 10 Jahren verdoppeln wird, aber das würde immer noch weit hinter dem zurückbleiben, was Washington und Moskau haben.

Das Beste, was die USA tun können, um Chinas Atomwaffen einzudämmen, ist, mit Russland zusammenzuarbeiten, um eine beträchtliche Anzahl von Sprengköpfen zu demontieren. Solange dies nicht geschieht, hätte China kein Interesse daran, sich an Vereinbarungen zur nuklearen Rüstungskontrolle zu beteiligen. Das ist jedoch unwahrscheinlich, da die USA einen über 1 Billion Dollar teuren Plan zur Modernisierung ihrer nuklearen Triade haben.

Russland hat auf die Forderungen der USA nach einer Beteiligung Chinas an der Rüstungskontrolle reagiert, indem es vorschlug, das Vereinigte Königreich und Frankreich sollten sich ebenfalls beteiligen, da ihre Arsenale denen Pekings ähnlich sind. Anfang dieses Jahres kündigte Großbritannien an, sein Arsenal zu vergrößern und die Obergrenze für nukleare Sprengköpfe von derzeit 180 auf 260 zu erhöhen.

Nach Angaben des Außenministeriums forderte Blinken die ASEAN-Staaten auf, das „provokative“ Verhalten Chinas im Südchinesischen Meer einzustellen, und äußerte sich besorgt über „anhaltende Menschenrechtsverletzungen“ in Hongkong, Xinjiang und Tibet. Als Teil ihrer Anti-China-Strategie wollen die USA die Zusammenarbeit mit den südostasiatischen Staaten verstärken.

erschienen am 6. August 2021 auf > Antiwar.com Artikel

http://www.antikrieg.com/aktuell/2021_08_08_blinken.htm

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