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Geschichte, Kultur

Die Widerlegung der US-Hiroshima-Mythen ist längst überfällig

von John LaForge – http://www.antikrieg.com

Hiroshima war „ein Militärstützpunkt“. Die US-Atombombenabwürfe „beendeten den Krieg“ und „verhinderten eine Invasion und retteten Leben“. Die Atomwaffentests unserer Regierung an den Menschen in Hiroshima und Nagasaki vor 76 Jahren wurden mit diesen Mythen rationalisiert, die wahllose Zerstörung in eine „gute Sache“ verwandelten. Diese Mythologie steht der Abschaffung von Atomwaffen im Wege.

Die Geschichte von der „guten Bombe“ wird von vielen in den Vereinigten Staaten immer noch geglaubt, weil Präsident Truman jahrzehntelang bewusst Mythen geschaffen hat. Nach Hiroshima verkündete er: „Die Welt wird zur Kenntnis nehmen, dass die erste Atombombe auf Hiroshima, eine Militärbasis, abgeworfen wurde. Das lag daran, dass wir bei diesem ersten Angriff die Tötung von Zivilisten so weit wie möglich vermeiden wollten.“ In Hiroshima wurden etwa 140.000 Menschen getötet, in Nagasaki weitere 70.000. Fast alle waren Zivilisten. In beiden Fällen wurden die Bomben meilenweit vom nächsten Militärstützpunkt abgeworfen.

Die Unwissenden können entschuldigt werden, wenn sie diese Tarngeschichte akzeptieren – obwohl sie damals von großen Denkern und Schriftstellern wie Albert Camus und Dorothy Day öffentlich abgelehnt wurde -, denn Dokumente, die beweisen, dass der Präsident und seine Regierung gelogen haben, wurden jahrzehntelang geheim gehalten.

Eines davon ist die US Strategic Bombing Survey vom April 1946, die von Dr. Paul Nitze geleitet wurde, der später Marineminister und später noch Präsidentenberater von Ronald Reagan werden sollte. Nitzes umfangreiche offizielle Regierungsstudie demontierte Trumans Schönfärberei und kam zu dem Schluss, dass „Japan auch dann kapituliert hätte, wenn die Atombomben nicht abgeworfen worden wären, wenn Russland nicht in den Krieg eingetreten wäre und wenn keine Invasion geplant oder in Betracht gezogen worden wäre“, so der Historiker Gar Alperovitz in seinem Buch The Decision to Use the Atomic Bomb and the Architecture of an American Myth (Die Entscheidung, die Atombombe einzusetzen und der Aufbau eines amerikanischen Mythos).

Auch der Bericht der Intelligence Group der Military Intelligence Division des Kriegsministeriums (heute Pentagon) aus dem Jahr 1946 – der erst 1989 entdeckt wurde – kam zu dem Schluss, dass Atombombenabwürfe zur Beendigung des Krieges nicht notwendig gewesen seien. Die Intelligence Group „kam zu dem Schluss, dass es ‚fast sicher war, dass die Japaner beim Eintritt Russlands in den Krieg kapituliert hätten'“, heißt es in The Decision.

Das Urteil von Generalmajor Curtis LeMay, das sechs Wochen nach Nagasaki gefällt wurde, war noch deutlicher. General LeMay war Chef des 21. Bomberkommandos und leitete die Brandbombenangriffe auf Osaka, Tokio und 58 weitere japanische Städte. Am 20. September 1945 sagte LeMay auf einer Pressekonferenz in New York, über die in der New York Herald Tribune berichtet wurde: „Der Krieg wäre ohne den Einmarsch der Russen und ohne die Atombombe in zwei Wochen zu Ende gewesen.“ Ein überraschter Reporter fragte: „Hätten sie nicht wegen der Atombombe kapituliert?“, woraufhin LeMay antwortete: „Die Atombombe hatte überhaupt nichts mit dem Ende des Krieges zu tun.“

Seit 76 Jahren wird nun schon darüber diskutiert, ob die Einäscherung von Hiroshima und Nagasaki ethisch vertretbar war. Trumans geschickte Täuschung, dass die Massenvernichtung „Leben rettete“, hat lange Zeit die (zuvor als geheim eingestuften) historischen Aufzeichnungen sowie die Stimmen hochrangiger Kritiker, die diese große Lüge ablehnten, verdunkelt.

1945 schrieb Brigadegeneral Bonnie Feller: „Weder die Atombombenabwürfe noch der Kriegseintritt der Sowjetunion zwangen Japan zur bedingungslosen Kapitulation.“

Präsident Eisenhower sagte: „Erstens waren die Japaner bereit, sich zu ergeben, und es war nicht nötig, sie mit diesem schrecklichen Ding zu treffen.“

Admiral William Leahy, Trumans Stabschef, sagte später: „Ich bin der Meinung, dass der Einsatz dieser barbarischen Waffen in Hiroshima und Nagasaki in unserem Krieg gegen Japan keine wesentliche Hilfe war.“

Um auf Paul Nitze zurückzukommen: Nach 43 Jahren in der Regierung, in denen er für Atomwaffen warb, ging er von der Strategic Bombing Survey, die 1946 Trumans Hiroshima-Mythos zerschlug, dazu über, 1999 alle verbleibenden Entschuldigungen für Atomwaffen zu vernichten. Er schrieb in der New York Times:

Ich sehe keinen zwingenden Grund, warum wir uns nicht einseitig von unseren Atomwaffen trennen sollten. Sie beizubehalten … trägt nichts zu unserer Sicherheit bei. … Ich kann mir keine Umstände vorstellen, unter denen es für die USA klug wäre, Atomwaffen einzusetzen, auch nicht als Vergeltung für deren vorhergehenden Einsatz gegen uns.

Heute wird der weltweite Ruf nach der Abschaffung von Atomwaffen durch das Inkrafttreten des Vertrags über das Verbot von Atomwaffen im Jahr 2017 noch lauter. Damit haben wir eine neue Chance, den Märchen über die Gräueltaten vom 6. und 9. August abzuschwören, die unnötigen Kosten ständiger nuklearer Drohungen („Abschreckung“) zu beseitigen, unseren radioaktiven Terrorismus zu beenden und unser Atomwaffenarsenal endlich abzuschaffen.

http://www.antikrieg.com/aktuell/2021_08_06_diewiderlegung.htm

Diskussionen

2 Gedanken zu “Die Widerlegung der US-Hiroshima-Mythen ist längst überfällig

  1. Offen bleibt die Frage, wieso ausgerechnet Hiroshima und Nagasaki als Abwurfziele ausgewählt worden sind. Hätte die USA-Elite einfach bloß die Welt einschüchtern wollen, indem sie demonstrierte, über welch‘ schreckliche Waffe sie nun verfügte, hätte auch jede beliebige andere japanische Stadt vernichtet werden können. Aus der Logik des Krieges heraus hätte es am ehesten eine Stadt mit einiger militärischer Bedeutung treffen müssen. Hiroshima und Nagasaki zählten da nich zu. Was also war das Besondere an diesen beiden Städten.

    Der US-Kulturwissenschaftler Prof. Darrell Hamamoto meint, vor allem sei es um Nagasaki gegangen, weil dieses „das kleine Rom Japans“ sei. Im August 1945 wurde die gewaltige röm.-kath. Kathedrale Nagasakis zerstört. Sie befand sich unmittelbar unter dem Zentrum der Explosion.

    Die hinter dieser Attacke gestanden habende US-Elite sei seit alters her protestantisch und geradezu extremistisch anti-katholisch, so Hamamoto. Ja, stimmt, die Geschichtschreibung weiß um den Aufstieg des industriellen Kapitals an der Seite radikaler protestantischer Kleinkirchen und in offener Feindschaft zur katholischen Kirche. Welche aus protestantischer bzw. industriekapitalistischer Sicht verhaßt war, weil nicht willens, Arbeit zur zentralen religiösen Kulthandlung zu erheben.

    Für Katholiken war der Grundsatz, Arbeit sei Gottesdienst, immer schon nebenrangig. Katholiken bestehen stur darauf, Gottesdienste hätten in sakralen Räumen stattzufinden. An Sonn- und Feiertagen. Und nicht an Werktagen in Fabrikhallen und in der Form von Bandarbeit. Was den Zorn der protestantischen Parteigänger des industriellen Kapitals hervorrufen mußte.

    Es sollte also gegen den japanischen Katholizismus gehen. Doch sei dies nur zweitrangig gewesen, so Hamamoto. Vor allem habe es sich bei den Abwürfen um ein langfristig angelegtes medizinisches(!) Großexperiment gehandelt mit dem Ziel zu erforschen, über wieviele Generationen hinweg radioaktive Strahlung zu sich vererbenden Mißbildungen führen würde, und zu genau welchen solchen Mißbildungen.

    Wer unternimmt ein solch unendlich grausames Experiment? Hamamoto greift hierzu auf Arbeiten des nichtakademischen Historikers David Dionisi zurück. Welcher auch Arbeiten des brit. Historikers David Irving heranzieht. Irving hat sich ausführlich mit dem schwarzokkultischen Hintergrund der US-Topelite befaßt. Diese versammele sich in einem «Order of Death»; Versammlungsorte seien unter anderem Bohemian Grove sowie «Skull and Bones».

    Daß elitaristische Massenmörder nicht in Kirchen gehen, wo sie zusammen mit Normalmenschen zusammen beten, war immer schon klar. Sie feiern blutkultische schwarze Messen. Ganz unter sich. Verlangt kraftvolles Herrschen doch bedenkenloses Töten. Was nach psychischem Aufputschen mittels von entmenschlichenden Ritualen verlangt. Das wußten bereits die Azteken. Oder die Nazis und insbesondere Himmlers SS.

    David Irving ist unrühmlich bekannt geworden, weil er den Holocaust kleinredete. Und weil er die Person Hitlers von Judenhaß freisprach. Hitlers vor Judenhaß triefendes «Mein Kampf» dann nur eine Jugendsünde!? Absurd! Laut Irving seien Goebbels, Bormann und Himmler die großen Judenhasser gewesen, hinter welchen die US-Elite gestanden habe. Hier zeigt sich, wo Haß auf die US-Elite hinführen kann. Nämlich zur Relativierung ungeheuerlicher Verbrechen. Nein, Mr. Irving, nein! Immerhin ist Irving aber kein Judenhasser und vertritt kein braunes Gedankengut.

    Hamamoto übergeht die fragwürdige Seite Irvings, was ihm dezidierte Kritik selbst engster politischer Verbündeter eingetragen hat. Als japanischstämmiger US-Amerikaner in der dritten Generation hat die Aufklärung des Schicksals von Hiroshima und Nagasaki wohl allererste Priorität für Prof. Hamamoto. Weil dieses Schicksal zugleich die US-amerikanische Politik heute zu begreifen hilft, über welche Hamamoto feststellt: From kinetics to genetics, vom atomaren Nukleus zum DNA-Nukleotid, von der Atombombe zu genetisch modifizierenden Impfstoffen.

    Als der zur US-Elite zu zählende Paul Nitze anno 1999 der A-Bombe ganz abschwor (siehe Beitrag oben), tat er dies nicht aus Menschenfreundlichkeit. Laut Hamamoto hat das medizinische Großexperiment Hiroshima und Nagasaki erwiesen, daß die genetischen Langzeitschäden durch radioaktive Strahlung zu groß und zu unbeherrschbar sind, als daß A-Bomben als strategische Waffe überhaupt taugen könnten. Hat doch die schwarzokkultische US-Elite nun eine viel elegantere, weil feinst dosierbare Waffe gefunden, um ihre Weltherrschaftspläne mit den Mitteln des eugenisch geführten Genozids zu verwirklichen.
    _____________

    Hamamoto beiseite, sei nun einmal die Technologie der nanotechnisch hergestellten und genetisch verändernden mRNA-Vektoren angesprochen. Welche derzeit bereits per Impfung ausgebracht werden. Die sich eventuell aber auch über die Luft verbreiten lassen könnten. Dies effektiv jedoch erst, nachdem Zellen der Atemwege Andockpylone ausgebildet haben, welche den Übergang von versprühten solchen Vektoren von den Atemwegen aus in die Blutbahn sicherstellen. Von wo aus sie an jede Stelle des Körpers gelangen, um dort ihr genveränderndes Werk zu verrichten. Ob jene Andockpylone wohl die berühmten Spike-Proteine sind? Letzteres eine sich aufdrängen könnende Vermutung, wenn an den natürlichen Vorgang der bakteriellen Konjugation gedacht wird. Jedenfalls ist die Massenimpfung das nun wichtigste politische Projekt überhaupt.

    Fortschritt? Definiert jeder anders. Steht nach der Ungeheuerlichkeit des Holocaust nun ein anderer Massenmord bevor, der den vielmillionenfachen Massenmord der Nazis wie einen stümperhaften ersten Versuch aussehen lassen wird? Wir werden es bald wissen. Wird sich herausfinden lassen.

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    Verfasst von No_NWO | 7. August 2021, 16:46
  2. War mir klahr!
    Das Das keiner höhren möchte!

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    Verfasst von wolfgang fubel | 7. August 2021, 11:49

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