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Debatte, Ideologien

Luisa Neubauer und die Mär vom klimaunbeständigen Menschen

von Mark Hadyniak – https://de.rt.com

Die Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands hat bis jetzt mehr als 170 Menschen das Leben gekostet und Tausende vor die Ruinen ihrer Existenz gestellt. Nach den Wassermassen tritt eine weitere Flut hervor – aus Wortmeldungen, Schuldzuweisungen und Selbstdarstellungen. Jeder, so scheint es, versucht irgendwie Kapital aus der Situation zu schlagen – manche mit bitterem Ernst, andere mit einem Grinsen (#laschetlacht).

In dem Gewühl darf selbstverständlich Fridays for Future nicht fehlen. Sie erinnern sich? Die jugendlichen Klimaaktivisten, die vor den Folgen des Klimawandels gewarnt haben. Die Hochwasserkatastrophe wird zu einem Argument gemacht, das perfekt in ihr Bild des Klimawandels hineinpasst. Über Twitter verkündete eine der Plattformen der Organisation, der Klimawandel sei nun „im Globalen Norden“ angekommen. Mit erhobenem Zeigefinger wird – fast genugtuend – auf die „Fossile Brennstoffindustrie“, das „reichste ein Prozent“ und die „Führer des Globalen Nordens“ verwiesen und resümiert: „Das geht auf euch.“

Führende Persönlichkeit der deutschen Abteilung von Fridays for Future ist Luisa Neubauer. Die „deutsche Greta Thunberg“ lässt es sich nicht nehmen, ihre Sichtweise auf die Katastrophe in den Medien zu verbreiten. Im Gespräch mit der dpa kritisierte Neubauer die Bundesregierung scharf, diese sei „nicht nur ignorant“, sondern verharmlose aktiv „seit Jahrzehnten“ die Folgen des Klimawandels. Die Flutkatastrophe sei deswegen „nicht nur ein großes Unglück“, sondern eine „Konsequenz der politischen Weigerung, wissenschaftliche Warnungen ernst zu nehmen“. Der Klimawandel, der auch von der Bundesregierung seit Jahrzehnten vorangetrieben werde, führe zu „nachweislich immer schlimmeren“ Wetterextremen.

Neubauer konstatiert der Bundesregierung quasi ein Totalversagen und eine Mitschuld an der Hochwasserkatastrophe. Deutschland sei für eine derartige Katastrophe nicht vorbereitet gewesen. Neubauer fasst zusammen:

„Weder Menschen noch Infrastruktur sind für diese Klimakatastrophe gebaut, das ist heute offensichtlicher denn je.“

Sind Menschen nicht für Wetterextreme „gebaut“?

Bei aller Berechtigung für Kritik an der Bundesregierung – sowohl in der Prävention als auch in der Handhabe der Flutkatastrophe und ihrer Folgen – dieses Zitat von Neubauer hat es in sich und lohnt einen genauen Blick. Die Kernaussage ist nicht neu. Neubauer hatte diese schon am ersten Tag des Hochwassers auf ihrem Twitter-Account verwendet.

„Die Klimakrise macht Wetterextreme häufiger und heftiger. Dass weder Menschen noch Infrastruktur dafür gebaut sind, erlebt man aktuell in NRW.“

Menschen und Infrastruktur sind nicht „für diese Klimakatastrophe“ bzw. für „häufige und heftige“ Wetterextreme gemacht, sagt Neubauer. Unstrittig ist, dass die Infrastruktur in Deutschland nicht besonders unwetterbeständig ist – das weiß jeder Bahnfahrer. Aber wie ist es mit dem Menschen?

Schauen wir auf das Zitat und nehmen es wörtlich: Menschen sind nicht „für diese Klimakatastrophe“ (bzw. für „häufige und heftige“ Wetterextreme) gebaut. Wir müssen hinterfragen, ob das tatsächlich so ist. Zunächst fällt aber die Formulierung, und damit die ideologische Grundausrichtung, auf: Menschen sind nicht gebaut für etwas. Das heißt im Umkehrschluss: Es gibt Dinge, für die Menschen gebaut sind. Der Kern dieser Aussage ist:

Menschen sind gebaut.

Aus diesem Satz ergeben sich viele Fragen. Was bedeutet das „Bauen“ von Menschen? Ist damit die biologische Ontogenese gemeint? Von wem werden Menschen „gebaut“? Von ihren Eltern, von einem Schöpfer? Sind alle Menschen gleich „gebaut“? Die letzte Frage wird bedeutsam, wenn man konstruieren will, wofür Menschen „gebaut“ sind und wofür nicht.

Menschen sind nicht für „häufige und heftige“ Wetterextreme gebaut.

Menschen bewohnen nahezu alle Teile des irdenen Festlands. Es gibt menschliche Kulturen im Polarkreis und in den Tropen, auf winzigen Insel-Archipelen und im Bereich der Sahara-Wüste. Küstenbewohner und Fischervölker trotzen seit Jahrtausenden den Gezeiten und Stürmen des Meeres. Hirtenvölker leben seit Jahrtausenden in kargen Steppenlandschaften.

Es grenzt an Diffamierung der menschlichen Leistungen, der gesamten Spezies abzuerkennen, Wetterextremen widerstehen zu können. Es widerspricht auch biologischen Erkenntnissen, ein Norm-Schema des Menschen dafür zugrunde zu legen. Tausende Jahre der Anpassung haben spezifische, an die Wetterextreme angepasste Lebensweisen von Menschengruppen entstehen lassen.

Menschen evolvieren mit und durch Wetterextreme(n)

Es mag vielleicht einer deutschen Studentin aus dem Umfeld der Milliardärsfamilie Reemtsma aus dem Blick geraten, aber Menschen widerstehen seit dem Beginn ihrer Geschichte „häufigen und heftigen“ Wetterextremen. Tatsächlich gäbe es die Menschheit in ihrer heutigen Form nicht ohne diese Fähigkeit. Die gesamte Ausbreitung des Homo sapiens aus seinem natürlichen Habitat im Osten Afrikas über die Erdkugel ist gekoppelt an seine Fähigkeit, sich anderen, veränderlichen und heftigen Wetterextremen anzupassen und ihnen zu widerstehen. Gleiches trifft auch auf bereits zuvor erfolgte Ausbreitungen „out of Africa“ zu wie etwa vom Homo erectus.

Erstaunlich und bedauerlich ist die Vergessenheit über die jüngere Geschichte unserer Spezies. Dabei muss man gar nicht in ferne Regionen reisen, um zu verstehen, welchen heftigen Wetterextremen die Menschheit bereits getrotzt hat. Ohne ihre Adaptionsfähigkeit hätte die Menschheit nicht die Übergänge zwischen Kalt- und Warmzeiten wie etwa im letzten Glazial (Eiszeit) überstehen können – auch hier in Europa. Wissenschaftlich ungeklärt ist bislang das Aussterben des Neandertalers (Homo sapiens neanderthalensis) in diesem Zeitabschnitt. Der Homo sapiens sapiens hingegen hat überlebt. War er dafür etwa „gebaut“?

Menschen sind nicht „für diese Klimakatastrophe gebaut, das ist heute offensichtlicher denn je“.

Mag sein, Neubauer meinte vielleicht doch nicht alle „häufigen und heftigen“ Wetterextreme, sondern nur „diese Klimakatastrophe“. Sprich: eine Hochwassersituation in Folge von starken Regenfällen. Das wäre in der Tat absurd. Allein die Geschichte der letzten Jahrhunderte zeigt, wie viele Hochwasserkatastrophen die Menschen überstanden haben. Die menschliche und gesellschaftliche Entwicklung lief weiter. Selbstverständlich waren und sind jedes Mal zahlreiche Opfer zu beklagen. Aber welche Kaltblütigkeit gehört dazu, den Menschen ihre Widerstandsfähigkeit im Kampf gegen Fluten und Hochwasser abzusprechen. Welcher Hohn im Angesicht all jener, die letzte Woche Tag und Nacht ihre Häuser, ihr Hab und Gut gegen Wassermassen verteidigt haben.

Es passt ins Bild, dass Neubauer und ihre Fridays for Future-Truppe zwar „zum Helfen“ aufgerufen haben – „dort, wo Hilfe gebraucht ist“. Selbst aber streikten sie in über 40 Orten „für echten Klimaschutz“, während anderswo Sandsäcke geschleppt und Keller ausgepumpt wurden. Neubauer streikte „in Solidarität mit all denen, die so viel verloren haben“.

Gleichzeitig betonte Neubauer gegenüber dem britischen Privatsender Sky News vom Medienmogul Rupert Murdoch:

„Wir brauchen mehr als Worte.“

Epilog – Was nicht passt, wird passend gemacht

Man kann und muss die Bundesregierung, die Landesregierungen und alle Behörden kritisieren, warum die Hochwasserkatastrophe in dieser Form abgelaufen ist. Und vor allem, warum es so viele Todesopfer gegeben hat. Hätten sie verhindert werden können, bei einer rechtzeitigen Warnung und einem rationalen Katastrophen-Management? Man muss Fragen stellen und Versäumnisse anprangern.

Es gehört zu den Erscheinungen unserer heutigen Gesellschaft, dass sich nach einem Unglücksfall von überall Wortmelder erheben wie Fruchtfliegen auf einem reifen Pfirsich und das Unglück anderer zur eigenen Profilierung ausnutzen wollen. Es ist Wahlkampf. Es ist immer Wahlkampf in der Politik. Auch Fridays for Future und ihre Frontfrau Luisa Neubauer springen auf dieses Boot auf.

Man kann sogar argumentieren, welchen Einfluss ein wie auch immer gearteter Klimawandel auf Wetterextreme allgemein und diese Hochwassersituation speziell hat. Eine monokausale Reduktion der Ereignisse auf den Faktor „Klimawandel“ widerspricht jedoch den historischen Fakten. „Klimawandel“ wird dadurch zu einem politischen Schlagbegriff, der von bestimmten politischen Gruppierungen zur Umsetzung ihrer Ziele gebraucht wird.

Welche ideologischen, weltanschaulichen Positionen sich dahinter verbergen, lassen sich aus der analysierten Aussage von Luisa Neubauer absehen: Ein eurozentristisches, bürgerliches, akademisches Weltbild, in dem die Geschichte nach eigenen Gutdünken gedichtet wird.

Am Beispiel von Neubauer zeigt sich, wie die Gesellschaftskritik ihrer politischen Blase gestaltet ist. Der „Klimawandel“ wird zum Überthema und zur Metakritik erhoben. Staat und Kapitalisierung werden dann kritisiert, wenn sie nicht mit dem Axiom des Klimawandels und somit mit der Agenda der politischen Akteure hinter dem Schlagbegriff übereinstimmt. Es überrascht daher nicht, dass Neubauer am gleichen Tag des benannten Tages über Twitter Werbung für die Corona-Impfung machte:

„Es ist so wichtig, dass weiterhin zum #Impfen aufgerufen wird. Ich bin geimpft und sehr dankbar.“

Keine Bedenken bei den Folgen für Umwelt und Menschen beim Einsatz von Gentechnik in der Impfstoffherstellung? Keine Bedenken über die milliardenschwere Umverteilung von Kapital zugunsten der Pharmaindustrie – sprich der Chemieindustrie? Welchen Anteil hat diese eigentlich am Klimawandel?

Mehr zum Thema – Mademoiselle Neubauer auf dem Steckenpferd

https://de.rt.com/meinung/121095-luisa-neubauer-maer-vom-klimaunbestaendigen-menschen/

Diskussionen

9 Gedanken zu “Luisa Neubauer und die Mär vom klimaunbeständigen Menschen

  1. Viel wichtiger als die inneren Entwicklungsschwierigkeiten des Kapitalismus in Gestalt der infolge Produktion um der Produktion willen sehr naheliegenden Absatzstockungen und infolge technischer Rationalisierung sich immer mehr streckenden Amortisationen in eine unsichere Zukunft, wie beim tendenziellen Fall der Profitrat der Fall, erscheinen doch heute, angesichts des Klimawandels, die äußeren, da die sogenannte „reelle Subsumption“ ins Stocken gerät:
    Man muß heute die letzten Urwälder roden, eine Energiewende in Richtung neuer benötigter Bodenschätze ausrufen den Handel mit Emissions-Zertifikaten erfinden, zugleich auf die weitere Privatisierung natürlicher Ressourcen, wie das Trinkwasser setzen und die Medien beherrschen, um dies alles den Menschen als klimaneutralen Fortschritt verkaufen zu können. Wo bleibt da der gesunde Menschenverstand der Marxisten, die offenbar unfähig sind zu erkennen, dass es bisher die Natur mit ihren Selbstreproduktikonsfähigkeiten war, die für ein sauberes Wasser gesorgt hat, das fürderhin vor allem von den Geringlöhnern kaum finanzierbar sein wird, wegen der hohen Reinigungskosten infolge des Festhaltens am Raubbau und der Wasserverschmutzung: Konzerne profitieren heute maßgeblich von knapper werdenden Ressourcen, deren Knappheit sie bewußt selbst herbeiführen, um auf lange Sicht Sondergewinne zu sichern und so nebenbei auch die Ernährung der Welt unter die Kontrolle bringen zu können. Geht das so weiter, dass die großen Interessengruppen vom Klimawandel dergestalt hemmungslos profitieren können, wird die Arbeiterklasse bald auch bei viel mehr Lohn nicht mehr dazu in der Lage sein ihre einfache Reproduktion zu sichern. Die Vollendung der reellen Subsumption wird darin bestehen, dass die einfache 80%-Menschheit von allen Möglichkeiten für Subsistenz abgeschnitten sein wird, wenn es den Planern auf UN- und Großkaptalebene gelingt ihre Vorstellung des Kampfes gegen den Klimawandel zu realisieren, nämlich die Welt einzuteilen in Schmutz- und Schutzgebiete, so dass jeder, auch der Kleinbauer in der 3.Welt, der derzeit noch zu mindestens 60 % der Welt die ernährt, in Bälde abgeschnitten sein wird von den Ökosystemen, die ihm Nahrung und damit auch die Grundlagen seines Lebens brachten. Ein bisschen mehr Stofflichkeit im Denken kann keinem Marxisten schaden, aber, wie ich sehe, wehrt man sich mit allbekannten Abstraktionen erfolgreich dagegen. Marx liebte zwar die Erdbeeren vom Kugelmann, aber sah nicht den immer bleibenden Fundamentalszusammenhang zwischen dem Profit und der Naturausbeutung, wovon die Ausbeutung der Arbeitskraft zwar ein wichtiger, aber nicht der entscheidende ist.
    Mit freundlichen Grüßen
    Hans Wöcherl

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    Verfasst von hans wöcherl | 31. Juli 2021, 19:39
    • Wo anfangen? Bei Adam und Eva nicht unbedingt. Aber bei Marx und Engels, und zwar bei ihren Briefwechseln miteinander (siehe z.B. die Publikation «Karl Marx — Der Unvollendete»). M&E belächelten ihre zeitgenössischen „Marxisten“ oder belustigten sich gar über diese mit bis hin zu allerderbstem sowie politisch übelst unkorrektem Humor. Marx und Engels, diese beiden, konnten Marxist Böck nicht leiden. Und das ist vorsichtig ausgedrückt.

      Wer das Hauptwerk von M&E kennt, «Das Kapital — Kritik der politischen Ökonomie», weiß, warum von selbsternannten Großkopf-Marxisten nichts zu halten ist. Von politischer Ökonomie unbeleckt, verbreiten sie zu 99 Prozent Plattitüden; das verbleibende eine Prozent sind Halbwahrheiten. Lenin, ein leider diktatorischer Geist, aber als politischer Ökonom des Imperialismus‘ ein höchst kluger Kopf, brachte es 1917 dezidiert auf den Punkt, als er in «Der Imperialismus als höchste Phase des Kapitalismus» und mit Blick auf die sich damals noch als „marxistisch“ ausweisende Sozialdemokratie von einer „Arbeiteraristokratie im Bündnis mit dem Monopolkapital“ sprach. Was auf die politischen und verbändischen Funktionäre der Sozialdemokratie und deren Anhängerschaften zielte, auf die beim Großkapital zu vergleichsweise privilegierten Konditionen beschäftigte Arbeiterschaft. Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.

      Will sagen, Hans Wöcherl, M&E sind erst noch zu entdecken. Überall da, wo dein Kommentar über die DINGE SELBST verständig nachdenkt, würden die zweie dir beipflichten. Nicht da aber, wo du annimmst, das von „Marxisten“ über die Dinge Gesagte, seien die Dinge selbst.

      Marx sprach klar aus, der Kapitalismus würde „Mensch, Natur und Welt zerstören.“ Nicht so, wie du annimmst allerdings. Für M&E vorhersehbar und ab spätestens 1900 dann Fakt, erzwang der tendentielle Fall der Profitrate eine Profittaktik nach dem Sisyphos-Prinzip, ein Jojo von Zerstörung und Aufbau. Was Lenins großes polit.-ökonom. Thema wurde: der Imperialismus.

      Wichtig zu verstehen, haben M&E sowie Lenin ihre politischen Vorstellungen aus ihrem alloffenkundig sachrichtigen Verständnis der politischen Ökonomie des Kapitals bzw. des Imperialismus‘ geschöpft. Sie taten dies als Kinder ihrer Zeit. M&E als ethische Optimisten, welche darum die Kräfte des Menschen überschätzt haben, sich kurzfristig aus der Herrschaft eines zunehmend lebensfeindlich werdenden Kapitals zu befreien. Woraus Lenin den Schluß zog, die Befreiung dann eben mit diktatorischer Gewalt zu erzwingen. M&E hätten sein Vorgehen sicherlich nicht unterstützt. Als Politiker war Lenin zuerst russischer Patriot und Modernisierer. Zudem die bedrückende Geschichte mit seinem älteren Bruder, deretwegen Lenin eine quasi persönliche Rechnung mit dem Zarenregime offen hatte. Und so denn wollte er die Geschichte der Menschheit nach vorn ZWINGEN. Folgerichtig wurde er Diktator. Was nicht gutgehen kann. Wie zu sehen war.

      Zurück zur Gegenwart. Heute stellt sich der Imperialismus wesentlich als sogenanntes Geo-Engineering vor. Nicht COzwei zerstört das Klima, sondern eine verdeckte globale Wettermodifikation. Die aus unmittelbaren Profitgründen betrieben wird, nämlich um das für Fracking notwendige viele Süßwasser in Trockengebiete zu verbringen. UND um die Menschenzahl zu reduzieren. Weltweite Wettermodifikation ist eine zugleich militärische Waffe. Welche Chaos erzeugen SOLL, um eine Weltdiktatur der UN/NATO durchsetzen zu können, eine NWO, eine hoch technisierte Welt aus einigen wenigen Herren und ansonsten Sklaven, deren Zahl auf das nötigste beschränkt sein soll.

      Übrigens werden als erstes die Einwohnerschaften des NATO-Imperiums genozidal ausgedünnt und mithilfe des Impfens eugenisch bewirtschaftet. Was bereits begonnen hat. Danach werden China und Rußland an die Reihe kommen. Was alles aus imperialistischer Sicht schlicht logisch ist und als „Great Reset“ und „Green New Deal“ verkauft wird. Bzw. als „Klimarettung“.

      Jene von dir angeführten „Schmutz- und Schutzgebiete“ auszuweisen, WILL COzwei-Panik verbreiten und ist mithin Teil der Strategie einer drastischen Verringerung der Menschenzahl — die alberne Mär vom bösen COzwei wird hergenommen, um Maßnahmen zu legitimieren, die auf Genozid zielen.

      Ist ja nicht so schwer zu verstehen, wenn die Dinge SELBST wahrgenommen und SELBST durchdacht werden. Der tendentielle Fall der Profitrate ist heutzutage von jedem wahrnehm- und verstehbar. Dagegen verbreiten von Superreichen, vom Staat, von der Sozialdemokratie und vom großen Kapital finanzierte Schulen, wissenschaftliche Einrichtungen und Medien Propaganda. Verbreitet werden dort Aber- und Irrglaube sowie ein illusionäres Bild des Weltgeschehens, nicht Wissenschaft. Eine Vielzahl von Wissenschaftlern ist nachgerade strunzdumm oder alltagskorrupt.

      Ja, die Sozialdemokratie! SPD und Gewerkschaften sind seit Generationen Hilfsdiener des Großkapitals, in dessen Interesse sie das Proletariat verwalten und vergewaltigen. (Bedarf dies gesonderter historischer Beweisführung?)

      Die Dinge sind, wie sie sind. Nicht so, wie es erzählt wird. Allein selbst wahrzunehmen und zu denken führt an der Zerstörung von Mensch, Natur und Welt vorbei, an global betriebenem geophysikalischem plus nun auch an genetischem Engineering.

      Marx brieflich an Engels: „Eines aber steht fest, ich bin kein Marxist.“ Marxisten reden dummes Zeug. Marx, Engels und Lenin nicht. Deren politische Ökonomien haben über die Zeiten hinweg Gültigkeit.

      Selbst wahrnehmen, selbst denken! Und wenn es das letzte sein sollte, was sich vollbringen läßt. Das große Sterben hat bereits begonnen.

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      Verfasst von No_NWO | 1. August 2021, 14:23
  2. Ein Rat hinsichtlich der Klima- und Pandemiefrage:

    Welche Klassenpolitik auch immer erforderlich erscheint: Hat man es generell mit allgemeinem politischen »Handeln unter Unsicherheit« zu tun, insbesondere wenn die Unsicherheit (nicht unbedingt deren Folgen) alle Klassen einschließlich ihrer Nachkommen gleichermaßen betreffen könnte, sind die Beobachtungen unterschiedlicher Interessen einschließlich habitueller Feinheiten im Verhalten der Klassenangehörigen, wie im Fall der Luisa Neubauer, von geringerem Nutzen.

    Die Klima- und Pandemiepolitik betreffend sollte also für Linke gelten:

    Wer auch immer hinsichtlich dieser Probleme recht hat, Warner oder Leugner – im Falle menschlichen »Handelns unter Unsicherheit« gibt es ohne Zweifel stets unverändert weiterhin die Gültigkeit zwingender lebenserhaltender Logik.

    Weiß ich also sogar rein gar nichts über die Höhe der Risiken, weiß ich doch felsenfest soviel: Es gibt Risiken, die man eingehen kann. Und es gibt Risiken, die man nicht eingehen kann.

    Hinsichtlich der Klima- und Pandemie-Leugnung heißt das: Was aber wenn doch?

    Insofern muß ich annehmen, dass die Haltungen mancher Menschen ihren irrationalen Säften, also ihrer zerebralen Insuffizienz geschuldet sind.

    Übrigens: Ein Linker sollte sich nicht an den kleinen Mädchen aus der herrschenden Klasse abarbeiten, deren soziale Menschwerdung noch nicht gänzlich abgeschlossen ist.

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    Verfasst von Hans Tigertaler | 26. Juli 2021, 15:29
    • Neben Warnern und Leugnern ist noch eine dritte Gruppe denkbar. Nämlich eine, von der das Duett von Warnern und Leugnern hereinlegt wird. Mithilfe einer medial orchestrierten PsyOp. Damit der wahre Kern eines Geschehens nicht ans Licht kommt.

      Vielleicht ja streiten Warner und Leugner beide um etwas, das es in Wahrheit und Wirklichkeit gar nicht gibt. Und es könnte sein, daß sie sich gegen den Dritten zusammenschließen würden, sobald sie erfahren würden, was wirklich vorgeht.

      Wenn zwei sich streiten, dann verarscht sie manchmal ein Dritter.

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      Verfasst von No_NWO | 26. Juli 2021, 17:41
      • So, wie NO_NWO hier raunt, kann das also dann nur noch der Teufel sein.

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        Verfasst von Hans Tigertaler | 30. Juli 2021, 21:14
        • Teufel nicht unbedingt, aber etwas Höheres, ja: „höhere“ Menschen. Höheres herrscht über Niederes, Geist über Fleisch, Herr über Knecht. Umgangssprachlich heißen die geistig höheren Herren „Herrenmenschen“. Früher hießen sie Pharaos, Gottkönige und Cäsaren. Später Päpste, Klerus und Hochadel. Heute heißen sie Imperialisten, Nazis oder auch Demokraten, und Deepstate.

          Wie sie auch heißen mögen, bleiben die Dinge selbst immer die selben, ganz gleich, von welcher Seite aus sie betrachtet werden. Der ideelle bzw. spirituelle Blickwinkel findet einen Teufel, der empirisch-materialistische bzw. rationale bekommt etwas anderes in den Blick — siehe Link unten. An der Sache selbst ändert das nichts. Nur die Namen und Bezeichnungen ändern sich.

          Kernsatz könnte lauten: Herrschen will Vigor, Vigor will Rigor, Rigor im Töten. — Herr sein über Leben und Tod = Gott gleich sein, oder zumindestens „Gottes Hand“ sein. Versuch eines materialistischen bzw. neuro-physiologischen Laser-Scans des „Höheren“, bzw. des Herren über die Menschen, bzw. des Herrenmenschen ==>

          https://faszinationmensch.wordpress.com/2021/05/05/wenn-menschen-menschen-konsumieren-wetiko-und-das-kristentum/

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          Verfasst von No_NWO | 31. Juli 2021, 12:23
  3. Natürlich sind die Menschen nicht für Temperaturen über 37 Grad Celsius, Windgeschwindigten von über 160 Km/h (die Auslegung der Westfronten von Häusern) und kaum auch für Hochwässer gebaut, wenn sie nicht angemessen davor gewarnt werden. Der Mensch evolviert seit der Eiszeit nicht mehr und hat sich sich seit dieser Zeit in unseren Breiten auf ein „gemäßigtes“ Klima eingestellt mit den bekannten stabilen Klimabedingungen, unter denen Extremwetter seltene Ausnahme war. Heute kehrt sich dies fast schon um, da in Deutschland derzeit fast wöchentlich Extremwettereignisse auftreten. Dass Linke dermaßige Darwin-Anhänger sind, obwohl sie eigentlich wissen müßten, dass die Selektions- und Überlebenskampftheorie entscheidende Grundlage der Eugenik und anschließlichende Massenvernichtung konkurrierender Rassen waren, zeigt das ganze Elend der heutigen marxistischen Theorie, die keinerlei Ansatzpunkt für Politik mehr findet, weil sie sich in der absoluten Ignoranz gegenüber der Natur vollkommen vertan hat und heute dem Neoliberalismus in die Hände spielt. Der Faschismus kam nicht über die Ökologie, sondern über sein Gegenteil, den durchgeknallten Anthropozentrismus der Abstammungs- und völlischen Züchtungslehre in die Welt!
    Ich schätze FFF weil sie Recht haben! Die jungen Leute müssen alles ausbaden, was das naturfeindliche kapitalisti-sche Syste schon verbrochen hat und nun offenbar mit Rückdeckung der Kommunisten – es wäre logisch weil für sie Natur auch nur ein beliebig zu plündernder Steinbruch ist – weiterhin verbrechen will.
    Mit vielen Grüßen
    Hans Wöcherl

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    Verfasst von Hans Wöcherl | 22. Juli 2021, 19:59
    • Der Kürze wegen hier nur thesenhaft und ohne langatmige Erläuterung, bitte: Die von Marx, Engels und Lenin vorgestellten politischen Ökonomien führen auf die Aussage, das Kapital sei seit ca. 1900 gezwungen, einer imperialistischen Profittaktik zu folgen. Da ab ca. 1900 Mehrwert/Profit nicht mehr ausreichend auf klassisch kapitalistische Weise, nämlich aus Produktion und Verkauf von Waren, zu ziehen war, wurde begonnen, Profit aus der Zerstörung von Mensch, Natur und Welt zu ziehen. Das ist mehr als nur Rückkehr zu sogenannter „primitiver Akkumulation“. Denn Zerstörung ist zugleich politisches Durchsetzungsmittel. Es werden Chaos, Kriege, Mangel und Elend erzeugt, um Profite zu machen UND um politische Bestrebungen zu unterlaufen, die kapitalistische Produktionsweise zu überwinden.

      Die heute der „Profitgier“ zugeschriebene COzwei-Klimakrise ist imperialistische Propaganda. In Wahrheit werden Klima und Atmosphäre nicht etwa aus dümmlicher Gier, sondern ABSICHTSVOLL mittels von Geo-Engineering zerstört. Desgleichen ABSICHTSVOLL inszeniert wird eine weltweite „Virus-Pandemie“, die in Wahrheit ein Biowaffenangriff ist; mit dem Impfen wird dieser Angriff eugenisch verfeinert fortgeführt. Strategisches Ziel ist Bevölkerungsreduzierung, um sodann eine technotronische Sklaverei zu implementieren (Great Reset als Übergang zu einer globalen Diktatur bzw. zu einer NWO).

      Es ist also unendlich viel schlimmer und unendlich viel böser, als FFF annimmt. Das Kapital handelt keineswegs als blindwütiger profitgieriger Idiot, der die von ihm dümmlich angerichteten Zerstörungen nicht mehr unter Kontrolle bekommen würde. Es handelt als denkende politische Klasse mit dem Ziel, die Menschheit unter völlige Kontrolle zu bringen. Die Zerstörung von Mensch, Natur und Welt ist hierbei absichtsvolle Politik.

      Wer nun „die Menschen“ allgemein beschuldigt, zu zahlreich zu sein, arbeitet dem Kapital in die schmutzigen eugenisch-genozidalen Hände. Die Lösung liegt in der Überwindung von Lohnarbeit und Kapital durch Aufbau von Selbstverwaltungen in Wirtschaft, Bildung und Recht.

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      Verfasst von No_NWO | 23. Juli 2021, 11:27
  4. Der Unterschied zwischen dem offenen Rassismus der Nazis und dem versteckten Rassismus der Warner vor einer Öko- bzw. Klimakatastrophe liegt in der Größenordnung der jeweiligen eugenisch-genozidalen Vernichtungsphantasien. War für die Nazis immerhin noch die „arische Rasse“ lebensberechtigt, stellen zeitgenössische Ökofaschisten die gesamte menschliche Spezies unter den Generalverdacht, eine „evolutionäre Fehlentwicklung“ zu sein — siehe Ullrich Mies in «Die Öko-Katastrophe» (Rubikon-Verlag).

    Ein Überlebensrecht gewinnt so denn nur eine kleine und feine Elite kleinbürgerlicher Polit-Schwurbler, welche sich als ökologisch alarmiert und deshalb als „moralisch gut“ auserwählt. Ihre große publizistische Party feiern diese lächerlichen Hyper-Nazis mit dem Portal Rubikon. Wo dem historischen Vorbild auch darin nachgeeifert wird, sich als links zu präsentieren, als anti-kapitalistisch bzw. sozialistisch.

    Sachkundige politische Ökonomie des Kapitals ist out, moralische Ökonomie des Verzichtmenschen ist in. Immerhin geht man noch nicht so weit, den gesamten Kosmos als Teufelswerk zu propagieren. Wie es die mittelalterliche christliche Sekte der Katharer getan hat. Deren Führungsriege sich gleichfalls aus von Deklassierung bedrohtem Mittelstand rekrutiert hat, damals aus Kleinadel. Der sich ganz so wie der heutige Kleinbürger von einer neu aufgekommenen globalen Machtmaschine bedroht sah. Was dem heutigen Mittelstand das globale Großkapital, war dem mittelalterlichen Kleinadel die seinerzeit aufkommende Machtmaschine eines von Kaiser und Papst zentralistisch dirigierten Lehnswesens.

    Und immer werden sie ganz panisch, die vor dem Verlust ihrer gesellschaftlichen Privilegien stehenden kleinen Gernegroße. Und immer suchen sie gesellschaftlichen Rückhalt, indem sie alles und alle in ihre heillose Panik hineinzuziehen versuchen. Greta Thunberg: „Ich will, daß ihr in Panik geratet.“

    Ja, doch, man eifert heute wieder den Katharern nach. Diese lehnten Fortpflanzung als solche und überhaupt ab. Alles menschliche Leben sollte aufhören. Tja, genozidale Phantasien haben eine lange Geschichte. Im Vergleich zu heutigen Ökofaschisten gesehen, waren die Nazis schüchterne Waisenknaben.

    Horror scheint unbegrenzt steigerungsfähig. Lachen wir sie aus, diese hysterischen Misfits!

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    Verfasst von No_NWO | 22. Juli 2021, 13:03

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