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Ausland, Europa

Lukaschenko erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundeskanzlerin Merkel persönlich

von Thomas Röper – http://www.anti-spiegel.ru

Der weißrussische Präsident Lukaschenko hat schwere Vorwürfe gegen Deutschland und gegen Bundeskanzlerin Merkel persönlich erhoben. Wir dürfen in nächster Zeit weitere Enthüllungen aus Minsk erwarten.

In Weißrussland wird anscheinend immer noch an den Folgen des vereitelten Putschversuches gearbeitet, über den westliche Medien praktisch kein Wort berichtet haben. Bei dem von den USA unterstützten Putsch sollten Lukaschenko und seine Söhne erschossen, innerhalb einer Stunde die gesamte Führungsspitze des Landes interniert, das Stromnetz des Landes abgeschaltet und ein bewaffneter Aufstand gegen die Regierung entfacht werden. Dazu waren aus der Ukraine Waffen nach Weißrussland geschmuggelt und in Wäldern versteckt worden.

Außerdem gab es – ebenfalls unbeachtet von den westlichen Medien – nach den Präsidentschaftswahlen im August versuchte Terroranschläge in Weißrussland, zum Beispiel gegen die Eisenbahn. Nun hat Lukaschenko mitgeteilt, dass sein Geheimdienst eine weitere Anti-Terror-Operation abgeschlossen habe und gesagt, dass die Erkenntnisse zu Vorwürfen gegen Bundeskanzlerin Merkel persönlich geführt haben. Details nannte er nicht, kündigte aber an, dass demnächst weitere Informationen veröffentlicht werden.

Ich habe die Meldung der russischen Nachrichtenagentur TASS zu dem Thema übersetzt, die Lukaschenko korrekt zitiert hat.

Beginn der Übersetzung:

Lukaschenko verkündete das Ende einer groß angelegten Anti-Terror-Operation in Weißrussland

Nach Angaben des Staatschefs der Republik erheben die Behörden Vorwürfe gegen „die Bundeskanzlerin selbst und einige der deutschen Spitzenpolitiker“

MINSK, 2. Juli. /Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko sagte am Freitag, dass eine groß angelegte Anti-Terror-Operation im Lande abgeschlossen wurde, wie die Nachrichtenagentur BelTA berichtet.

„Heute endete eine groß angelegte Anti-Terror-Operation im Land. Es schien uns, dass sie uns wirtschaftlich erwürgen würden. Nein. Der inländische Terror gegen Menschen und Objekte geht in größerem Umfang weiter. Demnächst werden wir darüber berichten“, sagte er bei einer Ordensverleihung in Minsk.

Ihm zufolge werden die Behörden nach dem heutigen Ende der Aktion der Spionageabwehr keine Vorwürfe gegen „irgendeinen Heiko Maas, den deutschen Außenminister,“ sondern gegen „die Bundeskanzlerin selbst und einen Teil der deutschen Führung“ erheben. „Darüber berichten wir später“, fügte Lukaschenko hinzu.

Das Staatsoberhaupt ist der Meinung, dass versucht wurde, die weißrussische Gesellschaft „von innen zu erschüttern.“ Ihm zufolge haben die Ereignisse in der Republik nach den Präsidentschaftswahlen am 9. August letzten Jahres „Geschwüre und Tumore in der Gesellschaft offenbart, die die Behörden beseitigen mussten“ und das haben sie getan. „Vielleicht haben einige von Ihnen vor etwa 10 Monaten im Internet gelacht: „Ach, die Gewalt!“ und nicht erkannt, was vor sich ging. Wenn Menschen nach all dem, was gezeigt und gesagt wurde, nicht verstehen, was im Land passiert ist, ist das kein Missverständnis mehr, sondern sie sind Feinde, deren Ziel die Zerstörung des Staates ist“, sagte Lukaschenko.

Der Präsident ging auch auf die neuen sektoralen Sanktionen des Westens gegen Minsk ein und stellte fest, dass externe Kräfte zur „wirtschaftlichen Strangulierung“ der Republik übergegangen sind. Er wies darauf hin, dass für die Einführung der Sanktionen ein symbolisches Datum gewählt wurde: die Nacht des 22. Juni, der Tag, an dem vor 80 Jahren Hitlerdeutschland die Sowjetunion angegriffen hat. „Aber anscheinend haben diese Leute die Umstände schlecht bedacht und generell in der Schule in Geschichte nicht aufgepasst. Die Weißrussen geben nie auf. Schwierigkeiten härten uns, wie Stahl, nur ab“, betonte Lukaschenko.

Zuvor hatte Lukaschenko auf einer Veranstaltung zum 80. Jahrestag des Nazi-Angriffs auf die UdSSR mehrere Erklärungen im Zusammenhang mit den neuen Sanktionen der westlichen Länder an Deutschland und persönlich an den Außenminister des Landes, Heiko Maas, abgegeben. Er wandte sich an Maas mit den Worten: „Wer sind Sie? Ein reuiger Deutscher von gestern oder ein Erbe der Nazis?“

Ende der Übersetzung

Lukaschenko erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundeskanzlerin Merkel persönlich

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