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Ausland, Naher Osten

Eine Sondersitzung der „Gruppe der Sieben“ zum Thema Syrien

von Khaled Iskef

Übersetzung LZ

Die Vereinigten Staaten von Amerika kündigten an, dass am kommenden Montag ein Treffen der „Gruppe der Sieben“ speziell zur Syrienlage stattfinden wird.

Die Vereinigten Staaten gaben an, dass es am Rande des Treffens der „Gruppe der Sieben“ passieren wird, das in der italienischen Hauptstadt „Rom“ stattfinden wird. Die „International Coalition Conference to Fight „ISIS“ wurde auch abgehalten.

Das Treffen gewinnt seine Bedeutung, weil es das erste der Administration von US-Präsident „Joe Biden“ zum Thema Syrien ist und die neuen amerikanischen Orientierungen zum Syrienkrieg aufzeigen wird. Dies gilt besonders nach Bidens Gipfel mit dem russischen Präsidenten „Wladimir Putin“ vor kurzem.

Das Treffen der „Gruppe der Sieben“ umfasst die Mitgliedsstaaten der Gruppe, die Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Kanada, zusätzlich zu Italien und Japan. Die Türkei, Jordanien und der Sondergesandte für Syrien, Geir Pedersen, sollen ebenfalls zu dem Treffen eingeladen werden.

Politische Analysten erwarten, dass das Treffen in Rom drei Probleme in Bezug auf die Syrien-Frage klären wird, von denen das erste die Politik ist, die die Biden-Administration gegenüber dem Krieg im Land verfolgen wird. Das zweite ist das Ausmaß, in dem die Vereinigten Staaten in der Lage sind, die regionalen Differenzen im Zusammenhang mit der Frage der Grenzübergänge zu kontrollieren, und das dritte ist die Frage des syrischen Verfassungsausschusses, dessen Sitzungen aufgrund der Behinderung der Arbeit der syrischen Oppositionsdelegation bisher keine Ergebnisse gebracht haben.

Auf der anderen Seite glauben andere Analysten, dass das Treffen der „Gruppe der Sieben“ zu keiner wirklichen Entwicklung in der Syrienfrage führen wird. Seine Ergebnisse werden in routinemäßiger Bestätigung der Position bestehen, die die Arbeit des syrischen Verfassungskomitees unterstützt. Die Bestrafung der Beteiligten und der Abzug ausländischer Militärs aus dem Land, sind Ziele, die den Krieg beenden würden aber werden nicht angestrebt werden.

Was die Sache verkompliziert, sind die türkischen Praktiken, die die Vereinigten Staaten gegenüber Russland und Syrien nicht leugnen können. Diese bestehen insbesondere in der Unterstützung der türkischen Streitkräfte der Organisation Al-Nusra, die auf den Terrorlisten steht. Zusätzlich geht es um Hilfslieferungen, für die die Vereinigten Staaten die syrischen Grenzübergänge öffnen wollen. Gleichzeitig werden die Hilfsgüter, die über den Grenzübergang Bab al-Hawa in Nordsyrien gelangen, von den türkischen Streitkräften und ihren bewaffneten Gruppierungen gestohlen.

Das russische Verteidigungsministerium belegt neue Verstöße gegen das Deeskalationsabkommen in Nordsyrien.

Das russische Verteidigungsministerium hat neue Verletzungen durch die Kämpfer der Organisation Al-Nusra, in der Deeskalationszone in Nordsyrien festgestellt.

Das russische Versöhnungszentrum in Hmeimim erklärte, dass die „Al-Nusra“-Terroristen am vergangenen Samstag 33 Angriffe durch Raketen- und Artilleriegranaten durchführten, die meisten davon im Umland von Idlib, die 15 Angriffe verzeichnete, während 9 Angriffe in der Gegend von Latakia und 4 Angriffe in der ´Gegend von Aleppo und 5 in der von Hama verzeichnet wurden.

Seit Beginn dieses Monats hat sich die Häufigkeit der Angriffe der von der Türkei unterstützten bewaffneten Gruppierungen erhöht und überstieg 140 Ziele, die vom russischen Verteidigungsministerium überwacht wurden. Die Übergriffe der Militanten wurden auch von einer deutlichen militärischen Eskalation der türkischen Streitkräfte begleitet, die sich insbesondere in der Mobilisierung der Militanten der ihr angeschlossenen Fraktionen an den Kampffronten in Idlib und Latakia sowie in der Rekrutierung großer militärischer Verstärkungen, die in der illegalen Militärbasis stationiert sind, zeigt. Es sind die, die die Türkei vor einigen Wochen rund um die Stadt Al-Bara im Umland von Idlib errichtet hat.

Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor vor dem militärischen Aufmarsch bewaffneter Gruppierungen und türkischer Streitkräfte im Umland von Idlib gewarnt. Es sagte, dass es in der vergangenen Woche große militärische Bewegungen der Militanten beobachtet habe. Dazu zählt die Verlegung türkischer schwer gepanzerter Fahrzeuge in zwei Dörfer, die an der Kontaktlinie mit der syrischen Armee in Idlib liegen. Dies deutet darauf hin, dass die Türkei eine neue militärische Aggression gegen das Gebiet des syrischen Staates vorbereitet.

Ermordung eines Anführers der „SDF“ in „Deir Ezzor“ – „ISIS“ bekennt sich zu einem Bombenanschlag im Umland der Stadt

Nicht identifizierte Bewaffnete eröffneten das Feuer auf einen Anführer der mit den SDF verbundenen Asayish-Kräfte im Umland von Deir Ezzor und töteten ihn auf der Stelle.

Örtliche Quellen berichteten dem Syria Documentation Center, dass 8 nicht identifizierte Bewaffnete 4 Motorräder fuhren. Gestern schossen sie auf den Anführer der Asayish, Hassan al-Kati vor seinem Haus in der Stadt Al-Hassan im westlichen Umland von Deir Ezzor.

Die Quelle gab an, dass die Bewaffneten flohen, bevor ihre Identität oder die Partei, der sie angehören, bekannt war. Dies geschah inmitten der Spekulationen, dass ISIS-Zellen hinter der Operation steckten.

Während die Angriffe gegen SDF-Kämpfer in Syrien weitergehen, gab ISIS gestern bekannt, dass er einen Angriff unternommen hat, der mehrere SDF-Kämpfer das Leben gekostet hat. In einer Erklärung bestätigte er seine Verantwortung für die Detonation eines Sprengsatzes in der Stadt Jezrat Milaj im der westlichen Umland von Deir Ezzor, die zur Tötung von 4 SDF-Kämpfern führte.

Im gleichen Zusammenhang explodierte am gestrigen Samstag ein Sprengsatz in einem Auto der SDF in der Stadt Al-Kibar, westlich von Deir Ezzor. Dabei wurden 3 SDF-Kämpfer getötet und 6 weitere verwundet, die ins Krankenhaus gebracht wurden.

Die SDF führen von Zeit zu Zeit Razzien und Festnahmeaktionen durch, die sich nach eigenen Angaben gegen ISIS-Zellen richten. Aber die Bombardierungen und Attentate, unter denen die Bewohner der Syriens leiden, haben nicht aufgehört und bedrohen weiterhin ihr Leben.

 

Diskussionen

Ein Gedanke zu “Eine Sondersitzung der „Gruppe der Sieben“ zum Thema Syrien

  1. Das sind die verantwortlichen Syrer Quäler.

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    Verfasst von zivilistin | 28. Juni 2021, 13:47

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