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Ausland, Welt

Der Biden-Putin Gipfel: Segen oder Pleite?

von Ray McGovern – http://www.theblogcat.de

Wenn man eine Woche vor dem Treffen der Präsidenten Joe Biden und Wladimir Putin in Genf den Kaffeesatz liest, dann ist jene Art von Medienanalyse gefragt, auf die wir Kremlinologen der alten Schule uns früher verlassen mussten. Doch Rhetorik ist nicht gleich Rhetorik; es ist genauso wichtig, einen ehrlichen Versuch zu unternehmen, die Umstände einer wichtigen Initiative wie dem Gipfelvorschlag zu rekonstruieren. Das merkwürdige Timing der Einladung schreit nach einer Erklärung.

Du hast es so gewollt, Joe

Damit wir es nicht vergessen: Präsident Biden schlug ein Gipfeltreffen mit Putin inmitten sehr hoher Spannungen wegen der Ukraine vor. Am 24. März gab der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski ein offizielles Dekret heraus, dass die Ukraine die Krim von Russland zurückerobern würde; Kiews Strategie beinhaltet „militärische Maßnahmen“, um die „De-Okkupation“ zu erreichen. Die USA und die NATO bekunden „unerschütterliche“ (rhetorische) Unterstützung für Selenski, der tonnenweise militärische Ausrüstung nach Süden und Osten schickt. Russland schickt Truppen und Waffen nach Süden und nach Westen auf die Krim und in das Grenzgebiet gegenüber Luhansk und Donezk in der Ostukraine.

Ein Tag im April

Die folgende Auffrischung dessen, was am 13. April geschah, mag ein wenig Licht darauf werfen, warum Biden – unter solch angespannten Umständen – einen Gipfel mit Putin vorschlug.

– Der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, wirft Russland vor, „tausende kampfbereite Truppen an die Grenzen der Ukraine“ zu schicken.
– Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu sagt, Ja, in der Tat, Stoltenberg hat Recht; Moskau hat in den letzten drei Wochen „zwei Armeen und drei Luftlandeformationen in die westlichen Regionen“ geschickt.
– Der stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow kritisiert die NATO und die USA dafür, „die Ukraine absichtlich in ein Pulverfass zu verwandeln.“ Er rät nachdrücklich zur Absage der Pläne für die bevorstehende Durchfahrt von zwei US-Lenkwaffenzerstörern ins Schwarze Meer. (Die Pläne wurden annuliert.)
– Präsident Biden ruft Präsident Putin an, nennt das Gespräch später „offen und respektvoll“. Ein Putin-Sprecher beschreibt es als „geschäftsmäßig und ziemlich lang“. Biden schlägt „ein Gipfeltreffen in einem dritten Land in den kommenden Monaten vor, um die gesamte Bandbreite der Themen zu besprechen, mit denen die Vereinigten Staaten und Russland konfrontiert sind“, so das Weiße Haus.

„Stabil und vorhersehbar“

Indem er ein Gipfeltreffen mit Putin ansprach, bekräftigte Biden „sein Ziel, eine stabile und vorhersehbare Beziehung zu Russland aufzubauen, die mit den Interessen der USA übereinstimmt“, so das Weiße Haus. Das Weiße Haus gab ihrer Diskussion über „eine Reihe regionaler und globaler Themen den Vorrang, einschließlich der Absicht der Vereinigten Staaten und Russlands, einen strategischen Stabilitätsdialog über eine Reihe von Rüstungskontrollfragen und aufkommenden Sicherheitsfragen zu führen, aufbauend auf der Verlängerung des Neuen START-Vertrags.“

Man kann darauf wetten, dass Biden und seine Berater eine wertvolle Lektion gelernt haben, indem sie es gerade noch vermeiden konnten, in der Ukraine in offene Feindseligkeiten (oder einen peinlichen Rückzieher) verwickelt zu werden – ein Gebiet, in dem Russland ein „asymmetrisches“ (wie Putin es später beschrieb) Übergewicht an Macht hat. Unter all den grundlosen Beleidigungen und der asymmetrisch harten Rhetorik der westlichen Medien könnten Biden und Co. also ein vorrangiges Interesse daran haben, solche Missgeschicke in Zukunft zu verhindern.

Wenn schon kein Vertrauen, dann gegenseitiges Interesse

Biden und Putin könnten zumindest ein Mindestmaß an gemeinsamem Interesse an der Entwicklung eines nützlichen Dialogs über regionale Themen (wie die Ukraine) sehen, sowie ein offensichtlicheres strategisches Interesse an der Vermeidung gegenseitiger Vernichtung. Am Montag verteidigte der nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan Bidens Gipfelinitiative und betonte die Notwendigkeit von „strategischer Stabilität und Fortschritten bei der Rüstungskontrolle“. Sullivan beschrieb Putin als „eine einzigartige Form von personifizierter Führungspersönlichkeit, so dass eine Chance, „auf einem Gipfel zusammenzukommen, uns erlauben wird, diese Beziehung … sehr effektiv zu verwalten.“

Präsident Putin seinerseits äußerte sich am Freitag in St. Petersburg zu den Themen, die auf dem Gipfel im Vordergrund stehen werden, und sprach von „strategischer Stabilität [und] der Beilegung internationaler Konflikte an den heißesten Stellen“, Abrüstung und Terrorismus. Putin erkannte den politischen Druck an, unter dem jeder US-Präsident steht, wenn er versucht, eine vernünftigere Beziehung zu Russland zu gestalten, und räumte ein, dass „die russisch-amerikanischen Beziehungen bis zu einem gewissen Grad zur Geisel der internen politischen Prozesse in den Vereinigten Staaten selbst geworden sind.“ Er fügte hinzu:

„Ich hoffe, dass das eines Tages aufhört. Ich meine, dass die grundlegenden Interessen zumindest im Bereich der Sicherheit, der strategischen Stabilität und der Reduzierung der für die ganze Welt gefährlichen Waffen immer noch wichtiger sind als die aktuelle innenpolitische Situation in den Vereinigten Staaten selbst.“

Einen konventionelleren Ansatz bezüglich der aktuellen US-Politik verfolgend, beklagte Putin: Die US-Führer „wollen unsere Entwicklung aufhalten und sie sprechen offen darüber. Alles andere ist ein Ableitung, [einschließlich] des Versuchs, die internen politischen Prozesse in unserem Land zu beeinflussen, indem sie sich auf die Kräfte stützen, die sie in Russland für ihre eigenen halten.“

In einem separaten Interview auf dem russischen Kanal 1 beschrieb Putin Biden als „erfahrenen, ausgewogenen und genauen“ Politiker und äußerte die Hoffnung, dass sich diese Eigenschaften positiv auf die bevorstehenden Verhandlungen auswirken würden. Putin sagte: „Ich erwarte nichts, was zu einem Durchbruch in den Beziehungen zwischen den USA und Russland werden könnte“, fügte aber hinzu, dass die Genfer Gespräche durchaus die richtigen Bedingungen für weitere Schritte zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und den USA schaffen könnten, was an sich „ein positives Ergebnis“ wäre.

Ein Senior unter Grünschnäbeln

Wenn Biden sich von seinen extremeren, russophoben Beratern und den Waffenhändlern, die von den Spannungen mit Moskau profitieren, lösen kann, hat er einen Mentor zur Hand, der ihm hilft, durch die Untiefen zu navigieren. CIA-Chef William Burns hat so viel Erfahrung in auswärtigen Angelegenheiten wie der Rest von Bidens frischgebackenen Grünschnäbeln (Sullivan, Außenminister Antony Blinken, usw.) zusammengenommen. Tatsächlich war Burns zufällig Botschafter in Russland, als Pläne geschmiedet wurden, die Ukraine und Georgien zu Mitgliedern der NATO zu machen.

Am 1. Februar 2008 erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow Burns genau, was die USA von Russland zu erwarten hätten, wenn die NATO die Ukraine aufnehmen sollte. (Zu seiner Ehrenrettung muss man sagen, dass Burns es ehrlich meinte und sein Telegramm mit „NYET MEANS NYET“ betitelte: RUSSLANDS ROTE LINIEN ZUR NATO-ERWEITERUNG“ und schickte es an die damalige Außenministerin Condoleezza Rice mit sofortigem Vorrang.

Burns berichtete, dass „Lawrow und andere hochrangige Beamte sich erneut entschieden dagegen ausgesprochen haben und betonten, dass Russland eine weitere Osterweiterung als eine potenzielle militärische Bedrohung ansehen würde. Die NATO-Erweiterung, insbesondere um die Ukraine, ist für Russland nach wie vor „ein emotionales und neuralgisches“ Thema, aber auch strategisch-politische Erwägungen liegen der starken Ablehnung einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine und Georgiens zugrunde. In der Ukraine gehört dazu die Befürchtung, dass die Frage das Land möglicherweise in zwei Hälften spalten und zu Gewalt oder sogar, wie manche behaupten, zu einem Bürgerkrieg führen könnte, was Russland zu einer Entscheidung über ein Eingreifen zwingen würde.“

Ich glaube, in der Anfang April veröffentlichten „2021 Annual Threat Assessment of the US Intelligence Community“ die feine, erfahrene Hand des jetzigen CIA-Direktors Burns erkennen zu können. Ich fand es bemerkenswert ausgewogen und offen darüber, wie Russland die Bedrohungen für seine Sicherheit sieht:

Wir schätzen ein, dass Russland keinen direkten Konflikt mit den US-Streitkräften will. Russische Vertreter glauben seit langem, dass die Vereinigten Staaten ihre eigenen „Einflusskampagnen“ durchführen, um Russland zu untergraben, Präsident Wladimir Putin zu schwächen und westfreundliche Regime in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und anderswo zu installieren. Russland strebt eine Einigung mit den Vereinigten Staaten über die gegenseitige Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten beider Länder und die Anerkennung der von Russland beanspruchten Einflusssphäre über große Teile der ehemaligen Sowjetunion durch die USA an.

Eine solche Offenheit hat man nicht mehr gesehen, seit die DIA (die Defense Intelligence Agency) in ihrer „Nationalen Sicherheitsstrategie vom Dezember 2015“ über die Unterschrift des DIA-Direktors Generalleutnant Vincent Stewart schrieb:

Der Kreml ist überzeugt, dass die Vereinigten Staaten den Boden für einen Regimewechsel in Russland bereiten, eine Überzeugung, die durch die Ereignisse in der Ukraine noch verstärkt wurde. Moskau sieht die Vereinigten Staaten als die entscheidende treibende Kraft hinter der Krise in der Ukraine und glaubt, dass der Sturz des ehemaligen ukrainischen Präsidenten Janukowitsch der jüngste Schritt in einem seit langem etablierten Muster von US-orchestrierten Regimewechsel-Bemühungen ist.

Was ist, wenn es in der Nacht holprig wird?

Die obige Analyse ist stark abhängig vom Kaffesatz. Andere Strohhalme im Wind deuten auf ein Desaster beim Gipfel am 16. Juni in Genf hin.

Nehmen wir an, dass der NATO-Gipfel, an dem Biden am 14. Juni teilnehmen wird, eine Erklärung abgibt (wie im April 2008, zwei Monate nach Lawrows lautem Nyet), dass die Ukraine und Georgien „Mitglieder der NATO werden.“

Oder nehmen wir an, Biden läutet immer wieder das Thema „demokratische Werte“ ein, um den Westen mit Russland und China zu kontrastieren, und fühlt sich gezwungen, mit Putin „aus einer Position der Stärke“ zu sprechen (wie Biden es in seinem Washington Post Op-Ed am Sonntag tat); oder er pocht auf die „russische Aggression“ in der Ukraine, ohne jegliche Anerkennung seiner eigenen Komplizenschaft (oder zumindest schuldiges Wissen) des von Victoria Nuland orchestrierten Putsches in Kiew im Februar 2014.

Oder nehmen wir an, das US-Justizministerium klagt eine Reihe von Russen wegen Hackerangriffen an (wie es drei Tage vor dem Treffen des ehemaligen Präsidenten Donald Trump mit Putin im Juli 2018 geschah).

Es gibt eine Reihe von Dingen, die sozusagen in der Nacht passieren könnten und entweder den Gipfel absagen oder ihn in einen erbitterten Austausch wie das Treffen am 18. März in Anchorage zwischen Anthony Blinken/Jake Sullivan und ihren chinesischen Kollegen verwandeln könnten – ja, Sie erinnern sich: diejenigen, die ihre Gesprächspartner davor warnten, nicht in einer „herablassenden Art und Weise“ oder aus einer angeblichen „Position der Stärke“ mit China zu sprechen.

Sollte es in Genf zu einer solchen Debatte kommen, muss das US-Team sich für den Fall wappnen, dass die folgenden Fragen gestellt werden:

– Bereuen Sie jetzt, dass Sie den Senat für den Angriff auf den Irak überredet haben?

– Hatten Sie die Gelegenheit, die Dr. Strangelove-DVD zu sehen, die Oliver Stone Herrn Putin geschenkt hat? Gibt es solche Generäle in der Air Force, die noch im aktiven Dienst sind? Was ist mit dem Kommandeur von STRATCOM, der nonchalant über den Einsatz von Atomwaffen spricht?

– Was halten Sie von der eidesstattlichen Aussage des Chefs der Cyber-Firma CrowdStrike, dass niemand – nicht Russland, niemand – die DNC-E-Mails gehackt hat, die WikiLeaks veröffentlicht hat? Warum hat die NY Times das zu einem Staatsgeheimnis gemacht?

– Glaubt Ihr demokratischer Kollege, Repräsentant Jason Crow, wirklich, dass „Wladimir Putin jeden Morgen aufwacht und jede Nacht zu Bett geht, um herauszufinden, wie man die amerikanische Demokratie zerstören kann.“ Und was meint Sprecherin Nancy Pelosi genau, wenn sie immer wieder sagt: „Alle Wege führen zu Putin“? Sind wir richtig informiert, dass Hillary Clinton unterstellt hat, Präsident Putin habe Präsident Trump Anweisungen gegeben, als am 6. Januar Ihr Kapitol Gebäude angegriffen wurde?

Schließlich ist hier Putin in seinen eigenen Worten. Er hat schon lange eine Allergie gegen „Exzeptionalismus“. Nachdem er Präsident Barack Obama die Kastanien aus dem Feuer geholt hatte, indem er die Syrer Anfang September 2013 überredete, ihre Chemiewaffen aufzugeben, hatte Putin große Hoffnungen, die er am Ende eines New York Times op-ed am 11. September 2013 niederlegte:

Wenn wir Gewalt gegen Syrien vermeiden können, wird dies die Atmosphäre verbessern … und das gegenseitige Vertrauen stärken. Es wird unser gemeinsamer Erfolg sein und die Tür zur Zusammenarbeit in anderen kritischen Fragen öffnen.

Meine Arbeits- und persönliche Beziehung zu Präsident Obama ist von wachsendem Vertrauen geprägt. Ich weiß das zu schätzen. Ich habe seine Ansprache an die Nation am Dienstag sorgfältig studiert. Und ich würde eher einem Argument widersprechen, das er zum amerikanischen Exzeptionalismus vortrug, indem er erklärte, dass die Politik der Vereinigten Staaten „das ist, was Amerika anders macht. Es ist das, was uns außergewöhnlich macht.“

Es ist extrem gefährlich, Menschen zu ermutigen, sich selbst als außergewöhnlich zu sehen, was auch immer die Motivation ist. Es gibt große Länder und kleine Länder, reiche und arme, solche mit langen demokratischen Traditionen und solche, die noch auf dem Weg zur Demokratie sind. Ihre Politik ist auch unterschiedlich. Wir sind alle unterschiedlich, aber wenn wir um den Segen des Herrn bitten, dürfen wir nicht vergessen, dass Gott uns gleich geschaffen hat.

Damals wurde mir gesagt, dass Putin diese Absätze selbst diktiert hat. Dieser Bericht erhielt Anfang 2020 zusätzliche Glaubwürdigkeit, als Präsident Putin in einem Interview mit Andrey Vandenko das Gleiche sagte:

VANDENKO: Aber die Dinge liefen nicht gut [in Ihrer Beziehung] mit Obama … Hat Sie jemand mit ihm in Konflikt gebracht?

PUTIN: Nein, das hat nichts mit „zerstritten sein“ zu tun. Es ist nur so, dass, wenn jemand sagt, dass die USA eine außergewöhnliche Nation ist, mit besonderen, exklusiven Rechten auf praktisch die ganze Welt, kann ich dem nicht zustimmen. Gott hat uns alle gleich geschaffen und uns gleiche Rechte gegeben.

Es wäre wohl gut, sich dessen bewusst zu sein und es zu berücksichtigen.

Ray McGovern arbeitet bei Tell the Word, einem Verlagszweig der ökumenischen Church of the Saviour im innerstädtischen Washington. In seiner 27-jährigen Karriere als CIA-Analyst diente er unter anderem als Leiter der Abteilung für sowjetische Außenpolitik und als Vorbereiter/Unterrichter des täglichen Präsidenten-Briefings Er ist Mitbegründer von Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS).

Biden-Putin Summit: Boon or Bust?

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/biden-putin-gipfel-09-06-2021/

Diskussionen

2 Gedanken zu “Der Biden-Putin Gipfel: Segen oder Pleite?

  1. Mit Trump hätte es sowas nicht gegeben, der war wegen seiner finanziellen Abhängigkeit von russischen Geldgebern, die ihn bereits mehrfach vor der Pleite gerettet haben ein folgasmer und williger Befehlempfänger.

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    Verfasst von Torben Schwurbel | 20. Juni 2021, 11:24
  2. Die Arroganz der Amerikanischen
    Administration, wird wie Schnee in
    der Sonne schmelzen!
    Die Psychopaten aus Übersee, haben
    es mit einen überaus Intelligenten
    Menschen in Russland zu tun und
    nicht mit irgendeinen schwachen und
    wehrlosen Staat in Afrika, oder sonst wo
    auf dieser Welt!

    Gefällt mir

    Verfasst von wolfgang fubel | 15. Juni 2021, 11:46

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