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Ausland, Europa

Belgische Mannschaft kniet vor Spiel gegen Russland nieder: Buhrufe im Stadion

von Thomas Röper – http://www.anti-spiegel.ru

Die belgische Fußballmannschaft ist vor dem EM-Spiel gegen Russland in St. Petersburg nach BLM-Manier niedergekniet. Das hat im Stadion zu einem Pfeifkonzert und Buhrufen geführt.

Ich habe das EM-Spiel Russland-Belgien im Stadion in St. Petersburg gesehen und dabei für NuoViso viel gefilmt, um zu zeigen, wie die EM in Russland abläuft. NuoViso hat aus meinen Aufnahmen (die natürlich keine professionelle Qualität haben, denn ich bin kein Kameramann und hatte nur mein Handy dabei) einen Zusammenschnitt gemacht.

Was ich nicht gefilmt habe, weil ich nicht schnell genug war, war die Szene unmittelbar vor dem Anpfiff, als die belgischen Nationalspieler und auch der Schiedsrichter nach BLM-Manier niedergekniet sind. Das hat im Stadion zu einem sehr lauten Pfeifkonzert und zu Buhrufen geführt.

Da das Spiel für die Russen schlecht gelaufen ist, sie haben 3-0 verloren, war das nach meinem subjektiven Empfinden der lauteste Moment des Spiels. Dank der Corona-Einschränkungen im Westen waren leider nur wenige belgische Fans im Stadion oder in der Stadt, sodass sie zu wenige waren, um eine wirkliche Jubelkulisse für die belgischen Tore zu erzeugen.

Das war schade, denn im Vergleich zur Fußball-WM 2018 in Russland war die Stimmung geradezu langweilig. Damals waren zehntausende Fans in der Stadt und nach den Spielen haben sie die ganze Nacht ausgelassen zusammen gefeiert, egal wer gewonnen oder verloren hat. Das fehlte dieses Mal leider, denn die wenigen Belgier sind in der Millionenstadt nicht zu bemerken gewesen.

Wertlose Gesten

Das BLM-Niederknien finden die Russen blödsinnig. Nicht, weil sie Rassisten sind, sondern weil die Geste wertlos ist. Wer heute für Verbrechen der Kolonialzeit oder der Sklaverei niederkniet, kann nichts für Ereignisse aus der Zeit. Und wie man soll sich für etwas kniend entschuldigen, wofür man nichts kann?

Wenn man die Folgen der Vergangenheit für die Schwarzen in den USA oder in Afrika mildern will, dann sollte der Westen aufhören, den afrikanischen Kontinent auszubeuten und Geld in die Hand nehmen, um die Lebensverhältnisse der Menschen zu verbessern. Stattdessen setzt der Westen die Ausbeutung Afrikas fort, nur dass es heute nicht mehr „Kolonisierung“ genannt wird, sondern „Globalisierung“.

In den USA könnte man die Lage der Schwarzen innerhalb einer Generation verbessern, wenn man Milliarden in die Hand nimmt, um in ihren Stadtteilen gute Schulen mit guten und vor allem gutbezahlten Lehrern und Sozialarbeitern zu schaffen. Hinzu kommt, dass man in den USA die Hochschulausbildung gratis machen könnte, anstatt die Studenten mit Studienkrediten in die Verschuldung zu führen. Das würde auch armen Menschen, zu denen die Schwarzen nun mal überdurchschnittlich zählen, das Studieren ermöglichen. Diese Möglichkeit haben die meisten von ihnen heute nicht, da sie in der Schule nur eine miserable Bildung bekommen und sich ein Studium ohnehin nicht leisten können. Man könnte also etwas ändern.

Das geschieht aber nicht. Stattdessen denken sich die – übrigens weißen – Eliten in den USA seit 40 Jahren immer neue Begriffe für ihre schwarze Bevölkerung aus. Zuerst waren sie keine „Neger“ mehr, sondern „Schwarze“, dann durfte sie keine „Schwarzen“ mehr sein, sondern mussten als „Farbige“ bezeichnet werden, anschließend war auch das nicht mehr gut und sie wurden zu „Afroamerikanern“ und seit kurzem wird nun der Begriff „People of Colour“ eingeführt. Das Problem ist, dass all der Zirkus um Bezeichnungen nichts an dem Problem der Betroffenen geändert hat. Was wir erleben ist, dass man den Menschen mit immer neuen Sprachregelungen Sand in die Augen streut, anstatt den Betroffenen zu helfen. Da hilft auch das nun im Westen in Mode gekommene Niederlanden nichts.

Russland und Political Correctness

Ich habe oft berichtet, dass es in Russland keine Political Correctness gibt und dass man sich in Russland über diese westliche Erscheinung wahlweise lustig macht oder ungläubig mit dem Kopf schüttelt. Der Vorfall in dem Stadion zeigt das anschaulich auf, denn die Russen sind pragmatisch: Wenn es ein Problem, zum Beispiel mit Rassismus oder Chancengleichheit für Schwarze gibt, dann muss man das Problem angehen und nicht die Sprache verändern.

Hinzu kommt, dass – so die Meinung in Russland – Politik und Sport streng getrennt werden sollten. Und das BLM-Niederknien ist nun einmal eine politische Geste, die den Russen schon deshalb nicht gefallen konnte.

Pfeifkonzert und Buhrufe im Stadion

Daher kam es zu dem Pfeifkonzert und den Buhrufen: Erstens hat Politik – nach Meinung der Russen – im Sport nichts verloren und zweitens sind diese Gesten – so gut sie gemeint sein mögen – wertlos, wenn ihnen keine Taten folgen. Denkmäler stürzen, Sprachverbote einführen und sich alle paar Jahre neue Bezeichnungen für Schwarze ausdenken, ändert nun mal an deren Problemen nichts.

Ich saß im Stadion und als das Pfeifkonzert begann, habe ich gerade mit einem Freund gesprochen und gar nicht gewusst, worum es ging. Das habe ich erst beim Blick auf das Spielfeld verstanden. Und die Reaktion der Russen war heftig und laut, viele in meiner Nähe haben geflucht und geschimpft, dass man sie mit den verlogenen Gesten des Westens und seiner Political Correctness in Ruhe lassen solle.

Der Riss zwischen Russland und dem Westen

Früher galt „Europa“ in Russland als etwas generell Gutes und Erstrebenswertes. Europa wurde von den Menschen in Russland als wirtschaftliches, soziales und gesellschaftliches Vorbild angesehen. Das ist in den letzten Jahren gekippt. Je stärker man sich im Westen auf all die Buchstabensalate (LGBT, BLM, etc.) fokussiert und auch dem Genderwahn frönt, desto mehr wenden sich die Russen von Europa ab, das sie inzwischen – halb verächtlich, halb scherzhaft – nur noch „Gay-ropa“ nennen.

Ein russischer Comedian zählte all das, was der Westen in den letzten Jahren zu seinen Werten erhoben hat, mal in seinem Programm auf und schloss mit den Worten: „Wenn das Europa ist, dann bin ich kein Europäer. Chinesen, ich bin einer von Euch! Inder, wir lieben Euch!“

Damit hat er den Nerv dessen getroffen, was viele in Russland denken, wenn sie sehen, was in Europa derzeit propagiert wird. Es ist ja nicht Russland, das sich verändert hat, es ist der Westen, der sich in den letzten Jahren verändert hat. Und die Russen sehen dem, was im Westen vor sich geht, ungläubig staunend zu.

Belgische Mannschaft kniet vor Spiel gegen Russland nieder: Buhrufe im Stadion

Diskussionen

3 Gedanken zu “Belgische Mannschaft kniet vor Spiel gegen Russland nieder: Buhrufe im Stadion

  1. Und wer hat das Spiel 0:3 verloren?
    Aber wenn man nicht spielen kann und verliert, k
    ann man immer noch persönlich und ausfallend werden 😀

    Gefällt mir

    Verfasst von Torben Schwurbel | 20. Juni 2021, 12:15
  2. Der Kniefall einiger ballschubsender Millionäre ist ein typisches Zeichen für die Dekadenz und Verlogenheit des Westens.
    Sollen sie doch einen Teil ihres Vermögens spenden, um die Lebensbedingungen der Schwarzen zu verbessern! Nein? Tja, mit Lippenbekenntnisse, um sich gut zu fühlen, ist niemandem geholfen. Taten statt leerer Gesten, ansonsten nimmt man euch als dass wahr, was ihr seid: Heuchler!

    Was ich mir von den Russen gewünscht hätte: Auslachen! Lautes Gelächter und Spottrufe wie „Winselt ihr schon um Gnade?“ und „Wollt ihr etwa aufgeben?“

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    Verfasst von V wie Vendetta | 18. Juni 2021, 12:48
  3. Der Sogenannte „Wertewesten“ der Regierungen, ist nichts weiter
    als ein verlogener, korrupter und oportunistischer Haufen von
    Versagern, Die statt mit der Peitsche,sondern mit Ihren Medien
    für die erfolgreiche Dressur Ihrer Untertanen sorgt!

    Man muß nicht unbedingt ein Freund von Russland sein, um zu
    erkennen, das die Russen noch Ihre natürliche Lebensweise und
    Natürlichkeit behalten wollen!

    Der Westen macht es Ihnen ja vor, wohin der Weg führt. Das wollen
    Sie auf keinen Fall!
    Die Westlichen Psychopaten sind auf Krieg gebürstet, Sie haben aus
    Ihrer Vergangenheit nicht das Geringste gelernt!
    Die Auseinandersetzung, wird in Form eines Krieges immer
    wahrscheinlicher. Die Vorbereitungen laufen ja auf vollen Touren

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    Verfasst von wolfgang fubel | 14. Juni 2021, 11:34

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