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Ausland, Europa

Weißrussland öffnet seine Grenzen für Europäer, die sich mit Sputnik-V impfen lassen wollen

von Thomas Röper – http://www.anti-spiegel.ru

Der weißrussische Präsident Lukaschenko hat am Freitag erklärt, sein Land werde spezielle Grenzübergänge schaffen, an denen sich Menschen aus europäischen Ländern mit dem russischen Impfstoff Sputnik-V impfen lassen können.

Präsident Lukaschenko hat vor einem Gipfeltreffen mit dem russischen Präsidenten Putin in Sotschi erklärt, sein Land werde Grenzübergänge dafür ausstatten, Menschen aus europäischen Ländern eine Impfung mit Sputnik-V anzubieten. Er begründete das mit der großen Nachfrage nach dem Impfstoff im Westen und mit dem Mangel an Impfstoffen in der EU und vor allem der Ukraine, während in Weißrussland keine Panik wegen Pandemie und Impfungen bestehe und daher reichlich Impfdosen vorhanden seien, zumal Weißrussland selbst inzwischen Sputnik-V produziert. Darüber hat die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet und ich habe die Meldung der TASS übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Lukaschenko verspricht, die Grenzen für Menschen zu öffnen, die sich gegen COVID-19 impfen lassen wollen

Es geht insbesondere um Ukrainer, Litauer und Polen

MINSK, 28. Mai. /TASS/. Weißrussland ist bereit, mehrere Grenzübergänge für Bewohner der Ukraine, Litauens und Polens zu öffnen, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen wollen. Dies sagte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko am Freitag bei einem Treffen mit den Delegationsleitern des GUS-Rates der Regierungschefs.

„Obwohl sich ihre Regierungen gegenüber Weißrussland unanständig verhalten, sehen Sie, wie groß die Nachfrage nach Sputnik-V in westlichen Ländern ist und viele Menschen versuchen alles, um zu uns zu kommen“, zitiert die Agentur BelTA Lukaschenko. Laut Lukaschenko hat er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vereinbart, mehrere Grenzübergänge zu öffnen und dort bei Bedarf Zelte aufzustellen. Es gebe genug solcher Punkten an der Grenze, um Menschen aus Litauen, Polen und anderen Ländern, insbesondere der Ukraine, aufzunehmen, sagte der weißrussische Staatschef.

Lukaschenko fügte hinzu, dass derzeit an der Frage der Öffnung und Ausstattung der Grenzübergänge für die Aufnahme der Bürger der Ukraine, Polens, Litauens und anderer Staaten, die sich impfen lassen wollen, gearbeitet wird. „Die fordern: Helft uns! <…> Das sind doch unsere Leute, die dort leben, wir sprechen die gleiche Sprache. Und wir helfen ihnen, geimpft werden.“, sagte er. Ihm zufolge wird das Thema jetzt ausgearbeitet, auch angesichts der Tatsache, dass es in Weißrussland keine „Panik“ wegen der Impfung der Bevölkerung und der Pandemie selbst gibt.

Lukaschenko bedankte sich bei der russischen Führung für die Unterstützung von Weißrussland und anderen Ländern mit dem Impfstoff. Ihm verweigert Moskau den Impfstoff niemandem, es gibt bereits vier russische Präparate. Lukaschenko merkte an, dass noch weitere entwickelt würden, da das Coronavirus mutiert und neue Stämme entstehen. „So Gott will, werden unsere Impfstoffe gegen alle diese Stämme wirken. Mein besonderer Dank gilt Ihnen: Sie haben uns nicht nur einen Impfstoff verkauft oder uns geholfen – Sie haben Ihre Technologie zur Verfügung gestellt, wir produzieren erfolgreich eine halbe Million Impfdosen im Monat“, sagte er.

Er informierte die Teilnehmer des Treffens auch darüber, dass Weißrussland bereits einen eigenen Impfstoff unter Laborbedingungen entwickelt hat. Laut Lukaschenko hat Minsk es nicht eilig, den Impfstoff zu testen, da das Land dank Russland und der Produktion des Impfstoffs mit russischer Technologie keine Probleme mit Impfungen hat. „Wir wollen sehen, was im nächsten Jahr mit dem Coronavirus passiert, basierend auf der Tatsache, denn es wird nicht verschwinden. Und wir wollen unseren Impfstoff an den Stamm des Coronavirus anpassen, der im nächsten Jahr auftritt. Wenn wir das schaffen, dann sehen wir ihn als unseren gemeinsamen Impfstoff an. So wie Russland gehandelt hat, werden wir es auch tun.“, sagte Lukaschenko und merkte an, dass es „in Weißrussland keine Zwangsimpfung gibt und auch nicht geben wird“.

Ende der Übersetzung

Weißrussland öffnet seine Grenzen für Europäer, die sich mit Sputnik-V impfen lassen wollen

Diskussionen

2 Gedanken zu “Weißrussland öffnet seine Grenzen für Europäer, die sich mit Sputnik-V impfen lassen wollen

  1. Typischer Fall von der Schuss ging nach hinten los:
    Aufgrund der fortgesetzten Desinformationkampagnen und Lügengeschichten sowohl über die Pandemie wie auch über angeblich lebensgefährliche Impfstoffe wie „von Menschenhand erschaffene Virus“
    „nicht existierende Pandemie“
    „Pandemie beruht auf einem bösartigen Plan der globalen Eliten“
    „altruistische Russland gegen Europa – eine Union, der es an Solidarität mangelt“
    „effiziente autoritäre Staaten gegenüber hilflosen Demokratien“
    bis hin zu völlig absurden Unsinn wie
    „geheimes Implantieren von Chips“ und
    „gefährlichen westlichen Impfstoffe“
    und endlosem weiteren Laber-Rabarbar-Sülz
    will sich nun in Osteuropa kaum noch jemand freiwillig impfen lassen.
    Die Menschen sind immer noch völlig verwirrt und wissen nicht, was und wem sie glauben sollen:
    „Nun ja, hier ist es nicht so schlimm wie im Ausland; warum soll ich mich also impfen lassen?“

    Da hilft auch auch keine Dauerwerbesendung „Sputnik Beste!“
    Wenn man den Schrott verkaufen will, klingt das plötzlich ganz anders und man faselt von: „sicherer und wirksamer Impfstoff“. Nebensächliche Details wie die Entwicklung, Erprobung und klinischen Prüfungen sind da völlig irrelevant.

    Auf dem Land ist die Übersterblichkeit 5,5-mal höher. Diese Diskrepanz wirkt sich natürlich auf die Impfkampagne aus, da die Gefahren permanent heruntergespielt werden, glauben die Menschen eher die offiziellen mit 80.000 Todesfällen und nicht die realen 450.000.

    https://meduza.io/news/2020/12/10/rosstat-kolichestvo-smertey-v-oktyabre-v-rossii-na-30-prevysilo-proshlogodniy-pokazatel-izbytochnaya-smertnost-s-nachala-pandemii-prevysila-138-tysyach-chelovek

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    Verfasst von No Fake News | 30. Mai 2021, 12:35
  2. Unsere Parmaindustrie, will am besten Ihre eigenen
    Produkte gewinnbringend verkaufen. Das ist der Eigendliche
    Grund Ihrer Weigerung Andere Impfmittel zu zulassen, natürlich
    mit Hilfe Ihrer gekauften Politiker, die zuverlässlich dafür sorgen,
    das Das auch so bleibt!
    Auch Unsere Gesundheits Ministerin „Frau Spahn“ hat da kräftig
    die Finger mit im Spiel!
    Diese Schweinereien, die jetzt immer mehr ans Tageslicht kommen,
    zeigen in erschreckender Weise die Moralische Verkommenheit
    dieser Leute!

    Gefällt mir

    Verfasst von wolfgang fubel | 29. Mai 2021, 11:55

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