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Inland, Medien

Baerbock, Laschet und der Antisemitismus: Der Spiegel ist sich für nichts zu schade

von Thomas Röper – http://www.anti-spiegel.ru

Dass der Spiegel offen Wahlwerbung für Annalena Baerbock macht, ist bekannt. Was der Spiegel jedoch am Mittwoch gebracht hat, war sogar nach den Maßstäben des ehemaligen Nachrichtenmagazins ausgesprochen primitiv.

Die offene und teilweise ausgesprochen plump-primitive Wahlwerbung des Spiegel habe ich schon mehrmals thematisiert, das bisher vielleicht frechste Beispiel finden Sie hier. Auch dass die Grünen der personifizierte Wählerbetrug sind, ist bekannt. Regelmäßig sagen sie kamerawirksam das eine, um dann in Parlamenten für das Gegenteil zu stimmen, Beispiele dafür finden Sie hierhier und hier.

Aber der Spiegel mag die Grünen, denn sie sind stramm transatlantisch, was vor allem für Baerbock gilt, wie ich hier aufgezeigt habe. Die Frau ist für mehr Kriege mit Beteiligung der Bundeswehr, gerne auch völkerrechtswidrige Kriege, wenn die UNO-Sicherheitsrat nicht so anstimmt, wie es die Grünen gerne hätten. So zumindest steht es in deren Grundsatzprogramm. Wenn die USA in den Krieg rufen, sind die Grünen begeistert, soweit ist diese Partei inzwischen gekommen.

Laschet ist zwar auch transatlantisch, wie er selbst gerne betont, aber er ist dem Spiegel zu weich. Laschet ist für Nord Stream 2, sieht Russland-Sanktionen kritisch und ist für ein pragmatisches Verhältnis zu Russland. Dass die CDU so dumm war, den zum Kanzlerkandidaten zu machen, wird sich bei der Bundestagswahl bitter rechen, denn die deutschen Mainstream-Medien sind nun mal transatlantisch, allen voran der Spiegel. Und die Medien werden bis September auf Laschet einprügeln und Baerbock über den grünen Klee loben. Und genau dafür gab es am Mittwoch leuchtende Beispiele im Spiegel.

Wer Baerbock kritisiert ist, frauenfeindlich

Am Mittwoch erschien ein Gastkommentar mit der Überschrift „Sexistische Attacken auf Baerbock – Die Hasskampagne der Maskulinisten“ von Carolin Wiedemann im Spiegel. Wiedemann ist im Hauptberuf Feministin und schreibt für verschiedene Zeitungen und Portale „über Fragen von Kritik und Emanzipation“ und ihr aktuelles Buch heißt „Zart und frei. Vom Sturz des Patriarchats.“ Da kann schon die Einleitung des Kommentars nicht überraschen:

„Gegen Annalena Baerbock kursieren diffamierende Lügen. Das Ziel der Kampagne ist nicht nur, den Wahlkampf der Grünen zu sabotieren – sie soll Frauen generell einschüchtern und sie von Machtpositionen fernhalten.“

In dem Artikel lernen wir, dass man schon ein sexistischer Frauenfeind ist, wenn man Baerbock nach ihren Kindern fragt:

„Baerbock muss in Interviews nicht nur auf sexistische Fragen antworten, etwa danach, wer sich denn um ihre Kinder kümmern solle, wenn sie Kanzlerin werde.“

Man muss wissen, dass Interviews vor der Veröffentlichung vom Interviewten abgenommen, also genehmigt werden. Baerbock scheint mit der Frage also kein Problem zu haben, sonst wäre sie wohl in dem Interview, auf das der Spiegel verlinkt, nicht erschienen. Hinzu kommt, dass Baerbock als Grüne sicherlich stolz darauf ist, dass ihr Mann sich – ihren Angaben zufolge – beruflich zurücknimmt, um mehr sich mehr um die Kinder zu kümmern, während sie Kanzlerin werden will. Sie propagiert ihre Familie damit in den Augen ihrer Wähler als das perfekte und angestrebte Familienmodell. Höchstens die Tatsache, dass sie nicht homosexuell, sondern „binär“ ist, wie es heute heißt, trübt das Bild ein wenig, aber darüber schauen ihre Anhänger großzügig hinweg.

Und natürlich kann sie solche Fragen in Interviews gleichzeitig nutzen, um sich als Opfer der sexistischen Männer zu präsentieren, die die Frechheit besitzen, solche unverschämten und sexistischen Fragen zu stellen. Übrigens scheint Autorin Wiedemann generell ein Problem mit Kindern zu haben, denn an anderer Stelle steht in ihrem Kommentar zum Thema der bösen AfD noch:

„Auf dem Wahlplakat der AfD wiegte eine Frau ein Baby im Arm: Sie soll das deutsche Volk reproduzieren.“

Kinder zu bekommen scheint für Frau Wiedemann verdächtig zu sein. Nur bei Baerbock drückt sie großzügig beide Augen zu.

Ansonsten ist der Kommentar eine der normalen Kampfschriften der militanten Feminist-Sternchen-Innen, und natürlich ist jeder, der Baerbock kritisiert, wahlweise Rassist, rechts, sexistisch oder noch etwas schlimmeres.

Armin Laschet und der Antisemitismus

Am gleichen Tag ist ein weiterer Kommentar mit der Überschrift „CDU-Chef verteidigt Hans-Georg Maaßen – Armin Laschet erschwert den Kampf gegen Antisemitismus“ im Spiegel erschienen. Anders als Baerboch, die man auf keinen Fall kritisieren darf, ist es beim Spiegel höchste Journalisten-Pflicht, Laschet frontal anzugreifen. Wie lächerlich und entlarvend die Antisemitismus-Vorwürfe des Spiegel sind, habe ich hier aufgezeigt.

Es geht darum, dass die die deutsche Friday-Chefhüpferin Luisa Neubauer Laschet in einer Talkshow vorgeworfen hat, er decke Antisemitismus, wenn er sich nicht gegen den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen stelle. Maaßen ist eine mehr als fragwürdige Figur, wie ich hier aufgezeigt habe, aber er ist sicher kein Antisemit und sogar Neubauer ist zurückgerudert und streitet ab, Maaßen als Antisemiten bezeichnet zu haben.

Aber Medien wie der Spiegel interessieren sich nicht für Sachlichkeit, Fakten oder Argumente. Es geht um Stimmungsmache, also Propaganda. Und da die Aussage von Neubauer nun mal in der Welt ist, kann man auch weiterhin darauf herumreiten, wie schon die Einleitung des Kommentars zeigt:

„Der CDU-Kanzlerkandidat nimmt den Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen in Schutz. Mit seiner undifferenzierten Argumentation schadet Armin Laschet der Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus.“

Später kann man dann in dem Kommentar lesen:

„Vor gut einer Woche sagte die Klimaaktivistin Luisa Neubauer in der Fernsehtalkshow »Anne Will« über Maaßen, dieser verbreite antisemitische Codes, worauf Armin Laschet widersprach, Maaßen sei kein Antisemit, und Neubauer später betonte, das habe sie auch nicht behauptet.“

Damit müsste das Thema eigentlich erledigt sein, denn niemand hat behauptet, Maaßen sei ein Antisemit. Aber der Spiegel weiß es besser, wie man danach lesen kann:

„In den Tagen danach beugten sich Menschen über Maaßens Tweets, Texte und Reden. Und etliche Expertinnen und Experten kamen zu dem Schluss, Maaßen habe in der Tat wiederholt antisemitische Codes verbreitet. Da hätte man Laschets Verteidigung noch für ein Missverständnis halten können.“

Es sind also mal wieder die als „Experten“ (für was eigentlich?) bezeichneten Sprachpolizisten am Werk.

Ich musste erst kürzlich im Spiegel erfahren, dass ich wohl auch ein Antisemit bin, denn ich benutze das Wort „Globalisten“ und das ist – so belehrt der Spiegel seine Leser – ein antisemitische Code. Die Sprachpolizisten und Zensoren, die sich so etwas ausdenken und willkürlich Formulierungen verbieten, um unliebsame Diskussionen im Keim zu ersticken, bezeichnet der Spiegel als „Experten“.

Wir hatten vor 80 Jahren schon mal einen humpelnden Minister in Deutschland, dessen „Experten“ den Menschen eine neue Sprache aufdrücken wollten und dazu Worte verboten haben, die ihnen nicht gefallen haben. Das hat weder Deutschland, noch der Welt gut getan.

Trotzdem wird dieses unschöne Experiment heute unter der Überschrift „political Correctness“ wiederholt, manche scheinen aus der Vergangenheit partout nichts lernen zu wollen.

Der Kommentar im Spiegel ist schier endlos und der erhobene Zeigefinger, der da geschwungen wird, scheint einige Meter Länge zu haben.

Wer im Glashaus sitzt…

Wie verlogen die ganze Scheindebatte über Antisemitismus ist, die die Medien derzeit veranstalten, zeigt ein einfaches Beispiel. Ende Februar hat Christian Esch, der Spiegel-Korrespondent in Moskau, einen echten Rassisten und Antisemiten in einem flammenden Artikel verteidigt und offen rassistische und antisemitische Äußerungen verharmlost, die Details finden Sie hier.

Die Rede ist von Alexej Navalny. Zur Erinnerung: Navalny hat seine Karriere als radikaler Nationalist begonnen, er hat Juden mit dem übelsten Schimpfwort (жид, übersetzt etwa „Drecksjuden“) betitelt, das die russische Sprache kennt. Noch 2015 hat er geschrieben, das einzige Mittel der EU gegen den Ansturm der Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten wären Erschießungen an der EU-Grenze:

„Europa ist gezwungen, muslimische Migranten aufzunehmen. Sie dringen zu Tausenden über die See- u Landgrenzen ein. Sie sind nicht anders zu stoppen als nur durch Erschießungen“

Navanly hat sich von all dem nicht nur nie distanziert, er hat 2017 in einem Interview sogar klar gesagt, er bereue keine dieser Aussagen. Um welche Aussagen es geht, können Sie sich in diesem Video anschauen, das nur eines der vielen Beispiele für Navalnys wahre Ansichten ist. Navalny bezeichnet muslimische Einwanderer in dem Video als „Kakerlaken“ und empfiehlt als Mittel der Wahl gegen sie eine Pistole.

Wenn es dem Spiegel und all den anderen deutschen „Qualitätsmedien“ ernst wäre mit ihrem Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, denn müssten sie Navalny scharf verurteilen. Das tun sie aber nicht, im Gegenteil. Daran sieht man deutlich, dass die Medien Rassismus und Antisemitismus nur missbrauchen, um politische Gegner zu in Misskredit zu bringen. Um den Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus geht es ihnen gar nicht.

Und dass vor allem der Spiegel Baerbock als neue Kanzlerin sehen will, ist kein Geheimnis. Daher sind alle, die sie kritisieren wahlweise Rassisten, Antisemiten, Sexisten oder noch etwas schlimmeres.

Baerbock, Laschet und der Antisemitismus: Der Spiegel ist sich für nichts zu schade

Diskussionen

Ein Gedanke zu “Baerbock, Laschet und der Antisemitismus: Der Spiegel ist sich für nichts zu schade

  1. Unser Staat wird verBaerbockt,weil Dieser Zu Laschet ist!
    Das Grüne „Paradies“ ist der Brandbeschleuniger für den
    Untergang ! Eine kleine Böse Handpuppe, wird wahrscheinlich
    die Staatsratsvorsitzende, die auch als die Raute des Grauens
    bezeichnet wird ,ablösen! Jung Dynamisch und Kriegsgeil!
    Die Neue Generation der Transatlantischen Puppen.
    Aussen Gut aussehend und Innen Verfault!

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    Verfasst von wolfgang fubel | 20. Mai 2021, 11:10

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