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Kultur, Rezensionen

Der Stoff, aus dem wir sind …

Buchvorstellung von Wilma Ruth Albrecht

I.

Der 1968 in Bochum geborene Autor Fabian Scheidler wirkte als Dramaturg, u. a. am von Volker Ludwig gegründeten Berliner Kinder- und Jugendtheater GRIPS, engagierte sich bei ATTAC, u. a. als Koordinator des ATTAC-Bankentribunal 2010, und publiziert zu ökologischen und ökonomischen Themen aus zivilisationskritischer Sicht, zuletzt im April und Mai 2021 in „Blätter für deutsche und internationale Politik“. Mit seinem 2021 veröffentlichen neuen Buch schließt er an „Das Ende der Mega-Maschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ (Wien: Promedia, 2015) an.

Erneut will Scheidler verdeutlichen, dass der Mensch weder allumfassend die Natur ergründen noch beherrschen kann: „Erstens zeigt sich der Stoff, aus dem wir sind, als immer rätselhafter, je tiefer die Wissenschaft in ihn eindringt; zweitens lässt er sich nicht in isolierte Objekte auftrennen; und drittens führt der Versuch einer totalen Kontrolle über die Natur geradewegs in den ökologischen Kollaps – und damit in einen zunehmenden Kontrollverlust.“ (10)

Stattdessen soll man sich von der seit dem 17. Jahrhundert herrschenden technokratischen und im Dienst von Wirtschaft und Militär stehenden Ideologie lösen, um zu erkennen, was der Mensch ist: „Teil eines allumfassenden kosmischen Selbstentfaltungsprozesses, der von der subatomaren Ebene über die Sphäre des Lebens bis in die Weiten des Universums reicht.“ (15)

In zwei Hauptteilen: I. „Die verkannte Natur“ (25-127) und II. „Menschliche Gesellschaften und die Krise des Lebens auf der Erde“ (131-241) mit jeweils drei Kapitel breitet Scheidler seine Zivilisationskritik sowie Alternativvorstellungen aus.

In Teil I verweist er zunächst darauf, dass die atomistisch-naturalistische Naturphilosophie ab dem 6. Jahrhundert vor unsrer Zeitrechnung im Zusammenhang steht mit der Münzgeldentwicklung und damit der Geldwirtschaft. Diese theoretisch-ideologische Sichtweise habe sich im 17. Jahrhundert mit dem Aufkommen des Atomismus der mechanistischen Naturwissenschaft wiederholt. Doch vor rund hundert Jahren musste angesichts neuer Erkenntnisse und Experimente in der Physik fachwissenschaftlich das mechanistische Weltbild aufgegeben werden; man hätte erkannt, dass es feste Materie gar nicht gibt. Physiker mussten nun „auf Begriffe wie Wahrscheinlichkeitswellen und Quantenfelder zurückgreifen, um etwas zu beschreiben, was sich einem mechanistischen Naturverständnis entzieht“. Denn es gibt keine Bausteine der Materie, “sondern Netze von energetischen Beziehungen, die alles mit allem verbinden“ (52). Dies gilt letztlich auch für Lebewesen. „An die Stelle von handfesten Körpern sind Wahrscheinlichkeitswellen und `dunkle Kräfte` getreten.“ (53)

Im zweiten Kapitel „Leben“ (54-94) steht die „Frage nach Herkunft und Wesen der Innenwelten im Zentrum“ (56) Diese sei nicht mit der technokratischen Ideologie zu lösen, ebensowenig die Frage wie „tote Materie sich zu lebenden Wesen formen“, die im 3. Kapitel „Evolution und Kreativität“ (95-128) angesprochen wird. Ausgehend von der Geschichte des Universums, deren Beginn vor 14 Milliarden Jahren angesetzt und über die Urknall-Theorie oder die Big-Bounce-Theorie erklärt wird, geht der Autor zur Geschichte des Lebens über, das sich vor 4 Milliarden Jahren im Urozean aus Atomen und Molekülen unter hoher Energiezufuhr über evolutionäre Sprünge immer neu und komplexer organisiert hat. Jahrmillionen lang entwickelten sich über kernlose Einzeller immer komplexere mit Zellmembranen ausgerüstete Zellen, wobei aus jenen mit ausschließlich „sauerstoffkonsumierenden Organellen […] die Ahnen aller Tiere einschließlich des Menschen“ (102) hervorgingen. Diese Zellen besitzen Billionen von Molekülen, die sich neu strukturieren und eine Komplexität entwickeln, die „nicht nur unsere Vorstellungskraft, sondern auch alle denkbaren maschinellen Rechenleistungen um viele Größenordnungen“ (104) übersteigt. Kooperation, Variation und Selektion seien die Mechanismen, die die Vielfalt der Arten erzeugen. In diesem Zusammenhang kritisiert Scheidler die Rolle, die populärwissenschaftlich der DNA für die Evolution und im Vererbungsprozess zugeschrieben wird: Entgegen molekularbiologischen Feststellungen würde die DNA mystifiziert und zu einer Art Religionsersatz; damit negiere man individuelle (menschliche) Entscheidungsmöglichkeiten und Willensakte, wodurch bestehende Rollenmuster und Herrschaftsverhältnisse stabilisiert würden. Stattdessen bevorzugt der Autor die Vorstellung von Evolution als „kreativen Prozess der Selbstorganisation“ und „tastenden, ergebnisoffenen Prozess […], der Versuch und Irrtum einschließt“ (124f.). Poetisch ausgedrückt: Die „Schöpfung träumt uns“ (128).

Im 4. Kapitel „Die vier Verbundenheiten und die Große Trennung“ (131-171) wird noch einmal daran erinnert, dass der Mensch ein stoffliches „Austauschwesen“ ist, das in ständigem Fluss mit „Sonnen- und Erdsystem einschließlich der Biosphäre und den menschlichen Gesellschaften“ (133f.) steht. Diese Tatsache wird durch die technokratische Ideologie und die Herrschaft des Geldes verschleiert. Die technokratische Ideologie stellt 1) Mess- und Zählbarkeit über die Anschauung, zerlegt 2) Ganzheiten und Vorgänge in Einzelteile und zwingt sie 3) in lineare und deterministische Ursache-Wirkung-Zusammenhänge. (140) Diese Weltsicht hing und hängt weiterhin eng mit einem Wirtschaftssystem zusammen, das auf die endlose Vermehrung von Kapital durch ständige Zyklen von Profit und Reinvestition setzt. Damit einher geht die Zerlegung der Kreislaufprozesse der Natur, die Aufspaltung der menschlichen Ganzheit in Körper und Geist, die Abwertung der Innenwelt des Menschen und folglich die Behandlung des Menschen als Objekt. Die irrige Vorstellung von der Beherrschung der Natur führt zu dystopischen Plänen in der synthetischen Biologie, des Geo-Engineering, der Weltraumkolonialisierung und der Digitalisierung menschlicher Beziehungen, ja des Menschen selbst als Algorithmus.

Eine der Technokratie entgegengesetzte Weltsicht zu erproben wird in Kapitel 5 „Das Ganze denken: Weltsichten und Kosmologien“ (172-204) empfohlen. Dabei gelten als Kosmologien „geistige Ordnungen“, die es erlauben, „dass wir unser Sein und Wirken in diesem Kosmos als sinnhaft erleben“ (175). Sie sind „Sinn- und Deutungsgefüge“, die auf der Innenwelt der Menschen aufbauen, d.h. auf Wahrnehmungen, Gefühlen, Wertungen und sozialen Beziehungen. Diese persönlichen Sinn- und Bedeutungsgefüge sind lebensnotwendig: „Wo Sinngefüge brüchig werden, bekommt auch die Psyche Risse und kann schließlich sogar zusammenbrechen.“ (185) Bei Urvölkern treten Kosmologien auch als kollektive Wahrnehmungs- und Erkenntnisorgane auf, z.B. die „verbundenen Wasser“ für Reisfelder auf Bali (191-196).

Das sechste und letzte Kapitel „Planetarische Krise und gesellschaftlicher Umbau“ (205-241) streift oberflächlich aktuelle sozioökonomische und sozioökologische Verwerfungen und droht mit dystopischen Zukunftsvisionen, wenn es nicht gelingen sollte, das komplexe, ja totalitäre System der modernen „Megamaschine“ zu überwinden und einen allumfassenden Wandel in Ökonomie, Politik, Bildung, Wissenschaft und Kosmologien einzuleiten. Konkrete Zielvorgaben entwickelt Scheidler jedoch nicht.

II.

Nun ist das vorgetragene Szenario der bestehenden Zivilisationskrise und die Kritik am technisch-naturwissenschaftlichen Weltverständnis der Industriegesellschaften nicht neu: Die Metapher der „Megamaschine“ geht auf Lewis Mumfords „Maschinenmythos“ – „The Myth of Machine“ (1967/70) – zurück; sie wurde auch vom Philosophen Jochen Kirchhoff in der Figur des „megatechnischen Pharao“ (2018) aufgegriffen. Schon in den vierziger Jahren hatten Max Horkheimer und Theodor W. Adorno intellektuelle Vorarbeit mit ihrer „Dialektik der Aufklärung“ (1944) geleistet; und im sogenannten „Positivismusstreit in den Sozialwissenschaften“ der sechziger Jahre wurden grundlegende Erkenntnis-, Methoden- und Wertungsfragen diskutiert. Die ideelle Vorarbeit der gegenwärtig wieder aufkommenden Zivilisationskritik an alten und neuen kapitalistischen Industriestaaten war also schon seit Jahrzehnten geleistet, sie wurde jedoch – außer in der kurzen Phase Ende der 1960er bis Anfang der 1970er Jahre – kulturell und institutionell unterdrückt.

Auch die Umwelt- und Kulturzerstörung und die sie verursachenden politik-ökonomischen Wirkkräfte des Finanzkapitalismus wurden ebenfalls schon früher und umfangreicher beschrieben und analysiert, zuletzt von Stefan Engel in seinem Buch „Katastrophenalarm“ (2014). In den 1980er Jahren gab es auch in Deutschland mächtige, autonome, sozialen Bewegungen, wie die Friedens-, Antiatom- und Umweltschutzbewegung. Diese entwickelten zukunfts- und gemeinwohlorientierte Projekte, auch Konversionsprojekte für die Rüstungsindustrie. Diese fortschrittlichen sozialen Bewegungen wurden von den Herrschenden einerseits zerschlagen, andererseits nachhaltig und in größerem Ausmaß wirksam manipulativ – sei es über und mittels politischer Parteien, NGOs oder auch Großunternehmen – eingehegt und finanziell korrumpiert. Zahlreiche Alternativprojekte im Energie-, Mobilität- und Wohnsektor oder in der Lebensmittelproduktion wurden bald profitabel aufgesogen.

Nicht wenige, die heute als publizistische oder politische Zivilisationskritiker, Umweltschützer und Krisenpropheten auftreten, entwuchsen, in doppeltem Sinn, diesen sozialen Milieus. Ihr neuer gesellschaftlicher Standort drückt sich sprachlich im einvernehmlich-konformitätsheischenden „wir alle…“ aus.

Speziell zu Fabian Scheidlers Buch sei noch angemerkt: Wie bei anderen populärwissenschaftlichen Abhandlungen und Vorträgen findet man bestimmte argumentative und methodische Unstimmigkeiten. Zunächst sind seine Hinweise (243-292) auf benützte Literatur, wissenschaftliche Aufsätze, Studien etc. allein gesehen kein Wahrheitsbeweis für die eigene Argumentation, etwa hinsichtlich Klimakrise, Coronakrise, Artensterben. Vielmehr gilt es, sich deren methodische und theoretische Implikationen zu vergewissern: Auch naturwissenschaftliche Theorien beruhen auf Hypothesen, auch wenn dies etwa von Newton bestritten wurde (hypotheteses non fingo) und können als solche hinterfragt werden. Und empirische Aussagen über Beobachtungen, die hochkomplex mittels „Umweg über die Technologie“ (Werner Heisenberg) gewonnen und mathematisch berechnet werden, beinhalten entsprechende Fehlerquellen, etwa im Zusammenhang mit Mikrobiologie und Astronomie.

Schließlich sei daran erinnert, dass Hochtechnologie-Wissenschaft viel Geld kostet, dass sie in engem Austauschverhältnis mit Groß- und Finanzkapital und ebenso selbstverständlich im militärischen Verwertungszusammenhang steht – worauf auch Scheidler verweist.

Und einen Gedanken könnte man durchaus darauf verwenden, ob nicht Katastrophen- und Zivilisationszenarien dabei – teilweise auch unbeabsichtigt – eine funktionale Rolle spielen.

Fabian Scheidler

Der Stoff aus dem wir sind. Warum wir Natur und Gesellschaft neu denken müssen. München: Piper 2021, 301 S. 20 €

Diskussionen

3 Gedanken zu “Der Stoff, aus dem wir sind …

  1. Im «Faust» sagt Goethe, so sehr der Teufel sich auch anstrenge, immer würde aus Schlechtem schließlich Gutes erwachsen. So sahen es auch Marx und Engels. Gut und Böse liefern sich Schlachten, die ideologisch zwar höchst lachhaft sind, die leider aber allzu oft in Blutorgien enden. Christlich-abendländische Kultur lebt von Schuld: „Der Mensch ist ein von Grund auf sündiges Geschöpf. Er macht immer alles falsch, weil er seinen leiblichen Bedürfnissen nachgeht.“ Dümmer und dreister geht es nicht. Einen Leib zu haben, wird zum Hauptfehler des Menschen erklärt. Wohlergehen des Leibes kommt ganz zuletzt. So zumindest die Sicht seit dem frühen 12. Jahrhundert, seit den Zisterziensern.

    Machteliten fürchten sich vor dem Unberechenbaren im Menschen. Der kann plötzlich ein anderer werden und sein Denken, Fühlen und Wollen verändern. Es sind da Geister am Werke, die niemand kontrollieren kann. Schuldkult will dies Unberechenbare eindämmen.

    Hier frappierendstes Beispiel das frühe 12. Jahrhundert mit dem Aufkommen des geradezu extremistisch asketischen bzw. leibfeindlichen Ordens der Zisterzienser. In den zwei Jahrhunderten davor war das Christentum eine eher fröhliche Veranstaltung gewesen. Wofür der sich schnell ausgebreitet habende Orden von Cluny stand. Das waren fromme aber frohgemute Damen und Herren, die sich freuten, wenn Menschen unbeschwert waren und es ihnen materiell gut ging. Davon kündet ein vollständig erhalten gebliebener schriftlich ausgetragener Streit zwischen dem Zisterzienser-Abt Bernhard von Clairvaux und dem Cluniazenser-Abt Petrus Venerabilis.

    Clunys Basis waren Städte. Bernhards Orden ging aufs platte Land und breitete sich, ganz wie 200 Jahre zuvor die Cluniazenser, blitzschnell über weite Teile Europas aus. Offenbar hatte Bernhards Asketismus den Nerv seiner Zeit getroffen. Doch Achtung — so übelst fanatisch asketisch Bernhards Orden wohl war, wurde er dennoch zu einem grandiosen Neuerer in Sachen Technologieentwicklung.

    Nun könnte man sagen, Bernhard und seine allesamt adligen etwa 30 ersten Weggefährten wären kühl und berechnend einem elitaristischen Kalkül gefolgt und hätten den von Cluny untergrabenen Schuldkult bzw. die Macht der Elite wiederherstellen wollen — Motto: «Weil du einen Leib hast, Mensch, bist du schlecht. Dein Streben nach Freiheit und Wohlergehen ist Zeichen deiner Schlechtigkeit. Welche dir auszutreiben ist!» Aber ganz so einfach war es wohl nicht, denn Bernhard und die Seinen waren keine, die Wasser predigten und Champagner soffen. Sie waren selbst zutiefst von der Idee der Askese ergriffen. Ob nun trotz oder wegen ihres Asketismus‘, jedenfalls führten die Zisterzienser vielerlei Landesentwicklungsprojekte zum Erfolg, die – welche Ironie! – zahllosen Menschen ein Leben in materiellem Wohlstand ermöglichten.😁😁😁

    Vom Ergebnis her gesehen, waren die alles Materielle extremistisch verachtenden Zisterzienser also extremistisch materialistisch. Den Widerspruch zwischen Askese und einer Technologieentwicklung, welche materiellen Wohlstand mehrt, übertünchten die Zisterzienser mit einem kaum vorstellbar übersteigerten Elitarismus. Nämlich indem sie die mit dem Materiellen unmittelbar umgehenden Arbeitenden demonstrativ(!) verachteten.

    Ihre Klöster legten die Zisterzienser baulich so an, daß sich die (adligen) Priestermönche und die Arbeitsmönche NIE zu Gesicht bekamen. Selbst nicht bei der Meßfeier. Quer durch die Klosterkirche zog sich eine mehrere Meter hohe Mauer, welche die Sicht auf den Altar versperrte. Vorn und um den Altar herum die adligen Manager-Mönche; hinten, hinter dem „Lettner“, die gemeinen Arbeitsmönche. Doch wer, wenn nicht jene Arbeitsmönche, haben den Lettner erst gemauert und sich dann hinter diesen verbannen lassen. Folglich wird es jenen extremistisch leibverachtenden asketischen Nerv auch im Innenleben einfacher Menschen gegeben haben.

    Ein Schelm, wer jetzt an Klassengesellschaft denkt oder an Großkapital und Sozialdemokratie. Ein näherer Blick auf jenes leibverachtende Irrenhaus hier: Die Zisterzienser — Geschichte und Architektur, ISBN 3-89508-893-5

    Es mag platt klingen, aber offensichtlich waren die Zisterzienser die frühesten Pioniere des industriellen Kapitals. Jenes Kapitals, welches sogerade infolge fortdauernder Technologieentwicklung historisch gescheitert ist — chronisch gewordener Investitionsnotstand und chronische Profitkrise bzw. historisch finaler Zerfall der global durchschnittlichen Kapitalrendite. Der Kapitalismus ist nicht mehr. Doch haben sich seine ideologischen Widersprüche damit nicht einfach aufgelöst. Sie bestehen fort. Weil sie geistiger bzw. kultureller Natur sind. Und weil sie nicht nur in den Eliten wesen. Diese Widersprüche sind: Immaterielles gegen Materielles; Geistigkeit gegen Leiblichkeit; Bejahung Gottes gegen Selbstverneinung des Menschen; abstrakter quantitativer Geldwert gegen konkreter qualitativer Gebrauchswert; private Akkumulation des geldlichen Werts von Waren gegen deren gesellschaftlich kooperative Herstellung; Kapital gegen Arbeit!

    Nochmals Achtung, bitte: Die zisterziensischen Arbeitsmönche sind freiwillig ins ideologische Irrenhaus gegangen! Es war ihnen ein inneres Bedürfnis. Ja, seltsam, aber so war es. Ganz so wie der arbeitende Mensch es heute immer noch tut.

    Doch heute erst, angesichts der weltweit heraufziehenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbrüche, wird die Frage stellbar, ob die leibliche Arbeit eine Ware sein darf. Welche geistigen Folgen es hat, „Arbeitskraft“ zu kaufen und zu verkaufen wie eine Ware. Ob das, worauf der Kapitalismus beruhte, die Lohnarbeit, nicht den Menschen geistig zersetzt hat. Frage ist: Können Menschen Dinge sein, handelbare Ware, ohne die geistige Gesundheit der Menschheit zu zerstören?

    Nachdem der Kapitalismus historisch final kollabiert ist, leben seine Widersprüche offen fort. Die Leibesverachtung der Lohnarbeit wird in Form einer heraufziehenden technotronischen Sklaverei sogar noch überboten. Will der «Great Reset» die Verachtung der Menschenleiber doch bis hin zu deren technischer Maschinisierung treiben.

    Und nicht allein das. Hielten Bernhard und seine Zisterzienser sich an den Grundsatz, es dürfe allein derjenige die Menschenleiber zu Dingen machen, zu Waren, wer auch seinen eigenen Leib verächtlich behandelt, so haben Klaus Schwab und sein Elitenclub aus geist-materie-dualistischen bzw. transhumanistischen Schwarmgeistern bereits den nächstfolgenden und letzten ideologischen Schritt getan. Sie haben sich in den Götterstand erhoben. Sind genetisch modifizierendes Massenimpfen sowie ein bereits angelaufener faktischer eugenischer Genozid etwa nicht Herrschaft über Leben und Tod? „Hic est corpus!“, „Dies ist der Leib!“ — Opferung des Menschenleibs zum Nutzen und Frommen höheren Heils.

    War Cluny These und waren Bernhards Zisterzienser Antithese — welches ist die Synthese? Wie den Widerspruch zwischen dem „guten Immateriellen“ und dem „bösen Materiellen“ auflösen? Ganz einfach, indem er als Einbildung begriffen wird, als imaginäres Konstrukt. Vielleicht sind zu viele dazu unfähig geworden. Aus den selbstgebauten Lettnern sind Selbstmordstricke geworden namens COzwei und COvid. Anstatt zu verstehen, daß es sich bei Klimawandel um globale Wettermodifikation und bei Corona um künstliche Viren (Biosimilare) handelt. Ob Goethe Recht behalten wird?

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    Verfasst von No_NWO | 17. Mai 2021, 17:26
    • Ergänzend zu jenen nanotechnisch hergestellten BIOSIMILAREN, hier zunächst der Link zu einem desinformierenden Propaganda-Vid des österreichischen Privatsenders ServusTV ==>

      https://app.getresponse.com/click.html?x=a62b&lc=SwjfPj&mc=It&s=qzl625&u=GgwxN&z=EIr4QOf&

      FRAGE 1) Mittlerweile sind nanotechnisch hergestellte Viren, sog. Biosimilare, in der öffentlichen Debatte angelangt; dies, weil mRNA-Impfstoffe offenkundig solche Biosimilare sind. Ihre Existenz ließ sich deshalb nicht länger verheimlichen.

      Biosimilare lassen sich im Luftraum versprühen und wären dann sogenannter „Smart dust“.

      Angesichts des bisherigen Fehlens einer Probe/Kultur irgendeines Virusses überhaupt (siehe Dr. Lanka), ist die Hypothese des Nano-Physikers Prof. Dr. Roland Wiesendanger, der Virus Sars-Cov2 sei ein mithilfe eines Verfahrens namens «Gain of Function» erzeugter biologischer Laborvirus nicht plausibel.

      Interessant dann zu erfahren, daß Prof. Wiesendanger wohl einiges von Biosimilaren versteht. Denn er versteht etwas von „Biological Nanostructures“. Das aber sind Biosimilare. Siehe:

      «Mitglied des International Advisory Boards des Workshops
      „Microspectroscopy of Quantum, Magnetic and Biological Nanostructures“ (Osaka, Japan 2003)»

      Zitatquelle ist S. 6 von ==> http://www.nanoscience.de/HTML/PDF/CV_Wiesendanger_deutsch.pdf

      Dr. Wiesendanger dürfte mehr wissen, als er sagt. Der Wuhan-Laborunfall wäre dann seine Deckgeschichte, mit welcher das Versprühen von nanotechnisch hergestellten Covid-Biosimilars aus der öffentlichen Debatte herausgehalten werden soll.

      FRAGE 2) Dr. Hadditsch filmt in einem Biolabor in Graz. Angeblich solle dort die antivirale Wirkung des Medikaments Ivermectin bestimmt worden sein. Dazu wird Ivermectin auf Zellkulturen gegeben, die angeblich mit Sars-Cov2-Viren infiziert sind. Nach Ablauf einer gewissen Zeit wird dann geprüft, ob sich die Virusvermehrung verringert hat.

      Wie aber will man denn die Viren zählen oder sonstwie quantifizieren, wenn Viren nur unter einem Rasterelektronenmikroskop sichtbar gemacht werden können. Was im übrigen auch noch nie gelungen ist. (Es gibt zwar solche Fotos, aber niemand weiß, was auf ihnen wirklich zu sehen ist!)

      WIE also will man dann die Anzahl der Viren bestimmt haben???

      •••••••

      Allgemein ==> Das Vid spricht sich für die Existenz natürlicher Viren aus und stellt das Impfen als sinnvolle Maßnahme dar.

      BEWERTUNG ==> Exzellent gemachtes Desinfo- bzw. Propaganda-Vid der Great-Reset-Agenda.

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      Verfasst von No_NWO | 18. Mai 2021, 11:07
  2. Wir Menschen sind nur eine von vielen Biologischen Maschinen, die in Ihrer
    Genialität und Komplexheit nicht zu durchschauen ist. Die Natur hat seit
    Uhrzeiten immer wieder
    Experimentielle Lebensformen aussortiert! Das sich der Mensch als die
    „Krönung“ der Schöpfung ansieht, ist eine der vielen Irrtümer unserer Spezies !

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    Verfasst von wolfgang fubel | 17. Mai 2021, 10:35

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