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Ausland, Naher Osten

Nasrallah: Biden will Entstehung einer Allianz zwischen Russland, China und Iran blockieren

von https://de.rt.com

Der Generalsekretär der libanesischen Hisbollah kritisierte in einer viel beachteten Rede den von Saudi-Arabien angeführten Krieg im Jemen und die Nahost-Politik der US-Regierung mit Israel im Zentrum. Die signalisierte Gesprächsbereitschaft Washingtons im Atomstreit mit Iran sei taktischer Natur.

Der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan Nasrallah, hat am Mittwoch in einer Rede betont, dass der jüngste saudische Vorschlag, ein Waffenstillstandsabkommen mit Ansarullah (Huthi) zu erzielen, eine bloße Täuschung sei, meldet Almanar.

„Ich rate den saudischen Königen, keine Zeit zu verschwenden, um den Krieg im Jemen einzustellen, die Blockade aufzuheben und den jemenitischen Parteien zu erlauben, zu verhandeln.“

Nasrallah sagte zudem, dass der Konflikt im Jemen im Gegensatz zu dem, was Saudi-Arabien zu Beginn des Feldzuges darstellte, nicht mit einem religiösen Streit zwischen Schiiten und Sunniten zusammengehangen habe. „Der Krieg wird eher von den Zielen der Vereinigten Staaten und ihren Plänen für die Region geleitet“, erklärte er weiter.

Der Hisbollah-Chef ging auch auf die Politik der neuen US-Regierung gegenüber Iran ein und sagte, die USA griffen im Umgang mit Iran auf Diplomatie zurück, da ihnen die „Macht der Islamischen Republik in der Region“ nun bewusst sei. Iran würde jedoch keine Zugeständnisse machen, genauso wenig wie er es inmitten der Kampagne des maximalen Druckes gegen das Land und Trumps Kriegsrhetorik gemacht habe.

Nasrallah zufolge will Bidens Regierung erneut über das iranische Atomprogramm debattieren, um die Entstehung einer Koalition zwischen der Islamischen Republik, China und Russland zu blockieren. Nasrallah betonte in Bezug auf das jüngste Kooperationsabkommen zwischen Iran und China, dass Teheran an der Schwelle stehe, die „Ära der Blockade und der Sanktionen“ zu überstehen. Er unterstrich, dass die Fokussierung Washingtons nicht mehr auf dem Nahen Osten liegen dürfe, mit Israel als regionalen Hegemon und tragender Säule der US-Politik.

Die militärische Arm der Hisbollah gilt in der EU als Terrororganisation. Die Bundesregierung möchte aber auf Drängen der USA und Israels die gesamte Organisation auf die Terrorliste setzen. Die „Partei Gottes“ ist im Libanon an der Regierung beteiligt.

Mehr zum Thema – Kooperationsabkommen zwischen Iran und China: Ein alternatives Modell zur globalisierten Weltordnung

https://de.rt.com/der-nahe-osten/115269-nasrallah-biden-will-entstehung-allianz/

Diskussionen

3 Gedanken zu “Nasrallah: Biden will Entstehung einer Allianz zwischen Russland, China und Iran blockieren

  1. Der Iran versucht, einen schiitischen Halbmond vom Libanon bis nach Iran und vom Persischen Golf bis zum Roten Meer zu schaffen um die Kontrolle im Nahen Osten zu übernehmen.

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    Verfasst von Satanische Färse | 5. April 2021, 23:00
  2. Ich frag mich nur, wie der korrupte und pädophile Demenz-Champion diese Entwicklung entgegenwirken will. Wattebüschel Wattebüschel Wattebüschel …

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    Verfasst von maurizio1957 | 5. April 2021, 7:58
    • Im Iran steht Ehemänner nach dem islamischen Recht das Recht zu, ihre Frauen zu züchtigen und mit Gewalt gegen ihren Willen zu sexuellem Gehorsam zu zwingen. Dadurch sind Gewalt, Misshandlungen und Vergewaltigungen in der Ehe legalisiert. Auch schwere Körperverletzung wird im Iran mit Verweis auf den Koran und islamische Überlieferungen toleriert. Der Ehemann darf seine Frau völlig unbehelligt verprügeln, wenn er Ungehorsam fürchtet. Nach islamischem Recht stellen Schläge oder sexuelle Gewalt durch den Ehemann für die Frau keinesfalls einen Scheidungsgrund dar. Im Gegenzug können muslimische Ehemänner aber jederzeit ihre Ehefrauen verstoßen. Kommt es zum Rechtsstreit, so ist laut islamischen Recht die Aussage einer Frau vor Gericht nur halb so viel wert wie die eines Mannes. Aber auch nur dann wenn eine Frau überhaupt als Zeugin zugelassen wird.

      Frauen werden in iranischen Gefängnissen sexuell ausgebeutet und misshandelt, erniedrigt und zur Prostitution gezwungen. Iranische Mullahs ermöglichen sogar Scheinehen zwischen den Pasdaran (Folterknechten der Wächtern der Islamischen Revolution) und weiblichen Gefangenen gegen den ausdrücklichen Willen der Frauen. Auf diese Weise können diese „Revolutionswächter“ Gefangene ungestört und völlig legal vor ihrer Hinrichtung vergewaltigen. Die iranischen Behörden leugnen jede Beteiligung der Islamischen Republik an diesen Folterungen und Vergewaltigungen, obwohl selbst hohe iranische Politiker diese kritisieren.

      Grundsätzlich sind im Islam weder Menschenhandel noch Ehen mit minderjährigen Mädchen verboten und an der Tagesordnung. Im Irak, Nigeria, Sudan und in vielen anderen Ländern kann man auf Sklavenmärkten für umgerechnet 60 bis 100 Euro eine Frau erwerben (oft jesidische, kurdische oder christliche entführte Frauen).
      Und es stört niemanden, wenn man diese im Anschluss nach Lust und Laune vergewaltigt, weiterverkauft, foltert oder tötet.

      Nur bei angeblicher Prophetenbeleidigung baumelt man schneller am Baukran als man Yalla Yalla rufen kann.

      In Afghanistan halten sich wohlhabende Clans minderjährige kleine Jungen als Lustsklaven, dieses Treiben wird gesellschaftlich toleriert, auch von den Taliban.

      https://www.amnesty.at/%C3%BCber-amnesty/aktivist-innen/netzwerk-frauenrechte/news-events/schwerpunkt-frauenrechte-im-iran/

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      Verfasst von Peggi | 5. April 2021, 22:12

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