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Aktionen, Inland

Zum Ostermarsch 2021

von https://www.zeitung-gegen-den-krieg.de

  • in einer Zeit, in der der neue US-Präsident Joe Biden als eine seiner ersten Amtshandlungen befiehlt, dass Kampfflugzeuge über Syrien Bomben abwerfen
  • in einer Zeit, in der dokumentiert wird, dass die Bundeswehr-Sondereinheit KSK von Rechtsextremen durchsetzt ist, dass KSK-Soldaten große Waffenlager auf Privatgrundstücken angelegt haben, dass darauf jedoch seitens der KSK-Führung im Einvernehmen mit der Verteidigungsministerin mit einer Art Spezial-Amnestie reagiert wird, wenn nur ein Teil der Waffen zurück in Bundeswehr-Depots transferiert wird
  • in einer Zeit, in der die NATO die Aufrüstung beschleunigt vorantreibt und inzwischen so gut wie unwidersprochen von allen Nato-Staaten das „2-Prozent-Ziel“, also eine Steigerung der Rüstungsausgaben um 50 und mehr Prozent fordert
  • In einer Zeit der Corona-Epidemie, in der die Arbeitslosigkeit um 500.000 gestiegen und Hunderttausende Existenzen vom Ruin bedroht sind, die Gelder für die Bundeswehr jedoch so stark wie schon lange nicht mehr (2020 und 2021 um mehr als 16 Milliarden Euro) gesteigert werden
  • in einer Zeit, in der der Bundestags-Wahlkampf eingeleitet wird, und CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne hinsichtlich der Bundeswehr-Auslandseinsätze und der Steigerung der Rüstungsausgaben stramm in einer FRONT stehen und nur die Partei DIE LINKE Abrüstung fordert und Auslandseinsätze ablehnt (dabei aber immer wieder aufs Neue an diese Verpflichtung zur Friedenspolitik gemahnt werden muss!)

erscheint diese neue Ausgabe der Zeitung gegen den Krieg (ZgK) Nr. 48 u.a. zu den Themen:

  • Dutzende Milliarden Euro sollen für das neue EU-KAMPFFLUGZEUG ausgegeben werden
  • Die EINKREISUNGSPOLITIK der Nato gegenüber Russland und China wird unter Jo Biden intensiviert
  • Vor 80 Jahren: Der deutsche ÜBERFALL auf die SOWJETUNION, der allein in diesem Land 27 Millionen Menschenleben forderte
  • Welche FRIEDENSPOLITIK ist im Bundestagswahlkampf von den kandidierenden Parteien zu fordern?
  • Die Nichtunterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags durch die deutsche Regierung ist ein SKANDAL
  • Die Bundeswehr bleibt in AFGHANISTAN. Zwei Jahrzehnte Krieg sind nicht genug
  • OSTERMARSCH heißt: Engagement für FRIEDEN

Autorinnen und Autoren der neuen ZgK-Ausgabe:

Ludo de Brabander / Reiner Braun / Sharan Burrow / Sevim Dagdelen / Jürgen Grässlin / Heike Hänsel / Kristine Karch / Marion Küpker / Ekkehard Lentz / Michael Müller / Karl-Heinz Peil / Willi van Oyen / Alex Rosen / Ulrich Sander / Mathias Tretschog / Uwe Wötzel / Winfried Wolf

Acht Seiten im Zeitungsformat // Bezugspreise wie folgt (jeweils zuzüglich Porto & Verpackung):

bei Bestellungen von 1 – 99 Ex.: 25 Cent je Ex. / bei Bestellungen ab 100 Ex: 15 Cent je Ex.

Bestellungen bitte möglichst über dieses Online-Formular oder unsere Website.

Vertrieb ab Dienstag, 25. März 2021

Neue Zeitung gegen den Krieg

Diskussionen

2 Gedanken zu “Zum Ostermarsch 2021

  1. Ich bitte Sie den Quatsch zu unterlassen, dass Deutschland die Sowjetunion überfallen hat. Er ist ihrer Denkstärke nicht würdig. Ich gehe auf das Verhalten der Sowjetunion vor dem 22.06.1941 nicht weiter ein, denn dies würde zu weit führen, aber den Preis, den die Bevölkerung der Sowjetunion zahlen musste, um 50Jahre Weltmacht spielen zu können, hat die Regierung der Sowjetunion zu verantworten.

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    Verfasst von Josef Grollmuß | 20. März 2021, 12:18
    • Spricht aus Ihnen absichtlich Geschichtsrevisionierung oder blanke Unwissenheit?

      „Unternehmen Barbarossa“ und die Invasion der deutschen Armee in die Sowjetunion mit den Massakern an Zivilisten sowie die Ermordung von über 1,5 Millionen Juden sind keineswegs geheim.

      Die Endlösung der Judenfrage begann mit der Invasion der Wehrmacht in die Sowjetunion am 22. Juni 1941 mit dem Ziel, den Krieg noch vor Wintereinbruch zu entscheiden. Kurz zuvor hatte man sich Polen noch grosszügig geteilt. Zu diesem Zeitpunkt war die Invasion längst geplant und vorbereitet. Die Wehrmacht hatte dabei auch mit der Waffen-SS ukrainische, litauische, lettische und weißrussische nationalistische und anti-kommunistische Kollaborateure ausgebildet. Für Hitler war dies auch das Projekt „Lebensraum Ost für das deutsche Volk“ um damit gleichzeitig den ihm so verhassten Kommunismus zu vernichten.

      Er ordnete an, sowjetische Militärkommandanten, Kommissare und Intellektuelle mit gnadenloser Härte und Brutalität zu behandeln und per Kommissar-Befehl wurden sogar Regeln für die „Behandlung“ der politischen Kommissare der Roten Armee und der Juden in der Sowjetunion herausgegeben, die den Massakern vorrausgingen.

      Bei einem Besuches Himmlers an der Front und der Protokollierung der Lage dort kam er zu dem Ergebnis, die territoriale Lösung zur Ausmerzung der Juden (inklusive Frauen und Kinder) sei zu ineffizient und zu aufwändig.
      Von dieser Phase an wurden sämtliche jüdische Frauen und Kinder als wertlose Esser gesehen, die nicht durch Zwangsarbeit verwertbar waren. Diese Erkenntnis leitete den Weg für den folgenden industriell betriebenen systematischen Massenmord an den Juden und Kriegsgefangenen ein.

      Im Feldzug der Wehrmacht gegen die Sowjetunion operierten als Spezialeinheiten der Waffen-SS die Einsatzgruppen A-D, die aus SS-Männern, Polizei, und aus in der Lokalbevölkerung bereitwillig rekrutiertbaren Hilfseinheiten bestand. Innerhalb von zwei Tagen im September 1941 wurden 33.771 Juden aus Kiew in Babi Jar von Soldaten eines Sonderkommandos der Einsatzgruppe C ermordet. Babi Jar wurde auch zum Schauplatz des Massenmordes an Sinti und Roma sowie an sowjetischen Kriegsgefangenen. In Ponar, einem Wald etwa zehn Kilometer von Wilna entfernt, wurden mehr als 70.000 Menschen ermordet; fast alle waren Juden.

      Ab November 1941 wurden Juden und auch andere Opfer des Nazi-Regimes (sowjetische Kriegsgefangene, Partisanen, Geiseln, und andere) im Blagovshchina-Wald, in Nähe des Dorfes Maly Trostinets, südöstlich von Minsk, ermordet. Die ersten Opfer waren etwa 10.000 Juden aus dem Ghetto Minsk, und ab Mai 1942 wurden dort Juden, die direkt aus Deutschland, Tschechien, Polen und den Niederlanden gebracht wurden, ermordet. Ein Teil von ihnen wurde in Gaswagen ermordet, und alle Opfer wurden in Gruben begraben, die im Voraus ausgehoben worden waren. Nach verschiedenen Schätzungen wurden im Gebiet Trostinets zwischen 206.500 und einer halben Million Menschen ermordet.

      Gegen Ende des Jahres 1941 wurde der Wehrmacht klardass der Bltzkrieg gegen Sowjetunion gescheitert war. Wegen Strassenbau, Ausrüsungs und Waffenproduktion sowie Industrienachschub entschied man sich für ein Ende der Massaker in Lagern und Ghettos, um die verbliebenen der Zwangsarbeit zuzuführen. Die Vernichtung wurde mit maximierter Effizienz im Frühling 1942 wieder aufgenommen.

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      Verfasst von kein deutsches Mädchen aus Kanda | 21. März 2021, 18:19

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