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Ausland, Medien

„Begebt euch nicht in diesen Kaninchenbau“

von Gavin Nascimento – https://www.theblogcat.de/

Die New York Times verunglimpft kritisches Denken und sagt den Amerikanern, sie sollen stattdessen Google vertrauen

Ein Artikel der New York Times behauptet, man solle sich nicht mit jemandem engagieren, der deine Weltsicht herausfordert und den „Verlockungen eines Kaninchenbaus widerstehen“. Stattdessen solle man verlässlichere Quellen wie Google und Wikipedia aufsuchen.

https://www.nytimes.com/2021/02/18/opinion/fake-news-media-attention.html

Die New York Times hat anscheinend dem traditionellen kritischen Denken den Krieg erklärt, denn dies „hilft nicht im Kampf gegen Falschinformation“.

Der Artikel zitiert die Erkenntnisse eines Experten für digitale Bildung, Michael Caulfield:

Uns wird beigebracht, dass wir uns, um uns vor schlechten Informationen zu schützen, intensiv mit dem Zeug auseinandersetzen müssen, das vor uns angeschwemmt wird“, sagte mir Mr. Caulfield kürzlich. Er schlug vor, dass die vorherrschende Art der Medienkompetenz (wenn Kindern überhaupt so etwas beigebracht wird) darin besteht, dass „man unvollkommene Informationen erhält und dann die Argumentation einsetzt, um das irgendwie zu korrigieren. Aber in Wirklichkeit kann diese Strategie komplett nach hinten losgehen.“

Mit anderen Worten: Widerstehen Sie der Verlockung von Kaninchenlöchern, indem Sie Medienkompetenz für die Internet-Höllenlandschaft, in der wir uns befinden, neu konzipieren.“

Und was schlägt die New York Times stattdessen vor?

Caulfield argumentiert, dass der beste Weg, um etwas über eine Informationquelle zu erfahren, sei, sie „beiseite zu legen und woanders zu suchen“, indem man schaut, wie diese Informationsquelle dem bestehenden Status quo standhält.

Zur weiteren Erläuterung liefert der „NYT-Experte für digitale Bildung“ ein Beispiel, indem er einen Instagram-Beitrag von Robert F. Kennendy Jr untersucht (der link wird nicht mitgeliefert):

Er kopierte den Namen von Mr. Kennedy aus dem Instagram-Post und gab ihn bei Google ein. „Schauen Sie, wie schnell das geht“, sagte er mir, während er laut die Sekunden zählte. In 15 Sekunden navigierte er zu Wikipedia und scrollte durch den einleitenden Abschnitt der Seite, wobei er mit seinem Cursor den letzten Satz hervorhob, der besagt, dass Mr. Kennedy ein Anti-Impf-Aktivist und Verschwörungstheoretiker ist.

In Anbetracht der detaillierten Untersuchung des Wall Street Journal und einer akademischen Studie, die beide Googles absichtliche Manipulation von Suchergebnissen aufgedeckt haben (wofür sie auch zu einer Geldstrafe verurteilt wurden) und Berichten über Organisationen wie den Vatikan, die CIA und das FBI, die Wikipedia-Einträge bearbeiten, muss dieser Rat aus offensichtlichen Gründen mit höchstem Misstrauen betrachtet werden.

https://www.smh.com.au/technology/cia-and-vatican-edit-wikipedia-entries-20070818-u1i.html

Das ist das genaue Gegenteil von dem, wie wir die Wahrheit herausfinden

Medi Belortaja

Es gibt eine Redewendung, die besagt, dass „etwas abzulehnen, von dem man nichts weiß, die höchste Form der Ignoranz ist“, und das ist im Grunde das, wozu die New York Times und ihr „Digitaler Bildungsexperte“ ihre Anhänger ermutigen. „Widerstehen Sie der Verlockung von Kaninchenlöchern“ und gehen Sie zu Google, wo Sie in nur „15 Sekunden“ die Wahrheit bei Wikipedia erfahren können – es ist wirklich schockierend, so etwas zu lesen.

Die Geschichte ist voll von Beispielen, die beweisen, dass diese Methode zutiefst fehlerhaft ist. Galileo Galilei, Martin Luther King Jr., Nelson Mandela und unzählige andere wurden von den Behörden angegriffen, weil sie den Status quo in Frage stellten. In der Tat könnte man behaupten, dass dies ein durchgängiges Thema in der Geschichte gewesen ist und eindeutig darstellt, dass das, wozu uns die New York Times ermutigt, das genaue Gegenteil von Wahrheitsfindung ist. Nein, es ist kein 15-Sekunden-Prozess, und nein, man verlässt sich nicht gedankenlos darauf, dass die Behörden einem die Wahrheit sagen.

Die New York Times hat eine dokumentierte Geschichte der Verbreitung von gefährlicher Propaganda

Es überrascht nicht, dass die New York Times eine gut dokumentierte Geschichte der Verbreitung gefährlicher Propaganda hat und mit den Behörden zusammenarbeitet, um den Status quo aufrechtzuerhalten.

Die berüchtigte Operation Mockingbird der CIA, die Berichten zufolge in den späten 40er Jahren begann und bis in die 70er Jahre andauerte, schloss die New York Times mit ein.

In den 1990er Jahren, nachdem der Journalist Gary Webb aufgedeckt hatte, wie die CIA mit Drogenhändlern zusammenarbeitete, starteten die New York Times und andere Establishment-Medien eine Rufmordkampagne, in der sie behaupteten, Webb würde lügen, obwohl er eigentlich die Wahrheit sagte.

Dementsprechend schrieb Glen Greenwald 2012 einen Artikel über die „Korrespondenz und Kollusion“ zwischen der CIA und der New York Times.

https://www.theguardian.com/commentisfree/2012/aug/29/correspondence-collusion-new-york-times-cia

Im Jahr 2015 schrieb Professor Noam Chomsky darüber, wie der Nachrichtengigant geholfen hat, Kriegsverbrechen für die US-Regierung zu vertuschen.

https://www.alternet.org/2015/05/noam-chomsky-reads-new-york-times-explains-why-paper-record-pure-propaganda/

Frustrierte Establishment-Medien haben nicht länger ein Informationsmonopol

Obwohl dieser Artikel der New York Time empörend ist, ist er auch ziemlich aufschlussreich darüber, wie verzweifelt einige Establishment-Medien in ihren Bemühungen geworden sind, das immer frivoler gewordene Narrativ zu kontrollieren, das mit der Einführung des Internets, wo Leute wie ich nachprüfbare Beweise verwenden können, um aufzudecken, wie heuchlerisch und trügerisch sie sind.

Bitte helfen helft mit, dies zu verbreiten, denn wir alle wissen, dass das Establishment sich nicht selbst entlarven wird.

Gavin Nascimento ist Gründer von aNewKindOfHuman.com und Autor für The Free Thought Project

https://www.patreon.com/GavinNascimento

https://anewkindofhuman.com/

https://thefreethoughtproject.com/

“Don’t Go Down The Rabbit Hole!” — NY Times Decries Critical Thinking Tells Us to Trust Google Instead

https://www.theblogcat.de/uebersetzungen/kaninchenbau-07-03-2021/

Diskussionen

2 Gedanken zu “„Begebt euch nicht in diesen Kaninchenbau“

  1. Elvis lebt, zusammen mit Adolf Hitler und Marilyn Monroe in einer WG in Argentinien.
    Paul ist tot und den Klub der 27 gibt es wirklich.

    Als Amy Winehouse im Sommer die Bühne für immer verließ, trat sie einem geheimnisumwitterten Verein bei: dem Klub der 27 . Begründet hat ihn Brian Jones, der 1969 bei den Rolling Stones rausflog und ein paar Wochen später tot in seinem Pool trieb. Ob Alkohol, Drogen oder doch ein streitsüchtiger Bauunternehmer den Gitarristen dahinrafften, wurde nie ganz geklärt. Fest steht: Wie Jones starben etliche weitere Musiker im Alter von 27 Jahren. Als berühmteste Klubmitglieder folgten Jimi Hendrix (Alkohol, Schlafmittel, Erbrochenes), Janis Joplin (Heroin), der Doors-Sänger Jim Morrison (wahrscheinlich Heroin), Kurt Cobain (Heroin, Kopfschuss) und zuletzt, im Juli, Amy Winehouse (Alkohol) .

    Zuletzt? Ha! Im August erlitt der Trompeter Richard Turner , der unter anderem für die Friendly Fires spielte, einen tödlichen Schwimmunfall – mit 27. Auch im Klub : die mit einem Baum befreundete Alexandra (Autounfall), der Grateful-Dead-Keyboarder Ron „Pigpen“ MacKernan (Alkohol), diverse Rapper (Mord). Statistiker winken ab: Wenn man lange genug suche, könne man für jedes Alter solche Listen basteln. Andere meinen, Mitte 20 sei ein typisches Alter für schwere Krisen. Aber dass der Gitarrist der schottischen Band Stone the Crows, Leslie Harvey, sich am Mikrofon einen tödlichen Stromschlag holte, dahinter muss eine Verschwörung stecken. Bruno Mars, Lilly Allen, Nick O’Malley und Daniel Küblböck: Passt nächstes Jahr gut auf Euch auf!

    Dass der Bluesman Robert Johnson Gitarre spielt wie ein junger Gott verdankt er einem Treffen: An einer Straßenkreuzung traf er einen schwarz gkleideten Mann mit Sonnenbrille und Hut, der ihm für seine Seele den begnadeten Blues beibrachte. Mehrere Orte im Süden der USA behaupten, die im legendären Cross Road Blues besungene Kreuzung liege in ihrer Gemarkung . In einer anderen Version versprach Johnson seine Seele dem Satan auf einem Friedhof, und da ist wohl was dran: Johnson und sein Mentor Ike Zimmerman sollen sich auf ein Gräberfeld zurückgezogen haben, um in Ruhe zu üben. Ob Johnson seine Gabe nun Zimmerman, dem christlichen Gottseibeiuns oder Papa Legba verdankt, dem Voodoo-Gott der Wegkreuzungen – die Legende ist eine Variation über ein altes Thema: Schon dem Violinvirtuosen Niccolò Paganini und anderen rasanten Interpreten wurden Verbindungen in die Unterwelt nachgesagt. Robert Johnson jedenfalls thematisierte Hölle, Tod und Teufel in etlichen Werken. Und vielleicht war es ja der Leibhaftige, der sich 1938 die Seele des Bluesgitarristen holte. Er starb nämlich unter bis heute nie ganz geklärten Umständen: Es könnte die Syphilis gewesen sein – oder Strychnin im Whisky, von einem eifersüchtigen Ehemann einer Frau zugedacht, mit der Johnson flirtete. Als Johnson starb , war er 27 Jahre alt.

    In den siebziger Jahren warf Elvis Aaron Presley sich täglich Psychopharmaka ein. Das ist auf Dauer höchst gesund. Der grotesk aufgedunsene King litt an Grünem Star, hohem Blutdruck, Darm- und Leberschäden. Am 16. August 1977 fand man ihn tot in seinem Badezimmer. Millionen von Elvis-Fans melden täglich Begegnungwn mit dem überlebenden Elvis irgendwo auf der Welt, der in einem texanischen Supermarkt abkassiert oder in London Sandwiches bestellt.

    Manche glauben, der Schmalztollenträger wurde von Außerirdischen entführt, aber Agent Fox Mulder weiß es besser. In einer Folge von Akte X sagt er: „Nur eine Person hat jemals erfolgreich ihren Tod vorgetäuscht. Und das war Elvis.“ Mulder muss es wissen, das FBI war an der Aktion beteiligt, wie an jeder guten Verschwörung ( Mondlandung , Kennedy-Mord, 9/11, deine Mutter). Im Sarg lagen eine Wachspuppe und eine Klimaanlage, damit die Puppe in der Sommerhitze von Memphis nicht schmilzt. Es soll Trauergäste geben, die gesehen haben wollen, wie sich trotzdem eine Kotelette löste. Einen Tag nach dem Tod Presleys soll ein Mann, der ihm ähnlich sah, ein Ticket nach Buenos Aires gelöst haben – unter dem Namen John Burrows , einem Pseudonym, das Presley auf Reisen gern benutzte. Elvis setzte sich ab, weil er das Fan-Getöse nicht mehr ertrug. Und da steht er nun hinter der Strandbar und mixt Cocktails, während Jim Morrison ihm seine Gedichte vorträgt. Der lebt auch noch.

    Paul McCartney , dieser peinliche Typ, der ständig neue Frauen heiratet, kann kein Beatle sein, oder? Ist er auch nicht. Im November 1966 verbrannte der echte Paul in seinem Auto zu einem unidentifizierbaren Klumpen, weil er einer Politesse hinterhergeschaut hatte. Das Management suchte einen Doppelgänger und fand William Campbell alias Shears. John, George und Ringo versuchten jahrelang, die Fans durch geheime Zeichen auf den Betrug aufmerksam zu machen. Oder warum trägt Paul als einziger auf einem Bild in einem Heft zur Magical Mystery Tour eine schwarze statt einer roten Nelke im Knopfloch? Warum geht Paul als einziger barfuß über den Abbey-Road-Zebrastreifen ? Ach, und das Nummernschild des weißen VW Käfers im Hintergrund: LMW 28IF heißt doch ganz klar „Linda McCartney Widow – 28 if“. Linda ist Witwe, und Paul wäre 28, if , also falls, er nicht gestorben wäre. Blöd nur, dass Linda und Paul erst 1969 heirateten (als Paul angeblich schon drei Jahre tot war), das i gar keins ist, sondern eine 1 , und Paul zu Abbey-Road-Zeit erst 27 war.

    Die Legende vom toten Paul verselbstständigte sich aus einem 1969 in einer amerikanischen Studentenzeitung veröffentlichten Scherz. Die jüngsten Blüten trieb sie 2007, als eine Altenpflegerin aus Berlin-Moabit behauptete, McCartneys Tochter zu sein: Ihre Mutter habe zwischen 1959 und 1962 eine Affäre mit dem smartesten der Beatles gehabt. Ein Vaterschaftstest 1984 habe das nur deshalb nicht bewiesen, weil der Bassist sich vertreten ließ – von seinem Doppelgänger.

    „Rrrripsche mit Kraut“ – „Stich in die Braut! Eine satanische Botschaft!“ So etwa bewitzelten die Hessenkomiker von Badesalz ein Phänomen, an das in den siebziger Jahren Menschen allen Ernstes glaubten : Wenn man bestimmte Songs rückwärts laufen lasse, höre man geheime Nachrichten , von den Musikern zwecks subliminaler Beeinflussung kodiert oder vom Höllenfürsten eingeschmuggelt. Die Idee entstand wohl zu Beatles-Zeiten: John Lennon spielte oft mit rückwärtslaufenden Bändern, um interessante Klänge zu erzeugen (weit vor Synthesizern oder Computern). Als 1969 das Gerücht vom toten Paul McCartney aufkam, spielten Fans die Lieder auf der Suche nach Spuren vor-, rück- und seitwärts, bis sie im ewig wiederholten “ Number Nine “ aus dem Beatles-Song Revolution No. 9 die Botschaft zu finden glaubten: “ Turn me on, dead man „.

    Wieso, warum? Sowas fragen Verschwörungsgläubige nicht. Welchen Sinn hätte schon der Text, der sich in Led Zeppelins Stairway To Heaven rückwärts verbergen soll: “ Oh here’s to my sweet satan. The one whose little path would make me sad, whose power is satan. He will give those with him 666. There was a little toolshed where he made us suffer, sad satan. “ Ein paar echte Rückwärtsbotschaften allerdings gibt es. Bei Pink Floyd zum Beispiel, in Empty Spaces von The Wall , wird aus unverständlichem Gebrabbel rückwärts dies: “ Congratulations. You have just discovered the secret message. Please send your answer to old pink, care of the funny farm, Chalfont (Roger, Caroline is on the phone). „

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    Verfasst von RamaDama DingDong | 14. März 2021, 18:27
  2. Zitat aus dem nytimes Artikel (deepl)

    „..Herr Caulfield führte mich durch den Prozess anhand eines Instagram-Posts von Robert F. Kennedy Jr., einem prominenten Anti-Impf-Aktivisten, der fälschlicherweise einen Zusammenhang zwischen dem humanen Papillomavirus-Impfstoff und Krebs behauptete. „Wenn das keine Behauptung ist, bei der ich ein tiefes Verständnis habe, dann möchte ich für eine Sekunde aufhören und, bevor ich weiter gehe, einfach die Quelle untersuchen“, sagte Herr Caulfield. Er kopierte den Namen von Mr. Kennedy in dem Instagram-Post und gab ihn bei Google ein. „Schauen Sie, wie schnell das geht“, sagte er, während er laut die Sekunden zählte. In 15 Sekunden navigierte er zu Wikipedia und scrollte durch den einleitenden Abschnitt der Seite, wobei er mit seinem Cursor den letzten Satz hervorhob, der besagt, dass Mr. Kennedy ein Anti-Impfstoff-Aktivist und ein Verschwörungstheoretiker ist. “

    Papillomavirus, also HPV bezieht sich dann auf den Impfstoff Gardasil. Hier einer von Kennedys Artikeln zum Thema.

    https://childrenshealthdefense.org/news/australian-data-cancer-epidemic-in-gardasil-girls/

    Kennedys Instgram account ist inzwischen der Zensur zum Opfer gefallen. Seine Stellungnahme:

    https://childrenshealthdefense.org/defender/robert-kenney-jr-instagram-removal-account/

    LZ, es gibt nicht viele Seiten im Netz die das Thema Gardasil angehen, darüber soll nicht berichtet werden, es gibt einfach zu viele Geschädigte. Deswegen möchte man dieses Thema in Zeiten des Impfstoffhypes so unsichbar wie möglich halten.

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    Verfasst von DankeLZ | 13. März 2021, 23:28

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