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Ausland, Lateinamerika

Patienten werden in der Notaufnahme intubiert und sterben gleich dort“: Der Zusammenbruch des Gesundheitssystems in Porto Alegre, Brasilien

von https://crofsblogs.typepad.com/

Via BBC News Brasil: ‚Patienten werden in der Notaufnahme intubiert und sterben gleich dort‘: Der Zusammenbruch der Gesundheit in Porto Alegre, wo ein Krankenhaus einen Container mietet, um die Toten unterzubringen. Auszug aus der Google-Übersetzung:

Die Region Porto Alegre hat etwa 1,5 Millionen Einwohner – 4,4 Millionen, wenn man die Gemeinden in der Metropolregion berücksichtigt. Im Juni letzten Jahres verzeichnete die Stadt gerade 45 tägliche Aufnahmen für Covid-19, was sie zu einer der brasilianischen Metropolen mit der geringsten Inzidenz von Infektionen und Todesfällen durch die Krankheit machte.

Monate später ist die Situation katastrophal. Es gibt 509 Patienten, die auf der Intensivstation aufgenommen wurden, ein Anstieg von 43 % allein in der letzten Woche. Für den Risikomanager des Hospital de Clínicas de Porto Alegre, dessen Bettenauslastung bei 110 % liegt, hat die Lockerung der Beschränkungen einen direkten Einfluss auf das aktuelle Szenario.

„In den letzten Wochen gab es eine große Mobilität der Menschen und eine Lockerung der Maßnahmen der sozialen Distanz, vor allem wegen der Erschöpfung, der Notwendigkeit des Lebensunterhalts und des falschen Gefühls des Schutzes, das die Impfung verursacht“, sagt Ricardo Kuchenbecker. „Das hat seinen Preis.“

Die Überbelegung zum Beispiel. Laut dem Bettenüberwachungsgremium des Rathauses von Porto Alegre sind neun der 18 Einrichtungen, die Patienten mit Covid-19 versorgen, voll oder überlastet.

„Es ist ein Albtraum. Unsere Patienten kommen bereits unter schrecklichen Bedingungen an. Während sie auf ein Bett auf der Intensivstation warten, werden sie in der Notaufnahme intubiert und sterben manchmal genau dort“, sagt Caroline Cavalheiro de Sousa, Krankenschwester auf der Intensivstation des São Lucas Hospitals von PUCRS, im Osten der Hauptstadt.

„Das Krankenhaus kämpft darum, neue Betten bereitzustellen, aber es scheint nie genug zu geben.“

Die Erhöhung der Zahl der freien Betten im Krankenhaus ist eine der wichtigsten Maßnahmen der Gaucho-Regierung. Im Vergleich zum April 2020 ist die aktuelle Anzahl der Betten in den Intensivstationen um 65% höher. Die Gesamtzahl der hospitalisierten Patienten stieg in diesem Zeitraum jedoch um 183%. In der Praxis ist ein erheblicher Teil der Patienten dazu verurteilt, mit einem gewissen Grad an Improvisation versorgt zu werden, während sie auf der Warteliste für ein Bett verbleiben.

Am heutigen Mittwochmorgen hat die Landesregierung einen Brief an öffentliche und private Krankenhäuser verschickt, in dem sie festlegt, dass mindestens 50% der Klinikbetten für die Behandlung von Patienten mit der Krankheit genutzt werden sollen. Mit dieser Maßnahme erwartet die Regierung, dass die Zahl der Betten 11.000 erreichen wird. Gestern waren es noch 6.456.

https://crofsblogs.typepad.com/h5n1/2021/03/patients-are-intubated-in-the-emergency-room-and-die-right-there-the-collapse-of-health-in-porto-alegre-brazil.html

 

Diskussionen

3 Gedanken zu “Patienten werden in der Notaufnahme intubiert und sterben gleich dort“: Der Zusammenbruch des Gesundheitssystems in Porto Alegre, Brasilien

  1. Seit das Gesundheitswesen privatisiert wurde, hat sich auch die Zielstellung dieser Branche deutlich verschoben. Weg von Gesundheit hin zu Profit.
    Leider passen die beiden Ziele nicht zusammen, denn an Gesunden lässt sich kein Geld verdienen. Die teuerste Behandlungsmethode wird vermartket, ob es hilft oder nicht ist zweitrangig. Folgeerkrankung ist sogar gut, da hat man einen neuen Kunden im Abo gewonnen.

    Abgesehen von Kritik an „westlicher Medizin“ generell mangelt es in den kommerziellen Massenmedien als auch im öffentlich rechtlichen an jeglicher Kritik an einem privatisierten Gesundheitswesen. Ein privatisiertes Gesundheitswesen ist leider nichts weiter ist als die Vertriebseinheit der Pharmaindustrie.

    Das wird dieser Tage sehr deutlich, überall Bilder von Spritzen, aber keine Infos darüber wie man das Immunsystem mit natürlichen Mitteln stärken kann.

    Und in der Medienbranche geht es um Werbeeinnahmen/ „Spenden“, wenn die Medien nicht ohnehin schon Konzernen / Eigentümern gehören, die mit Pharma großes Geld verdienen. Oder Staatsfunk sind, wie die öffentlich rechtlichen.

    Ja und die Pharmaindustrie selbst hat eine kriminelle Vergangenheit. Vielleicht kann LZ darüber mal berichten, sowas wird sonst vergessen.

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    Verfasst von Karin | 5. März 2021, 10:32
  2. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Präsident Bolsonaro, der nicht nur mit monatelanger Verharmlosung zur Ausbreitung und Verschlimmerung der Lage beigetragen hat, sonder auch aktiv an der Infizierung durch völlig ungeschützte Massenveranstaltungen beigetragen hat.

    Quacksalberei wie Krebs wegbeten wird hier wenig helfen.

    https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_88871728/coronavirus-in-russland-wenn-der-krankenwagen-erst-nach-tagen-kommt.html

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    Verfasst von Jom Bob | 4. März 2021, 22:49
  3. Wenn die Menschheit sich alternativen Heilmethoden zwangs mentaler oder sonstiger Vorgaben entzieht, dann ist das nicht zu vermeiden! – Ich erlaube mir  hierzu nur auf ein Heilmittel zu verweisen, welches in Venzuela – also gleich nebenan sehr erfolgreich ist – zu verweisen sowie auf eine Doppelblindstudie in Indien zur Homöopathie – aber das geht natürlich ggf. gegen den üblichen strammen Materialismus der Linken!??  – siehe z.B. HIER:

    https://drive.google.com/file/d/1wT0jdyX7V9AKa-egXyX49-fDIBUQYrHK/view

    Aber hier scheint erstmalig auch die Linke nicht über ihren Tellerrand gucken geschweige denn Schatten springen zu können!

    Fi

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    Verfasst von fizzlifax | 4. März 2021, 20:46

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