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Ausland, Nordamerika

Kampf gegen die Mathematik und andere „nicht-tolerante Dinge“ – Die neue Normalität in den USA

von https://southfront.org/

Übersetzung LZ

Die neue Normalität hält mit einer Geschwindigkeit Einzug in die US-Gesellschaft, die für manche beängstigend sein mag. Für die meisten ist es schlicht rätselhaft und für viele ärgerlich.

In den letzten Monaten hat eine gemeinnützige Stiftung namens Pathway ein sechsteiliges Toolkit zur Bekämpfung von Rassismus veröffentlicht. Es bekämpft ihn nicht auf herkömmliche Weise, sondern indem es behauptet, dass Mathematik rassistisch ist.

Das Toolkit „A Pathway to Equitable Math Instruction“ soll Pädagogen der Klassen 6-8 helfen. Eine der Hauptthesen, die es aufstellt, ist, dass Pädagogen eine „white supremacist culture“ propagieren. Das tun sie, weil sie in der Mathematik „Fehler als Probleme behandeln, indem sie sie mit Falschheit gleichsetzen“. Im Wesentlichen schlagen sie vor, dass eine alternative Mathematik eingeführt werden könnte, in der die falsche Lösung eines Problems genauso akzeptabel ist wie die richtige. Nach diesem neuen toleranten und vielfältigen Konzept sollte Mathematik durch „Erzählkreise unter Einbeziehung von Tanz, Musik, Gesang, Call and Response und anderen kulturellen Kommunikationsformen“ unterrichtet werden. Es reicht auch über die Mathematik hinaus, denn „von den Schülern zu verlangen, dass sie ihre Hand heben, bevor sie sprechen, kann Paternalismus und Machtgehabe verstärken, zusätzlich dazu, dass der Prozess des Denkens, Lernens und Kommunizierens unterbrochen wird.“

Es ist wenig überraschend, dass keine „MSM-Experten“ bemerkt haben, dass das Toolkit selbst unglaublich rassistisch ist, da es ständig Kinder of Color als weniger fähig beschreibt als weiße Kinder. Es wird wiederholt behauptet, dass das Unterrichten von Minderheitenkindern auf die „richtige Art und Weise“, Mathe zu machen, eine Verstärkung der weißen suprematistischen Kultur bedeutet. Man könnte sagen, dass das alles ein Scherz oder ein Betrug war, aber die Gates Foundation hat fast 140 Millionen Dollar an die Gruppen hinter Pathway gespendet.

Unabhängig davon zwingt Coca Cola anscheinend seine Mitarbeiter, ein Online-Training von Robin DiAngelo zu besuchen. Die Autorin ist berüchtigt für ihre ausgefallenen Rassentheorien und ihre unglaubliche Voreingenommenheit gegenüber weißen Menschen. Coca Cola scheint sich daran nicht sonderlich zu stören und nutzt es, um seine Unternehmenskultur neu zu schmieden. Der Film heißt „Confronting Racism“ und ist, wieder einmal, unglaublich rassistisch. Es versucht, Personen, die es anschauen, beizubringen, wie sie „versuchen, weniger weiß zu sein“. Robin DiAngelo, die Bestsellerautorin von „White Fragility“, gibt den Menschen das Vokabular und die Praktiken an die Hand, die sie brauchen, um sich mit Rassismus und unbewussten Vorurteilen auf der individuellen Ebene auseinanderzusetzen. Er hilft auch Organisationen, das Gleiche zu tun.

Die Präsentation beschimpft eine weiße Person, nur weil sie eine weiße Person ist, als unterdrückerisch, arrogant, defensiv, ignorant und mehr.

Diese neuen Versuche, „herauszufordern, was es bedeutet, rassistisch zu sein“, führen eine neue Normalität in das westliche Leben ein. Das Narrativ wird so arrangiert, dass es für die Machthaber so nützlich wie möglich ist, um Andersdenkende auszuschalten, zu zensieren und anzugreifen. Alles, was herausfordernd ist, wird offensichtlich demontiert und an den Rand gedrängt.

Dieser einheitliche Vorstoß wird auf den höchsten Ebenen des Regierungssystems und in Geschäftskreisen aktiv unterstützt, einschließlich der aktuellen Biden-Administration, der breiteren demokratischen Herrschaft und Big Tech.

Fighting Math & Other ‘Non-Tolerant Things’. The New Normal In The United States

 

Diskussionen

3 Gedanken zu “Kampf gegen die Mathematik und andere „nicht-tolerante Dinge“ – Die neue Normalität in den USA

  1. Anstatt Pathway sollte es heißen: Path away, denn sie sorgen dafür, dass die Menschen dort ihren Halt in der Realität verlieren. Dann können die ja darüber diskutieren, wie es sich anfühlt, eine Drei zu sein. Katastrophal, aber für hirnlose Genderschnecken genau das Richtigw.

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    Verfasst von Josch | 28. Februar 2021, 19:47
  2. Wolfgang Thierse über Identitätspolitik:
    „Die Identitätspolitik von rechts ist eine Politik, die zu Ausschließung, zu Hass, ja zu Gewalt führt. Und die Identitätspolitik von links führt, wenn sie weiter so einseitig und in dieser Radikalität betrieben wird, zu Cancel Culture. Das heißt, man will sich nicht mehr mit Leuten auseinandersetzen, diskutieren, den Diskurs führen, die Ansichten haben, die einem nicht passen. Das ist ziemlich demokratiefremd und, wenn ich das sagen darf, demokratiefeindlich.“
    https://www.deutschlandfunk.de/wolfgang-thierse-spd-ueber-identitaetspolitik-ziemlich.694.de.html?dram:article_id=493111

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    Verfasst von Fx | 28. Februar 2021, 11:49
  3. Das gleicht an Absurdität den Gender-Auswüchsen. Genau die sind es auch, die diesem pseudolinken IDPOL-Mist den Weg bereitet haben.

    Hauke Ritz hat das dahinter stehende Prinzip auf den Punkt gebracht:
    „Der kulturelle Ausdruck des Neoliberalismus ist der kalifornische Lebensstil: die scheinbar widerspruchsfreie Verschmelzung linker Rebellion mit kapitalistischem Erfolg, liberaler Freizügigkeit mit puritanischem Leistungsethos, progressiver Weltanschauung mit Individualismus. Man könnte es auch so formulieren: Der Kapitalismus hat auf die klassische Kritik, die an ihn gerichtet war, reagiert. Und der Neoliberalismus ist, so paradox es klingen mag, das Resultat davon.“
    https://web.archive.org/web/20160521051339/https://deutsch.rt.com/meinung/38381-rt-deutsch-spezial-logik-neuen/

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    Verfasst von Fx | 28. Februar 2021, 11:25

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