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Ausland, Europa

Die Transgender-Lobby ist faschistisch, sagt eine feministische Aktivistin, die unter Franco gefoltert wurde

von Charlie Stone/Lidia Falcón O’Neill – www.defenddemocracy.press – www.rt.com

Übersetzung LZ

In einem provokanten & exklusiven Interview mit RT.com beschuldigt Lidia Falcón O’Neill die Trans-Lobby, so diktatorisch zu sein wie der langjährige spanische Despot General Franco, und die Linke, einen dystopischen Krieg zu unterstützen, um Frauen „auszurotten“.

Lidia Falcón O’Neill ist eine formidable Frau.

Sie hatte keine Angst vor dem spanischen Diktator General Francisco Franco, und sie hat ganz sicher keine Angst, sich dem winzigen, aber lautstarken – sogar kreischenden – Transgender-Mob zu stellen.

Lidia wurde in den 1970er Jahren wegen ihrer feministischen und linken Ansichten von Francos Schlägertrupps gefoltert. Sie hängten sie an eine Wand, traten und schlugen sie tagelang bewusstlos – und erweckten sie gelegentlich wieder mit einem Schwall eiskalten Wassers aus einem Eimer. Es gelang ihnen nicht, sie zum Schweigen zu bringen.

Als praktizierende Anwältin hat Lidia mehr als 40 Bücher veröffentlicht und 60 Jahre lang Opfer von sexueller Gewalt vertreten.

Sie ist jetzt 85 Jahre alt und Präsidentin der Feministischen Partei Spaniens (PFE). Ihre Partei ist lautstark gegen die vorgeschlagenen neuen Gender-Gesetze in Spanien angegangen und die PFE wurde deshalb aus einer Mischmasch-Koalition von linken Parteien ausgeschlossen.

Der Gesetzentwurf sah vor, die Worte „Mann“ und „Frau“ abzuschaffen und die Begriffe „Vater“ und „Mutter“ durch „schwangerer Elternteil“ und „nicht schwangerer Elternteil“ zu ersetzen.

Nach dem Gesetz könnte sich ein Mann sozusagen aus einer Laune heraus zur Frau erklären – und das hätte natürlich Auswirkungen auf Frauengefängnisse und Frauenhäuser, die Opfer sexueller Gewalt beherbergen, sowie auf Arbeitsplätze, die für Frauen vorgesehen sind, und natürlich auf den Sport.

Gegen Lidia wird auch persönlich von der Staatsanwaltschaft in Barcelona wegen eines „Hassverbrechens“ ermittelt – im Grunde, weil sie es gewagt hat, eine Meinung zu vertreten, die der aufkommenden Transgender-Orthodoxie zuwiderläuft, und sich gegen Änderungen wendet, die vereinfachte Geschlechtsumwandlungen und medizinische Behandlungen für Kinder anbieten könnten, die sich als Transgender identifizieren.

Sie besteht darauf, dass Frauen als von Männern getrennte Entitäten existieren und dass Säugetiere zwei Geschlechter haben – männlich und weiblich – und die Trans-Lobby stiefelt durch die Reihen der Jungen (und seien wir ehrlich, es sind hauptsächlich Jungen) und wird sie nicht vom Gegenteil überzeugen.

In einem Interview mit RT.com sagt Frau Falcón O’Neill – und um hier wissenschaftlich genau zu sein, wurde Lidia mit den zwei X-Chromosomen geboren, die sie genetisch weiblich machen – dass die Transgender-Lobby eine Seite aus Francos faschistischem Drehbuch aufgeschlagen hat.

RT: Was bedeutet „Transgender“ für Sie?

LF: Nichts.

Das ‚trans‘ Geschlecht existiert nicht. Seit mehr als 30 Jahren sage ich, dass dies eine patriarchale Erfindung ist, um die Kategorien von Frauen und Männern unsichtbar zu machen und den Feminismus durch etwas allgemeineres zu ersetzen. Es ist eine Strategie zur Entpolitisierung des feministischen Kampfes, der jeden Tag stärker wird. Das Wort „Gender“ hat die Begriffe „Frauen“ und „Männer“ ersetzt; „Gesetz gegen geschlechtsspezifische Gewalt“ hat Patriarchat, Feminismus und feministischen Kampf ersetzt.

Die größere Akzeptanz der Forderungen von Transsexuellen hat eine zunehmend erbitterte Debatte provoziert – durch diese begriffliche Veränderung, sich ‚transgender‘ zu nennen und die Verbreitung der ‚Queer-Theorie‘ [dass Sexualität eine fließende Sache ist].

Nicht nur, dass sich Trans-Menschen nicht friedlich in die plurale Gesellschaft eingefügt zu haben scheinen, die heute Homosexualität und Lesbianismus ganz selbstverständlich akzeptiert – und sogar die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert hat -, sondern es ist ein perverser Konflikt entstanden, der Spuren von Ewigkeit aufweist, mit den Ansprüchen derjenigen, die sich in Frauen verwandeln wollen, ohne ihr körperliches Aussehen oder ihre Genitalien zu verändern, nur um sich wie eine Frau zu ‚fühlen‘.

Und dann gibt es oft unverständliche Diskussionen über die Bedeutung des Begriffs „Geschlecht“.

Wenn sich Transsexuelle Hormonbehandlungen und Operationen unterziehen, muss man akzeptieren, dass sie als Frauen leben wollen – auch wenn das fiktiv ist. Und ich weiß nicht, was der Vorteil ist, wenn Frauen ausgegrenzt und unterdrückt werden. Aber dann präsentieren sie sich mit ihrem männlichen Aussehen und behaupten, Frauen zu sein.

RT: Wie ist die Position der spanischen Regierung zu Fragen und Rechten von Transgendern?

LF: Die spanische Regierung will über das Gleichstellungsministerium ein Gesetz verabschieden, das das legitimiert, was sie „Geschlechtsidentität“ nennen – das ist der ausdrückliche Wille jeder Person, und zwar ohne weitere Beweise: weder psychiatrische, medizinische, noch hormonelle oder chirurgische Behandlungen. Sie könnten ihre Identität auf offiziellen Dokumenten ändern und die Räume benutzen, die für das andere Geschlecht reserviert sind.

RT: Sie empfinden Ihr Problem mit den Behörden eigentlich als politische Verfolgung?

LF: Natürlich ist es politische Verfolgung. Die Generaldirektion für soziale Dienste ist in den Händen der Esquerra Republicana [einer linken und pro-katalanischen Unabhängigkeitspartei], die mich hassen, weil ich wiederholt gegen die Unabhängigkeit Kataloniens demonstriert habe. Und jetzt hat sich die Homosexuellen-Lobby zu ihnen gesellt, weil ich gesagt habe, dass sie seit langem eine Kampagne zur Legalisierung der Pädophilie führt.

Die Trans-Lobby ist sehr mächtig, obwohl sie nicht einmal ein Prozent der Bevölkerung repräsentiert. Sie wird finanziert und unterstützt von der pharmazeutischen, medizinischen, chirurgischen – Geschlechtsumwandlung, Ästhetik – Industrie. Und von den großen digitalen Unternehmen: Google, Facebook, Microsoft, etc.

Sie haben es geschafft, die Feministische Bewegung zu infiltrieren und sind jetzt ein trojanisches Pferd. Wir investieren viel Zeit und Energie, um sie zu stoppen. Aber wir kennen bereits die Probleme, die die Legalisierung der „geschlechtlichen Selbstbestimmung“ mit sich bringt, vor allem im Vereinigten Königreich.

Es geht darum, Frauen faktisch verschwinden zu lassen und sich in den öffentlichen Dienst, in den Sport, in die Monopolisierung der Wirtschaft sowie in politische, Wahl- und Kulturquoten [für Frauen] einzufügen. Mehrere weibliche Onda-Preise [für Film, Fernsehen, Radio und Musik in Spanien] wurden von Trans-Personen gewonnen. Und die deutsche grüne Partei hat einen Mann und einen Trans-Mann für ihre gemeinsame Führung gewählt.

Das ist eine Kriegserklärung.

RT: Ich bin kein Wissenschaftler. Aber auf der grundlegendsten Ebene, auf der genetischen Ebene, kann ein Mensch, der als Mann geboren wird, niemals weiblich sein. Wenn zum Beispiel das Skelett einer Transgender-Frau in 500 Jahren aus der Erde ausgegraben wird – lange nachdem die Spuren von Operationen und Hormonbehandlungen weggewaschen wurden – würden Tests zeigen, dass diese Leiche ein Mann ist. Glauben Sie, dass ein Junge jemals ein Mädchen sein kann?

LF: Natürlich, wissenschaftlich gesehen ist das Unsinn. Das Geschlecht wird zum Zeitpunkt der Befruchtung gebildet, wie wir schon bei Embryonen bei der künstlichen Befruchtung gesehen haben, und wird während der Schwangerschaft durch Ultraschall festgestellt, und das Hormon baut den Körper auf. Und sonst nichts.

Der Weg, den diese idealistische Ideologie beschritten hat, die von den Experten der kapitalistischen Propaganda erfunden wurde, hat uns zu der gefährlichen Absurdität geführt, Gesetze zu erlassen, die die materielle Realität von Frauen und Männern ausschalten.

Sie stellen Frauen nicht mehr als die ausgebeutete Klasse hin, sie erlauben, dass Minderjährige hormonalisiert werden, um ihr Geschlecht zu ändern. Und wir werden als „nicht schwangere Eltern“ und „schwangere Eltern“ bezeichnet, einschließlich trans Männer.

Es ist, als ob wir in einer Dystopie leben würden.

RT: Sie hatten während der Franco-Ära schwere Kämpfe. Haben Sie das Gefühl, dass die Transgender-Lobby fast so ‚faschistisch‘ ist wie Franco und seine Vollstrecker?

LF: Die Trans-Lobby verhält sich genauso repressiv wie die faschistische Ideologie, mit etwas zusätzlich Schlimmerem: Während des Faschismus haben mich sowohl die spanische als auch die internationale Linke – und die Demokraten der ganzen Welt – unterstützt. Heute hat sich die Linke gegen mich gestellt und mich aus der Koalition der Vereinigten Linken ausgeschlossen, sie hat mich daran gehindert, weiter in der Zeitung Público zu schreiben. Sie hat mich vor Gericht denunziert. Ich wurde von Twitter blockiert und es gibt eine infame Kampagne gegen mich in den sozialen Medien.

RT: Sicherlich hat jeder das Recht auf eine Meinung, auch wenn man diese Meinung für falsch oder sogar abscheulich hält. Ist das nicht das Wesentliche einer freien Gesellschaft? Das Recht, anderer Meinung zu sein. Wenn ich an Außerirdische glauben will, ohne Beweise, dann ist das meine Sache. Solange ich nicht anfange, gewalttätig gegenüber Menschen zu werden, die nicht an Außerirdische glauben.

LF: Natürlich muss in einer Demokratie Meinungsfreiheit herrschen. Aber hier liegt eine politische Absicht vor. Wenn ich Außerirdische oder eine flache Erde verteidigen will, dann darf ich das tun, aber ich kann dieses Trans-Gesetz nicht kritisieren.

RT: Hassen Sie trans Menschen?

LF: Ich hasse keine Trans-Menschen. Trans-Menschen sind diejenigen, die mich hassen, weil ich sie entlarvt habe und sie es nicht geschafft haben, mich zum Schweigen zu bringen.

Und ich werde das weiter verfolgen, denn ich werde mich auf keinen Fall ausnutzen lassen und auch nicht so tun, als würde ich den Scheinunsinn akzeptieren, den sie als sinnvolle rechtliche Maßnahmen ausgeben.

* Charlie Stone, Autor und Journalist, der für die BBC, mehrere nationale Zeitungen in Großbritannien und internationale Medien gearbeitet hat.

Veröffentlicht unter http://www.rt.com.

The transgender lobby are fascists, says feminist campaigner who was tortured under Franco

 

Diskussionen

3 Gedanken zu “Die Transgender-Lobby ist faschistisch, sagt eine feministische Aktivistin, die unter Franco gefoltert wurde

  1. Müßte es nicht eigentlich geschlechtsneutral richtig «Transgendi» heißen? Die Endung -er ist eindeutig patriarchal. Aber da es sich ja nicht auf einzelne Säugetiere bezieht, sondern auf eine Lehre über jene, wäre «Transgendality“ ultimativ korrekt.

    Gefällt mir

    Verfasst von No_NWO | 5. Februar 2021, 21:20
  2. Wer kennst sie nicht: die gewaltbereiten Banden der Nazi Transen, die durch die Strassen ziehen…

    so wie die Rocky Horror Picture Show?

    Gefällt mir

    Verfasst von Edgar | 4. Februar 2021, 17:46

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