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Gesundheit, Inland

Merkel und Putin sprechen über gemeinsame Produktion des russischen Corona-Impfstoffs

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru/

Heute haben der russische Präsident Putin und Bundeskanzlerin Merkel am Telefon über eine gemeinsame Produktion des russischen Corona-Impfstoffs gesprochen.

Ende Dezember habe ich über ein Telefonat zwischen den Gesundheitsministern Deutschlands und Russlands berichtet, in dem sie am 18. Dezember über eine gemeinsame Produktion des russischen Impfstoffs in Deutschland gesprochen haben. In Deutschland wurde darüber nicht berichtet und das deutsche Gesundheitsministerium hat auf Nachfrage nur mitgeteilt, es kommentiere vertrauliche Gespräche nicht. (Anmerkung:Im Nachtrag am Ende des Artikels habe ich weitere Neuigkeiten hinzugefügt, die nach Veröffentlichung meines Artikels bekannt geworden sind)

Für eine Produktion des russischen Impfstoffs in Deutschland gibt es – gerade vor dem Hintergrund des aktuellen Impfchaos – mehrere gute Gründe. Da wäre zunächst der russische Impfstoff selbst, der nicht auf die experimentelle mRNA-Technologie setzt, die bei den Impfstoffen von BionTech/Pfizer und Moderna zur Anwendung kommt, sondern auf erprobte Vektorimpfstoffe, wie es auch Astra-Zeneca tut. Im Unterschied zu Astra-Zeneca, dessen Impfstoff Affenviren als Vektoren nutzt und nur eine Wirksamkeit von 70 Prozent aufweist, nutzen die Russen menschliche Viren und der russische Impfstoff hat eine Wirksamkeit von über 95 Prozent gezeigt.

Das hat dazu geführt, dass Astra-Zeneca inzwischen mit den Russen zusammenarbeitet und seinen Impfstoff mit dem russischen kombinieren will, um die Wirksamkeit seines eigenen Impfstoffs zu erhöhen. Dass die EU unter diesen Bedingungen immer noch auf den Impfstoff von Astra-Zeneca setzt, anstatt gleich den russischen Impfstoff zu kaufen, lässt sich nur damit erklären, dass es der EU in erster Linie darum geht, westlichen Pharmaunternehmen gute Geschäfte zu garantieren und nicht um einen wirksamen Impfstoff.

Impfchaos: Westliche Politiker verhindern schnelle Verfügbarkeit von Impfdosen

Hinzu kommt, dass die Russen den Ländern, die den russischen Impfstoff kaufen, die Produktion in Lizenz erlauben, wodurch mehr Produktionsstätten genutzt werden und damit die Zahl der schnell verfügbaren Impfdosen erhöht wird. Dazu sind die westlichen Pharmaunternehmen nicht bereit, weil sie an einer Lizenz natürlich weniger verdienen, als wenn sie den Impfstoff selbst produzieren. Dass es der deutschen Politik um die Gewinne der Pharmaunternehmen und nicht um die schnelle Verfügbarkeit von Impfstoffen geht, hat Gesundheitsminister Spahn Ende Dezember bestätigt, als er sich explizit dagegen ausgesprochen hat, westliche Pharmaunternehmen dazu zu zwingen, ihre Impfstoffe in Lizenz fertigen zu lassen.

Während die deutschen „Qualitätsmedien“ derzeit ständig über das Impfchaos und den Mangel an Impfdosen in Deutschland berichten, verschweigen sie ihren Lesern die Gründe dafür. Das Chaos mag organisatorisch begründet sein, der allseits beklagte Mangel an Impfdosen ist aber eindeutig ein von der Politik geschaffenes Problem, das sich schnell beheben ließe, wenn man die westlichen Pharmaunternehmen zwingen würde, Lizenzen für die Produktion ihrer Impfstoffe herauszugeben. Genau dagegen hat sich Spahn aber ausgesprochen.

Wenn die „Qualitätsmedien“ tatsächlich darauf aus wären, dass schnell genügend Impfdosen zur Verfügung stehen, um die Bevölkerung zu impfen und den Lockdown schnellstmöglich zu beenden, wie sie ständig beteuern, müssten sie gegen diese Entscheidung der Politik Sturm laufen. Das tun sie aber nicht, sie verschweigen das Thema in diesem Zusammenhang stattdessen komplett. Man darf nicht vergessen, dass die Pharmaunternehmen die vielleicht wichtigsten Werbekunden der Medien sind, mit denen man es sich natürlich nicht verderben möchte. Also verschweigt man den Lesern manche Informationen lieber, anstatt objektiv und kritisch zu berichten.

Aber selbst wenn man die westlichen Pharmaunternehmen nicht zur Herausgabe von Lizenzen zwingen will, kann man ja den russischen Impfstoff zulassen, der dann schnell durch Lizenzproduktion in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen würde. Das aber würde die Gewinne der westlichen Pharmaunternehmen noch empfindlicher schmälern. Man sieht also deutlich, was das tatsächliche Ziel der Politik ist: Die Gewinne der westlichen Pharmaunternehmen und nicht die schnelle Lieferung einer ausreichenden Menge von Impfdosen. Und die Medien scheinen dieses Ziel zu teilen und verschweigen dieses hausgemachte Problem.

Produktion des russischen Impfstoffs in Deutschland?

Man fragt sich, warum die deutschen Medien nicht darüber berichten, dass Deutschland und Russland auf höchster Ebene über eine gemeinsame Produktion des russischen Impfstoffs sprechen. Das russische Fernsehen hat unter Berufung auf eine Pressemeldung des Kreml berichtet, dass Putin und Merkel heute telefoniert und erneut über eine gemeinsame Produktion des russischen Impfstoffs gesprochen haben. Details wurden wieder keine bekannt, aber wenn man all die Meldungen darüber zusammensetzt, scheint es um die Produktion des russischen Impfstoffs in Deutschland zu gehen.

Das ist merkwürdig, denn offiziell ist die Position der EU, den russischen Impfstoff nicht zulassen zu wollen und dass Ungarn ihn trotzdem einsetzen möchte, hat Ende November in Brüssel für viel Unmut gesorgt. Der russische Impfstoff erfreut sich, sehr zum Ärger westlicher Konzerne und Politiker, weltweiter Beliebtheit. Schon Anfang Dezember haben etwa 40 Länder, die die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentieren, Interesse an dem russischen Impfstoff Sputnik-V angemeldet und zu dem Zeitpunkt lagen schon über eine Milliarde Vorbestellungen vor. Hinzu kommt: Im Gegensatz zu den westlichen Impfstoffen gibt es bei dem russischen Sputnik-V bisher keine Meldungen über Nebenwirkungen, obwohl bereits zehntausende Menschen in Phase-III-Tests und nach der Freigabe des Impfstoffs in Russland geimpft worden sind.

Warum aber spricht Deutschland, das sich offiziell nur für westliche Impfstoffe interessiert, mit den Russen über eine gemeinsame Produktion von Sputnik-V? Ich sehe nur drei mögliche Erklärungen.

Erstens kann es natürlich sein, dass die deutsche Regierung doch noch zur Vernunft kommt und den russischen Impfstoff in Deutschland im großen Maßstab zur Verfügung stellen will.

Zweitens kann es sein, dass die für die Verbesserung des Impfstoffs von Astra-Zeneca benötigten Mengen des russischen Impfstoffs in Deutschland produziert werden sollen, was deutschen Unternehmen „durch die Hintertür“ einen Anteil am Umsatz von Astra-Zeneca sichern würde.

Drittens kann es sein, dass etwas passiert, was wir schon bei der Schweinegrippe erlebt haben, nämlich dass sich die deutschen Eliten mit einem anderen Impfstoff impfen lassen wollen, als er der Bevölkerung zur Verfügung gestellt wird. Bei der Schweinegrippe war es so, dass die Eliten sich einen Impfstoff mit weniger Adjuvanzien spritzen lassen wollten, als es für das gemeine Volk vorgesehen war. Nach dieser Erfahrung ist es denkbar, dass die Eliten sich heute still und heimlich mit Sputnik-V impfen lassen wollen, der nun einmal bisher die wenigsten Nebenwirkungen und die höchste Wirksamkeit aller Impfstoffe gezeigt hat.

Das ist Spekulation, aber da die deutsche Regierung über die Gründe für die Gespräche mit Russland schweigt und die deutschen Medien über diese Gespräche nicht berichten, bleibt uns nichts anderes übrig, als zu spekulieren.

NACHTRAG

Nachdem ich diesen Artikel veröffentlicht habe, haben auch deutsche Medien wie der Spiegel über das Telefonat zwischen Putin und Merkel und das Thema berichtet. Der Spiegel-Artikel enthielt in der Sache nichts, was ich nicht hier schon geschrieben hatte, dafür wiederholte er noch einmal das Märchen, Russland habe den Impfstoff vor Abschluss der Phase-III-Tests zugelassen.

Interessanter war da schon ein Absatz in einem anderen Spiegel-Artikel, in dem es um die heutige Telefonkonferenz zwischen Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder ging, die über eine Verlängerung des Lockdown entscheiden wollen. Der letzte Absatz des Spiegel-Artikels lautet:

„Merkel will offenbar auch das Problem der Impfstoffknappheit stärker selbst in die Hand nehmen: Am Mittwoch ist nach SPIEGEL-Informationen eine Runde der Kanzlerin mit den zuständigen Ministern geplant. Dabei soll es unter anderem um die Frage gehen, an welchen Stellen zusätzliche Impfstoffproduktion durch die Bundesregierung unterstützt werden kann“

Da es bei westlichen Impfstoffen keine „zusätzliche Impfstoffproduktion“ geben kann, solange die Pharmaunternehmen keiner Produktion in Lizenz zustimmen, verstehe ich dies als Hinweis darauf, dass Merkel am Mittwoch mit den Ministern über den russischen Impfstoff reden will.

Wir werden sehen, Mittwoch ist ja schon morgen…

Merkel und Putin sprechen über gemeinsame Produktion des russischen Corona-Impfstoffs

Diskussionen

Ein Gedanke zu “Merkel und Putin sprechen über gemeinsame Produktion des russischen Corona-Impfstoffs

  1. Ja So ist Das, wenn sich die Konzerne am Bundestag die Klinke in die Hand gerben !
    Und das kommt dabei raus, wenn man einen Spahrkassen Angestellten zum Gesundheitsminister macht !
    Für die Raute des Grauens wird die Luft immer dünner, desshalb die Gespräche mit den so verteufelten Russen !

    Gefällt mir

    Verfasst von wolfgang fubel | 6. Januar 2021, 14:58

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