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Afrika, Ausland

Die letzten Stunden des TPLF-Regimes in Äthiopien

von Thomas C. Mountain – https://einarschlereth.blogspot.com/

Seit vielen Jahren übersetze ich die Artikel von Thomas C. Mountain, die völlig der Wahrheit entsprechen, wie mir auch von meinem vor kurzem verstorbenen Freund André Vltchek versichert wurde und auch von anderer Seite. Ein ganz sicheres Zeichen ist auch, dass Eritrea und sein Präsident Esayas Afeverki ohne Pause seit Jahrzehnten von dem US-Lügenpack mit Dreck beworfen werden. Es wird andererseits von vielen Menschen als Afrikas Kuba gelobt. Mit Bestürzung stelle ich fest, dass einige gute Leute sich neuerdings auch als Dreckschleudern betätigen.

Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Nachdem ihre Armee vernichtet und ihre letzten, besten Truppen an einem Morgen am Rande ihrer Hauptstadt Mekele ausgelöscht worden waren, waren die letzten Reste der Führung des äthiopischen TPLF-Regimes gezwungen, sich in die geheimen unterirdischen Bunker von Hagarasalam in der Nähe der Hauptstadt zurückzuziehen. Gebaut vom notorisch paranoiden und feigen TPLF-Paten Meles Zenawi, waren die Hagarasalam-Bunker das Schlupfloch der Verzweiflung, ein Ort, an dem man sich durch dick und dünn der Kriegsführung in Sicherheit bringen konnte. Kein Ingenieur, der am Bau dieses geheimen unterirdischen Bunkersystems beteiligt war, überlebte, um die Geschichte zu erzählen.

Als ihre Feinde, die äthiopische Armee, sie dort umzingelt hatten, entkamen die TPLF-Mafia-Capos durch einen geheimen, 300 Meter langen Tunnel und machten sich auf den Weg in die Berge, um sich dort zu verstecken. Sie teilten sich in zwei Gruppen auf und versuchten, so viel Schutz zu finden, wie sie konnten. Alt, fett und seit 30 Jahren an den Schreibtisch gefesselt, waren ihre kampffähigen Tage des Guerillakrieges der 1980er Jahre längst vorbei. Jedocch ohne Nahrung und Wasser war es nur eine Frage der Zeit, bis sie aufgeben mussten.

Sie wurden schnell entdeckt, umzingelt und ihnen wurde eine sichere Kapitulation angeboten, die sie wiederholt ablehnten. Dann begann der Ansturm, zuerst mit schwerem Artilleriebeschuss, dann wurden sie von Hubschraubern beschossen.

Nach Ende des Angriffs waren von den TPLF-Führern auf dem Berg nur noch Knochenstücke und Körperteile übrig.

Sehr schnell verbreitete sich der Geruch von frischer Beute in den Höhlen, wo die Gangster vor Schüssen und Granaten Schutz gesucht hatten, und von den Leichen auf dem Berg zu den Hyänen. Während der Rauch noch aus den Kratern der Granaten auf dem Berg aufstieg, waren die Hyänen, „zibee“ in Tigrinia, der Muttersprache der TPLF, schon zur Stelle. Innerhalb weniger Tage war der Ort der letzten Stunden des TPLF-Regimes gesäubert und das Einzige, was vom Fluch des modernen Äthiopiens übrig blieb, waren Hyänenkötel.

Dies ist kein Gerücht, kein „was passiert sein könnte“. Dies ist, was tatsächlich stattgefunden hat. Es ist ein offenes Geheimnis hier in Asmara und durch Berichte aus erster Hand bestätigt. Ich schätze, man könnte sagen, dies ist die „inoffizielle“ offizielle Geschichte. Oder vielleicht ist es die offizielle „inoffizielle“ Geschichte?

Was wirklich zählt, ist, dass die älteste, größte und erfolgreichste kriminelle Operation der CIA in Afrika zu ihrem wohlverdienten Ende gekommen ist. Mit der TPLF, dem am meisten gefürchteten Regime in Ostafrika, kann nun endgültig Frieden einkehren und der längst überfällige Wiederaufbau eines unabhängigen, selbständigen und schließlich wohlhabenden Äthiopiens beginnen.

Wenn das äthiopische Volk erst einmal frei ist, seine Köpfe voller Stolz zu erheben und mit der harten Arbeit zu beginnen, sein Volk zu ernähren, unterzubringen und auszubilden, und sich sein Leben endlich bessern wird, wird der Rest von Arika das mit Freuden begrüßen

Äthiopien ist potenziell ein reiches Land mit Billionen Kubikmetern Erdgas, mit Milliarden Barrel Öl, reichen Mineralienvorkommen, die im ziemlich unerforschten arabisch-nubischen geologischen Schild liegen, sowie reichem Agrarland und viel Wasser.

Wenn ein Volk, das einst vor allem für Hungersnöte und Kriege bekannt war, sein Leben verbessert, bekommt das übrige Afrika ein gutes Beispiel, das nicht ignoriert werden kann. Dann werden die Neokolonialisten, die Afrika unter dem Deckmantel der EU beherrschen, nicht mehr in der Lage sein, unseren Kontinent zu plündern und zu brandschatzen, nicht mehr in der Lage sein, die Unterstützung ihrer Regierungen mit einem reichen Lebensstil zu erkaufen, um Afrika ausbluten zu können.

Während Äthiopien beginnt, die Ketten des Neokolonialismus zu sprengen, könnt ihr sicher sein, dass ihr Führer, der Nobelpreisträger Abiy Ahmed, in den westlichen Medien ständig dämonisiert wird. Wenn sie sehen, wie Afrikas schwächste Nation sich in ein modernes, erfolgreiches Beispiel afrikanischer Unabhängigkeit und Eigenständigkeit entwickelt, werden die blutsaugenden westlichen Bankster und ihre Lakaien bei der UNO schwerlich untätig bleiben und ihr System zusammenbrechen lassen. Denn ohne den gestohlenen Reichtum Afrikas können sie nicht weitermachen wie bisher, mit Bestechung, Unterdrückung, mit Mord und Totschlag.

Thomas C. Mountain ist ein Pädagoge und Historiker, der seit 2006 in Eritrea lebt und von dort berichtet. Besuchen Sie thomascmountain auf Facebook, folgen Sie ihm unter thomascmountain auf Twitter oder kontaktieren Sie ihn am besten unter thomascmountain at g mail dot com.

Quelle – källa – source

https://einarschlereth.blogspot.com/2021/01/die-letzten-stunden-des-tplf-regimes-in.html

Diskussionen

Ein Gedanke zu “Die letzten Stunden des TPLF-Regimes in Äthiopien

  1. Die zentralistische Regierung der föderalen Bundesrepublik Äthiopien unter Militärführer und folglich Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed Ali bezeichnet die explizit von ihm geprägte Wirtschaftsordnung als überwiegend marktwirtschaftlich, die aus seiner reformistischen Sicht leider noch nicht in dem Maß liberalisiert ist, dass sie nationalen wie internationalen Unternehmern die völlig unbehinderte Führung ihrer Wirtschaftsbetriebe, sprich Monopole oder Oligopole ermöglicht.

    Der vom äthiopischen Volk garnicht gewählte, sondern 2018 schlicht von wichtigen politischen Entscheidungsträgern ernannte Premierminister Abiy will, neben der Freigabe der Preise und der Zulassung von Privatunternehmen auch im Banken- und Versicherungssektor, zusätzlich noch staatliche Unternehmen wie die Ethiopian Airlines, den bisher einzigen Telekommunikationsanbieter Äthiopiens Ethio Telecom sowie weitere staatliche Unternehmen teilweise oder vollständig privatisieren, wobei sowohl einheimische als auch ausländische Investoren herzlich willkommen sind, sich an äthiopisch generiertem Mehrwert zu mästen.

    Da die Wirtschaft des Landes in den vergangenen Jahren selbst noch unter TPLF-Regie zu den am schnellsten wachsenden Wirtschaftssystemen der Welt gehörte, rechnen auch in Zukunft beispielsweise Private-Equity-Gesellschaften mit einer für sie profitablen wirtschaftlichen Entwicklung, wohingegen Experten vor hohen Schulden, steigender Inflation und negativen Auswirkungen innenpolitischer Turbulenzen auf von Abiy heiß begehrten ausländischen Investitionen warnen.

    Nachdem Abiy Ahmed als Gott des turbulenten innenpolitischen Gemetzels die Armee der TPLF-Mafia-Capos, der Militär-Junta der tagesaktiven Hyänen, ausgelöscht hat und von den einst marxistish-leninistisch orientierten TPLF-Führern nur noch Knochenstücke und Körperteile übrig sind, wie Thomas C. Mountain den extremen TPLF-Hass genüsslich auf martialisch-blutrünstige Art auswalzt, scheint Abiys Ziel erreicht zu sein, die TPLF nicht nur als politische Macht, sondern auch physisch zu eliminieren.

    Abiys schon bald angeblich unabhängige, selbständige und schließlich wohlhabende, ethnische Föderation Äthiopien, ist im Übrigen bekannt für die Verpachtung großer Flächen an ausländische Investoren zu besonders guten Konditionen, die zurecht als Landraub bezeichnet wird.

    Investoren, die das Land von der Regierung fast umsonst bekommen haben, produzieren darauf mithilfe modernster Gerätschaften, Bewässerungssystemen und Pestiziden kilotonnenweise beispielsweise Lebensmittel oder Schnittblumen und andere Produkte für den Export.

    Menschen, die früher ihr Land eigenständig bewirtschafteten, arbeiten heute als Angestellte oder Tagelöhner auf diesen privaten Farmen, aber da die Hungerlöhne nicht zum Lebenserhalt ausreichen, werden die Arbeiter mit Lebensmitteln alimentiert, die das Abiy-Regime mithilfe der durch den Export eingefahrenen Devisen finanziert.

    Mit dem Zentralregenten Abiy wird es also noch ein wenig dauern, bis das äthiopische Volk erst einmal frei ist, seine Köpfe voller Stolz zu erheben, mit der harten Arbeit zu beginnen, alle Menschen zu ernähren, unterzubringen, auszubilden, das Leben endlich zu bessern und der Rest von Afrika das mit Freuden begrüßen wird.

    Außerdem ist die Zusammenarbeit der tigrinischen, amharischen und oromischen Vertreter für eine Befriedung zentral, ebenso wie mäßigende Worte aller Seiten in öffentlichen Reden, sonst könnte Äthiopien womöglich ein ähnliches Schicksal erleiden wie die in den 1990er Jahren zerfallenden Vielvölkerstaaten der Sowjetunion und Jugoslawiens, da die Zunahme ethnisch motivierter Spannungen in den vergangenen Jahren warnend zeigt, dass vermehrte Autonomie- und Sezessionsbestrebungen nicht gänzlich auszuschließen sind.

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    Verfasst von Rosa | 3. Januar 2021, 23:01

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