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Ausland, Naher Osten

Russland könnte bald eingreifen, wenn Aseris und Türken 4000 Terroristen in Artsakh (Karabakh) ansiedeln

von Drago Bosnic – https://fort-russ.com/2020/11/major-russia-could-soon-intervene-as-azeris-and-turks-start-settling-4000-terrorists-in-artsakh-karabakh/

Übersetzung LZ

Regierungsnahen Quellen in Syrien ist es gelungen, Informationen darüber zu erhalten, dass die Türkei in Zusammenarbeit mit Aserbaidschan Dokumente für die legale Ansiedlung der ersten Gruppe von nicht weniger als 4.000 Turkmenen (die als Terroristen und Söldner nach Aserbaidschan kamen) zur Verfügung gestellt hat, die sich bald in Städten und Dörfern im südlichen Artsakh (Nagorno Karabakh) niederlassen werden.

Diese Städte und Dörfer wurden früher von Armeniern bewohnt, die nach dem aserbaidschanischen Angriff am 27. September gezwungen wurden, das Gebiet zu verlassen. Da es sich bei diesen „Siedlern“ meist um Terroristen und Extremisten handelt, die in dschihadistischen Organisationen wie Dschabhat al-Nusra und sogar dem Islamischen Staat gekämpft haben, ist die Bildung wahhabitischer Hochburgen im Grenzgebiet zu Armenien, insbesondere an dessen Südostgrenze, nicht auszuschließen.

Abgesehen davon, dass diese Terroristen eine potentielle Gefahr für die armenischen Truppen aus Artsakh (Berg-Karabach) sowie die russischen Friedenstruppen entlang der LOC (line of contact) darstellen, werden sie wahrscheinlich auch mit den regulären armenischen Truppen in Armenien selbst in Kontakt kommen, ebenso wie mit den russischen Grenzsoldaten, die Armenien dabei helfen, seine Grenzen vor zwei extrem aggressiven und expansionistischen türkischen Nachbarn zu schützen.

Dies wiederum wird höchstwahrscheinlich zu einem weiteren Krieg führen, und Russland könnte in eine Situation geraten, in der es sich entscheiden müsste, entweder die Türkei und Aserbaidschan zu beschwichtigen oder in eine umfassende Konfrontation zu gehen, um nicht nur das zu retten, was von Artsakh (Nagorno Karabakh) übrig ist, sondern auch Armenien selbst. Und das ist alles andere als unmöglich, denn auch die Aseris sind berüchtigt für abscheuliche Kriegsverbrechen gegen die Armenier und ihr Erbe.

Und selbst wenn es den Türken unter dem neo-osmanischen Mini-Sultan Recep Tayyip Erdogan und ihren aserbaidschanischen Halbvasallen unter Ilham Alijew gelingen sollte, einen offenen Krieg zu verhindern (vorausgesetzt, sie wollen den gegenwärtigen Status quo überhaupt beibehalten), werden sie höchstwahrscheinlich nicht verhindern können (wiederum vorausgesetzt, sie wollen es überhaupt), dass tatsächliche Terroristen das tun, wozu sie ausgebildet wurden – Terrorismus.

Andererseits ist es vielleicht genau das, was die expansionistische Türkei will, denn Erdogan war unangenehm überrascht, dass Russland eingriff und einen vollständigen neo-osmanischen Sieg und ein weiteres Abschlachten der Armenier in ihrem angestammten Land verhinderte. Die Unterzeichnung des trilateralen Friedensvertrags zwischen Russland, Armenien und Aserbaidschan ließ die Türkei außen vor, obwohl die Beteiligung der Türkei für Aserbaidschan entscheidend war.

Die Strategie, Terroristen so nahe an Russlands kritischer Südflanke anzusiedeln, in direkter Nachbarschaft zum stets unruhigen Nordkaukasus, könnte dazu führen, dass Russland in die Ecke gedrängt wird und ihm keine andere Möglichkeit bleibt, als direkt einzugreifen, was unweigerlich zu einer Niederlage des Neo-Osmanismus führen würde, da Aserbaidschan (und sogar die Türkei selbst) militärisch gesehen ein Zwerg im Vergleich zu Russlands riesigem Militär ist.

Und bevor irgendjemand annimmt, dass Aserbaidschan und die Türkei in der Lage wären, den Erfolg der von Israel und dem Westen entwickelten türkischen Drohnen zu wiederholen, die sie gegen das veraltete Militär von Artsakh eingesetzt haben, wird die jüngste russische Stationierung von fortschrittlichen elektronischen Kriegsführungssystemen in der Region diesen Vorteil mit Sicherheit zunichte machen. Abgesehen davon hat Russland selbst enorme Erfolge bei der Entwicklung eigener bewaffneter Drohnen erzielt.

MAJOR: Russia Could Soon Intervene as Azeris and Turks Start Settling 4000 Terrorists in Artsakh (Karabakh)

Diskussionen

3 Gedanken zu “Russland könnte bald eingreifen, wenn Aseris und Türken 4000 Terroristen in Artsakh (Karabakh) ansiedeln

  1. NATO ist böse, aber wenn Russland krieg spielt: Hip hip Hurra!

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    Verfasst von Krassni | 4. Januar 2021, 13:20
  2. Im Drohnen Krieg war Israel führend, heute ist es die Türkei, aber Russland hat auch die Lektion gelernt.

    Seit Ru die Syrische Bühne betreten hat, war klar daß man am Ende eine Heimstätte für Terroristen braucht, denn Niemand wollte so viel Blut an seinen Händen kleben haben, sie alle umzubringen. Angesichts dessen ist 4000 eine recht kleine Population, es sieht eher so aus, als ob sie zerrieben werden. IM Raute hat uns ja auch ein Kontingent reingewürgt.

    Gefällt mir

    Verfasst von zivilistin | 1. Januar 2021, 15:13

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