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Inland, Regierung

Trotz Terrorismusverdacht: Weißhelm-Chef mit Regierungsmaschine in Deutschland eingetroffen

von https://de.rt.com/

Der Verfassungsschutz hatte nach Überprüfung der Mobilfunkdaten von Chalid al-Saleh, einem der Anführer der Weißhelme in Syrien, Terrorverdacht geäußert. Doch westliche Staaten, darunter Deutschland, hatten sich verpflichtet, die Weißhelme und ihre Familien aufzunehmen.

Der Weißhelm-Anführer in Syrien, Chalid al-Saleh, darf nach einem zweieinhalb Jahre langem Tauziehen zwischen dem Bundesinnen- und Bundesaußenministerium nach Deutschland einreisen – trotz eines starken Terrorismusverdachts.

Am Montagabend kam al-Saleh an Bord einer deutschen Regierungsmaschine nach Deutschland.

Der Verfassungsschutz wollte dem Anführer der sogenannten „Hilfsorganisation“ beziehungsweise „Zivilschutzorganisation“, die in den noch nicht von der Regierung kontrollierten Teilen Syriens aktiv ist, keine Aufnahme gewähren. Der Grund: Terrorismusverdacht.

Al-Salehs Flucht aus Syrien

Mit dem Vorrücken der syrischen Armee in die von Rebellen kontrollierten Gebiete befinden sich nun auch die Weißhelme auf der Flucht.

Im Sommer 2018 mussten mehr als 400 Weißhelme und deren Familien aus dem Südwesten Syriens nach Jordanien in Sicherheit gebracht werden. Regierungstruppen hatten die Rettungshelfer zuvor zusammen mit anderen Zivilisten umstellt. Dabei nahmen sie die Route über die Golanhöhen nach Israel und anschließend nach Jordanien. Israel öffnete seine eigentlich geschlossene Grenze, um die Weißhelme über sein Staatsgebiet ins Nachbarland Jordanien zu bringen. Auch al-Saleh war mit seiner Familie nach Jordanien in das Flüchtlingscamp al-Azraq geflohen, 100 Kilometer östlich der jordanischen Hauptstadt Amman.

Westliche Staaten, darunter auch Deutschland, hatten sich 2018 verpflichtet, die Weißhelme und ihre Familien aufzunehmen. Nur unter dieser Bedingung hatte sich das Königreich Jordanien bereit erklärt, die syrischen Weißhelme für eine gewisse Zeit aufzunehmen. Nach spätestens drei Monaten sollten sie Jordanien wieder verlassen, so wurde es verabredet.

Doch das Bundesamt für Verfassungsschutz meldete Bedenken. Eine Befragung im Flüchtlingslager al-Azraq hatte ergeben, dass bei al-Saleh „eine Nähe zu einer islamistisch-dschihadistischen Weltanschauung feststellbar“ gewesen sei.

Man habe Videos von Kampfgruppen gefunden, hieß es in einem Dossier des Verfassungsschutzes, außerdem „zahlreiche Vernetzungen zu einschlägigen Akteuren“ auf dem verschlüsselten Messengerdienst Telegram, so Der Spiegel.

Al-Saleh sei anfällig für „propagandistische Verlautbarungen dschihadistischer Gruppen“ – das würden die „diversen dschihadistischen Propagandamaterialien auf seinem Mobiltelefon“ zeigen. Al-Saleh dementierte damals jede Sympathie für die Dschihadisten.

Doch der Asylantrag al-Salehs wurde abgelehnt.

Innenministerium und Auswärtigem Amt streiten, Jordanien wartet 

Das Auswärtige Amt auf der anderen Seite bestand auf der Einhaltung der Verpflichtung Deutschlands, Weißhelme aufzunehmen. Doch das Bundesinnenministerium hatte Zweifel, die es durch die Ergebnisse des Verfassungsschutzes begründet sah. Das Innenministerium wollte jedes Sicherheitsrisiko ausschließen.

Im Auswärtigen Amt von Heiko Maas (SPD) hingegen hielt man die Bedenken der Verfassungsschützer von Anfang an für unbegründet.

Derweil wartete Jordanien auf die Ausreise al-Salehs nach Deutschland, genau genommen zweieinhalb Jahre lang. In regelmäßigen Abständen wurde Maas von seinem jordanischen Amtskollegen Aimar Safadi auf den Fall angesprochen. Amman gab zu verstehen, dass Jordanien al-Saleh nicht behalten will.

Alle Versuche des Auswärtigen Amtes, ein anderes Land für al-Saleh zu finden, scheiterten.

Erst nachdem der jordanische König Abdullah II im September 2019 Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich angesprochen hatte, kam Bewegung in die Angelegenheit. Die Belege des Verfassungsschutzes wurden durch andere Behörden in Zweifel gezogen.

Am Montagabend sind nun Chalid al-Saleh und seine Familie mit einer Aufenthaltsgenehmigung aus humanitären Gründen in Deutschland angekommen. Wo genau die Familie in Deutschland unterkommt, soll geheim gehalten werden.

Mehr zum Thema – Der angebliche Chemiewaffeneinsatz in Duma und die Rolle der Weißhelme und der „Armee des Islam“

 

https://de.rt.com/inland/110244-weisshelm-chef-mit-regierungsmaschine-nach-deutschland/

Diskussionen

5 Gedanken zu “Trotz Terrorismusverdacht: Weißhelm-Chef mit Regierungsmaschine in Deutschland eingetroffen

  1. Die freiwillige Gruppe von Notfallrettern steht seit 2016 im Kreuzfeuer der prosyrischen Medien. Das Kasperletheater der konstruierten Vorwürfe reicht von „inszenierten chemischen Angriffen“ bis zum angeblichen Besprühen von Kinder mit Toxinen, um Angriffe auf Zivilisten vorzutäuschen. Weiterhin verbreitete man bösartigste Gerüchte von angeblicher Erpressung, Plünderungen und Diebstählen und natürlich Unterstützung von Terroristen. Wie so oft all diese Behauptungen völlig ohne Beweise weitergegeben. Die Arbeit der Weißhelme ist international anerkannt, und die Organisation erhielt 2017 den renommierten Right Livelihood Award.

    Da Weisshelme Bombardierung von Krankenhäusern und Schulen auch mit Clusterbomben gefilmt haben, werden sie bereits seit 2019 als Terroristen Gebrandmarkt. Für die Zivilisten macht es keinen Unterschied ob sie von Söldnern, Rebellen, IS, oder vom Regime des Schlachters von Aleppo getötet werden. Terorismus“verdacht“ ist es auch, Zivilisten mit Sarin töten oder Clusterbomben auf Wohngebieten, Krankenhäusern und Schulen abzuwerfen. Internationale Beobachter haben 349 bestätigten Vorfälle mit Einsatz verschiedener Arten von Chemiewaffen durch Regierungstruppen und Söldner gesammelt und dokumentiert:

    https://chemicalweapons.gppi.net/data-portal/

    Gleichzeitig versucht man echte Terroristen zu Freiheitskämpfern zu glorifizieren. 15 Jahren nach dem Attentat auf den früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri ist der Libanese Salim Jamil Ayyash zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Bei dem Anschlag waren 22 Menschen getötet worden. Es war ein Anschlag zur Zertörung des libanesischen Staates. Ayyash war der Organistor des Seblstmordanschlags, der den Tod zahlreicher unbeteiligter Zivilisten billigend in Kauf nahm.Schock und Entsetzen bei der Bevölkerung war groß. Hariri wollte sich erneut zur Wahl stellen und der syrischen fundamentalistische Dominanz im Libanon beenden, das war das Motiv für den Anschlag. Die Kasse der Hisbollah ist dank grosszügiger Spenden aus dem radikalislamischen Spektrum stets gut gefüllt, bei Razzien wurden sechstellige Beträge bei „islamischen Vereinen“ gefunden, die der Hisbollah gehören, während die Bevölkerung in Hunger und Elend lebt. Die wird wegen Waffen, Drogen und Menschenhandel übrigens auch vom VS überwacht, genauso wie voltairenet und der radikalislamische Muselmarkt.

    Und da waren auch die lachenden Söldner, die Gefangene mit Vorschlaghammer totgeprügelt und geköpft haben

    https://www.syriahr.com/en/147863/

    Die Türkei karrt währendessen eifrig syrische Söldner und Waffen nach Karabach.

    https://www.nzz.ch/international/konflikt-um-karabach-hunderte-soeldner-kaempfen-fuer-aserbaidschan-ld.1580214

    Am Ende folgen wieder Massaker an Zivilisten und Progrome

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    Verfasst von No_InoSMI | 13. Dezember 2020, 17:08
  2. Eine ehrenWERTE Gesellschaft, ein Titel, den einst die Mafia für sich beanspruchte und der Pate stand bei den ‚Westlchen Werten‘, nachdem die Mafia den USA zu einem so überaus flotten Vormarsch durch Italien verholfen hatte.

    Das Groko Regime braucht mehr Terroristen, um seinen Corona Diktatur Kurs zu halten. Aber wir wollen den Quatsch nicht zahlen. Wir wollen Leben.

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    Verfasst von zivilistin | 13. Dezember 2020, 12:36
  3. Am besten nimmt Maas ihn bei sich zuhause auf.

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    Verfasst von Steamboat Willie | 13. Dezember 2020, 11:08

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