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Ausland, Nordamerika

Die Raubritter des Mittelalters sind wieder da – aus den USA

von Einar Schlereth – https://einarschlereth.blogspot.com/

Bild: Das ist unser Öl!

Tag für Tag, Woche für Woche und Monat für Monat stehlen die Yankees Erdöl aus Syrien im Wert von 30 Millionen Dollar. Aber es sind nicht nur einfache Raubritter, sondern auch Raub-Mörder. Da jeder, der sich ihren Räubereien in den Weg stellt, wird umgenietet. Das machen sie ja nicht nur in Syrien, sondern genauso in Venezuela, wo sie vor kurzem einen ganzen Öltanker klauten und das Öl für viele Millionen verkauften.

Sie klauen aber auch im eigenen Land die Bodenschätze der Indigenen in ihren verbliebenen winzigen Reservaten. Gerade hat Trump das große Arctic National Wildlife Refuge (Nationales Naturreservat) im Norden von Alaska, das gleichzeitig Heimat des Gwich’in Volkes ist, die es obendrein als heilig ansehen, den Ölgesellschaften zur Ausbeutung als Weihnachts Geschenk überreicht. Noch rasch, bevor womöglich Biden an den Drücker kommt. Da können die Umweltaktivisten und die Gwich’in so viel protestieren, wie sie wollen, das kümmert die Ami-Raubmörder und Diebe einen Dreck.

Natürlich werden die üblichen Sprüche vorgebracht, von absoluter Sicherheit und Rücksicht, von gründlicher Aufräumarbeit hinterher, die nichts als durchtriebene und schamlose Lügen sind. Ist ja auch schon so lange her, die Exxon Valdez – Katastrophe von 1989 in dem Prince William Sound von Alaska und die furchtbare Ölkatastrophe im Urwald von Ecuador, verursacht von Chevron und Texaco. Seht euch die endlos lange und bei weitem nicht vollständige Liste der großen Erdöl-Katastrophen an. Es wird niemals mehr vorkommen, die Technik ist weiter vorangekommen, die so etwas unmöglich macht. Und wenn schon – wozu ist denn die Regierung da mit dem Geld der Bürger?

Aber wir sprachen von Syrien, wo die Amis seit 2011 wie die Berserker toben, wo sie zig-tausend islamistische Fundamentalisten als Vergewaltiger und als  Halsabschneider einsetzten, die vor allem so viel wie möglich von der syrischen Infrastruktur zerstören sollten und alles, was transportabel war, in die Türkei verschieben sollten.

Syrien war nahe am Ersticken, als die Russen Ende 1915 eingriffen. Das taten sie so erfolgreich, dass die USA völlig perplex und wie gelähmt dastand. Und da stellte Putin im Frühjahr 2016 die erfolgreiche Offensive ein und zog den Hauptteil der russischen Streitkräfte ab, anstatt direkt nach Deir ez-Zor an der irakischen Grenze durchzumarschieren.

Das nutzten die USA natürlich sofort aus. Diese Ecke im Nordosten Syriens, die Kurden-Heimat mit den bedeutenden Öl-Feldern, wurde kurzer Hand von den Yankees besetzt, nachdem sie rasch die Kurden einkauften, die kurz zuvor Bashar al-Assad ewige Treue geschworen hatten. Nun galt es, die Kurden zu beschützen, der Vorwand für den Öl-Diebstahl. Aber Trump hat diese Ölfelder als “sein” ureigenes Öl bezeichnet. Auch das hat die USRAELEU-Mafia ohne die geringsten Bedenken akzeptiert.

Wie alle miteinander von Anfang die Invasion ihrer Stellvertreter-Armee, von US-Experten geführt nicht nur akzeptiert haben, sondern aktiv mit Material, Waffen, Flugunterstützung und ihren Medien beistanden. Das zeigt, welche Kaltschnäuzigkeit, gefühllosen, völlig Empathie-freien, verlogenen Phrasen unsere Politiker dem Publikum vorlegen und nebenher auch ihre Taschen füllen.

“ABER WIR VERTEITIGEN NUR DIE HEILIGEN WÄRTE DES ABENDLANDES!”

https://einarschlereth.blogspot.com/2020/12/die-raubritter-des-mittelalters-sind.html

Diskussionen

Ein Gedanke zu “Die Raubritter des Mittelalters sind wieder da – aus den USA

  1. Vier Beine GUT!
    Zwei Beine SCHLECHT!

    Endlich wieder das gewohnte standard Programm vom kapitalistischen Klassenfeind.

    Der Narrativ wird als Parole zur allgemeinen Botschaft die durch Texte, Bilder, Metaphern und andere Mittel vermittelt wird. Wenn Dissidenten, kritische Reporter oder unliebsame Politiker wiederholt als Verbecher dargestellt werden indem man ihnen zum Beispiel manipulierte Beweise unterschiebt oder sie „verunfallt“, wird letztendlich ein Narrativ etabliert, dass Dissidenten, Reporter oder Politiker im Allgemeinen korrupt und betrügerisch sind (die eigenen aber dagegen nicht, logisch, oder?)

    Die linientreuen Desinformationsstellen verwenden eine Reihe von Narrativen, die als Vorlagen für bestimmte Geschichten dienen und an das Zielpublikum angepasst werden. Für verschiedene Zielgruppen werden unterschiedliche Narrative verwendet. Einige dieser Narrative werden bereits seit Jahrhunderten verwendet. Variationen vom „Der zerfallende Westen“ sind bereits seit dem 19. Jahrhundert dokumentiert. Im Osten scheint dagegen allen von morgens bis abends die Sonne aus dem Hintern. Die Narrative werden einfach nach aktuellen Ereignissen und vorherrschenden Haltungen kombiniert und modifiziert.

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    Verfasst von Prof. Dr. Ilja Rogov | 5. Dezember 2020, 14:19

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