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Ausland, Nordamerika

USA: Gibt es Beweise für Wahlfälschung oder nicht? Was die deutschen Medien verschweigen

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru/

Heute konnte man in den Medien lesen, dass sogar US-Justizminister Barr gemeldet habe, es gebe keine Beweise für Unregelmäßigkeiten bei der US-Wahl, zumindest nicht in einem solchen Umfang, dass sie das Wahlergebnis beeinflusst hätten. Interessant ist, was die Medien dabei verschwiegen.

Es ist immer wieder beeindruckend, wie einseitig die deutschen „Qualitätsmedien“ berichten. Was ihnen nicht gefällt, wird einfach weggelassen. Das gilt auch für die aktuellen Meldungen aus dem USA. In Deutschland wird über angebliche Korruption von Trump bei Begnadigungen berichtet und es wird über die Aussage Barrs berichtet, es gebe keine Hinweise auf so große Unregelmäßigkeiten bei der Wahl, dass sie das Wahlergebnis beeinflusst hätten.

Was dabei nicht berichtet wird ist, dass Barr nur einen Zwischenstand vermeldet und hinzugefügt hat, die Ermittlungen dauern an. Was ebenfalls in Deutschland komplett verschwiegen wird, ist die Arbeit von Sonderermittler Durham.

So blöd es klingt, aber da lobe ich mir das russische Fernsehen, denn dort wird nicht so selektiv berichtet. In einem aktuellen Bericht über die Lage in den USA, wird auch über das berichtet, was die deutschen Medien verschweigen. Daher habe ich diesen aktuellen Bericht aus den gestrigen russischen Abendnachrichten übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Bei den Präsidentschaftswahlen habe es „keinen Betrug“ gegeben, aber im Weißen Haus „möglicherweise“. US-Justizminister Barr hat heute nicht nur Trumps letzte Hoffnungen auf ein Verbleiben im Weißen Haus zerschlagen, sondern auch ein neues Verfahren gegen ihn ins Spiel gebracht, wegen Bestechung im Austausch für Begnadigungen. Seine Kinder zu begnadigen, die bereits darüber nachdenken, wo sie wohnen sollen – in New York, wo Trump einen Tower hat, oder in Florida, wo sich seine Golfvilla befindet – hat Trump selbst ins Spiel gebracht. Umsonst oder nicht, das ist die Frage. Eines aber ist klar, vor dem Abgang hat Trump zusammen mit seinem Schwiegersohn gutes Geld gemacht. Laut NBC haben Unternehmen von Trump und Kushner während der Pandemie staatliche Unterstützung in Höhe von mehr als 2 Milliarden US-Dollar erhalten.

Biden weiß, wie man Journalisten ablenkt. Die ganze Aufmerksamkeit liegt auf seinem rechten Bein. Es ist nach einem doppelten Fußbruch im Gips.

„Wie geht es Ihnen?“, fragen Journalisten.

„Gut! Vielen Dank der Nachfrage“, antwortet er.

Humpelnd stellt der Politiker das Team vor, das im neuen Kabinett die schwächelnde amerikanische Wirtschaft wiederherstellen soll. Die Covid-Epidemie hat viele Branchen in Schwierigkeiten gebracht.

Biden ruft die alte Garde zu Hilfe, die 74-jährige Jeannette Yellen, die fast in seinem Alter ist, kann die neue Finanzministerin werden.

„So viele Menschen tun sich schwer, Nahrung auf den Tisch zu bekommen, Rechnungen und Mieten zu bezahlen. Es ist eine amerikanische Tragödie. Und es ist sehr wichtig, dass wir sofort an die Arbeit gehen“, sagte sie.

Aber sie muss noch vom Kongress gebilligt werden.

Vor der Anhörung von Nira Tanden, Bidens Kandidatin für das Haushaltsbüro, löscht sie alles, was stören könnte. Die ehemalige Vertraute von Hillary Clinton hat eilig fast tausend ihrer Tweets gelöscht, in denen sie republikanische Kongressabgeordnete kritisiert hat.

„Ich weiß, dass es eine schwierige Zeit ist, aber ich möchte, dass Sie wissen, dass Hilfe auf dem Weg ist. Dieses erstklassige Team wird uns helfen, die anhaltende Wirtschaftskrise zu überwinden und es kann die Wirtschaft nicht nur wieder aufbauen, sondern es wird sie besser aufbauen als sie vorher war“, sagte Joe Biden. (Anm. d. Übers.: Waren das nicht auch exakt die Worte Trumps im Wahlkampf, über die die Medien sich lustig gemacht haben? Wenn Biden praktisch wörtlich das gleiche sagt, dann finden die Medien dafür allerdings keine hämischen Kommentare)

Trump scheint sich damit abgefunden zu haben, Biden die Macht zu übergeben. Aber er verlässt das Weiße Haus nur, um zurückzukommen. Bei einem Empfang haben Gäste heimlich seine Rede über seine Pläne für 2024 gefilmt.

„Es waren unglaubliche vier Jahre. Wir versuchen jetzt, eine weitere Amtszeit zu bekommen. Aber wenn es nicht klappt, werde wir uns in vier Jahren wiedersehen“, sagte Trump.

Er ist erste Präsident in der jüngeren US-Geschichte, der nicht wiedergewählt wurde, aber er hat mit 73 Millionen Stimmen mehr Unterstützung erhalten, als jeder seiner Vorgänger. Der Trumpismus wird zur Ideologie.

„Präsident Trumps Vermächtnis wird nur dann bedeutsamer werden, wenn er sich darauf konzentriert, das Land voranzubringen. Die Medien wissen, dass er 2022 und 2024 der König der Republikaner sein wird, kein Zweifel. Er ist ein politischer Held für zig Millionen Amerikaner“, sagte ein Fox-News-Moderator.

Die scheidende Regierung scheint eine Überraschung der Rache vorzubereiten. Die Demokraten haben den Republikaner Trumps Arbeit während seiner gesamte Amtszeit behindert und dem US-Präsidenten vorgeworfen, Verbindungen zu Moskau zu haben.

Das Justizministerium hat einen neuen Sonderermittler im sogenannten „russischen Fall“ ernannt. Sonderermittler Mueller hat den Fall vier Jahre lang untersucht und keine Beweise für eine Verschwörung zwischen Trump und dem Kreml gefunden.

Nun wird John Durham genauer hinschauen, um die Ursprünge der Untersuchung zu prüfen, die den Präsidenten an der Arbeit gehindert hat. Er soll herausfinden, auf welcher Grundlage das FBI Trumps Wahlkampf abgehört hat, wie Beweise gefälscht und illegale Ermittlungen angestrengt wurden. Er könnte Fragen an Biden und sein gesamtes neues Team haben, das 2016 unter Obama gedient hat.

Eine weitere Version sagt, dass das Weiße Haus ein geschicktes Schema nutzt: Freiheit im Austausch gegen Vergütung.

Das Justizministerium untersucht den Fall einer möglichen Bestechung. Das Bestechungsgeld wurde im Sommer an die Administration übergeben. Es ist nicht klar, wer und wen bezahlt hat. In den eingereichten Unterlagen werden keine Namen genannt.

Zeitungen berichten, dass Trump über die Möglichkeit diskutiert, sich selbst, seine Kinder und seinen Anwalt zu begnadigen, damit er und seine Familie nach dem Rücktritt nicht vor die Gerichte gezerrt werden.

„Glauben Sie, dass wir hier über eine Hand wäscht die andere sprechen können? Man kann hier das Wort Bestechung verwenden. Giuliani legt nun überall seine verrückten Verschwörungstheorien dar. Er gibt keine Fakten. Ist es möglich, dass wir über eine Hand wäscht die andere sprechen? Und dass er schon weiß, dass er eine Begnadigung bekommen wird? Das ist möglich. Aber der Punkt ist, dass wir es nur herausfinden werden, wenn wir die Ergebnisse der Untersuchung in diesem Fall vom nächsten Justizministerium erhalten. Sonst werden die Worte, dass sich niemand in unserem Land über das Gesetz stellen kann, eine leere Losung sein“, hörte man in einem Gespräch eines CNN-Moderators mit einem Experten.

Trump bestreitet auf Twitter alles und schlägt den Medien vor, über den Wahlbetrug zu sprechen.

Über Betrug bei der Auszählung der Stimmen hört man nur etwas auf den Kabelkanälen. Die größten Fernsehsender des Landes schweigen.

„Insgesamt habe ich 24 große Container mit Stimmzetteln gesehen, die in meinen LKW verladen wurden. Im Inneren waren Container mit Stimmzetteln übereinander gestapelt. Alle Umschläge waren gleich groß. Ich sah, dass die Umschläge Rücksendeadressen hatten. Es waren ausgefüllte Stimmzettel.“ Jesse Morgan erzählte, wie er am Vorabend der Wahl angewiesen wurde, fast 300.000 Stimmzettel nach Pennsylvania zu bringen und sein Anhänger nachts von einem Parkplatz verschwand.

Das hat er Trumps Wahlkampfteam mitgeteilt. Er ist bereit, unter Eid auszusagen.

Bei der Generalstaatsanwaltschaft sieht es mit Beweisen schlecht aus: „Bis heute haben wir keine Beweise für Betrug einer Größenordnung gefunden, die das Wahlergebnis erheblich hätte beeinflussen können.“

Diese Worte des Generalstaatsanwalts hörte man auch im Weißen Haus.

Barrs Büro erklärte sofort, die Journalisten hätten ihn missverstanden. Die Ermittlungen wegen Wahlbetrugs dauern noch an.

Aber diesen Zusatz haben die meisten Medien verschwiegen.

Ende der Übersetzung

USA: Gibt es Beweise für Wahlfälschung oder nicht? Was die deutschen Medien verschweigen

Diskussionen

4 Gedanken zu “USA: Gibt es Beweise für Wahlfälschung oder nicht? Was die deutschen Medien verschweigen

  1. Bis heute fehlt leider nur die Beweise.

    Klingt komisch, ist aber so.

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    Verfasst von Peter Lustig | 5. Dezember 2020, 18:01
  2. da gibt’s aber wesentlich bessere Quellen im Netz zum Thema Wahlbetrug, Mehrfachzählungen, die Stimmen Toter, Wähler, die nicht wählen durften, weil ‚von ihnen‘ bereits Wahlbriefe eingegengen waren, die Vebindung des Dominion Systems mit den Internet . . .

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    Verfasst von zivilistin | 5. Dezember 2020, 6:05
  3. Hier ist der IT“er

    DECLARATION OF DR. NAVID KESHAVARZ-NIA

    https://de.scribd.com/document/486105599/Affidavit-of-Dr-Navid-Keshavarz-Nia-Phd#fullscreen&from_embed

    Gefällt mir

    Verfasst von Frank Rene | 4. Dezember 2020, 12:28
  4. Da gibt es Wahlbetrug in riesigem Umfang. Und die depperten Anwälte von Trump können ihn nicht beweisen. Ja gibt es in USA den keine besseren mehr? Und keinen IT’ler, der öffentlich die Macken der Wahlmaschinen nachstellen kann? Wie blöd sind denn die Leute? Oder ist alles doch nur ein Spuk???

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    Verfasst von Julius Raab | 4. Dezember 2020, 9:58

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