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Ausland, Welt

Das russische Fernsehen über die Impfstoffe von Astra-Zeneca und Bionteck/Pfizer

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru/

Da die deutschen Medien die westlichen Impfstoffe feiern und den russischen Impfstoff schlecht machen, lohnt es sich, auch der anderen Seite zuzuhören. Daher habe ich einen russischen TV-Bericht zu dem Thema übersetzt.

Es ist klar, dass es um Milliarden geht. Daher unterstützen die westlichen Politiker und Medien die westlichen Pharmakonzerne, auch wenn deren bisherige Impfstoffe nach objektiven Kriterien deutlich schlechter sind, als die Alternative aus dem bösen Russland. Während die westlichen Medien die Zahlen und Ergebnisse des russischen Impfstoffs geflissentlich übergehen und verschweigen, macht sich das russische Fernsehen einen Spaß daraus, die Daten zu vergleichen. Aber natürlich geht es auch für Russland um einen Milliardenmarkt, wenn das Ausland an dem russischen Impfstoff interessiert ist.

Um auch die Seite der Medaille zu zeigen, die es in deutschen Medien nicht zu sehen gibt, habe ich einen Beitrag des russischen Fernsehens aus der Sendung „Nachrichten der Woche“ vom Sonntag übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Jeden Tag infizieren sich auf dem Planeten mehr als 600.000 Menschen mit dem Coronavirus. Anderthalb Millionen konnten nicht gerettet werden. Die Länder kommen unterschiedlich gut zurecht. Einige schaffen es, die Infektion einzudämmen, in anderen ist die Lage längst außer Kontrolle geraten.

Alle schauen mit Hoffnung auf die Wissenschaftler, die an Covid-Impfstoffen arbeiten. Und das ist ein wirklicher globaler Kampf. Es stehen viele Dinge auf dem Spiel: natürlich die Gesundheit der Menschen, die Politik, die Wirtschaft und wirtschaftliche Interessen. Jeder Staat hat seine eigenen Prioritäten.

Russland ist im Rennen um den Impfstoff bisher in der Spitzengruppe. Unser erstes Medikament, „Sputnik V“ aus dem Gamalei Science Center, schließt die letzten Tests ab und die industrielle Produktion wurde bereits gestartet. Die Wirksamkeit des russischen Sputnik V-Impfstoffs beträgt bis zu 95 Prozent. Die allgemeine Impfung gegen das Coronavirus steht in Russland kurz bevor und wird kostenlos sein.

Auch der amerikanische Pharmariese Pfizer entwickelt einen Impfstoff. Das Problem ist nur, dass er bei minus 70 oder sogar minus 80 Grad gelagert werden muss. Es gibt einfach keine Infrastruktur, um einen solchen Impfstoff in der Welt zu transportieren. Für ein Medikament für großflächige Impfungen, gerade in heißen Ländern, ist das ein gravierender Nachteil. Darüber hinaus erfordert diese Lagertemperatur ein spezielles, sehr teures Glas. Aber sie sind nur die Blümchen.

Seien Sie neugierig und geben Sie Pfizer bei „Wikipedia“ auf Russisch oder Englisch ein und am Ende des Artikels finden Sie einen langen Abschnitt über „Skandale“. (Anm. d. Übers.: Ein Teil dieser Skandale ist auch im deutschen Wikipedia zu finden) Was es da alles gibt, man kann eine Krimiserie darüber drehen: von illegalen Tests an Kindern mit tödlichen Folgen bis hin zu Fälschungen von Forschungsergebnissen, Lügen, milliardenschweren Geldstrafen für falsche Werbung und Betrug. Ganz aktuell: Pfizer CEO Albert Burla und Executive Vice President Sally Suzman verkauften ihre Anteile für Millionen von Dollar, er für 5,5 Millionen und sie für zwei Millionen, und das am Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse der Phase-3-Tests, als die Pfizer-Aktien um 15 Prozent in die Höhe schnellten. Die Frage ist: Wissen die Top-Manager von Pfizer etwas und erwarten in Zukunft einen Kursrückgang, wenn es um den Einsatz des Impfstoffs geht? Angesichts des Rufs von Pfizer kann man alles erwarten.

Noch zweifelhafter ist der sogenannte Oxford-Impfstoff, der von der britisch-schwedischen Firma Astra-Zeneca entwickelt wurde. Das ist der Impfstoff auf der Basis von Affen-Adenoviren. Da wurde auch eine Menge gelogen. Es stellte sich heraus, dass die Wirksamkeit des Oxford-Impfstoffs viel geringer ist, als angegeben. Nicht 90, sondern 70 und sogar 62 Prozent wurden je nach Gruppen bestätigt. Um das Gesicht und den Markt nicht zu verlieren, sind laut Astra-Zeneca zusätzliche Tests erforderlich. Aber das dauert Wochen oder sogar Monate. Plus gebrochene Verträge.

Aber unsere Konkurrenten machen medialen Druck und alle rätseln, wie sie den russischen Impfstoff „Sputnik V“ in den Augen potenzieller Käufer diskreditieren können. Tausende von beleidigenden Publikationen, Geschichten und Berge von Beiträgen in sozialen Netzwerken. Plus politischer Druck. Aber es hilft nichts. Der russische Private Equity Fund und das indische Unternehmen Hetero haben sich darauf geeinigt, 100 Millionen Dosen Sputnik V-Impfstoff in Indien zu produzieren. Zuvor war bekannt geworden, dass 150 Millionen Dosen Sputnik in Südkorea produziert werden. Auch über die Freigabe des russischen Impfstoffs für China und Weißrussland wird verhandelt. Brasilien, Argentinien, Peru, Kasachstan, Saudi-Arabien, Marokko und viele andere Länder sind aktiv an dem Medikament interessiert. Sogar in der Europäischen Union. Im Frühherbst schnarrte man verächtlich: ein russische Impfstoff? Ach, nö. Die Russen können so schnell nichts Gutes erreichen.

Ungarn war das erste Land, das es vorgezogen hat, die europäische Solidarität zu vergessen. Sputnik V Proben und Dokumentationen sind bereits dort. Darüber hinaus ist Russland bereit, die Technologie der Impfstoffproduktion nach Ungarn zu übertragen. Das kündigte der russische Gesundheitsminister Michail Muraschko an, der sich zu einem Besuch in Budapest aufhält.

Am 27. November haben Experten aus Frankreich Moskau besucht. Der russische Private Equity Fund führt Gespräche über die Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern im Bereich der Impfstoffproduktion. Es wird vielen klar, dass man die Anstrengungen kombinieren sollte, weil die Lage nicht sehr gut ist.

Ende der Übersetzung

Das russische Fernsehen über die Impfstoffe von Astra-Zeneca und Bionteck/Pfizer

Diskussionen

10 Gedanken zu “Das russische Fernsehen über die Impfstoffe von Astra-Zeneca und Bionteck/Pfizer

  1. Dr. Kelly Moore, associate director of the Immunization Action Coalition über Impfungen in den Altenheimen.

    „Wir wären überhaupt nicht überrascht, wenn wir zufällig sehen würden, dass eine Impfung stattfindet und dann jemand kurz nach der Impfung stirbt, nicht weil es irgendetwas mit der Impfung zu tun hat, sondern einfach, weil das der Ort ist, an dem Menschen am Ende ihres Lebens leben“, sagte Moore. (deepl)

    https://edition.cnn.com/2020/12/04/health/coronavirus-vaccine-acip-nursing-homes-question/index.html

    Ich wäre jetzt auch nicht überrascht wenn es in der Praxis genau so läuft. Keine Untersuchung, natürliche Todesursache auf dem Totenschein, fertig.

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    Verfasst von F.Nolte | 8. Dezember 2020, 22:52
  2. Das ist ja UN-GLAUB-LICH!
    Und nur wenn Sie noch heute bestellen bekomen Sie:
    200.000 Impfdosen.
    Nicht zwei, nicht drei… Nein, 5 Millionen Rubel.
    Ich muss bekloppt sein, rufen Sie jetzt an

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    Verfasst von QVC | 7. Dezember 2020, 11:31
  3. Hier der Beipackzettel vom COVID-19 mRNA-Impfstoff BNT162b2 von BioNTech/Pfizer

    Klicke, um auf Information_for_healthcare_professionals.pdf zuzugreifen

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    Verfasst von Franzi | 7. Dezember 2020, 1:55
  4. China hat bis heute weder Ärzten noch der WHO erlaubt, in Wuhan oder sonstwo in China an Forschungen und den Ursprung der Pandemie teizunehmen oder beizutragen.

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    Verfasst von Dr Fumanschu | 2. Dezember 2020, 17:55
  5. Dr. Michael Yeadon, ehemaliger Leiter des Forschungsbereichs Atemwegserkrankungen bei Pfizer, und der Lungenfacharzt und ehemalige Gesundheitsamtschef Dr. Wolfgang Wodarg haben bei der EMA, der European Medicine Agency, die für die EU-weite Arzneimittelzulassung zuständig ist, am 01. Dezember 2020 einen Antrag auf die sofortige Aussetzung sämtlicher SARS-CoV-2-Impfstoffstudien, insbesondere die Studie von BioNtech/Pfizer zu BNT162b (EudraCT-Nummer 2020-002641-42) gestellt.

    Hintergrund sind die Risiken, Hier ihre Einschätzung dazu.

    https://2020news.de/dr-wodarg-und-dr-yeadon-beantragen-den-stopp-saemtlicher-corona-impfstudien-und-rufen-zum-mitzeichnen-der-petition-auf/

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    Verfasst von noname | 2. Dezember 2020, 12:47
  6. Neuigkeiten zum AstraZeneca/ Oxford Impfstoff Covishield. Beruhigend, das der Hersteller glaubt, das die Nebenwirkung nicht mit dem Impfstoff zusammenhängt. Ebenso beruhigend, das die Versuchsperson die so etwas behauptet vom Hersteller mit einer Klage bedroht wird. Schliesslich muss es jetzt schnell gehen mit der Entwicklung. 😉

    Vaccine Trial Participant Demands 5 Cr from Defiant Serum Institute for Side-Effect

    https://science.thewire.in/health/serum-institute-india-covid-19-vaccine-participant/

    Ein Teilnehmer an der Studie über den vom Serum Institute of India (SII) mit Sitz in Pune entwickelten „Covishield“-Impfstoff hat dem Unternehmen eine rechtliche Mitteilung geschickt, in der er sich um 5 Millionen Rs als Entschädigung bemüht, aufgrund akuter Neuroenzephalopathie. Er war nach Verabreichung des Impfstoffs nicht mehr in der Lage auf Fragen zu antworten. Auch nach Entlassung aus dem Krankenhaus ist er weiter stark eingeschränkt und es fällt ihm schwer, selbst einfache Routineaufgaben zu erledigen.

    Das Serum Institute hat gedroht, eine Gegenklage wegen Verleumdung gegen diese Person einzureichen, wobei es die Anschuldigungen in der Mitteilung als „böswillig und falsch verstanden“ bezeichnet. Die Erklärung des Unternehmens kommt zu dem Schluss, dass es die Mitteilung als „böswillige Information“ mit einem „schrägen pekuniären Motiv“ betrachtet und dass das Unternehmen „Schadenersatz in Höhe von mehr als Rs 100 crore“ fordern und „solche böswilligen Ansprüche verteidigen“ wird.

    In der rechtlichen Mitteilung, die auch an die Arzneimittelzulassungsbehörde geschickt wurde, wurde behauptet, dass selbst nachdem der Teilnehmer über seinen Zustand berichtet hatte, keine öffentliche Bekanntgabe erfolgte, und diese Reaktion wurde mit der Entscheidung kontrastiert, die Versuche in Indien auszusetzen, nachdem der Pharmariese AstraZeneca seine klinischen Versuche wegen „einer unerklärlichen Krankheit“ bei einem Teilnehmer der Studie unterbrochen hatte.

    Die Versuche für den Impfstoff Oxford-AstraZeneca wurden nach Genehmigung durch die Zulassungsbehörden wieder aufgenommen.

    Der leitende Ermittler am Sri Ramachandra Institute, S.R. Ramakrishnan, sagte, dass eine „umfassende Untersuchung“ durchgeführt worden sei und der Bericht dazu dem Data and Safety Monitoring Board, dem SII und der Arzneimittelbehörde innerhalb der vorgeschriebenen Zeit vorgelegt worden sei.

    „Wir glauben nicht, dass das unerwünschte Ereignis mit dem Impfstoff zusammenhing“, sagte Ramakrishnan und fügte hinzu, dass die Versuche in Ermangelung jeglicher Anweisungen des Sponsors oder der Arzneimittelbehörde nicht ausgesetzt wurden.

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    Verfasst von Tim | 2. Dezember 2020, 1:54
  7. Vielen herzlichen Dank für die Übersetzung! Die Linke Zeitung ist prima 🙂

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    Verfasst von Maike N. | 30. November 2020, 20:12
  8. Das Geld liegt auf der Strasse, man muss nur wissen auf welcher. Das Budget wird im kommenden Jahr auf sage und schreibe 103 Milliarden Rubel aufgestockt.

    https://theins.ru/politika/235089?utm_source=facebook.com&utm_medium=social&utm_campaign=the-insider-vyyasnil–skolko-sredstv-nal&utm_content=43708565&fbclid=IwAR3rjdfV-eF0inW4-ODB0DQcvTAk3pe7MBmmMuoms94UvVkkKPfaSaIL7LE

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    Verfasst von Irina | 30. November 2020, 11:48
  9. Wie das Marketing für die westlichen Impfstoffe aussehen soll ist zum Beispiel hier zu lesen. Der Leitfanden ist von der University of Florida College of Journalism and Communications in Partnerschaft mit den United Nations und richtet sich an die Regierungen.
    https://covid19vaccinescommunicationprinciples.org/problem . Einige übersetzte Zitate daraus.

    „Alles beginnt mit Vertrauen
    Unsere Bereitschaft, eine fremde Substanz in unseren Körper einzubringen, ist in hohem Maße von Vertrauen abhängig. ..“

    „.. falsche Ausgewogenheit entsteht, wenn eine Story oder ein Nachrichtenbericht zwei Perspektiven, oder „beiden Seiten“, das gleiche Gewicht beimisst. Wir nehmen sie als gleich gewichtet und gültig wahr und überlassen es uns, selbst zu entscheiden, was wahr ist. Dies geschah in der Medienberichterstattung, in der der MMR-Impfstoff mit Autismus in Verbindung gebracht wurde, obwohl in Wirklichkeit nur eine schlecht durchgeführte (und schließlich zurückgezogene) Studie eine Verbindung zwischen den beiden zeigte. ..“

    Kurz gesagt, die Seite empfielt für die Marketing- Kommunikation einseitig positive Berichterstattung über Impfstoffe. Die „richtige Message“ sollte durch Personen erfolgen, denen innerhalb der jeweiligen Zielgruppe vertraut wird. Bei Schwarzen seinen dies z.B. Friseure. (covid19vaccinescommunicationprinciples.org/the-principles/messengers/)

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    Verfasst von MorgensfrühumachtwirdKaffeegemacht | 30. November 2020, 10:40

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  1. Pingback: Das russische Fernsehen über Covid-19 Impfstoffe | Maulwuerfe - 30. November 2020

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