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Ausland, Nordamerika

Kommentar: Warum ich der Meinung bin, dass Trump den Machtkampf in den USA verliert

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru/

In meinen Artikeln gehe ich davon aus, dass Biden der nächste US-Präsident und Trump den Machtkampf verlieren wird. Da viele Kommentatoren das anders sehen, will ich erklären, warum ich dieser Meinung bin.

In Artikeln und auch in den Homeoffice-Sendungen gehe ich inzwischen davon aus, dass Trump das Weiße Haus verlassen muss. Auch in der Tacheles-Sendung, die heute aufgezeichnet und am Freitag erscheinen wird, werde ich diese These vertreten. Viele Leser sehen das völlig anders und sind der Meinung, Trump habe noch einen Trumpf im Ärmel. Das glaube ich nicht und ich will erklären, warum ich das nicht glaube.

Meine Einstellung zu Trump

Zunächst sei noch einmal gesagt, dass ich kein Trump-Fan bin. Für uns, die wir nicht in den USA leben, ist seine Außenpolitik das wichtigste, denn die Innenpolitik der USA betrifft uns nicht. Und seine Außenpolitik ist eine Katastrophe, wie wir an Sanktionen gegen europäische Firmen wegen Nord Stream 2, an seinem Druck in Sachen Zwei-Prozent-Ziel der Nato, an seiner Iran-, Israel- und Venezuela-Politik erkennen können, was nur Beispiele sind.

Allerdings hat er auch etwas auf der Haben-Seite, denn er ist der erste US-Präsident seit über hundert Jahren, der keinen neuen Krieg angefangen hat. Das ist zwar nur ein Pluspunkt, aber dafür ein wichtiger. Es ist eben nicht alles nur schwarz oder weiß und an Trump gibt es einiges zu kritisieren, aber man kann auch das Positive nicht ignorieren.

Meine Befürchtung ist, dass es unter Biden (oder unter Harris, wenn Biden wegen seines mentalen Zustandes das Amt aufgibt) wieder zu neuen Kriegen kommen wird. Die Erfahrung der letzten hundert Jahre US-Politik lässt das erwarten. Und da wäre Trump das kleinere Übel gewesen, trotz seiner ansonsten katastrophalen Außenpolitik.

Aber darum geht es nicht einmal, es geht um die Demokratie selbst und darum, dass derjenige Präsident sein sollte, der die Wahlen ehrlich gewonnen hat.

Die US-Wahl

Seit 2016 erleben wir ein mediales Dauerfeuer gegen Trump, wie es niemand sonst je überlebt hätte. Trotzdem ist die Wahl in den USA zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen geworden. Wie deutlich hätte Trump wohl gewonnen, wenn die Medien fair berichtet hätten?

Bei der US-Wahl gibt es so massive Hinweise auf Wahlfälschung, dass man nur von einer gefälschten Wahl sprechen kann. Da haben Tote per Briefwahl abgestimmt, es sind Briefwahlzettel verschwunden, gestohlen worden, in Flüsse gekippt oder überraschend bei der Post wiedergefunden worden. Dann wurden auch noch die Computerprogramme in Staaten, in denen an Automaten gewählt wird, kurzfristig verändert, indem am Tag vor der Wahl Updates gefahren wurden und so weiter und so fort.

Wenn es bei der Wahl ehrlich zugegangen wäre, hätte Trump wohl gewonnen.

Wenn die USA ein echter Rechtsstaat wären, müsste er mit seinen Klagen Erfolg haben.

Wenn…

Die Demokraten waren Trump immer einen Schritt voraus

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Demokraten Trump immer einen Schritt voraus waren. Sie haben mächtige Unterstützer und Think Tanks und NGOs auf ihrer Seite, die jahrzehntelange Erfahrung darin haben, bei politischen Spielchen die öffentliche Meinung und die Presse zu beeinflussen, Soros ist nur eines der vielen Beispiele.

Clinton hat sich die Russlandaffäre und die angebliche russische Wahleinmischung ausgedacht, was schon vor Jahren erkennbar war. Der Mueller-Bericht hat ergeben, dass an all dem nichts dran war und inzwischen sind Memos öffentlich, die das alles bestätigen. Trotzdem behaupten die Medien bis heute, Russland hätte sich in die Wahl 2016 eingemischt.

Danach wollte Trump in die Offensive gehen und hat Ermittlungen gegen Cliton & Co. eingeleitet, die Presse hat das aber verschwiegen. Die Demokraten haben dann den angeblichen Druck von Trump auf den ukrainischen Präsidenten Selensky erfunden und daraus das Amtsenthebungsverfahren konstruiert. Und kaum war das vorbei, begannen Corona und Black-Lives-Matter.

Alle diejenigen, die der Meinung sind, Trump spiele so etwas wie „achtdimensionales Schach“ sollten mir mal erklären, warum Trump dann seit 2016 nur in der Defensive war. Zwar haben sich die Demokraten und vor allem ihre Unterstützer 2016 verrechnet, als sie sich zu sicher waren, Clinton würde gewinnen. Aber es sind die Demokraten, die seitdem „achtdimensionales Schach“ spielen und Trump mit immer neuen, frei erfundenen „Skandalen“ vor sich her treiben und erfolgreich in die Defensive drängen. Trump hatte nicht ein einziges Mal Oberwasser, konnte nicht ein einziges Mal die Initiative übernehmen.

Die Demokraten und ihre Unterstützer waren Trump immer einen Schritt voraus. Und die Medien haben das Spiel mitgespielt und konsequent alles ignoriert, was auf die Machenschaften von Clinton und Biden hingewiesen hätte. Sogar als der US-Senat in einem ausführlichen Bericht die Korruption von Biden im Detail offen gelegt hat, wurde das medial unter den Teppich gekehrt. Von Hunter Bidens mutmaßlicher Affäre mit einer 14-jährigen gar nicht zu reden.

Warum sollte das jetzt bei der Wahl anders sein? Die Demokraten haben die Wahlfälschungen vorbereitet und geplant und natürlich auch mit eingerechnet, dass Trump dagegen vorgehen würde. Auch die Medien haben das Spiel mitgespielt und ihre Leser darauf vorbereitet, dass Trump das Ergebnis nicht anerkennen würde. Dass die Demokraten es ebenfalls abgelehnt haben, einen Wahlsieg Trumps anzuerkennen, wurde verschwiegen.

Ich gehe – nach der Erfahrung der letzten vier Jahre – davon aus, dass die Demokraten Trumps juristische Manöver natürlich eingeplant und sich darauf vorbereitet haben. Ich vermute daher, dass Trump scheitern wird.

Und wenn ich Unrecht habe?

Da die Medien ihre Leser darauf eingeschworen haben, dass Trump der Wahlbetrüger ist, der eine Gefahr für die Demokratie darstellt und weil sie Biden nun konsequent als Sieger darstellen, obwohl es noch gar kein offizielles Wahlergebnis gibt, werden sie einen juristisch errungenen Wahlsieg Trumps nicht anerkennen. Sie werden genau das tun, was sie Trump vorwerfen: Sie werden das Wahlergebnis anzweifeln. Sie werden sicher nicht zurückruder und sagen: „Oh, da hatten wir ja wochenlang Unrecht!“

Das haben die Medien auch nach dem Mueller-Bericht nicht getan, sie haben die Lügen der Demokraten einfach weiterhin verbreitet, obwohl sie widerlegt waren.

Daher glaube ich, dass die Sache gelaufen ist und sollte ich Unrecht haben, werden wir in den USA wohl einen Bürgerkrieg erleben, weil sich die Demokraten, ihre Unterstützer und die Medien nicht mit einem weiteren Sieg von Trump abfinden werden. Sie werden in den USA dann einen Maidan organisieren, gegen den die Ereignisse von Kiew 2014 ein Witz gewesen sind. Einen Vorgeschmack haben die BLM-Unruhen schon geliefert. Aber das dürfte, im Vergleich zu dem, was bei einer Wiederwahl Trumps auf die USA zu kommen würde, nur ein Aufwärmtraining gewesen sein.

Aus den erklärten Gründen glaube ich nicht daran, dass Trump die Sache noch drehen kann, denn die Demokraten sind vier Jahre mit ihren Lügen, Vertuschungen und Ablenkungsmanövern durchgekommen. Ich sehe leider keinen Hinweis darauf, dass es dieses Mal anders sein könnte.

Kommentar: Warum ich der Meinung bin, dass Trump den Machtkampf in den USA verliert

Diskussionen

5 Gedanken zu “Kommentar: Warum ich der Meinung bin, dass Trump den Machtkampf in den USA verliert

  1. statt zu 90 % aufs ausland zu kucken sollte sich die @LZ mal mit dem geplanten Konzernputsch +Ermächtigungsgesetz der corona-faschisten am 18.11. befassen , was dem deut. Volk die grundrechte nehmen soll..- sonst macht sich diese seite unglaubwürdig

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    Verfasst von tom | 13. November 2020, 10:42
  2. Trump verliert, weil er lügt wenn er den Mund aufmacht.
    Das wurde in letzter Zeit immer offensichtlicher.
    Nun sitzt auch noch der STrippenzieher Steve Bannon wegen Betrug im Gefängnis.
    Macht sich alles nicht so gut.

    Die lächerliche angebliche Wahlbetrugskampagne läuft mangels Beweise voll ins Leere,sogar die Republikaner schütteln darüber den Kopf

    https://www.reuters.com/article/uk-factcheck-la-ballots-idUSKBN27M236

    Die inszenierte Schmutzkampagne gegen Bidens Sohn juckt auch kein Schwein…

    Es wird immer deutlicher, was Trump eigentlich ist, ein selbstgefälliger ungehobelter Egomane.
    Unfähig oder/und unwillig mit Krisen wie Corona umzugehen.

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    Verfasst von Joe | 12. November 2020, 14:38
  3. Fast alle Mainstreammedien und Social Media Anbieter sind auf Bidens Seite. Sie werden Berichte über die Klagen und Neuauszählungen so gut es geht zu Bidens Gunsten auslegen.

    Dennoch ist es gerade Social Media bislang nicht gelungen Inhalte wie zum Beispiel die Hunter-Biden-Story unsichtbar zu machen, obwohl die Zensurmaßnahmen seit Corona deutlich zugenommen haben. Wir erleben Löschungen nicht-WHO-konformer Corona Inhalte und von „Verschwörungs-“ und „Hatespeech“ Inhalten und ein massives downranking bzw. shadowbanning oder gleich die Auslistung nicht Mainstreamkonformer Inhalte auf google.

    In diesem Zusammenhang sei auf den „The Pandemic’s Digital Shadow“ Report hingewiesen.

    „..Drei bemerkenswerte Trends unterbrachen ein besonders düsteres Jahr für die Internetfreiheit. Erstens benutzten die politischen Führer die Pandemie als Vorwand, um den Zugang zu Informationen einzuschränken. Die Behörden blockierten häufig unabhängige Nachrichten-Websites und verhafteten Personen unter dem Vorwurf, falsche Nachrichten zu verbreiten. Vielerorts waren es Staatsbeamte und ihre eifrigen Unterstützer, die tatsächlich falsche und irreführende Informationen verbreiteten, mit dem Ziel, genaue Inhalte zu übertönen, die Öffentlichkeit von unwirksamen politischen Reaktionen abzulenken und bestimmte ethnische und religiöse Gemeinschaften zum Sündenbock zu machen. ..“

    „..Aber wenn zivilgesellschaftliches Organisieren und politischer Dissens aus dem Bereich der sozialen Medien auf die Straßen von Städten wie Minsk, Khartum und Caracas überströmen, legen Diktatoren Netzwerke still, um alle Forderungen nach mehr Demokratie und Menschenrechten abzuwürgen. Staatliche und nichtstaatliche Akteure übertönen den politischen Dissens, indem sie auf Online-Plattformen Angst und Desinformation verbreiten und in einigen Fällen sogar zu Verhaftungen und physischer Einschüchterung greifen. “

    Die „Neue Normalität“ bedeutet eben die Wahrnehmung zu änderen, damit diese „Normalität“ als neue Realität angenommen wird.

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    Verfasst von Michael | 12. November 2020, 11:44

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