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Gesundheit, Inland

Covid Deutschland: Welche Perspektive für die Arbeiterklasse?

von Paula G – https://de.internationalism.org/

Die Arbeiterklasse vor einer schwierigeren Situation

Es gibt zur Zeit unter einem Teil von politisierten Leuten aber auch in anderen Kreisen der Bevölkerung eine „gedrückte Stimmung“ wegen der Auswirkungen der Pandemie auf verschiedenen Ebenen. Zum einen ist die Gefahr, die von dem Virus ausgeht, etwas Neues (seit der letzten großen Pandemie, der „Spanischen Grippe“ 1918-1919). Im Gegensatz zu früheren oder auch gegenwärtig bestehenden anderen Bedrohungen für die Bevölkerung und für die Arbeiterklasse insbesondere, z.B. Hunger, offene Wirtschaftskrise mit Massenarbeitslosigkeit, Krieg oder Naturkatastrophen gibt es in dieser Frage viele verwirrte und misstrauische Leute, die die Existenz des Virus und der Pandemie gar leugnen. Zudem bewirkt die durch die Pandemie erzwungene soziale Abstandspflicht, die unzähligen Auflagen, Einschränkungen und Verbote, Ausgangssperren usw. ein viel größeres und unmittelbares Gefühl der Atomisierung.

Weil jeder Träger des Virus sein kann, gerät jeder unter „Generalverdacht“ und es kann ein diffuses Gefühl des Misstrauens aufkommen. Oder wenn Menschen einem „zu nahe“ treten, muss man seine „Abwehrmechanismen“ unter Kontrolle halten, um freundlich und höflich zu reagieren und nicht in Aggressivität zu verfallen. Kurzum, die übliche Atomisierung in der kapitalistischen Gesellschaft, der gängige Individualismus, haben eine ganz neue Stufe erreicht. Angefacht durch die Zweifel und Vorbehalte bzw. offene Ablehnung, der von den Virologen und den Politikern geforderten Schutzmaßnahmen, haben sich viele von „Verschwörungstheorien“ vereinnahmen lassen, betreiben „Maskenverweigerung“ und kommen zu Kundgebungen mit allen möglichen anderen Leuten zusammen, einer idealen Einfallstür für Rechtsradikale aller Art.

All dies fördert eine Atmosphäre, wo die Politiker zu einem gemeinsamen sozialen Verantwortungsgefühl aufrufen und der Staat als unser Beschützer angesehen werden soll, und wir uns noch mehr hinter den üblichen bürgerlichen Kategorien verschanzen sollen. Die Bevölkerung, vor allem die Arbeiterklasse wird gewissermaßen „aufgelöst“, zersplittert in Bürger und Individuen. Und die „vernebelnden“, obskuren verschwörungstheoretischen Ansichten haben bei so manchem eine zusätzliche verstörende Wirkung. Kein Wunder, dass durch diese „Explosion der Atomisierung“ und politischen Desorientierung ein Gefühl der Machtlosigkeit, des politischen Trübsals um sich greifen kann. Man spürt keine soziale Kraft, die sich der ganzen Entwicklung entgegenstemmen könnte.

Deshalb ist es um so wichtiger, einen  marxistischen Standpunkt aufzuzeigen. Unsere erste Aufgabe muss sein, möglichst Klarheit zu schaffen über die Ursachen. Wir haben dazu einen ausführlichen Artikel veröffentlicht – siehe den Bericht über die Covid-Pandemie und die Periode des kapitalistischen Zerfalls. Wir veröffentlichen in kürze ebenfalls einen Artikel mit einer Analyse der internationalen Wirtschaftskrise. In diesem Artikel wollen wir näher auf die Entwicklung in Deutschland eingehen.

Im Frühjahr vom Schlimmsten verschont zu bleiben, heißt nicht ungeschoren davonzukommen

Im Frühjahr 2020 setzte sich nach der Anfangsphase des Chaos auf staatlicher Ebene (sowohl auf Bundes- als auf Länderebene) zu Beginn der Pandemie schnell eine staatlich orchestrierte Politik des „Schutzes der Wirtschaft“ durch. Diese Politik des radikalen Herunterfahren der Wirtschaft wurde von der größten Koalition der herrschenden Klasse in Deutschland „gesteuert“. Denn in einer Art „Einheitsfront“ aller Regierungsparteien (Bund und Länder) zusammen mit den Unternehmerverbänden und den Gewerkschaften, die in strategischen Wirtschaftssektoren alle Hebel mit in Bewegung gesetzt haben, wurde der Lock-down relativ schnell und flächendeckend durchgesetzt.[1] Diese Effizienz auf Wirtschaftsebene stand nahezu im Gegensatz zu dem damals schon ersichtlichen aufkommenden Chaos auf politischer Ebene. Das Ganze wurde verschlimmert durch die föderalistische Struktur des deutschen Staates, wo Länder und Gemeinden bestimmte Dinge selbst entscheiden können und auch die Schulen eine eigene Entscheidungskompetenz haben. Aber dieses Durcheinander konnte schnell eingedämmt werden. Deutschland schnitt in dieser ersten Phase der Pandemie deutlich besser ab als die meisten Länder Europas.

Durch einen Zeitvorsprung und den Aufschub von nicht lebensnotwendigen OP‘s konnten auch zusätzliche Krankenbetten freigeräumt bzw. bereitgestellt werden. Ebenso überrascht durch den plötzlich auftretenden riesigen Materialbedarf an Schutzausrüstung, an der es auch in Deutschland massenhaft mangelte, kurbelte man neben Großeinkäufen vor allem in China die Produktion in Deutschland an. Und angesichts des enormen Bedarfs an Beatmungsgeräten wurde die Produktionskapazität der deutschen Wirtschaft in die Waagschale geworfen. Während in den USA Notstandsmaßnahmen, die normalerweise für Kriegszeiten vorgesehen sind, ausgerufen wurden, wonach die Regierung Firmen die Produktion von bestimmten Gütern vorschreiben kann, „spuckte“ die deutsche Industrie innerhalb kurzer Zeit 26.000 Beatmungsgeräte aus, auch wenn in der ersten Phase nur relativ wenige zum Einsatz kamen. Im Spätsommer wurden einige dieser Beatmungsgeräte sogar anderen europäischen Ländern, den USA und einigen afrikanischen Ländern als Spenden angeboten. Dass die Krankenhäuser 26.000 Beatmungsgeräte als „Maschinen“ hatten, bedeutet jedoch nicht, dass sie über das notwendige Personal verfügten, um in der Intensivmedizin diese Geräte überhaupt einzusetzen zu können. Vielmehr benötigen solche Beatmungsgeräte hoch qualifiziertes, erfahrenes Personal – und das fehlt! Denn wie in anderen Ländern war auch in Deutschland vor allem beim Personal gespart worden und so entpuppte sich auch hier der Personalmangel als der große Schwachpunkt.

In den Betrieben schickte man auch Hunderttausende ins Home-Office – was die Aufrechterhaltung der Aktivitäten in vielen Firmen und neue Sparmaßnahmen auf verschiedenen Ebenen ermöglichte. An den Arbeitsplätzen selbst wurde – im Vergleich zu vielen anderen Ländern – rigoros (natürlich um im Interesse der Unternehmen Absenzen einzudämmen) auf die Einhaltung strikter Hygienevorschriften geachtet. Das im Frühjahr eingedämmte Chaos drang dann bei ersten Anzeichen der 2. Welle, insbesondere nach den Sommerferien, während die Wirtschaft nach dem Lock-down langsam wieder anzog, erneut an die Oberfläche. Der Trend des „Jeder für sich“ zeigte wieder stärker sein Gesicht. Bund und Länder können sich  bei vielen Maßnahmen nicht einigen. Überlagert wird dies durch die anstehenden Wahlen im Jahr 2021. Dabei wird eine Wettbewerbskomponente zwischen den CDU-CSU geführten Ländern deutlich. Selbst nach der Pfeife von Merkel will man dieses Mal nicht tanzen. Die CDU-CSU hat ihren Kanzlerkandidaten noch immer nicht gewählt. Der bayrische Ministerpräsident Söder und NRW-MP Laschet buhlen um die Gunst der Wähler und profilieren sich mit eigenständigen, oft die Einheit von Bund-Länder untergrabenden Verhalten und Forderungen. Die SPD dagegen ist bemerkenswert homogen in ihren Vorschlägen für Covid-Maßnahmen.

Der Staatskapitalismus schnürt das bislang größte Rettungspaket

Bei dem Lock-down handelte es sich um den größten ökonomischen Einschnitt seit der Krise von 1929. Gleichzeitig wurde der staatlich verordnete Lock-down mit den bislang umfangreichsten Rettungspakten begleitet, um gigantische Pleitewellen zu vermeiden – vorerst!

Neben den vom Bund verabschiedeten Rettungspaketen[2] wurde zum ersten Mal mit Frankreich der Europäische Rettungsfond gegen den Widerstand einiger Länder in der EU durchgeboxt. Angesichts des außerordentlich hohen Grades an Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft insgesamt, insbesondere aber von Europa[3], wusste die deutsche Bourgeoisie, dass sie dieses Mal nicht als „Bremser“ bei den Rettungspaketen auftreten durfte, sondern möglichst viel Geld versprechen musste, um einen Kollaps zu verhindern. Die Tatsache, dass Deutschland unter Merkel, die im Jahr 2008 als eine Art neuer Diktator (Karikaturen zeigten sie als Hitler), dargestellt wurde, nun als „Helfer“ gilt, zeigt, wie stark die Angst vor einem Zusammenbruch der gesamten Wirtschaft und des Auseinanderbrechens der EU in den Augen der deutschen Bourgeoisie war. Dieselbe Merkel, die vor einem Dutzend Jahren skrupellos entschlossen war, Sparmaßnahmen durchzusetzen, ist jetzt Vorreiterin bei den Zusagen für staatliche Hilfen. Damit kämpft Deutschland auch gegen den chinesischen Einfluss, der nach der letzten Krise gewachsen war – als zum Beispiel China durch Kreditspritzen in Italien, Griechenland  und auf dem Balkan seinen Einfluss ausbauen konnte.

Und auch die dunkelsten und unberechenbarsten Wolken aus den USA sind nicht verschwunden. Wie die vergangenen Jahre zeigten, stellen der sich verschärfende Handelskrieg zwischen den USA und Deutschland und natürlich die Schrumpfung des US-Marktes im Gefolge von Covid äußerst unkalkulierbare Faktoren dar.[4] Außerdem wird Biden, falls er die Wahlen gewinnen sollte, bei Handelsgeschäften wahrscheinlich nicht kooperativer sein, und er würde die US-Interessen auf eine listigere Art und Weise verteidigen als Mr. „America-First“. Allgemein gilt für die herrschende Klasse, Deutschland muss alles tun, um die Märkte offen zu halten, weil es sonst am stärksten betroffen wäre.

Um die Wirtschaft zu schützen, hatte die herrschende Klasse unter dem Druck von SPD und Gewerkschaften die Zahlung von Kurzarbeitsgeld auf 24 Monate erhöht und unzähligen Betrieben Überbrückungs- oder Unterstützungsgelder gezahlt, die diese im großen Umfang beantragten.[5] So war es bis zum Herbst der deutschen Bourgeoisie gelungen, die weltweiten katastrophalen Auswirkungen der Pandemie, die infolge der starken Exportabhängigkeit in Deutschland besonders heftig sein würden, abzufedern. Mit anderen Worten: man hat Zeit gewonnen mit Hilfe der größten staatskapitalistischen Maßnahmenpakete. Weil sich die herrschende Klasse in Deutschland des erdrückenden Gewichts der Maßnahmen sehr wohl bewusst ist, versucht man im Herbst 2020 mit allen Mitteln einen zweiten Lock-down zu verhindern. Schulen sollen auf Biegen und Brechen offen bleiben, damit die Eltern ihre Kinder weiter zur Schule schicken und selbst weiter arbeiten können.

Begleitet werden die Maßnahmen durch die wiederholten Prognosen der Regierung, man werde früher als erwartet wieder zu den alten Produktionsniveaus zurückkehren. Beruhigung lautete lange Zeit die Devise. Tatsache ist, dass der Staat zur Zeit weiterhin noch Geld in die Wirtschaft pumpt, um ein weiteres Abrutschen zu vermeiden. Aber die  Rettungspakete des Staates werden riesige Löcher in die Kassen reißen: Neue Haushaltslöcher, wegbrechende Steuereinnahmen und in Anbetracht der erforderlichen Einschränkungen auf der zweiten Welle werden wohl weitere Rettungspakete in unterschiedlichster Form unvermeidlich. In der Vergangenheit hat diese Schuldenpolitik den Staat schon dazu gezwungen, tiefgreifende und brutale Sparmaßnahmen zu ergreifen. Marode Infrastruktur, heruntergekommene Schulen usw. waren eine Folge der früheren, mittlerweile als nahezu noch „harmlos“ erscheinenden Schuldenpolitik. Die jetzt hinzugekommene Verschuldung stellt aber alles bisherige in den Schatten. Deshalb ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Arbeiterklasse dazu die Rechnung aufgebürdet werden wird.

Einen Staudamm errichten zu können, heißt nicht, dass die „Flutwelle“ versiegt ist – die ersten Angriffe rollen an…

Während der Staat einstweilen noch Geld in die Wirtschaft und in die Taschen von Beschäftigten spült, weil sonst der Kollaps (zu schnell) käme und der Staat aus diesem rein taktischen Kalkül noch nicht die große Sparkeule hervorgeholt hat, halten sich die Betriebe längst nicht mehr zurück. In vielen Branchen hat der Arbeitsplatzabbau längst begonnen.

Zum Beispiel in der Luftfahrt, in der gewissermaßen eine Bruchlandung stattgefunden hat und ohne staatliche Gelder jetzt kein Flugzeug fliegen würde, sind schon Tausende Stellenstreichungen bei Airbus angekündigt worden. Und in der wichtigsten Säule der deutschen Industrie, die Automobilindustrie, die 800.000 Mitarbeiter beschäftigt, ist der größte Teil des Stellenabbaus schon im Gang. Werksstilllegungen in der Zulieferindustrie wurden angekündigt. So wird zum Beispiel das Autoreifenwerk von Continental in Aachen mit 1700 Beschäftigten geschlossen. Schaeffler, ein großer Automobilzulieferer, wird 4000 Arbeitsplätze abbauen.

Gerade in der Autoindustrie waren diese Stellenstreichungen schon vor der Pandemie angekündigt  (Stichwort – Strukturwandel, neue Technologien, verschärfte Umweltauflagen, Elektro-Autos usw.). Mittlerweile stehen ca. 30% der Zulieferer in der Autoindustrie vor ernsthaften Finanzschwierigkeiten.

Die Deutsche Bank wird 1/5 ihrer Filialen dichtmachen, große Kaufhäuser schließen bundesweit viele Filialen, ein Trend der für den gesamten Einzelhandel und die Veranstaltungsbranche zählt.

Deshalb darf man den Beteuerungen der Politiker, die Krise verlaufe in einer „V-Kurve“ (schnell bergab und schnell wieder aufwärts), mit anderen Worten nach 2-3 Jahren wieder eine Normalisierung, keinen Glauben schenken. Die ganze Weltwirtschaft wird auf eine gegenwärtig nicht absehbare Zeit erschüttert werden. China mag zwar wieder ca. 5% Wachstum vermelden, aber China ist weiterhin genauso auf Exporte angewiesen – und die Aussichten auf dem Weltmarkt sind zur Zeit weiter düster. Deshalb rechnet das deutsche Kapital mit harten, stürmischen Zeiten, und damit wird es gezwungen werden, der Arbeiterklasse die Rechnung zu präsentieren. Nur reden sie jetzt noch nicht davon. Auch ist es irreführend, den Blick nur auf Deutschland zu beschränken, sondern wir müssen die gesamte Weltwirtschaft in den Blick nehmen (wie bereits angekündigt, veröffentlichen wir dazu bald einen internationalen Artikel).

Zudem ist die schleichende Verarmung in Deutschland seit langem auf dem Vormarsch. Selbst die Gewerkschaften, die unzählige Arbeitsverträge mit ausgearbeitet haben, müssen zugeben: „15 Millionen Beschäftigte in Deutschland (38,8 Prozent) verdienen demnach nicht mehr als 14 Euro pro Stunde (brutto). Nimmt man eine Berechnung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung aus dem Jahr 2017 zum Maßstab, sind diese Beschäftigten nicht vor Altersarmut geschützt.” [6]“Ende vergangenen Jahres lagen 56 Prozent der von der Deutschen Rentenversicherung ausgezahlten Monatsbeträge unter 1000 Euro. Wie aus den Daten des Ministeriums hervorgeht, bekommt etwa ein Drittel aller Rentenbezieher weniger als 700 Euro im Monat. Fast jeder Vierte erhält weniger als 500 Euro. Wer so wenig Geld im Alter zur Verfügung hat, ist meist auf die Grundsicherung von knapp mehr als 800 Euro angewiesen.“.[7]

Die zweite Welle ist nicht aufzuhalten

Wenn nun im Herbst die Zahl der Infizierten wieder sprunghaft ansteigen, wird deutlich, dass Deutschland genau wie alle anderen Staaten in Europa und anderswo von der zweiten Welle erfasst worden ist.

Die bisherigen Versuche, mit Hilfe von stark erhöhten Testkapazitäten und einer Corona-Warn-App Infizierte aufzuspüren und verstärkte Quarantäne-Maßnahmen aufzuzwingen, werden sich vermutlich als genauso wenig effektiv erweisen wie anderswo. Es mögen noch so viele Tests durchgeführt werden, der Staat verfügt überhaupt nicht über das Personal, um die Infizierten alle wirksam aufzuspüren und Quarantäne-Maßnahmen zu überwachen. Dass jetzt schon mit Hilfe von Freiwilligen, Zwangsversetzten und mit dem Einsatz von Bundespolizei und Militär die gähnenden großen Personallücken bei den Gesundheitsämtern geschlossen werden sollen, zeigt die Unfähigkeit des Apparates, die Lage in den Griff zu kriegen. Daran ändert der ganze Diskurs der Regierenden nichts. Und der Schuldige ist aus Sicht der Herrschenden schnell gefunden: das „unverantwortliche“ Verhalten bestimmter Menschengruppen, der „Egoismus“. Sicher spielt solch ein Verhalten (Maskenverweigerer, Unachtsamkeit bestimmter Gruppen, generelle Nachlässigkeit) eine Rolle, aber das darf nicht die Unfähigkeit des Behördenapparates übertünchen. Der Kollaps des Gesundheitswesens ist nicht auf die Sorglosigkeit der Bevölkerung zurückzuführen, sondern auf die Sparwut und die dahintersteckende Durchökonomisierung des Gesundheitswesens, die schon vor Jahren begonnen hat.

Sich nicht von der unmittelbaren Situation gefangen nehmen lassen – die Notwendigkeit einer langfristigen Herangehensweise und eines weltweiten Blicks

Diese Reihe von Faktoren, die zur Zeit für Verwirrung und Desorientierung sorgen, können aber nicht lange von Bestand sein. Das eigentliche Ausmaß der Wirtschaftskrise – weltweit und in Deutschland – wird nicht lange zu verharmlosen und übertünchen sein. Die offizielle Botschaft, Ende 2021, spätestens 2022 oder 2023 werde wieder „Normalbetrieb“ herrschen, ist eine Schimäre. Sie soll helfen, dass wir uns „ruhig verhalten“. Die zweite Welle ist längst da und sie wird neben den gesundheitlichen Auswirkungen noch viele ökonomische Rettungsoperationen erforderlich machen, die die Lage der Arbeiterklasse über kurz oder lang tiefgreifend bedrohen werden.

Es stimmt zwar, dass sich im Augenblick die Kampfbedingungen für die Arbeiterklasse verschlechtert haben. Neben der ideologischen Seite, wo tiefe Wolken der Verwirrung über uns hängen, gibt es auch eine Tendenz, dass sich die vom Stellenabbau betroffenen Beschäftigten zudem noch als „Bittsteller“ an den Staat wenden. In den Augen vieler Beschäftigter erscheint der Staat weiterhin als Helfer. Mitte Oktober versprach auf der Düsseldorfer Demo von Stahlkochern von Krupp-Thyssen der CDU-Ministerpräsident Hilfe und prangerte selbst „kapitalistische“ Methoden an, während die zuhörenden protestierenden Gewerkschaften und die Geschäftsleitung an den Staat appellierten.

Auch wenn die Streiks im öffentlichen Dienst – bei denen die Gewerkschaften im Rahmen der Tarifverhandlungen Lohnerhöhungen und „Prämien“ und für die durch die Pandemie besonders stark gebeutelten Beschäftigten eine „finanzielle Anerkennung“ fordern – eine gewisse Kampfbereitschaft der Beschäftigten zeigen, sorgen die Gewerkschaften für eine Abschottung und „Sonderstellung“ dieser Beschäftigten, um die Einheit der Arbeiterklasse ja zu sabotieren.

Wie eingangs erwähnt führen die gegenwärtige verstärkte Atomisierung, die Einschränkung der Sozialkontakte, Reisebeschränkungen usw. zu einer größeren sozialen Isolierung und zu einer Desorientierung. Aber die materiellen Bedingungen werden sich ändern: Die Pandemie wird irgendwann vorüber sein und die ökonomischen Auswirkungen werden immer stärker schmerzhaft spürbar werden. In den großen Industriezentren und weltweit insgesamt.

In der Zwischenzeit müssen all die politisierten Leute, die sich durch diese Lage nicht desorientieren und mürbe kriegen lassen wollen, Diskussionen über die wirklichen Ursachen und die zu erwartenden Konsequenzen vorantreiben – auch wenn dies aufgrund der gegenwärtigen Pandemie-Bedingungen nur unter großen Einschränkungen und zum Teil nur im Netz geführt werden kann. Ob und wie größere Teile der Arbeiterklasse in Zukunft auf die ökonomischen Konsequenzen reagieren wird, ist zur Zeit nicht absehbar. Deshalb besteht unsere Aufgabe jetzt vor allem darin, möglichst große Klarheit über die Lage und die Perspektive herbeizuführen.

Insofern müssen wir dem alten Motto, das schon im Kommunistischen Manifest unterstrichen wurde, folgen: „Die Kommunisten  (…); sie haben theoretisch vor der übrigen Masse des Proletariats die Einsicht in die Bedingungen, den Gang und die  allgemeinen Resultate der proletarischen Bewegung voraus.“

 


[1] Aber in einigen Industriezweigen wie den Schlachthöfen, in denen Sklavenarbeit – die „Saisonarbeiter“ mit komplizierten Systemen von Subunternehmern – vorherrscht, wurden hohe Infektionsraten bekannt. Hier griff der Staat – trotz anfänglicher Vertuschungsversuche der Unternehmen – schnell ein und ergriff innerhalb kürzester Zeit rechtliche Maßnahmen, wobei die SPD die führende Position bei der „Regulierung“ des Fleischmarktes und des Subunternehmersystems innehatte. Einigkeit der großen Parteien zur Ausmerzung „unverantwortlicher“ Anachronismen!

[2] 2020 wurden ca. 220 Mrd Euro Neuschulden beschlossen, nachdem man zuvor jahrelang ohne Neuschulden ausgekommen war. 2021 sind weitere knapp 100 Mrd Neuschulden eingeplant.

[3] Knapp unter 30% aller Arbeitsplätze in Deutschland hängen vom Export ab, im verarbeitenden Gewerbe ca. 56%.

[4] Z.B. als Trump deutsche Autos zu einer nationalen Sicherheitsbedrohung für die US-Wirtschaft erklärte, die „Bestrafung“ der deutschen ‚Zurückhaltung‘, die Rüstungsausgaben in dem von Trump gewünschten Ausmaß und Tempo zu erhöhen, die Sanktion in Form des Abzugs der US-Truppen aus Deutschland, die angedrohten Sanktionen wegen des (ausgesetzten) Baus der North-Stream-II-Pipeline, usw.

[5] Eine Umfrage soll ergeben haben, dass 44% der Unternehmen ohne staatliche Coronahilfen nicht überleben würden. Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland überlebt nur dank staatlicher Coronahilfe. Für weitere Infos siehe:  https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ifw-corona-hilfen-erhoehen-staatliche-subventionen-deutlich-9197404.

https://de.internationalism.org/content/2961/covid-deutschland-welche-perspektive-fuer-die-arbeiterklasse

Diskussionen

19 Gedanken zu “Covid Deutschland: Welche Perspektive für die Arbeiterklasse?

  1. Mit einem milden Teil-Lockdown nicht nachhaltig systemrelevant auf die Covid-Katastophe zu antworten, offenbart die gegenwärtige Unfähigkeit der herrschenden Klasse sowie den beschleunigten Verlust der politischen Kontrolle über die Gesellschaft eines jeden Nationalstaates, so auch Deutschlands.

    Die zunehmend politisch erzwungene Individualisierung und Isolierung des Einzelnen, vor allem die Zersplitterung der Arbeiterklasse mit der deren Einheit sabotiert wird, steht im krassen Widerspruch zum durchtriebenen Aufruf der staatskapitalistischen Politiker, ein gemeinsames soziales Verantwortungsgefühl zu entwickeln und dieses zuallererst zur Sicherung der Wirtschaft und zuallerletzt zur Gesundheitssicherstellung in die Praxis umzusetzen.

    Um ihren Widerstand erfolgreich auch gegen die Corona-Pandemie leisten zu können, muss die Arbeiterklassse ihre Kämpfe faktisch zusammenschließen, allerdings mitnichten als ausbeutbare Fraktion der Einheitsfront aller Regierungsparteien, Unternehmerverbände und Gewerkschaften.

    Vielmehr muss sie, schon aus ihrem gemeinsamen klassenspezifischen Selbsterhaltungsbedürfnis heraus, die Bekämpfung der neuen Stufe der Atomisierung der Gesellschaft durch Ausdehnung und Organisierung selbst in die Hand nehmen, mittels selbständiger Vollversammlungen und Kommitees von Delegierten, die von diesen jeweils jederzeit gewählt und abgewählt werden können.

    Im Staatskapitalismus liegt definitiv keine praxistaugliche Lösung für die Widersprüche des Kapitals, sondern Abermilliarden schwere staatskapitalistische Maßnahmepakete entfalten bestenfalls einen kurzfristig den Zusammenbruch aufschiebenden Effekt, der sich zudem nicht in einer schnellen und engen V-Kurve, sondern in einer weiten und langwierigen U-Kurve vollzieht und schon gar kein Ende der Krisen zu generieren vermag.

    Daher wird die Pandemie absehbar die ökonomischen Auswirkungen insbesondere für die Arbeiterklasse immer stärker schmerzhaft werden lassen, auf die die Proletarierklasse unter den denkbar schlechtesten Bedingungen künftig reagieren muss, in Deutschland und weltweit.

    Die Perspektive für die Arbeiterklasse besteht folglich darin, größtmögliche Klarheit über die Auswirkungen des tendenziellen kapitalistischen Zerfalls zu schaffen, den aktiven Faktor des Prozesses der Generalisierung des Bewusstseins innerhalb des Proletariats zu thematisieren und die bahnbrechende politische Orientierung für den Kampf der Arbeiterklasse aufzuzeigen.

    Beispielsweise propagiert zwar die deutsche Bundeskanzlerin, die zweite Corona-Welle könne mit der verordneten Vermeidung von drei von vier Kontakten aus normalen Zeiten gebrochen werden, negiert aber hartnäckig, dass nicht die Offenhaltung, sondern die konsequenten Schließungen von Schulen, Kitas und Betrieben mit Abstand die wirkungsvollsten Maßnahmen darstellen, um die Pandemie abzuwehren.

    Mit ihrer Warnung „das Virus bestrafe Halbherzigkeit“ demaskiert sich die Kanzlerin in höchsteigener Person, da sie die systemrelevanten Bereiche „halbherzig“ von einer 75-prozentigen Kontaktreduzierung ausnimmt und damit letztlich auch die Koordinierung der von ihr angestrebten Verlangsamung der Wirtschaftskrise verfehlt.

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    Verfasst von Rosa | 3. November 2020, 18:50
  2. „.. Ein mangelndes Klassenbewusstsein der einfachen Menschen schwächt ihre Fähigkeit, sich zu vereinen und zu erkennen, dass ihre Interessen und die der Regierung und der Menschen, denen sie wirklich dienen, diametral entgegengesetzt sind. Frei von den Fesseln der Mainstream-Propaganda wären gewöhnliche Menschen besser in der Lage, sich den gegenwärtigen Einschränkungen zu widersetzen und die vorherrschende Erzählung über COVID in Frage zu stellen.

    Leider haben diejenigen, von denen man erwarten könnte, dass sie dabei eine zentrale Rolle spielen – prominente Persönlichkeiten und Medien, die vorgeben, zur „Linken“ zu gehören – es versäumt, mit gutem Beispiel voranzugehen, und sind vor der Agenda derjenigen kapituliert, die die COVID-Erzählung vorantreiben, vor den Beschränkungen, der Angst, der Einführung drakonischer Überwachungs- und Durchimpfungsmaßnahmen und der wirtschaftlichen Verwüstung, die zum Verlust von Millionen von Arbeitsplätzen führt.

    Das, was als „Establishment links“ betrachtet werden muss, hat nicht viel mehr getan als Beschränkungen und Abriegelungen zu cheerleaden.

    (deepl)

    https://off-guardian.org/2020/10/30/class-consciousness-in-the-age-of-covid/

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    Verfasst von Ray | 1. November 2020, 13:58
  3. Die zweite Welle ist nicht aufzuhalten !! Der Kollaps droht !!! Mutig schreiten die Kommunisten voran.

    https://corona-transition.org/schweden-weiterhin-ohne-maskenpflicht-kein-lockdown

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    Verfasst von jOhann | 31. Oktober 2020, 19:24
  4. Wenn es kein Virus ist, der deine Lunge ruiniert, dann haben die Covidgenies vielleicht noch etwas anderes in petto, wovor wir uns alle in Acht nehmen sollten ==>

    Ein Neurochirurg über Aluminium und Chemtrails + Studie zu Lungenproblemen durch Aluminium
    Exzerpt aus «Chemtrails Exposed» von Peter A. Kirby, 2020, Seiten 342 – 345 ==>

    Dr. Russell Blaylock hat einige eindrucksvolle Beweise für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Chemtrails und Alzheimer vorgestellt. Er sagt, die von uns andauernd eingeatmeten Aluminium-Nanopartikel würden direkt zu dem Teil des Gehirns gelangen, der von Alzheimer als erstes UND am schwerwiegendsten in Mitleidenschaft gezogen werde. Am 28. März 2013 war Dr. Blaylock beim Radioprogramm «Linderman Unleashed» zu Gast. Auf die Frage, wie er der Chemtrails überhaupt gewahr geworden sei, führte er aus:

    „Also das kam über das Aluminium in den Impfstoffen. Ich schrieb mehrere Beiträge über die Wirkungen der Adjuvantien in Impfstoffen einschließlich des Quecksilbers und des Aluminiums.

    Dann las ich einige Beiträge, in denen eine Menge über Chemtrails zu erfahren war, und ich war mir nicht ganz sicher, ob das stimmte, weil wir sie in meinem Bundesstaat selten zu Gesicht bekamen. Doch im Internet sah ich dann diese Bundesstaaten, wo es jene Überkreuz-Streifenmuster gab, sehr dicht nebeneinander und sehr geometrische Formen, was offensichtlich machte, daß sie die Atmosphäre bedecken sollten, und es waren zudem sehr lange Streifen. Nun fangen wir auch in meinem Staat an, sie zu bemerken, und wenn ich dann hinschaue, reichen sie über den gesamten Himmel. Ich bin ja in einem Alter, in dem ich weiß, daß die Jets das früher nicht getan haben, und ich sehe jetzt jenes exakt gleiche Überkreuz-Muster, das sehr ins Auge sticht.

    Dann habe ich in die Literatur hineingeschaut und in einige Berichte und YouTube-Videos, und alle sagten, das dort unter anderem auch Aluminium ausgebracht würde. Nun, ich hatte bereits eine ziemliche Menge über die Wirkung von über die Nase eingeatmeten Chemikalien recherchiert und geschrieben. Und so war uns bekannt, daß diese Partikel ihren Weg gern über die Geruchsnerven in der Nase nehmen. Und von dort dann weiter zu dem Teil des Gehirns, wo das Erinnern und die Gefühle sitzen, heißt zum Hippocampus, zum interlinalen Bereich sowie zum präfrontalen Cortex. Der Weg dieser Chemikalien läßt sich über den Geruchsnerven bis in den genannten Bereich des Gehirns verfolgen, wo sie sich ablagern.

    Außerdem schon bekannt war über in der Luft vorhandenes Aluminium, daß es eines jener Metalle ist, die auf dem beschriebenen Weg sehr leicht direkt ins Gehirn gelangen. Es unterläuft die Blut-Hirn-Schranke, gelangt direkt ins Gehirn und reichert sich dort an. Wird das mit Tieren gemacht, entstehen in jenem Teil des Hirns Verletzungen oder Beschädigungen, und das Tier wird daraufhin Veränderungen beim Erinnern, Lernen und in seinem Gefühlsleben aufweisen.

    Bei Menschen mit Alzheimer findet sich die höchste Aluminium-Konzentration an eben genau jenem selben Eintrittspunkt, am interlinalen Cortex. Und die Konzentrationen reichern sich fortwährend weiter an. Es ist demnach überzeugend nachgewiesen, daß luftgängiges Aluminium ins Hirn eintritt und eben jenen genannten Hirnbereich beschädigt.

    Am schlimmsten ist Aluminium in Nano-Größe. Nano heißt, daß es so klein ist, daß es mühelos durch die Haut hindurchdringt. Einmal im Körper, durchdringt es Barrieren, welche von Metallen normalerweise nicht überwunden werden können. Diese unglaublich kleinen Teilchen kommen überall durch. Das über die Nase hereinkommende luftgängige Nano-Aluminium reichert sich im Hirn sehr stark an, weswegen es als unendlich viel toxischer als normales Aluminium anzusehen ist.

    Eine der toxischen Reaktionen auf Aluminium sind starke Entzündungen sowie die Aktivierung von Zellen im Gehirn, welche die als Microglia bezeichneten Immunzellen sind. Aluminium ist ein sehr wirkmächtiger Aktivator dieser Immunzellen und löst die Abgabe einer sehr kraftvollen Substanz namens Glutamat aus, welches ein Excitotoxin ist, was heißt, daß es einen Mechanismus in Gang setzt, der Zellen zum Absterben bringt. Ein in seiner Art komplexer Mechanismus, der Entzündung und Absterben kombiniert. Um diesen Vorgang zu beschreiben, habe ich in der medizinischen Literatur den Begriff „Immunoexcito-Toxizität“ geprägt. Wir wissen, was da genau geschieht, und wir wissen, daß es sehr leicht geschieht.

    Nun kommen Berichte auf, es würde Nano-Aluminium versprüht, und die Idee dahinter sei das alte Konzept der Verhinderung globaler Erwärmung. Das Aluminium würde in Nano-Form verwendet, damit es länger in der oberen Atmosphäre verbleibe — als vermutlich reflektieren sollende Metallverbindung. Aus klimatologischer Sicht ist das Problem allerdings, wenn sich auf diesem Wege auch Cirrus-Bewölkung bildet, weil diese nämlich anders als nacktes Aluminium das Sonnenlicht nicht mehr zurück ins All reflektieren kann, sondern sich aufheizt und ihre Hitze nach unten abstrahlt — was die Atmosphäre erwärmt. Vielleicht tun sie das ja sogar absichtlich um dann sagen zu können: „Seht nur, die Atmosphäre erwärmt sich.“

    Was mich aber viel mehr beunruhigt, ist die medizinische Wirkung von Aluminium, weil es so leicht ins Gehirn gelangt und dort auf überaus klar nachweisbare Weise Alzheimer und andere Erkrankungen des Erinnerungsvermögens hervorruft.

    Wird luftgängiges Nano-Aluminium buchstäblich tonnenweise über die ganze Welt versprüht, wo Menschen es andauernd einatmen, weil es mühelos auch durch die Luftfilter der Raumkühl-Aggregate hindurch bis in die Wohnräume gelangt, dann atmet man es 24 Stunden am Tag ein. Was zu hohen Aluminium-Anreicherungen in jenem erwähnten Teil des Gehirns führt. Die Folgen könnten absolut ruinös sein. Es könnte zu einem gewaltigen Anstieg der Alzheimer-Erkrankung sowie auch von entzündungsbedingten neurologischen Störungen führen.

    Ein YouTube-Video brachte etwas über eine regierungsseitig einberufene Konferenz über Geo-Engineering. Ein Konferenzbesucher kam mit der Frage nach der medizinischen Wirkung des Sprühens von Aluminium in die Atmosphäre. Und der Sprecher sagte: „Oh, also, das wissen wir nicht wirklich. Aber wir sind dabei, es herauszufinden.“ Was eine selbstverständlich glatte Lüge war. Wir wissen, was Aluminium macht. Aber Tatsache ist, daß sie zugegeben haben, nun darangehen zu wollen, Aluminium zu versprühen, wenn auch nur, daß sie es nun vorhaben; wohingegen Biologen und Wissenschaftler rund um den Globus einen jetzt bereits enormen Anstieg der Aluminium-Konzentrationen in Flüssen, Seen und Bäumen nachweisen. In manchen Gegenden sind unglaublich erhöhte Mengen von Aluminium im Grundwasser und in der Vegetation festzustellen. Wenn das tatsächlich so weitergeht, rollt eine weltweite medizinische Katastrophe auf uns zu.“
    [Ende Exzerpt 1)]
    __________________

    Nachtrag und Exzerpt 2)

    Im Zusammenhang mit einer möglichen 2. Corona-Welle zu beachten ==>

    Auf Seite 341 von «Chemtrails Exposed» zitiert Peter A. Kirby das Ergebnis einer vom „Air Force Research Laboratory“ an der Wright-Patterson Air Base bereits im März 2001 publizierten Studie mit dem Titel

    «In Vitro Toxicity of Aluminium Nanoparticles in Rat Alveolar Macrophages»

    Ratten wurden gezwungen, Nano-Aluminium einzuatmen. Wenn Peter A. Kirby das zuvor von ihm zitierte Ergebnis der Studie sodann zusammenfaßt, müssen wir unweigerlich an Symptome denken, die angeblich vom Corona-Virus Sars-CoViD-2 verursacht sein sollen. Er schreibt:

    „Mit anderen Worten gesagt, wird die Immunabwehr der Lungen von Ratten auch dann geschwächt, wenn die Tiere in sogar nur niedriger Dosis vorhandene Nano-Aluminiumpartikel einatmen. Der durch Einatmen jener Partikel hervorgerufene Mangel an Phagozyten bedeutet, daß die Immunsysteme der Ratten (insbesondere dasjenige der Lunge) unfähig wurden, eindringende schädliche Organismen abzuwehren.“

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    Verfasst von No_NWO | 31. Oktober 2020, 1:58
    • Die hier folgende Kopie eines Kommentars von Enkidu Gilgamesh auf der Plattform Human Connection verweist auf einen möglichen hohen Nutzen des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung: Schutz gegen Asbeststaub. Also bitte nicht nur bei schlechter Laune tragen, die verdammte Scheißmaske!!! Enkidu schreibt:

      „Aluminium und andere Metalle sind Komponenten des Feinstaubs aus Kohlekraftwerken, der zu diesem Zweck gesammelt und systematisch in der Troposphäre verblasen wird.

      Es besteht der große Verdacht, dass sie auch Asbest verwenden, da auch dieses Material recht günstig und in große Mengen verfügbar ist. Asbest als Klimakontroll-Feinstaub könnte jetzt stärker zum Zuge kommen. Die Zwangsmasken sollten auch in diesem Zusammenhang bedacht werden. Die Masken verringern die Einatmung von Asbeststaub und verheimlichen somit dessen Nutzung, denn es könnte sonst auffallen, dass immer mehr Menschen unter einer Asbest-Lunge leiden.“

      #chemtrails bestehen aus #Kohlenasche und anderem #Müll aus der #Industrie.

      Enkidu gibt folgenden Link an:

      https://geoarchitektur.blogspot.com/p/chemtrail-feinstaub-aus-vorsortierter.html

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      Verfasst von No_NWO | 31. Oktober 2020, 13:22
      • NO_NWO, ich habe vor einiger Zeit versucht die Chemtrailstheorie zu prüfen, gelungen ist mir das nicht. Ok, viel Zeit habe ich dafür nicht aufgewandt. Was ich finden konnte sind Wetterexperimente, Artikel über Luftverschutzung und die Gesundheitsgefahren durch Alu und andere Metalle, das ist ja auch unstrittig.

        Das durch Flugzeuge oder Flugbenzin Müll „entsorgt“ wird finde ich aber nicht völlig abwegig, siehe Flouridierung von Trinkwasser (USA), das ist auch so unglaublich was da geschied, aber es ist leider wahr.

        https://childrenshealthdefense.org/defender_category/big-chemical/

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        Verfasst von TY | 31. Oktober 2020, 20:04
        • Die Frage aller Fragen bzgl. Chemtrails ist: WOZU ??? Meine Antwort nimmt den Weg über das unerklärliche stille und leise Ende der Debatte zu «Peak Oil»: Woher das ganze viele Öl und Gas plötzlich!? Antwort: Fracken. Das braucht riesige Süßwassermengen. Wie aber diese in Trockengebiete bringen??? Mit Wettermodifikation! Dafür die Chemtrails. So einfach!

          Die bekannten Infoquellen erzählen einem das nicht. Auch Kirby nicht. Da muß einer selbst drauf kommen. Ist klar, warum das niemand von der „zugelassenen“ Opposition erzählt — Verlust der Zulassung!

          Chemtrails sind real und lassen sich nicht wegdebattieren. Aber ohne plausible Erklärung haben sie keine Chance auf Beachtung/Wahrnehmung und bleiben ein „Spinnerthema“. Das ist der Trick.

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          Verfasst von No_NWO | 31. Oktober 2020, 20:31
        • @NoNWO, ohne wissenschaftliche Belege bleiben sie ein Spinnerthema, ja. Da muss einer selbst darauf kommen ist etwas, äh, dünn.

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          Verfasst von TY | 31. Oktober 2020, 22:13
        • Außer eigenem Urteilsvermögen hilft da niemand, vor allem keine anerkannten Autoritäten. Die gibt es schlicht nicht. Nichteinmal eigene naturwissenschaftliche Kenntnisse helfen viel. Wäre es anders, wüßten Millionen von entsprechend ausgebildeten Menschen von Chemtrails. Ich bin Masch.bau-Ing., aber das Wahrnehmen von „Realität“ verlangt mehr, auch mehr, als ein politisch-ökonomisch unabhängiges Urteil oder sich in Marxens Kapital auszukennen. Womit wir beim großen Thema Ideologiekritik wären — Wahrnehmung konstituiert sich gesellschaftlich (Sozialisation).

          Und zu guter Letzt die Eier. Denn was könnte mehr Angst machen, als einzusehen, daß die Eliten das Denken und Wahrnehmen der Nichteliten annähernd total kontrollieren; hier Stichworte sind Medien und politische Korrektheit, insbesondere aber Massengehirnwäsche durch Staatsschule — siehe Anne Querrien, «l’ensaignement!

          David gegen Goliath allein auf weiter Flur. Was bis in die persönlichen Beziehungen hineinwirkt — das Umfeld bekommt Angst vor solchen, die von fürchterlichen Dingen wissen. So jemand wird zu hören bekommen, „nicht normal“ zu sein. Denn seine nichtnormale Botschaft lautet letztlich: Das Chemtrail-Verbrechen ist dem des Nazifaschismus ebenbürtig. Mindestens. Ein JEDER ist ein potentielles Opfer. Wir sind nicht etwa Zeugen eines Vernichtungskriegs. Sondern Partei in einem gnadenlosen Vernichtungskrieg, die zu Vernichtenden. Jetzt. In dieser Sekunde.

          Die eigentliche Herausforderung liegt also in der Einsicht, in einer Welt zu leben, in der sich intelligente Massenmörder und weltabwesende Traumtänzer gegenüberstehen. Wer das nicht einsieht, wird Chemtrails selbst dann nicht wahrnehmen können, wenn sie ihm zuwinken.

          Wo jemand sich hier positioniert, muß mit sich selbst ausgemacht werden. Ansonsten gibt es aus meiner Sicht valide Informationen zum Themenkomplex Wettermodifikation (Chemtrails) und Geo-Engineering bei geoarchitektur.blogspot.com. Schau mal rein, wenn du es gern gruselig hast. Denn da werden die Dinge ausgesprochen nüchtern angegangen. Auge in Auge mit dem Ungeheuer. Verdammt kein Spaß. So ist das Leben: Nichts für Spaß-tis!😂 Und, ach: Versuch garnicht erst, Enkidu Gilgamesh dumm zu kommen. Einmal ist schon zuviel.

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          Verfasst von No_NWO | 1. November 2020, 1:40
  5. Auch Hühnerhaltung will gelernt sein, viele Menschen merken erst spät, wie viel Aufwand die Haltung bedeutet.

    Das Tierheim Berlin ist alarmiert und weist auf das Problem hin. Die Platzkapazitäten seien erschöpft: 26 Hühner und Hähne sind den Gehegen, die Hähne dabei kaum vermittelbar.

    Das Tierheim des Hamburger Tierschutzvereins berichtet von ähnlichen Problemen. Überforderte Halter setzen Tiere aus oder sie werden aus nicht artgerechter Haltung beschlagnahmt.

    https://www.landundforst.de/landwirtschaft/tier/immer-mehr-huehner-tierheimen-563410

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    Verfasst von Papa ante Prortas | 31. Oktober 2020, 1:36
  6. non vogliamo la carita dello stato vogliamo solo lavorare

    Wir wollen keine staatlichen Almosen. Wir wollen nur arbeiten…

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    Verfasst von Change | 30. Oktober 2020, 22:37
  7. Coronaabgabe für amazon & Co – Dieter „Didi“ Hallervorden & Diether Dehm (Die Linke)

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    Verfasst von Didi | 30. Oktober 2020, 21:40
  8. Im Zusammenhang mit einer möglichen 2. Corona-Welle interessant ==> Nano-Aluminium aus Chemtrails

    Auf Seite 341 von «Chemtrails Exposed» zitiert Peter A. Kirby das Ergebnis einer vom „Air Force Research Laboratory“ an der Wright-Patterson Air Base im März 2001 publizierten Studie mit dem Titel

    «In Vitro Toxicity of Aluminium Nanoparticles in Rat Alveolar Macrophages».

    Mit der Studie wurden Ratten gezwungen, Aluminium in der Größe von Nanopartikeln einzuatmen. Wenn Peter A. Kirby das Ergebnis der Studie sodann zusammenfaßt, müssen wir unweigerlich an Symptome denken, die angeblich vom Corona-Virus Sars-CoVid2 verursacht sein sollen. Er schreibt:

    „Mit anderen Worten gesagt, wird die Immunabwehr der Lungen von Ratten selbst und sogar dann geschwächt, wenn sie in nur niedriger Dosis vorhandene winzig kleine Aluminiumpartikel einatmen. Der mit dem Einatmen jener Partikel entstehende Mangel an Phagozyten bedeutet, daß die Immunsysteme der Ratten (insbesondere dasjenige der Lunge) unfähig wurden, eindringende schädliche Organismen abzuwehren.“

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    Verfasst von No_NWO | 30. Oktober 2020, 20:44
  9. liebe Paula, liebe Arbeiterklasse! Bis Ihr aufwacht gibt es keine Arbeiter mehr, nur noch Roboter und wenn sich der Rauch der Corona Schlacht verzogen haben wird, werdet auch Ihr das sehen können.

    Sterberate Deutschland 11,3 macht 2600 Tote täglich, im Sommer weniger,im Winter mehr. Es gibt keine Übersterblichkeit, es gibt keine Seuche und Grippe gibt es jeden Winter.

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    Verfasst von zivilistin | 30. Oktober 2020, 20:10
  10. Neuer Corona-Lockdown droht – Vorwand für eine Finanzkrise?

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    Verfasst von tom | 30. Oktober 2020, 19:49
  11. aber Freunde, 2600 Tote gibt sind der BRD pro Tag.., davon 12 !!!!!!! die An oder MIT „corona “ gestorben sind
    (wohlmöglich sind von den 12 Toten über die hälfte garnich an Covid gestorben)

    und da habt ihr jetzt allen ernstes die Meinung– wegen den 12 toten, von täglich 2600 betreiben die Kapitalisten solchen rummel , lassen die wirtschaft krachen und bauen schnurstraks vor aller augen eine Diktatur auf?…

    diese angebliche „Pandemie “ ist ein Fake…., zumindest in der BRD, …das sind die umbenannten Grippe/influenza -Fälle ..diese krankheit wurde ja abgeschafft

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    Verfasst von tom | 30. Oktober 2020, 19:47
  12. „..Wenn nun im Herbst die Zahl der Infizierten wieder sprunghaft ansteigen, wird deutlich, dass Deutschland genau wie alle anderen Staaten in Europa und anderswo von der zweiten Welle erfasst worden ist. ..“

    PCR – Eine kritische Betrachtung

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    Verfasst von PCR Test | 30. Oktober 2020, 19:44
  13. Wie anders denn auch könnten kontrollierte Opposition und Gatekeeper arbeiten, wenn nicht so, daß die Falschen das Richtige sagen. Oder wie könnte es große alternative Medienportale geben, wenn diese nicht kontrollierte Oposition wären. Sind denn deutsche „Dienste“, die unmittelbar aus der nazifaschistischen Organisation Gehlen hervorgegangen sind, etwa Waisenkinder, die wirkliche Medien-Opposition zulassen würden!? Die simple Orientierung an politischen Merkmalszuweisungen übersieht, daß jene Merkmale nicht päpstlich autorisiert sind — jeder intelligente Vollidiot darf sich Marxist oder Linker nennen. Auf diese Weise sind die politisch-ökonomischen Erkenntnisse von Marx, Engels und Lenin unter Bergen von Schutt begraben worden. Unter Bergen von „linkem“ Schutt.

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    Verfasst von No_NWO | 30. Oktober 2020, 12:05

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