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Ausland, Europa

China und Russland besorgt um bio-militärische Aktivitäten der USA im postsowjetischen Raum

von https://deutsch.rt.com/

Kurz nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie setzten US-Politiker die Verschwörungstheorie in die Welt, dass das Coronavirus aus einem chinesischen Labor entsprungen sei. Dafür legten sie keine Beweise vor. Doch die USA selbst betreiben in vielen anderen Staaten Biolabore.

China und Russland haben ihre Besorgnis zu biologisch-militärischen Aktivitäten der USA in ehemaligen Sowjetrepubliken geäußert. Diese Aktivitäten würden fernab des Blickfeldes der internationalen Gemeinschaft erfolgen, so Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, am Dienstag. Daher würden sie Fragen aufwerfen. Medwedew äußerte diese Bemerkungen während eines Treffens des Sicherheitsrates zur Schaffung eines Schutzsystems gegen neue Infektionen.

Bereits in der Vergangenheit seien ähnliche Bedenken zu den Aktivitäten der USA in biologischen Laboren in Mitgliedstaaten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) geäußert worden. Angesichts der COVID-19-Pandemie würden solche Bedenken zurzeit jedoch besonders oft aufgeworfen.

China forderte derweil am Mittwoch die USA dazu auf, eine umfassende Klärung ihrer biologisch-militärischen Aktivitäten im Ausland vorzunehmen, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Zhao Lijian, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, äußerte sich zu der Thematik, nachdem er auf die Aussagen Medwedews angesprochen worden war. Es sei nicht das erste Mal, dass die internationale Gemeinschaft Besorgnis über die biologischen Militarisierungsaktivitäten der USA in anderen Staaten geäußert habe.

Medienberichten zufolge haben die USA in 25 unterschiedlichen Staaten Biolabore eingerichtet, fügte Zhao hinzu. Einige dieser Staaten hätten anschließend großflächige Ausbrüche von Masern und anderen infektiösen Krankheiten erlebt. Die Zeitung USA Today berichtete, dass sich seit dem Jahr 2003 Hunderte Fälle von Kontaminierung mit tödlichen Erregern in US-Biolaboren ereignet hätten, sowohl im In- als auch im Ausland.

Zhao stellte die Frage, welcher Zweck hinter dem Aufbau so vieler Biolabore seitens der USA steht:

Warum wird dieses Bemühen vom Militär angeführt?“, fügte Zhao hinzu.

Die USA müssten die Fragen der internationalen Gemeinschaft offen, transparent und verantwortungsvoll beantworten und deren Verpflichtungen im Rahmen des Biowaffenvertrages erfüllen.

Bereits zuvor hatte das russische Außenministerium erklärt, dass die Aktivitäten der USA in einem biologischen Labor in Georgien im Widerspruch zu den Verpflichtungen Washingtons und Tiflis‘ gemäß der Biowaffenkonvention stünden. Moskau habe ernsthafte Fragen im Zusammenhang mit den militärisch-biologischen Aktivitäten des US-Verteidigungsministeriums in verschiedenen Regionen der Welt, einschließlich in direkter Nähe zur russischen Staatsgrenze.

https://deutsch.rt.com/international/108076-china-und-russland-besorgt-um/

Diskussionen

3 Gedanken zu “China und Russland besorgt um bio-militärische Aktivitäten der USA im postsowjetischen Raum

  1. 2018 waren die GRU Agenten Anatoly Chepiga (Ruslan Boshirov) and Alexander Mishkin (Aleksandr Petrov) „rein zufällig privat als Touristen“ in Salisbury, um die Architektur der wunderschönen Kirche zu bewundern…

    Das St. Petersburger Institut für Experimentelle Militärmedizin des Verteidigungsministeriums GNII VM hat mit der Unterstützung von Forschern des Wissenschaftlichen Zentrums SC Signal in Natatinskaya 16 in Moskau seit 2010 die Führungsrolle bei der fortgesetzten Forschung und Entwicklung eines waffenfähigen Novichok-Programms der Post-Sowjet-Ära übernommen. Die beiden Forschungsinstitute kooperieren mit dem 33. Zentralen Experimentalinstitut für wissenschaftliche Forschung des Verteidigungsministeriums in Shikhany.

    In der Nähe von St. Petersburg befindet sich das GNII VM, das Institut für experimentelle Medizin des Verteidigungsministeriums. Es existierte bereits vor 2015 als angeschlossenes Forschungszentrum innerhalb der Kirow-Medizinischen Militärakademie Russlands und war auf die Erforschung der ergonomischen Eigenschaften der russischen Rüstung konzentriert. Ab Mai 2015 erhielt das Institut Autonomie und einen neuen Schwerpunkt, einschließlich „Organisation wissenschaftlicher Forschung im Interesse der Verteidigung und nationalen Sicherheit Russlands“ und „Durchführung von Tests hochentwickelter Produkte“. Insbesondere berichtete das Institut, dass es ein Gegenmittel gegen eine Organophosphatvergiftung entwickelt, wobei sich seine Entwicklung seit 2017 in einer präklinischen Testphase befindet. Auswirkungen von Organophosphatgiften auf den menschlichen Körper wurden vom Team von Militärarztes Sergey Chepur untersucht und die internationale Entwicklung von Gegenmitteln für diese Gifte wurden genauestens beobachtet. Sergey Chepur stand in regem Kontakt zu den Agenten in Salisbury, koordiniert wurden sie von Egor Alexandrowitsch Gordienko (Georgy Gorshkov) und Denis Sergeev (Fedotov).

    https://www.bellingcat.com/news/uk-and-europe/2020/10/23/russias-clandestine-chemical-weapons-programme-and-the-grus-unit-21955/

    https://www.bellingcat.com/news/uk-and-europe/2020/09/04/gebrev-survives-poisonings-post-mortem/

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    Verfasst von GosNIIOKhT Unit 29155 | 26. Oktober 2020, 22:13
  2. Mitarbeiter des Heimatschutzministeriums haben sich in einer offiziellen Whistleblower-Beschwerde zu Wort gemeldet: Sie wurden im Auftrag des Weissen Hauses angewiesen, in Berichten zur Bedrohungs-Einschätzung jede Russische Wahleinmischung herunterzuspielen und zu leugnen und eine angeblich Gefährdung durch die Antifa stärker hervorzuheben.

    Auch die deutsche Spionageabwehr stellt im Zuge der Corona-Pandemie zunehmend feindselige Aktivitäten fest. So habe das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) beobachtet, wie russische Medien auf ihren deutschsprachigen Kanälen Desinformationen und Propaganda über die Corona-Situation in Deutschland verbreiten.

    Ausländische Geheimdienste treffen momentan technische Vorbereitungshandlunge“ für Cyberangriffe auf den Pharmasektor. Wir haben es mit deutlich mehr Diensten zu tun, die Spionage gegen Deutschland betreiben oder versuchen, hier Einfluss zu nehmen. Die gegnerischen Geheimdienste sind in ihren Methoden robuster geworden. Sie setzten auch Gewalt ein, um ihre Ziele zu erreichen.

    Inzwischen wird gar nicht mehr versucht, dieses Treiben zu verschleiern, zum Beispiel wer hinter einem Anschlag steckt: Es geht nur darum sehr deutlich zu zeigen, wer der Urheber war. Solche die Anschläge sollen abschrecken. Auch bei der Wirtschaftsspionage steigen die Angriffe. Klassische Gegner sind weiterhin in Deutschland aktiv, inzwischen sind aber auch neue Akteure hinzugekommen. Insbesondere Staaten, die Neuentwicklungen planen und nicht über die notwendigen Forschungskapazitäten verfügen.

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    Verfasst von Thomas Haldenwang | 26. Oktober 2020, 18:51

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