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Ausland, Europa

Ursula von der Leyen will eine einheitliche digitale Identität für alle EU-Bürger

von Norbert Häring – https://norberthaering.de/

Nach den Plänen der Kommissionspräsidentin sollen alle EU-Bürger und Bürgerinnen „eine europäische digitale Identität“ bekommen, die sie „überall in Europa nutzen können, um alles zu tun, vom Steuern zahlen bis hin zum Fahrrad mieten“. Sie will für Europa umsetzen, was ID2020, Weltwirtschaftsforum, Weltbank und Homeland Security weltweit vorantreiben – um die automatisierte Überwachung der Weltbevölkerung zu vervollkommnen.

In der Rede Ursula von der Leyens zur Lage der Union am 16. September ging neben einem verschärften Klimaziel eine andere wichtige Ankündigung unter. Die Kommissionspräsidentin sagte:

„Wir in Europa wollen ein Regelwerk, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die Kommission wird im nächsten Jahr ein entsprechendes Gesetz vorschlagen. Dazu gehört auch die Kontrolle über unsere persönlichen Daten, die wir heute viel zu selten haben. Jedes Mal, wenn eine Website uns aufgefordert, eine neue digitale Identität zu erstellen oder uns bequem über eine große Plattform anzumelden, haben wir in Wirklichkeit keine Ahnung, was mit unseren Daten geschieht. Aus diesem Grund wird die Kommission demnächst eine sichere europäische digitale Identität vorschlagen. Eine, der wir vertrauen und die Bürgerinnen und Bürger überall in Europa nutzen können, um alles zu tun, vom Steuern zahlen bis hin zum Fahrrad mieten. Eine Technologie, bei der wir selbst kontrollieren können, welche Daten ausgetauscht und wie sie verwendet werden.“

Man muss zwischen den Zeilen lesen, um den perfiden Plan zu entschlüsseln. „Dateneigentum“, hier ausgedrückt als „eine Technologie bei der wir selbst kontrollieren können, welche Daten ausgetauscht und wie sie verwendet werden“, ist ein Trick, um den europäischen Datenschutz durch die Vortäuschung von Freiwilligkeit auszuhebeln. Das hat man sich von den Cookie- und AGB-Einwilligungen der digitalen Anbieter abgeschaut. Keiner liest sie, und wenn sie doch einer liest, hat er keine andere Möglichkeit, als zuzustimmen, oder auf den Dienst zu verzichten. Wenn die Marktführer in einem Segment großzügige Datenübergabe verlangen, hat man keine Chance als zuzustimmen. Der Verlust einer versprengten, einzelnen Kundin, die Widerspruch einlegt, ist immer zu verschmerzen.

Um so mehr gilt das natürlich, wenn man etwas von der öffentlichen Verwaltung haben will.

Das Konzept dahinter haben sich die US-Homeland Security zusammen mit Accenture und Weltwirtschaftsforum unter dem Namen „The Known Traveller Digital Identity-Program“ ausgedacht. Ich habe mehrmals darüber geschrieben. Dabei ging es um Einreisekontrollen an Flughäfen, ein Feld wo besonders offensichtlich ist, wie vorgetäuscht und vorläufig die Freiwilligkeit der Datenherausgabe ist. Aber von Anfang an gehörte zum Plan die Ausweitung auf viele andere Anwendungsgebiete.

Das Konzept einheitlicher digitaler Identitäten für die Einwohner möglichst großer Weltregionen oder zumindest für alles was innerhalb eines Staates passiert, wird von einer Initiative namens ID2020 vorangetrieben.

Das Interessante an der einheitlichen digitalen Identität für die multinationalen IT-Konzerne, die amerikanischen und die sonstigen Geheimdienste und Polizeibehörden ist die indirekte Schaffung zentraler nationaler oder gar übernationaler Datenbanken, in denen jegliches Handeln aller Einwohner registriert und gespeichert wird. Und alle dort Gespeicherten sind problemlos und verwechslungsfrei identifizierbar. Auch beim Zusammenfügen der Daten zu Dossiers über die Bürger kommen keine Verwechslungen mehr vor.

Zwar sind für die großen Geheimdienste, Plattformen und Datenaggregatoren schon heute Unmengen Daten über fast jeden verfügbar. Diese sind jedoch wegen der vielen unterschiedlichen Formate in denen die Daten vorliegen und der manchmal ungenauen Identifizierung nur begrenzt automatisiert analysierbar. Die einheitliche digitale Identität wäre da ein riesiger Überwachungsfortschritt.

Als weiteres Element, von den gleichen Gruppen und Institutionen vorangetrieben, kommt die biometrische Unterlegung hinzu. Man muss sich mit Fingerabdruck, Iris-Scan oder Gesichtserkennung identifizieren, wenn man ein Gerät oder eine Plattform nutzt. Auf diese Weise schalten die Überwacher die Möglichkeit weitgehend aus, dass Geräte, die einem bestimmten Menschen zugeordnet wurden, von mehreren und den falschen Menschen genutzt werden.

Mit ihrem Plan zur einheitlichen digitalen Identität tritt die EU-Kommission in die Fußstapfen der autokratischen Regierung Indiens, die mit viel US-Unterstützung eine solche einheitliche biometrisch unterlegte Identität für alle 1,5 Milliarden Inder namens Aadhaar geschaffen hat. Das System hat sich als ein Datenschutzhorror herausgestellt.

Parallel zur einheitlichen digitalen Identität verfolgt die EU-Kommission ihre Roadmap zum einheitlichen digitalen Impfausweis weiter.

Auch wenn man keinen gesetzlichen Impfzwang einführt, wie uns das hoch und heilig versprochen wurde, ist absehbar, dass dann alle, die noch in ein Theater oder über eine Grenze oder vielleicht sogar in eine Kneipe oder an den Arbeitsplatz wollen, sich impfen lassen müssen.

Ursula von der Leyen will eine einheitliche digitale Identität für alle EU-Bürger

Diskussionen

5 Gedanken zu “Ursula von der Leyen will eine einheitliche digitale Identität für alle EU-Bürger

  1. Also wenn der böse WHO Bill uns alle impfen und chippen will, ist das böse böse, pfui-deibel und vom dunklen Imperium, das uns sowieso alle mit chemtrails und haarp vergiften wollen?

    Aber wenn Putin mit einem Impfstoff um die Ecke kommt, singen alle
    mit angestecktem St. Georgsband Halleluja, preiset den Herren?

    Wobei doch immer noch nicht so ganz geklärt wurde,
    ob es Corona denn jetzt wirklich gibt oder nur ein riesiger Fake ist?

    Der Mensch klammert sich ja gerne an Strohhalme.
    Welche Ausmasse dies annimmt, wenn man es wagt,
    Glaubenssysteme und Dogmen seiner Mitmenschen in Frage zu stellen.
    Da kommt es zu Angriffen und bitterbösen Beleidigungen,
    wenn die heilige Kuh in Frage gestellt wird.

    Bezeichnend, dass es zudem immer genau jene sind, die sich angegriffen fühlen, die noch nie bereit waren, selbst zu denken, geschweige denn, ihren Hintern mal für die Gemeinschaft zu bewegen. Es sind jene, die immer alles vorgekaut haben müssen. Jene, die jegliche neue Informationen, die sich sich in ihr Glaubenssystem integrieren lassen, begierig aufsaugen. Jene im Konsumrausch der Drogen und der bunten Medienwelt. Jene, die lieber glauben und hoffen, als selbst Hintergründe zu recherchieren.

    Der Mensch klammert sich ja gerne an Strohhalme. Das ist mir nicht neu, doch ich finde es – nach wie vor – immer wieder bezeichnend, zu sehen, welche Ausmasse dies annimmt, wenn man es wagt, das Glaubenssystem seiner Mitmenschen in Frage zu stellen. Da kommt es zu Angriffen und bitterbösen Beleidigungen, wenn eine sogenannte „heilige Kuh“ in Frage gestellt wird.

    Bezeichnend, dass es zudem immer genau jene sind, die sich angegriffen fühlen, die noch nie bereit waren, selbst zu denken, geschweige denn, ihren Hintern mal für die Gemeinschaft zu bewegen. Es sind jene, die immer alles vorgekaut haben müssen. Jene, die jegliche neue Informationen, die sich sich in ihr Glaubenssystem integrieren lassen, begierig aufsaugen. Jene im Konsumrausch der Drogen und der bunten Medienwelt. Jene, die lieber glauben und hoffen, als selbst Hintergründe zu recherchieren. Das ist das klassische Gehirnwäschevollprogramm.

    Es ist natürlich auch aufwendiger, sich hinzusetzen und die üblichen Protagonisten, die uns vor die Nase gesetzt werden, zu durchleuchten. Da ist es klar einfacher, die Kiste anzuwerfen und sich das neueste Video auf Youtube reinzuziehen.

    Doch heißt System-Kritik auch gleichzeitig Wahrheit? Nein, aber vielen reicht es schon, wenn tagein tagaus die passenden Worthülsen Verwendung finden und die passenden Gefühle vermittelt werden. Das ist in den „alternativen“ Medien seit Jahrzehnten die durchgängige Praxis! Der Bestätigungsfehler (auch Bestätigungstendenz, Bestätigungsverzerrung, oder confirmation bias) ist in der Kognitionspsychologie die Neigung, Informationen so auszuwählen, zu ermitteln und zu interpretieren, dass die eigenen Erwartungen erfüllt / bestätigt werden.

    Wenn man die Bots beobachtet, sieht mehr sehr schön, wie das tägliches Gehirnwäschevollprogramm der „alternativen Fakten“ die Gemeinschaft erreicht. Besonders jene, die glauben, wirklich begriffen zu haben, was um sie herum passiert, haben schlicht nur ihr Programm gewechselt bzw. das Programm mit dem das System sie nun bespielen darf, wiederholen immer und immer wieder, wie Trump, Q-Anon, Putin, Johnson und/oder Xi die Deutschen retten werden …

    Wir wären längst viel weiter, wenn mehr Leute endlich einmal anfangen würden, wirkliche Lösungen zu erarbeiten. Doch wie schwer ist es für so viele, aus der Programmierung einfach aus zu steigen und die Dinge, die um uns herum passieren, rational zu durchdenken, ohne schon den nächsten Quatsch angeklickt zu haben?

    Sie sollen also nichts tun, außer, dem großen Q-Anon-Plan zu vertrauen? Dann legt euch mal wieder hin, ihr Aufgewachten. Tut das nicht weh, sich von solchen Typen am Nasenring durch die Arena der Vollpfosten ziehen zu lassen? Aktuell befreien die Heiligen wie Trump die von den Kinderfressern entführten Kinder aus unterirdischen Fabriken der Adrenochrom-Süchtigen. Diese ganze Ablenkung hiervon sollte uns doch langsam einmal dazu bringen, kommende Veränderungen nur aus uns heraus anzustreben und diesen ganzen fremdgesteuerten Müll-Verbreitern, momentan stark die Q-Idioten, vollkommen die Energie zu entziehen.

    Na dann, „hoffentlich“ bekommt keiner mit, dass die Welt gerade überfallen wird…

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    Verfasst von Teutscha Schaef-a-hund | 30. September 2020, 21:56
  2. Hey ich bin sprachlos vor Freude das ihr endlich Aufwacht wo von sogenannte Verfassungstheoretiker seit Jahren warnen,

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    Verfasst von Mark Twain | 29. September 2020, 23:57
  3. die wahre bedeutung von COV-ID

    https://www.cov-id.de/

    mit 5G lässt sich jeder COV-ID-chip-träger lückenlos verfolgen, jeder schritt
    perfekt für die diktatur

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    Verfasst von tom | 24. September 2020, 12:59
  4. Frau Leyen will den RFID-Chip in jedem sehen, der Musk von Telsa will uns im Kopf ein Implantat setzen lassen, und die Krankendaten werden auch dabei sein, gell? Was für eine schöne neue Welt in der wir pausenlos kontrlliert werden können, und die Elite sich immer die besten Werte für den Organhandel aussuchen kann, was?

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    Verfasst von reinertiroch | 24. September 2020, 8:38

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