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Ausland, Europa

Jetzt hat die CIA auch in den USA selbst eine „Bunte Revolution“ angezettelt

von F. William Engdahl – http://luftpost-kl.de

Der deutsch-amerikanische Autor und Wirtschaftsjournalist F. William Engdahl hält die gegenwärtigen Unruhen in den USA für den Auftakt zu einer weiteren von der CIA inszenierten „Bunten Revolution“.

Als Bunte Revolution wird eine von der CIA angezettelte, sehr einschneidende Operation zur Herbeiführung eines Regimewechsels bezeichnet (s. dazu auch https://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP16814_ 271014.pdf ), bei der Techniken eingesetzt werden, die in den 1980er Jahren von NGOs und anderen Gruppierungen entwickelt wurden, die der RAND Corporation (s. https://de.wikipedia.org/wiki/RAND_Corporation ) nahe stehen. In Rohform wurden sie erstmals Ende der 1980er Jahre zum Sturz des kommunistischen Regimes in Polen erprobt. Anschließend wurden diese Techniken sehr verfeinert und, gepaart mit hohen Bestechungsgeldern, benutzt, um Gorbatschows Reformexperiment in der Sowjetunion zu torpedieren. Für jeden, der sich mit diesen Techniken befasst hat, ist klar, dass hinter den Protesten gegen die Polizeigewalt in den USA, die von schwer einzugrenzenden Organisationen wie Black Lives Matter oder Antifa angeführt werden, mehr steckt, als spontane moralische Empörung. Hunderttausende junger US-Amerikaner werden als Rammbock benutzt, um nicht nur einen US-Präsidenten zu stürzen, sondern auch die verfassungsmäßige Ordnung der USA zu beseitigen.

Wenn wir den furchtbaren Eindruck, den das Knie eines weißen Polizisten aus Minneapo-lis auf dem Hals des Schwarzen George Floyd bei uns hervorgerufen hat, etwas zurückdrängen und uns anschauen, was sich seither in den USA abgespielt hat, wird uns klar, dass bestimmte Organisationen und Gruppierungen darauf eingestellt waren, diesen entsetzlichen Vorfall für ihre eigenen Zwecke zu instrumentalisieren.

Die seit dem 25. Mai stattfindenden Proteste haben meistens friedlich begonnen, bis sich gut ausgebildete, gewaltbereite Akteure einmischten. Bei gewaltsamen Aktivitäten sind vor allem zwei Organisationen in Erscheinung getreten – Black Lives Matter und die Antifa der USA. Auf Videos sind gut ausgerüstete Protestierende zu sehen, die uniformähnliche schwarze Kleidung und Masken tragen – sicher nicht, um sich vor dem Coronavirus zu schützen, sondern um unerkannt Polizeiautos zerstören, Polizeistationen in Brand setzen und mit Stahlruten und Baseballschlägern Schaufenster einschlagen zu können. Ihre überfallartigen Aktionen haben sie offensichtlich über Twitter und andere soziale Medien koordiniert.

Die Ereignisse seit dem Vorfall in Minneapolis werden oft mit der Welle von Ghetto-Unruhen im Jahr 1968 verglichen, an denen aber fast nur Schwarze beteiligt waren (s. https:// www.spiegel.de/spiegel/print/d-46135731.html ). Weil ich diese Unruhen selbst miterlebt habe, weiß ich, dass die aktuellen Ereignisse nicht damit zu vergleichen sind. Sie ähneln eher den Vorgängen, mit denen im Jahr 2000 die Bunte Revolution in Jugoslawien ausgelöst wurde (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Farbrevolutionen ), die den Sturz Miloševićs (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Slobodan_Milo%C5%A1evi%C4%87 ) einleitete.

Gene Sharps Anleitung zur Herbeiführung von Regimewechseln

Im Jahr 2000 hat das US-Außenministerium mit Unterstützung seiner National Endowment for Democracy, abgekürzt NED (s. https://www.ned.org/ und https://de.wikipedia.org/wiki/ National_Endowment_for_Democracy ), und mit Hilfe ausgesuchter CIA-Instrukteure insgeheim begonnen, Studenten der Universität Belgrad, die der Gruppe OTPOR! (Widerstand) angehörten, in Widerstandstechniken zu schulen. Die NED und diverse Unterorganisationen wurden in den 1980 Jahren von dem damaligen CIA-Chef Bill Casey (s. https:// de.wikipedia.org/wiki/William_J._Casey ) geschaffen – als Werkzeuge für verdeckte CIA-Operationen. Sie sollten NGOs (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtregierungsorganisation ) gründen und mit Geld versorgen, mit deren Hilfe die CIA unter Berufung auf den Schutz der Menschenrechte ausgesuchte Regime in der ganzen Welt zu stürzen plant. Finanziert werden diese NGOs von der USAID (s. dazu auch https://de.wikipedia.org/wiki/ United_States_Agency_for_International_Development ) – mit Geldern, die der US-Kongress bewilligt.

Bei der durch OTPOR! (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Otpor! ) in Gang gesetzten Destabilisierung Serbiens im Jahr 2000, haben sich die NED und der US-Botschafter Richard Miles in Belgrad einer aus mehreren Dutzend Studenten bestehenden, von Srđa Popović angeführten Gruppe und des ins Serbische übersetzen Handbuchs „From Dictatorship to Democracy [Wie eine Diktatur in eine Demokratie verwandelt werden kann, s. https://www.aeinstein.org/wp-content/uploads/2013/09/FDTD.pdf ] bedient, das der inzwischen verstorbene Autor Gene Sharp (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Gene_Sharp ) und seine „Albert Einstein Institution“ in Umlauf gebracht haben. In einer Nachbetrachtung der Washington Post zum Umsturz in Serbien war zu lesen: „Von der US-Regierung bezahlte Berater haben hinter den Kulissen eine entscheidende Rolle in jeder Phase des Umsturzes gespielt – durch die Manipulation von Umfragen, die Ausbildung Tausender oppositioneller Aktivisten und die parallele Durchführung einer Stimmenauszählung. Mit Geld der US-Steuerzahler wurden 5.000 Farbdosen beschafft, mit denen Studenten Anti-Milošević-Parolen auf Wände in ganz Serbien sprühten.“ [s. https://www.washingtonpost.com/archive/politics/2000/12/11/us-advice-guided-milosevic-opposition/ba9e87e5-bdca-45dc-8aadda6571e89448/ ]

Ganze Trupps ausgebildeter Aktivisten, die über in Spezialhelme integrierte Bildschirme mit Informationen über bevorstehende Polizeieinsätze versorgt wurden, führten die Proteste an und übernahmen kurzzeitig die Herrschaft über ganze Stadtteile. Über Handys zusammengetrommelte Jugendliche blockierten Kreuzungen und hielten Polizeiautos auf. Die US-Regierung gab rund 41 Millionen Dollar für die Beschaffung der benötigten Geräte aus. Studenten, die heimlich in den Störtechniken ausgebildet worden waren, die Gene Sharp in seinem Handbuch beschrieben hat, machten die Polizei lächerlich, indem sie nachwiesen, dass diese die jungen Protestierenden nicht aufhalten konnte. Experten der CIA und des US-Außenministeriums führten im Hintergrund Regie.

Das Modell OTPOR! zur Inszenierung Bunter Revolutionen wurde noch verfeinert und 2003 bei der Inszenierung der Rosen-Revolution in Georgien (s. https://de.wikipedia.org/ wiki/Rosenrevolution ) eingesetzt. Auch die Orangene Revolution in der Ukraine im Jahr 2004 lief nach dem gleichen Muster ab – unter dem Logo (der geballten Faust) und mit orangefarbenen Schals als Erkennungszeichen (s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/ LP_13/LP20113_221213.pdf ). Hillary Clinton, die Außenministerin Obamas, hat auch den Arabischen Frühling (s. dazu auch https://de.wikipedia.org/wiki/Arabischer_Fr%C3%BChling und und https://www.tagesspiegel.de/politik/aegypten-obama-wirbt-fuer-arabischen-fruehling/7179634.html ) nach dem Modell OTPOR! gestartet. In all diesen Fällen waren neben NGOs, die von der NED unterstützt werden, auch solche beteiligt, die Geld von den Open Society Foundations des George Soros (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Society_Foundations ) erhalten [s. https://www.amazon.com/Manifest-Destiny-Democracy-Co-gnitive-Dissonance/dp/3981723732 ].

Nach dem Sturz Miloševićs gründete (OTPOR-Initiator) Srđa Popović das Trainingszentrum CANVAS (s. https://canvasopedia.org/about-us/ ), eine gewinnorientierte Einrichtung, in der Aktivisten ausgebildet werden, die weltweit Bunte Revolutionen in Gang setzen sollen. Es wird berichtet, Popović habe sich, als die Bewegung Occupy Wall Street (s. https:// de.wikipedia.org/wiki/Occupy_Wall_Street ) demonstrierte, in New York aufgehalten und die ebenfalls mit Soros-Geldern finanzierte US-Antifa beraten haben.

Antifa und Black Lives Matter

Die Proteste, Unruhen, gewaltlosen und und gewalttätigen Aktionen, die sich seit dem 25. Mai über die gesamten USA ausgebreitet haben und mit einer Demonstration vor dem Weißen Haus ihren vorläufigen Höhepunkt fan-den, ergeben nur dann einen Sinn, wenn sie mit dem CIA-Szenario für die Anstiftung zu einer Bunten Revolution verglichen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild entnommen aus Google

Die Proteste wären nicht so eindrucksvoll, wenn sie auf lokaler und staatlicher Ebene nicht von einem Netzwerk innerhalb der Demokratischen Partei unterstützt würden. Die von den Demokraten gestellte Bürgermeisterin (Jenny Durkan) der Stadt Seattle hat sogar die Polizei abgezogen, damit Protestierende mehrere Gebäude im Herzen der Stadt besetzen konnten.

In den letzten Jahren sind wichtige Positionen in der Demokratischen Partei der USA von Vertretern (angeblich) linker Organisationen wie den Democratic Socialists of America (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratische_Sozialisten_Amerikas ) und den Freedom Road Socialists (s. https://en.wikipedia.org/wiki/Freedom_Road_Socialist_Organization ) übernommen worden. Im US-Repräsentantenhaus steht ein Viertel der neugewählten de-mokratischen Abgeordneten um Alexandria Ocasio-Cortez aus New York (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Alexandria_Ocasio-Cortez ), Rashida Tlaib (aus Detroit, s. https://de.wikipedia.org/wiki/Rashida_ Tlaib ) und Ilhan Omar aus Minneapolis (s. https://de.wikipe-dia.org/wiki/Ilhan_Omar ) den Democratic Socialists of America nahe. Ohne die Unterstützung sympathisierender Demokraten aus den Schlüsselstädten hätten die von Organisationen wie Black Lives Matter und Antifa organisierten Straßenproteste kaum so viel Zulauf.

Um Black Lives Matter (abgekürzt BLM) besser einschätzen zu können, sollten wir uns anschauen, wer sie mit Spenden in Millionenhöhe finanziert. Die US-Antifa ist wegen ihrer weitgehend verdeckten Organisationsform schwieriger zu beurteilen. In ihrem Online-Handbuch wird lokalen Antifa-„Zellen“ aber empfohlen, sich BLM-Gruppen anzuschließen.

Wer finanziert die Organisation Freedom Road Socialists?

BLM wurde 2013 von den drei befreundeten Aktivistinnen Alicia Garza (s. https://ww-w.google.com/search?client=firefox-b-d&q=Alicia+Garza ), Patrisse Cullors (s. https:// de.wikipedia.org/wiki/Patrisse_Cullors ) und Opal Tometi (s. https://de.wikipedia.org/wiki/ Opal_Tometi ) unter dem Hashtag (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Hashtag ) #BlackLives-Matter gegründet – aus Protest gegen die Erschießung des unbewaffneten schwarzen Teenagers Trayvon Martin (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Todesfall _Trayvon _Martin ) durch George Zimmermann, einen Wachmann hispanischer Herkunft. Alle drei Aktivistinnen standen in Verbindung mit Gruppen, die von einer Organisation mit dem Namen Freedom Road Socialists, abgekürzt FRSO, finanziert wurden. Die FRSO ist eine der vier größten angeblich „radikal linken“ Organisationen in den USA und aus der New Communist Movement (s. https://en.wikipedia.org/wiki/New_Communist_movement ) entstanden, die sich schon in den 1980er Jahren aufgelöst hat.

Am 12. Juni 2020 war auf der Website der FRSO zu lesen: „Es wird Zeit, dass ihr euch einer revolutionären Organisation anschließt! Kommt zur FRSO! Wenn ihr in den letzten Wochen auf der Straße demonstriert habt, müsstet ihr eigentlich den Unterschied kennen zwischen den Veränderungen, die euch das gegenwärtige System anbietet und Veränderungen, die unser Land tatsächlich braucht. Der Kapitalismus hat abgewirtschaftet, weil er auf Ausbeutung, Ungleichheit und Unterdrückung setzt. Die reaktionäre und rassistische Trump-Administration hat die Pandemie noch schlimmer gemacht. Die sich noch verschärfende Wirtschaftskrise, die wir gerade erleben, ist die schlimmste seit den 1930er Jahren. Der Monopolkapitalismus ist ein sterbendes System, und wir tragen dazu bei, dass er möglichst bald stirbt. Genau dafür arbeitet die FRSO.“

Die Proteste gegen die vermutlich vorsätzliche Ermordung eines Schwarzen durch einen weißen Polizisten in Minnesota soll (angeblich) dazu ausgenutzt werden, um eine Revolu-tion gegen den Kapitalismus in Gang zu setzen. Die FRSO ist eine Dachorganisation für Dutzende amorpher Gruppen, zu denen auch die Gruppierung Black Lives Matter, abge-kürzt BLM, gehört. Die Politik der FRSO wird aber nicht von ihrer marxistisch-leninisti-schen Vergangenheit, sondern von den mächtigen steuerbefreiten Stiftungen bestimmt, die sie finanzieren.

Alicia Garza von BLM ist außerdem Vorstandsmitglied oder Managerin von fünf weiteren Unterorganisationen der FRSO. Sie ist Vorsitzende der Right to the City Alliance (s. https://righttothecity.org/ ), gehört den Vorständen der School of Unity and Liberation (SOUL, s. http://www.schoolofunityandliberation.org/ ), der People Organized to Win Employment Rights (POWER, s. https://www.tenantstogether.org/resources/power-people-organized-win-employment-rights ) sowie der Organisation Forward Together (s. https://forwardtogether.org/about-us/ ) an und ist Direktorin für Spezielle Projekte der National Domestic Workers Alliance (s. https://www.domesticworkers.org/ ).

Die Organisation Right to the City Alliance hat zwischen 2011 und 2014 von mehreren großen steuerbefreiten Stiftungen insgesamt 6,5 Millionen Dollar Spenden erhalten – von der Ford Foundation (1,9 Millionen Dollar), von den beiden Soros-Stiftungen Open Society Foundations und Foundation to Promote Open Society (1,3 Millionen Dollar), von der aus dem Gewinn von Cornflakes-Verkäufen gespeisten Kellogg Foundation (250.000 Dollar) und kurioserweise auch von der Ben & Jerry Foundation, einer Firma, die Speiseeis verkauft (30.000 Dollar). [s. dazu auch https://capitalresearch.org/article/blm-roots/ ]

Geld von Stiftungen hat Alicia Garza auch als Geschäftsführerin der FRSO-Organisation POWER erhalten, deren Vorstand auch Van Jones, der Beauftragte Obamas für grüne Jobs, angehörte, der sich selbst als „Kommunist“ und „rabiater schwarzer Nationlist“ bezeichnet hat und jetzt für den TV-Sender CNN arbeitet. Als Vorsitzende der Right to the City Alliance, eines Netzwerks von Aktivisten gegen die Nobelsanierung von Wohnungen, die von Menschen mit geringem Einkommen bewohnt werden, hat Alicia Garza seit 2009 von der Ford Foundation 1,3 Millionen Dollar, von Soros-Stiftungen 600.000 Dollar und von der Ben & Jerry Foundation 50.000 Dollar an Spenden erhalten. Die Organisation SOUL, deren Vorstand Alicia Garca ebenfalls angehört, will im BLM-Gründungsjahr 2014 mit Spenden 712 BLM-Aktivisten geschult haben – mit 210.000 Dollar von der Rockefeller Foundation und weiteren 255.000 Dollar von der Heinz Foundation (der Firma, die Ketsch – up herstellt und an der auch die Familie John Kerry beteiligt ist). Die FRSO-Organistion Forward Together, deren Vorstand Alicia Garza auch angehört, tritt für eine Politik des so-zialen Ausgleichs ein und hat allein im Jahr 2014 rund 4 Millionen Dollar und von 2012 bis 2014 insgesamt 2,9 Millionen Dollar Spenden kassiert – von der Ford Foundation (655.000 Dollar) und von anderen großen Stiftungen [s. auch dazu https://capitalresearch.org/artic-le/blm-roots/ ].

Die in Nigeria geborene BLM-Mitbegründerin Opal Tometi hat ebenfalls für das FRSO-Netzwerk gearbeitet. Sie war Vorsitzende der FRSO-Organisation Black Alliance for Just Immigration (s. https://baji.org/ ). Obwohl deren Vorstand nur aus zwei Personen besteht, hat die Organisation ebenfalls hohe Spenden von Stiftungen erhalten – von der Kellogg Foundation 75.000 Dollar, von Soros-Stiftungen 100.000 Dollar und von der Bens & Jerry Foundation 10.000 Dollar. Die Leitung dieser Gruppierung ließ sich Frau Tometi im Jahr 2014 mit 60.000 Dollar honorieren [s. auch dazu https://capitalresearch.org/article/blm-roots/ ).

Die FRSO, die nach der Ermordung George Floyds offen zur Revolution gegen den Kapitalismus aufruft, hat noch einen weiteren Arm – das Advancement Project (s. https://advancementproject.org/ ), das sich als „Vielvölkerorganisation für die Bürgerrechte der kommenden Generation“ einsetzt. Seinem Vorstand gehören Alberto Retana (s. https://advan-cementproject.org/staff/alberto-retana/ ), der unter Obama im Erziehungsministerium als Direktor für Internet-Aktivitäten zuständig war, und Bill Lann Lee (s. https://en.wikipe-dia.org/wiki/Bill_Lann_Lee ) an, der unter Clinton als Assistant Attorney General for Civil Rights tätig war (s. https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_Department_of_Justice_Civil_Rights_Division ). Auch das Advancement Project erhielt 2013 Spenden von Stiftungen in Millionenhöhe – von der Ford Foundation (8,5 Millionen Dollar), von der Kellogg Foundation (3 Millionen Dollar), von der Hewlett Foundation des Rüstungsunternehmens Hewlett-Packard (2,5 Millionen Dollar), von der Rockefeller Foundation (2,5 Millionen Dollar und von Soros-Stiftungen (8,6 Millionen Dollar).

Das große Geld und die ActBlue Charities

2016, im Jahr der Präsidentschaftswahl, bei der Donald Trump Hillary Clinton herausfor-derte, verfügte Black Lives Matter, abgekürzt BLM, bereits über ein gut organisiertes Netzwerk. Im gleichen Jahr kündigten die Ford Foundation und Borealis Philantropy (s. https:// borealisphilanthropy.org/ ) die Gründung des Black-Led Movement Fund (abgekürzt BLMF, s. http://bmafunders.org/black-led-movement-fund/ ) an, „einer auf sechs Jahre an-gelegten Spendenkampagne, die 100 Millionen Dollar für die Movement for Black Lives (abgekürzt M4BL, s. https://m4bl ) sammeln soll, deren zentrale Organisation BLM ist. Zu diesem Zeitpunkt hatten allein Soros-Stiftungen bereits rund 33 Millionen Dollar an BLM gespendet. Das war sehr viel Stiftungsgeld [s. https://www.washingtontimes.com/news/ 2016/aug/16/black-lives-matter-cashes-100-million-liberal-foun/ ].

An der Gründung des BLMF waren außer der Ford Foundation auch die Kellogg Foundation und die Open Society Foundations des Herrn Soros beteiligt. Sie beschrieben die Rolle des BLMF wie folgt: „Der BLMF bewilligt Gelder und technische Hilfe für Bewegungen und Organisationen die sich um Jugendliche, Schwarze, Schwule, Feministinnen und Immigranten kümmern und einen Dialog über Kriminalisierung, rassistische Diskriminierung und polizeiliche Willkür in den USA in Gang setzen wollen.“

Die M4BL, die zu BLM gehört, hat schon 2016 die Kürzung der Ausgaben für die Polizei, Entschädigungen für rassistische Diskriminierung, das Stimmrecht für illegale Immigranten, den Verzicht auf fossile Brennstoffe, die Schließung von Privatschulen, ein allgemeines Grundeinkommen und kostenlose Studiengänge für Schwarze gefordert.

Wer auf der Website von M4BL (s. https://m4bl.org/ ) den Spenden-Button (. https://secure.actblue.com/donate/movement-4-black-lives-1 ) anklickt, erfährt, dass die Spenden über ActBlue Charities (s. https://secure.actblue.com/donate/blmm ) an „Demokraten und Pro-gressive“ gehen. Am 21. Mai hatte ActBlue schon 119 Millionen Dollar für die Wahlkampagne Joe Bidens gesammelt [s. https://greatgameindia.com/defund-the-police-donations-joe-biden/ ].

Das war vor den weltweiten BLM-Protesten, die seit dem 25. Mai stattfinden. Seither haben auch Großkonzerne wie Apple, Disney, Nike und Hunderte anderer Firmen viele Millionen Dollars für Black Lives Matter gespendet, die über BlueAct Charities in den Wahlkampf des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden fließen. Das ist vermutlich der wirkliche Grund dafür, dass Biden so überzeugt davon ist, die Stimmen der schwarzen Wähler zu bekommen. Dass Stiftungen mächtiger US-Konzerne ausgerechnet Protest-Gruppierungen wie Black Lives Matter mit so viel Geld unterstützen, beweist, dass sie damit eigentlich ganz andere Pläne verfolgen als die Demonstranten, die in den USA ganze Städte verwüsten. Mit ihren steuerbefreiten Stiftungen streben große Industrie- und Finanzkonzerne wie Rockefeller, Ford, Kellogg, Hewlett und Soros verdeckte und viel tiefer greifende Ziele und Veränderungen an, die wenig mit den Forderungen zu tun haben, die in den gegenwärtigen Unruhen erhoben werden (s. dazu auch http://www.luftpost-kl.-de/luftpost-archiv/LP_19/LP05320_130720.pdf ).

William Engdahl hat an der Princeton University Politikwissenschaft studiert, berät über strategische Risiken, hält Vorlesungen, hat erfolgreiche Bücher über Öl- und Geopolitik verfasst und schreibt exklusiv für die Online-Zeitschrift „New Eastern Outlook“, in der auch dieser Artikel zuerst veröffentlicht wurde. Er recherchiert auch für Global Research.

America’s Own Color Revolution

ttp://luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP07020_040920.pdf

Diskussionen

3 Gedanken zu “Jetzt hat die CIA auch in den USA selbst eine „Bunte Revolution“ angezettelt

  1. Wo kommen eigentlich die braunen Brigaden in der ehemaligen Sowjetunion her?
    IMmmerhin ist es keine unbedeutetende Randerscheinung, sondern terroristische Vereinigungen, auf deren Konto hunderte von Morden und tausende schwere Körperverletzungen gehen.

    https://www.welt.de/politik/article138678742/Gipfeltreffen-von-Europas-Rechtsextremen-in-Russland.html

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    Verfasst von Franco A. | 10. September 2020, 13:02
  2. Neues aus dem Phantasialand Kopp Verlag und Op-Edge?

    LAIBACH – B MASHINA from Chris Roth on Vimeo.

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    Verfasst von kinapped by aliens | 6. September 2020, 2:55
  3. die Summe aller Farben dieser ‚bunten Revolutionen‘ ergibt wohl NATO- Grün ?!

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    Verfasst von zivilistin | 5. September 2020, 15:30

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