//
du liest...
Ausland, Welt

Wird die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs im Westen künstlich verzögert?

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru

US-Präsident Trump hat vor einigen Tagen beklagt, dass die Zulassung von Corona-Impfstoffen in den USA künstlich bis nach der Wahl verzögert wird. Die „Qualitätsmedien“ haben Trump darauf vorgeworfen, politischen Druck auf die zuständige Behörde auszuüben. Aber könnte Trump recht haben? Um das einzuschätzen, hilft ein Blick auf den aktuellen Stand der Forschung.

Die politische Interessenlage ist recht eindeutig: Die US-Demokraten schüren die Corona-Panik in den USA, weil sie damit die allgemeine Briefwahl durchsetzen wollen und sich Vorteile von Corona versprechen. Immerhin war einer der größten Trümpfe von Trump im Wahlkampf, dass es der US-Wirtschaft so gut ging, wie lange nicht mehr. Das ist seit der Corona-Panik und den Lockdown-Maßnahmen Geschichte und von den schlechten Wirtschaftsdaten und der damit einhergehenden Unzufriedenheit profitiert die Opposition. So pervers funktioniert Politik nun einmal: Wenn schlechte Wirtschaftsdaten der Opposition nützen, dann wird auch gerne mal nachgeholfen, um der Regierung vor den Wahlen zu schaden. Die Demokraten dürften sich also darüber freuen, dass Corona rein zufällig im Wahljahr den wichtigsten Trumpf des Amtsinhabers zerlegt hat.

Die Briefwahl ist ebenfalls ein Vorteil für die Demokraten. Auch wenn die „Qualitätsmedien“ bei jeder Gelegenheit behaupten, dass Trump lügt, wenn er in der Briefwahl die Gefahr der Wahlfälschung zu Gunsten der Demokraten sieht, gibt es diese Gefahr. Die Gründe habe ich hier in allen Einzelheiten und mit Belegen aufgezeigt. Dass das keine Trump-Propaganda ist, konnte man auch bei den Vorwahlen der Demokraten in New York sehen (um nur ein Beispiel zu nennen), die laut Time-Magazin wegen der Briefwahl im „Chaos“ versunken ist.

Hinzu kommt der zweifelhafte Gesundheitszustand des demokratischen Kandidaten Joe Biden. Dank Corona versteckt er sich in seinem Keller und geht jedem öffentlichen Auftritt aus dem Weg, so gut er kann. Unabhängige Journalisten haben ihn schon sehr lange nicht mehr life befragen dürfen, seine Video-Statements und „Interviews“ sind aufgezeichnet und man sieht, dass massiv geschnitten werden muss, bis ein passables Video entsteht.

Die US-Demokraten haben ganz offensichtlich keinerlei Interesse daran, dass sich die an die Wand gemalte Corona-Gefahr vor der Wahl in Wohlgefallen auflöst. Weder eine Besserung der Wirtschaftsdaten, noch tägliche öffentliche Auftritte ihres Kandidaten sind in ihrem Interesse. Ein vorher auf den Markt kommender Impfstoff wäre der Super-GAU für den Wahlkampf von Joe Biden.

Impfstoffe – Stand der Forschung

Es ist kein Geheimnis, dass die westlichen Mainstream-Medien für Biden und gegen Trump sind. Und in deren Redaktionen wird man wissen, dass ein Impfstoff, der vor der US-Wahl Anfang November verfügbar ist, etwas ganz Schlimmes für Joe Biden ist. Darin dürfte der Grund für den medialen Shitstorm liegen, den der russische Impfstoff Sputnik-V ausgelöst hat.

Russland hat die Lage genutzt und als erstes Land den Registrierung eines Corons-Impfstoffs gemeldet. Die westlichen Medien behaupten seitdem – wahrheitswidrig -, dass Russland den Impfstoff zugelassen habe. Den Unterschied zwischen der russischen Registrierung und einer Zulassung zum großflächigen Einsatz habe ich hier erklärt.

Außerdem wird im Westen berichtet, Russland habe die Testphase III übersprungen, was ebenfalls nicht wahr ist. Die Registrierung war nach russischem Recht die Voraussetzung für den Beginn der Phase III, die danach angelaufen ist und an der mehrere Länder teilnehmen. Erst danach wird der Impfstoff zur Anwendung zugelassen.

Aber sind die Russen tatsächlich so weit vorne? Nein, wie man auf der Seite der forschenden Pharmaunternehmen sehen kann. Wie die Zulassung abläuft, wird dort so beschrieben und grafisch dargestellt:

„Jedes Projekt für einen Covid-19-Impfstoff umfasst sieben Teile, von denen einige parallel ablaufen. Sie sind in der folgenden Grafik gezeigt:“

Und am Ende des Artikels kann man sehen, dass die Russen keineswegs die Schnellsten bei der Entwicklung eines Impfstoffes sind. Der russische Impfstoff ist Anfang August nach der Registrierung in die Phase III gegangen. Zu dem Zeitpunkt waren – laut Tabelle auf der Seite – bereits mehrere Impfstoffe aus dem Westen in Phase III: Seit Ende Juni ein Impfstoff aus Oxford, seit Ende Juli ein Impfstoff eines Konsortiums um den Konzern Pfizer und ein Impfstoff der US-Firma Moderna. Hinzu kommen noch Impfstoffe aus China und Brasilien. Die haben alle vor den Russen mit der Phase III begonnen und wie man an der Grafik sieht, beginnen sie parallel auch mit der massenhaften Herstellung, um nach erfolgreichem Abschluss der Tests schnell mit der Auslieferung beginnen zu können.

Der Phase-III-Test dauert eigentlich höchstens zwei Monate, um an der großen Gruppe von mehreren Tausend Freiwilligen zu sehen, ob erstens eine Immunität entsteht und ob es zweitens zu nennenswerten Nebenwirkungen kommt. Man muss sich also fragen, warum westliche Impfstoffe, wenn ihre Entwicklung so weit fortgeschritten ist, nicht vor November zur Verfügung stehen sollen. Könnte das eventuell mit den US-Wahlen zusammenhängen? Könnte es sein, dass die Demokraten mit ihrer mächtigen Unterstützung bestehend aus Pharmaunternehmen, Milliardären wie Soros oder Bill Gates und anderen einflussreichen Unterstützern, kein Interesse daran haben, dass die Corona-Panik sich vor November legt?

Jedenfalls konnte man im Spiegel einen empörten Artikel lesen, in dem Trump vorgeworfen wurde, die Zulassung eines Impfstoffes aus politischen Gründen beschleunigen zu wollen:

„US-Gesundheitsexperten und führende Demokraten haben Präsident Donald Trump dafür kritisiert, die für die Zulassung eines Corona-Impfstoffs zuständige Behörde unter Druck zu setzen. Trumps Einmischung in die wissenschaftliche Arbeit der Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA) gefährde die Gesundheit aller Amerikaner, sagte die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi.“

Über Trumps Reaktion schrieb der Spiegel:

„Trump hatte zuvor auf Twitter behauptet, bei der FDA erschwerten ihm feindlich gesinnte Beamte die Entwicklung von Corona-Medikamenten und Impfstoffen, damit es vor der Präsidentschaftswahl am 3. November keine Erfolgsmeldung geben könne. Vertreter eines „Staats im Staate (‚deep state‘), oder wer auch immer“, machten es den Pharmaunternehmen schwer, Probanden für Medikamente und Impfstoffe zu finden, schrieb er weiter.“

Nun muss jeder selbst nachdenken und entscheiden, was er für wahrscheinlicher hält: Will Trump die Zulassung von Impfstoffen in unzulässiger Weise beschleunigen, oder zögern die Demokraten die Zulassung von Impfstoffen künstlich bis nach der Wahl heraus?

Dass eine Behörde in einer politisch so aufgeladenen Situation selbständig eine Entscheidung trifft, ist unwahrscheinlich. Hat Trump die Macht, die US-Gesundheitsbehörde, die sich in der Vergangenheit offen gegen ihn gestellt, zur Eile anzutreiben? Oder sind die Demokraten im Apparat der Behörde noch so stark vernetzt, dass sie die Zulassung bis November herauszögern können?

Helfen Impfstoffe überhaupt gegen Corona?

Das ist die spannendste Frage. Bisher gibt es noch keinen einzigen Impfstoff auf der Welt, der gegen irgendeinen Virus aus der Familie der Coronaviren zugelassen ist. Diese Viren scheinen auf dem Gebiet Probleme zu bereiten, denn offenbar hält die Immunität gegen Coronaviren nicht lange vor. Gerüchte in diese Richtung gab es schon lange, mittlerweile sind bereits mehrere zweifelsfreie Fälle bekannt geworden, in denen sich Menschen zum zweiten Mal mit dem neuen Coronavirus infiziert haben.

Das allerdings stellt alle Bemühungen bei der Impfstoffentwicklung in Frage, denn wenn der Kontakt mit dem Virus nicht zu einer wirklichen Sicherheit vor Neuinfektionen schützt, dann dürfte das auch für Impfstoffe gelten. Und es zeigt, wie hartnäckig sich Coronaviren vor einer Immunisierung widersetzen, was der Grund sein dürfte, warum es bisher noch gegen kein einziges Coronavirus einen Impfstoff gibt.

Wird die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs im Westen künstlich verzögert?

Diskussionen

2 Gedanken zu “Wird die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs im Westen künstlich verzögert?

  1. Childrens’s Health Defence Europe

    hört zu was R.F. Kennedy Jr. sagt.

    Liken

    Verfasst von Micha | 29. August 2020, 23:02
  2. Das künstliche Verzögern verwundert niemanden, denn sie basteln doch immer noch an der Dosis Gift die drin verarbeitet werden soll, damit wir wieder Gesund werden, gell?

    Liken

    Verfasst von reinertiroch | 29. August 2020, 9:06

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

Archiv

%d Bloggern gefällt das: