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Ausland, Medien

Navalny mit Verdacht auf Vergiftung im Krankenhaus – Ein Vergleich deutscher und russischer Medienberichte

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru

Kreml-Kritiker Navalny wurde am Donnerstag mit Verdacht auf eine Vergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Details sind noch fast keine bekannt, daher werde ich hier nur die Berichterstattung des Spiegel mit der Berichterstattung staatlicher russischer Medien vergleichen, weil deren Berichterstattung ja im Westen oft kritisiert wird und weil sie im Spiegel erwähnt wird.

Der Spiegel-Artikel über den Vorfall ist ausgesprochen lang und er ist von der Lügenbaronin des Moskauer Spiegel-Büros, von Christina Hebel. Wie sie arbeitet habe ich oft thematisiert und wenn sie bei allzu groben Lügen erwischt wird, dann vertuscht der Spiegel das kurzerhand heimlich, indem er die Artikel verändert, freilich ohne seine Leser darüber zu informieren, wie ich hier aufgezeigt habe.

Daher ist der Artikel von Frau Hebel auch nicht allzu informativ. Navalny war im Flugzeug auf dem Weg von Sibirien nach Moskau, im Flugzeug wurde ihm schlecht, offenbar hatte er auch starke Schmerzen, und das Flugzeug brach den Flug ab und landete in der Stadt Omsk, wo er in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Mehr ist aktuell nicht bekannt.

Frau Hebel hat aber einen sehr langen Artikel geschrieben, in dem sie ausführlich über Navalny selbst und alles mögliche andere geschrieben hat, was Russlands Regierung schlecht und Navalny gut aussehen lässt. Das ist langweilige Routine, wenn man ihre Artikel liest.

Über die Reaktion der „Kreml-nahen Medien“ schreibt Frau Hebel:

„Auf kremlnahen Kanälen des Messengerdienstes Telegram tauchten am Donnerstag Meldungen auf, Nawalny habe Pillen genommen. Kremlnahe Medien berichteten, man habe Alkohol in seinem Blut gefunden. Dies wies seine Sprecherin zurück. Jarmysch teilte mit, dass Nawalny am Morgen vor dem Flug nur einen schwarzen Tee zu sich genommen habe.“

Auf die Berichterstattung der russischen Medien werde ich weiter unten noch eingehen und zwei Artikel russischer Staatsmedien übersetzen, damit Sie sich einen Eindruck davon machen können, ob Frau Hebel hier umfassend und wahrheitsgemäß berichtet. Natürlich hat sie – wie immer – keine Links oder Quellen in den Artikel eingefügt, sodass niemand überprüfen kann, welche Medien sie denn da zitiert. Man soll ihr einfach glauben, aber leider zeigt ihre Arbeit, dass man genau das besser nicht tun sollte.

Bevor wir zu den russischen Medienberichten kommen, noch zwei weitere Beispiele dafür, wie Frau Hebel berichtet. So schreibt sie zum Beispiel:

„Ehefrau Julija Nawalnaja, die aus Moskau mit einer Ärztin Nawalnys anreiste, wurde zwei Stunden lang nicht zu ihrem im Koma liegenden Mann gelassen, wie die Sprecherin erklärte. Man habe dies damit begründet, dass der Patient nicht sein Einverständnis dazu gegeben hätte. Dann hätten Mitarbeiter der Klinik erklärt, der von Nawalnaja vorgelegte Pass sei nicht ausreichend Beweis dafür, dass sie mit Nawalny verheiratet sei, sie bräuchte die Hochzeitsurkunde.“

Das klingt übel, aber das ist auf der ganzen Welt so. Zu schwer kranken Patienten werden Leute vorgelassen, die sich als enge Verwandte ausweisen können. Und dass das Krankenhaus die Regeln übergenau befolgt, weil es nun im Fokus der weltweiten Presse steht, kann niemanden verwundern. Was wäre los, wenn sich irgendeine Komikerin den Spaß erlaubt, sich als Navalnys Frau auszugeben, zu ihm vorgelassen wird und dann der ganzen Welt berichtet, die Sicherheitsvorkehrungen seien schlecht und jeder Depp könnte zu Navalny ins Krankenzimmer gelangen?

Außerdem schreibt Frau Hebel:

„Bilder, die Jarmysch veröffentlichte, zeigten mehrere Polizisten auf einem Flur des Krankenhauses. Sie selbst sei dreimal befragt worden, schrieb sie auf Twitter. Es seien mehr Beamte als Ärzte vor Ort, kommentierte sie die Lage.“

Wieder die gleiche Frage: Da wurde auf einen sehr prominenten und umstrittenen Mann ein mutmaßlicher Giftanschlag verübt. Was würden die Medien denn berichten, wenn es keinen Polizeischutz in dem Krankenhaus gäbe? Wie Russland es macht, ist es falsch. Wird er von der Polizei geschützt, wird das als schlecht dargestellt, würde es keinen Schutz geben, würde eben das kritisiert werden. Und dass die Polizei die Frau befragt, mit der Navalny am Tag der mutmaßlichen Vergiftung zusammen war, dürfte auch niemanden überraschen, aber bei Frau Hebel klingt es irgendwie ganz böse.

Ganz am Ende des Artikels schreibt Frau Hebel noch etwas überraschendes, aber wahres:

„Kremlsprecher Dimitrij Peskow hat Nawalny mittlerweile eine rasche Genesung gewünscht, „wie jedem anderen erkrankten Bürger des Landes“ auch, wie er betonte. Peskow versprach, man werde helfen, sollte es ein Ersuchen geben, Nawalny zur Behandlung ins Ausland zu fliegen.“

Das ist bemerkenswert, aber tatsächlich wahr. Die russische Regierung ist nicht nur bereit, Navalny ausfliegen zu lassen, sie würde dabei sogar helfen. Und das in Zeiten von Corona, da dürften – sobald der transportfähig ist – wohl alle Corona-Regeln außer Kraft gesetzt werden und Navalny dürfte aus Russland zum Beispiel nach Berlin in die Charite fliegen, wo Deutschland ja mehr oder weniger prominente Oppositionelle aus dem Ausland gerne auf Staatskosten behandeln lässt.

Nun will ich zwei Artikel aus russischen Staatsmedien übersetzen, damit Sie sich einen eigenen Eindruck davon machen können, wie in Russland darüber berichtet wird. Der erste Artikel ist von der staatlichen Agentur RIA Novosti:

Beginn der Übersetzung:

„Es geht darum, sein Leben zu retten“: Der Arzt berichtete über den Zustand von Navalny

OMSK, 20. Aug – RIA Novosti. Alexej Navalnys Zustand bleibe stabil, sagte Anatoly Kalinichenko, stellvertretender Chefarzt des Omsker Notfallkrankenhauses No. 1, Reportern.

„Die Intensive Therapie geht weiter. Wir sind bei der Diagnose der Krankheit vorangekommen, haben mehrere Dutzend Untersuchungen über die Parameter des Blutzustandes, der Gehirnfunktion, anderer Organe und Systeme erhalten. Die aktive Behandlung wird fortgesetzt. (…) Die Ärzte tun nicht nur alles, was sie können, die Ärzte arbeiten de facto daran, sein Leben zu retten“, sagte er.

Auf die Frage, ob der Leiter der Anti-Korruptions-Stiftung (FBC) in Lebensgefahr sei, stellte der Mediziner fest, dass, solange der Patient nicht aus dem Krankenhaus entlassen wird, immer eine gewisse Gefahr besteht. Kalinichenko erinnerte daran, dass er nicht das Recht habe, ohne Navalnys Zustimmung mehr Details über dessen Zustand zu verraten.

Die Behandlung und die Diagnosen werden vom regionalen und dem föderalen Gesundheitsministerium überwacht.

Anm. d. Übers.: An dieser Stelle ist in dem Artikel ein Video mit den Erklärungen des Arztes verlinkt

Zuvor war bekannt geworden, dass das Flugzeug, mit dem Alexej Navalny von Tomsk nach Moskau flog, in Omsk gelandet ist. Der Blogger erkrankte auf dem Flug, er wurde in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert.

Laut FBC-Sprecherin Kira Jarmish wurde Navalny durch irgendetwas vergiftet, was ihm untergeschoben worden sei und liegt im Koma. Kalinichenko wiederum teilte mit, es gäbe es keine Gewissheit, dass es sich um eine Vergiftung handelt, aber diese Version wird ebenfalls in Betracht gezogen.

Piotr Filonenko, Direktor des „Wiener CoffeeShops“ am Flughafen Tomsk, wo Navalny schwarzen Tee getrunken hat, versicherte RIA Novosti, dass er mit Strafverfolgungsbehörden bei der Untersuchung des Vorfalls zusammenarbeiten werde. An Bord des Flugzeugs hat der FBC-Chef nach Angaben der Fluggesellschaft S7 nichts verzehrt und getrunken.

Der Flughafen ist bereit, seine Videoaufnahmen zur Verfügung zu stellen. Die Flughafenpolizei hat eine Untersuchung eingeleitet.

Gleichzeitig beschlossen die Anwälte der FBC, Anzeige beim Untersuchungsausschuss (Anm. d. Übers.: Das ist die Aufsichtsbehörde der Strafverfolgungsbehörden) einzureichen: Sie sind sicher, dass der Vorfall unter den Strafrechts-Paragrafen „Angriff auf das Leben eines Staatsbediensteten oder einer öffentlichen Person“ fällt. Navalnys Ärztin Anastasia Wassiljewa ist nach Omsk geflogen.

Das FBC (Anti-Korruptions-Stiftung) wurde vom Justizministerium in das Register der NGOs aufgenommen, die die Funktionen eines ausländischen Agenten wahrnehmen.

Ende der Übersetzung

Die zweite Meldung aus den russischen Medien, die ich übersetzt habe, ist von der staatlichen Nachrichtenagentur TASS.

Beginn der Übersetzung:

Peskow: Wenn sich eine Vergiftung Nawalnys bestätigt, wird es eine Untersuchung geben

Die besten Ärzte werden geholt, um ihn zu behandeln, fügte der Sprecher des russischen Präsidenten hinzu.

MOSKAU, 20. August /TASS/. Der Kreml weiß aus den Medien vom ernsten Gesundheitszustand des Bloggers Alexej Navalny, für seine Behandlung sind die besten Ärzte hinzugezogen worden.

„Ja, die Medien verbreiten viele Informationen darüber, wir lesen diese Informationen und wissen, dass er sich in einem ernsten Zustand befindet. Die Ärzte tun jetzt alles Notwendige, die besten Ärzte von Omsk sind hinzugezogen worden“, sagte Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten, vor Reportern.

Er stellte fest, dass die Omsker Ärzte laut Medien „telemedizinische Methoden anwenden und Konsultationen mit Spezialisten in Moskau durchführen“. „Natürlich wünschen wir ihm, wie jedem Bürger unseres Landes, eine rasche Genesung“, fügte Peskow hinzu.

Auf die Frage, ob der Staatschef über diesen Fall unterrichtet sei, antwortete der Kreml-Vertreter, dass „es keine Notwendigkeit für Sonderberichte gibt, in der Beobachtung der Medien (Berichte über die wichtigsten Veröffentlichungen in den Medien, die dem Präsidenten der Russischen Föderation vorgelegt werden – Anm. TASS) sind diese Informationen natürlich enthalten.“

Gleichzeitig versicherte Peskow – wenn der Kreml oder das Gesundheitsministerium eine Anfrage erhält, Navalny in eine ausländische Klinik zu überführen – über diese schnell entschieden wird. „Wenn sie sich an den Kreml oder das Gesundheitsministerium oder eine andere Behörde wenden, werden wir über eine solche Anfrage sehr schnell entscheiden“, sagte der Presssesprecher. Er stellte fest, dass „viele russische Bürger, obwohl heutzutage die Grenzen geschlossen sind (aufgrund der Pandemie des Coronavirus), zur Behandlung ins Ausland reisen.“

Auf die Frage, ob Nawalny vergiftet worden sein könnte, sagte Peskow, dass „die Ergebnisse der Analysen bisher nicht vorliegen“. „Daher sind alle Annahmen eben nur Annahmen, ob es sich um eine Vergiftung handelt. Das muss im Labor bestätigt werden, wir müssen nur die Ergebnisse der Analysen abwarten“, fügte er hinzu.

Wenn die Version der Vergiftung bestätigt wird, so Peskow, bleibt abzuwarten, womit Navalny vergiftet wurde. „Wir warten auf die Ergebnisse der Analysen. Ich denke, dass die Ärzte daran arbeiten, den Patienten zu behandeln und alles Mögliche und Notwendige zu tun. Darüber hinaus sind sie ziemlich offen bei detaillierten Informationen über die Geschehnisse“, so der Sprecher des Präsidenten abschließend.

Die Strafverfolgungsbehörden werden eine Untersuchung einleiten, falls die Tests auf eine Vergiftung von Alexej Navalny hindeuten, fügte Peskow hinzu. „Zunächst müssen wir die endgültigen Tests abwarten, die den Ärzten helfen festzustellen, was passiert ist, was diese Situation verursacht hat, was die Ursache für Navalnys Bewusstseinsverlust war. Danach, wenn es sich um eine Vergiftung handelt, wenn es entsprechende Erklärungen gibt oder wenn die Strafverfolgungsbehörden aus anderen Gründen die Entscheidung treffen, dann wird es Ermittlungen geben“, sagte der Kremlsprecher und betonte, dass ein solches Vorgehen bei jedem Bürger der Russischen Föderation normal sei.

Er kommentierte die Informationen über die Ankunft einer großen Anzahl von Beamten verschiedener Strafverfolgungsbehörden im Omsker Krankenhaus, wo Navalny sich befindet, nicht. Auf die Frage, ob der russische Präsident Wladimir Putin Berichte über den Vorfall mit Navalny erhalte, stellte Peskow fest, dass „die allgemeine Situation in den Medienberichten absolut jedem zugänglich ist, sie steht dem Staatsoberhaupt in den Beobachtungen der Presse zur Verfügung, die er ständig erhält.“ Der Sprecher des Staatsoberhauptes wies auf die Transparenz der Situation hin, denn “ die Ärzte informieren regelmäßig darüber, was sie tun und in welchem Zustand sich der Patient befindet“.

Auf die Frage, ob der Kreml die Situation mit Navalny im Zusammenhang mit seiner kritischen Haltung gegenüber der Führung des Landes für eine besondere Situation halte, betonte Peskow, „dass die derzeitige Regierung viele Kritiker habe“, auch unter russischen Bürgern. „Natürlich ist es eine ernste Situation, wenn das Leben eines russischen Bürgers in Gefahr ist. Sowohl Ärzte, als auch Strafverfolgungsbehörden nehmen das Leben eines jeden Bürgern gleichermaßen ernst“, so der Sprecher des Präsidenten abschließend.

Ende der Übersetzung

Haben Sie in diesen Berichten der staatlichen, also „Kreml-nahen Medien“ irgendetwas über Alkohol oder ähnliches gefunden, worüber Frau Hebel berichtet hat? Wie gesagt ist es bedauerlich, dass sie ihre Anschuldigungen einfach nur in den Raum stellt, ohne ihre Quellen zu verlinken, damit man sie überprüfen kann. Aber das kennen wir von dieser Dame ja nicht anders.

Navalny mit Verdacht auf Vergiftung im Krankenhaus – Ein Vergleich deutscher und russischer Medienberichte

Diskussionen

6 Gedanken zu “Navalny mit Verdacht auf Vergiftung im Krankenhaus – Ein Vergleich deutscher und russischer Medienberichte

  1. Navalny wird nach Deutschland geflogen –
    Die deutschen Medien klammern die wichtigsten Fragen aus

    Navalny wurde offenbar nicht vergiftet, was die deutschen Medien nicht wahrhaben
    wollen und die Berichterstattung am Freitag in Deutschland war zum Fremdschämen.

    Dabei wurden die wichtigsten Fragen nämlich konsequent ausgeklammert.
    Kein Wunder, sie stören das in Deutschland verbreitet Narrativ ganz gewaltig.

    Die Neuigkeiten im Fall der vermuteten Vergiftung von Navalny sind schnell erzählt.
    Aus Deutschland wurde ein Spezialflugzeug mit Ärzten nach Omsk geschickt, um
    Navalny nach Deutschland zu holen.

    Die russischen Ärzte haben mitgeteilt, sie hätten kein Gift in Navalnys Körper und
    in seinem Blut gefunden. Das bezweifeln die deutschen Medien natürlich und formulieren
    es zum Beispiel so, wie in einem Spiegel-Artikel:

    https://www.anti-spiegel.ru/2020/navalny-wird-nach-deutschland-geflogen-die-deutschen-medien-klammern-die-wichtigsten-fragen-aus/amp/

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    Verfasst von Alicia | 22. August 2020, 7:58
  2. Ruhig Blut Genossen.
    Das Ganze ist natürlich nur ein Missverständnis
    Wenn alle Stricke reissen, machen wir daraus einfach wieder eine Verschwörung der Imperiums.

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    Verfasst von Alexej Nawalny | 21. August 2020, 18:02
  3. Jetzt soll dieser Rechtsradikale nach Deutschland geflogen und in der Charité behandelt werden – auf wessen Kosten dürfte wohl klar sein, denn Merkel wird das sicher nicht aus eigener Tasche zahlen.

    Währenddessen erhöht man den Hartz-IV-Regelsatz um lächerliche 7 Euro.

    Es wäre schön, wenn unsere Kanzlerin sich so intensiv um das Wohlergehen der eigenen Bevölkerung kümmern würde.

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    Verfasst von Steamboat Willie | 21. August 2020, 12:26
  4. Die pausenlosen vergiftungen die stattgefunden haben sollen, sind doch alle vom Ami bestellt worden nur um gegen Putin zu hetzen, gell? da wird die Merkel gleich wieder verschärfte Sanktionen gegen RUS fordern, gell?

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    Verfasst von reinertiroch | 21. August 2020, 9:28

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