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Inland, Medien

Aufregung um russischen Corona Impfstoff: Die Fake News der deutschen „Qualitätsmedien“

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru

Die Registrierung (nicht Zulassung!) des ersten Corona-Impfstoffs durch Russland hat die Medien in Deutschland in Aufruhr versetzt. Russland wird vorgeworfen, eine vorgeschriebene Testphase übersprungen zu haben. Dass ist jedoch nicht wahr, wie ein Blick in die Originalquellen zeigt. Stattdessen übersetzen die deutschen Qualitätsmedien (bewusst?) falsch.

Ich habe gestern schon auf den entscheidenden Unterschied hingewiesen. In Russland wurde der Impfstoff nicht zugelassen, sondern registriert. Das ist ein wichtiger Unterschied. Die Registrierung ist in Russland formaljuristisch nötig, um die dritte Testphase durchzuführen. Erst danach wird der Impfstoff zugelassen.

Wie die Zulassung von Impfstoffen funktionert

Impfstoffe werden in drei Phasen getestet. In den Phasen I und II und werden kleine Gruppen von einigen Dutzend Menschen in Krankenhäusern isoliert und geimpft. Dabei werden sowohl Gesunde (Phase I), als auch mögliche Risikopatienten (Phase II) mit verschieden hohen Dosierungen geimpft und sie werden medizinisch rund um die Uhr beobachtet. Diese Testphasen werden oft parallel durchgeführt, auch im Westen, wie wir gleich sehen werden. In Russland wurde das im Sommer ebenfalls parallel durchgeführt.

Dabei sind nach russischen Angaben außer leichtem Fieber und Rötungen an den Einstichstellen keine Nebenwirkungen beobachtet worden und die Ergebnisse wurden auch in den entsprechenden internationalen Fachmagazinen veröffentlicht, auch das werden wir gleich noch sehen.

Danach werden in Phase III mehrere hundert oder tausend Freiwillige „in freier Wildbahn“ geimpft. Sie bekommen also die Impfung und leben währenddessen ihr normales Leben weiter, werden aber medizinisch begleitet und Nebenwirkungen und Wirkung des Impfstoffs werden genau registriert. Damit will man auch seltene Nebenwirkungen, die vielleicht nur bei einem von tausend Menschen auftreten, finden. Diese dritte Phase soll Russland – wenn man den deutschen „Qualitätsmedien“ glaubt – übersprungen und den Impfstoff bereits nach Phase II zugelassen haben.

Das allerdings ist nicht wahr, denn sowohl in der Regierungskonferenz, die gestern im russischen Fernsehen übertragen wurde, als auch in der heutigen Pressekonferenz wurde deutlich gesagt, dass nun – nach der Registrierung – der Weg frei ist, mehrere hundert Freiwillige zu impfen. Das ist die Phase III, die Russland angeblich übersprungen haben soll. Dabei sollen in Russland Freiwillige bevorzugt werden, die als Mediziner oder Lehrer arbeiten. Erst nach den Ergebnissen dieser Impfungen wird der Impfstoff zugelassen und der breiten Masse zur Verfügung gestellt.

So steht es übrigens auch auf der offiziellen Seite des Impfstoffs zu lesen:

„Phase 3 clinical trial involving more than 2,000 people in Russia, a number of Middle Eastern (UAE and Saudi Arabia), and Latin American countries (Brazil and Mexico) will start on August 12. (…) Mass production of the vaccine is expected to start in September 2020.“

Übersetzt: „Die klinische Phase-3-Studie mit mehr als 2.000 Menschen in Russland, einer Reihe von Ländern des Nahen Ostens (VAE und Saudi-Arabien) und lateinamerikanischen Ländern (Brasilien und Mexiko) wird am 12. August beginnen. (…) Der Beginn der Massenproduktion wird für September 2020 erwartet.“

Über den Zeitpunkt, wann der Impfstoff der breiten Masse zur Verfügung steht, gibt es in Russland unterschiedliche Aussagen. Sie variieren von September 2020 bis Januar 2021. Und das ist auch schnell erklärt: Sollte Phase III erfolgreich sein, steht der Impfstoff ab September für die Bevölkerung zur Verfügung. Aber um genug Impfdosen für all jene zur Verfügung zu haben, die sich impfen lassen wollen, muss die Produktion hochgefahren werden. Das braucht Zeit und die Produzenten haben mitgeteilt, erst im Dezember in der Lage zu sein, zehn Millionen Impfdosen monatlich zu produzieren.

Daher stimmen beide Aussagen: Immer vorausgesetzt, Phase III verläuft erfolgreich, steht der Impfstoff ab September zur Verfügung. Aber er wird wohl erst ab Januar in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, damit auch wirklich jeder geimpft werden kann, der geimpft werden möchte.

Wer kann geimpft werden und ist die Impfung Pflicht?

Bevor wir zu den Reaktionen der deutschen „Qualitätsmedien“ kommen, will ich auf diese Frage eingehen, denn ich bekomme diese Frage täglich mehrmals per Mail gestellt. Die Impfung soll in Russland absolut freiwillig sein. Das hat Putin gestern auch noch einmal ausdrücklich betont.

Kinder sind von der Impfung ausgenommen. Das wird mit dem russischen Gesetz begründet. In der Pressekonferenz heute wurde das noch einmal erklärt. Nach russischem Recht muss ein Impfstoff zunächst für Erwachsene zugelassen sein, bevor man aus den vorhandenen Daten darüber entscheidet, wie hoch eine Dosierung für Kinder sein muss. Der Entwickler des Impfstoffs, Professor Ginzburg, sagte dazu, dass er davon ausgeht, dass es wohl – je nach Alter der Minderjährigen – verschiedene Dosierungen geben wird, also zum Beispiel unterschiedliche Dosierungen für Kleinkinder, Vorschulkinder und Jugendliche.

Hinzu kommt, dass die russischen Experten deutlich gesagt haben, dass von Corona für Kinder praktisch keine Gefahr ausgeht, weshalb man Kinder weniger zu ihrem eigenen Schutz impfen muss, sondern sie – wenn überhaupt – nur geimpft werden müssen, damit sie die – für sie praktisch ungefährliche – Krankheit nicht an Risikogruppen übertragen können.

Auch für ältere Menschen besteht eine Einschränkung, der Impfstoff ist bisher für die Altersgruppen 18 bis 60 Jahre gedacht, man will die Risikogruppen ab 60 Jahre erst einmal nicht impfen, um sie nicht zu gefährden. Russland setzt also darauf, mit der Impfung eines Großteils der Bevölkerung die berühmte „Herdenimmunität“ zu erreichen und damit die Ausbreitung der Infektion zu stoppen und so die Risikogruppen vor dem Virus zu schützen.

Wie funktioniert der russische Impfstoff?

Der russische Impfstoff ist ein Vektorimpfstoff. Im Gegensatz zu mRNA und DNA Impfstoffen, an denen im Westen teilweise gearbeitet wird, werden Vektorimpfstoffe bereits bei Impfungen und in der Krebsbehandlung eingesetzt. mRNA und DNA Impfstoffe wurden hingegen noch nie für die Anwendung beim Menschen zugelassen.

Bei einem Vektorimpfstoff wird ein harmloses Virus so verändert, dass es menschliche Zellen dazu bringt, Proteine zu produzieren, die der Oberfläche des Virus ähneln. Diese Proteine sind für den Menschen ungefährlich, sie führen aber dazu, dass der Mensch Antikörper entwickelt, die das Virus bekämpfen können.

Russland hat dazu Adenoviren genommen und entsprechend verändert. Adenoviren sind harmlose Viren, die Erkältungen auslösen. Adenoviren werden bereits seit vielen Jahren als Vektoren bei Impfungen und in der Krebsbehandlung eingesetzt, um menschliche Zellen dazu zu bringen, die gewünschten Proteine oder Enzyme zu produzieren. Das ist ein weltweit gut erprobtes Verfahren.

Der Lottogewinn für die Pharmaindustrie

Bei der Enwticklung der Corona-Impfstoffe geht es um viel Geld. Im Mai habe ich über die EU-Geberkonferenz berichtet, bei der sieben Milliarden für die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs eingesammelt worden sind. Aber wer soll das Geld wofür bekommen?

Corona hat sich für die Pharmaindustrie als Programm zum Gelddrucken erwiesen. Mit den sieben Milliarden sollen viele Firmen bei der Entwicklung des Impfstoffs unterstützt werden. Das bedeutet, dass die EU ihnen das Risiko und die Kosten für die Entwicklung abnimmt.

Das ist nett von der EU.

Außerdem soll mit dem Geld sichergestellt werden, dass auch Menschen in armen Ländern, die sich die Impfstoffe nicht leisten können, geimpft werden können. Die EU kauft also bei den Pharmakonzernen die Impfstoffe und liefert sie verbilligt oder umsonst in die Dritte Welt.

Das ist auch nett von der EU.

Das bedeutet aber, dass die Pharmaindustrie doppelt gewinnt: Ohne nennenswertes eigenes finanzielles Risiko kann sie die Impfstoffe entwickeln und danach kauft die EU ihnen diese – mit EU-Geldern entwickelten – teuren Impfstoffe ab, um sie in Afrika zu verteilen. Von so einem Geldgeschenk können andere Branchen nur träumen.

Das ist besonders nett von der EU.

Die Rolle der „Qualitätsmedien“

Die Pharmaindustrie ist einer der besten Werbekunden der Medien, sie hat eine mächtige Lobby und mit Bill Gates einen mächtigen Unterstützer, wenn es um Impfungen geht. Bill Gates finanziert deutsche Medien, wie den Spiegel sogar direkt mit mehreren Millionen Euro.

Und nun kommen die bösen Russen um die Ecke und entwickeln als erste einen Impfstoff, der keine EU-Gelder gebraucht hat, an dem kein westliches Pharmaunternehmen und auch kein Bill Gates etwas verdient. Das ist natürlich ein Unding!

Man muss nämlich wissen, dass der russische Impfstoff von staatlichen Laboratorien entwickelt wurde und in Russland kostenlos sein wird. Erst wenn andere Staaten den russischen Impfstoff bestellen, fließt tatsächlich Geld. Und das ist natürlich ein Unding, denn die anderen Staaten der Welt sollten doch die mit westlichen EU-Geldern von westlichen Pharmakonzernen entwickelten Impfstoffe kaufen. Da stören die Russen irgendwie und daher ist es folgerichtig, dass die westlichen Medien den russischen Impfstoff madig machen müssen.

Und das schauen wir uns nun mal genau an.

Überraschung: Verschwörungstheorien von Impfgegnern im ZDF

Bei Markus Lanz konnte man sich Dienstagnacht wirklich amüsieren. In der Sendung war der Virologe Dr. Martin Stürmer zu Gast und der durfte zu Beginn der Sendung erst einmal alle Unwahrheiten über den russischen Impfstoff, seine angebliche Zulassung und die angeblich übersprungen Testphase III verbreiten.

Ich will dem Mann nicht einmal böse Absichten unterstellen, denn es ist gut möglich, dass er einfach den Medien geglaubt hat und gar nicht weiß, was in Russland tatsächlich geschehen ist, denn Russisch versteht er meines Wissens nicht. Ob er absichtlich gelogen hat, oder selbst auf die deutsche Berichterstattung hereingefallen ist, sei mal dahingestellt: Er hat sich jedenfalls als nützlicher Idiot benutzen lassen und mehrmals gesagt, dass der russische Impfstoff gefährlich ist, weil er nicht vernünftig getestet, aber schon zugelassen wurde, was – wie oben gesehen – nicht der Wahrheit entspricht.

Was ich hier über Dr. Stürmer schreibe, gilt für alle Experten, die in den deutschen „Qualitätsmedien“ zu Wort gekommen sind. Ich gehe davon aus, dass sie nicht wissen, was in Russland tatsächlich geschehen ist und verkündet wurde. Ich will ihnen nicht unterstellen, bewusst gelogen zu haben, aber sie wurden als nützliche Idioten genutzt.

Lustig wurde es jedoch, als Markus Lanz Dr. Stürmer zu möglichen Risiken des Impfstoffs befragte. Wir erinnern uns: Ein wichtiges Argument von Impfgegnern ist es, dass Impfungen zum Beispiel Autoimmunkrankheiten auslösen können. Das wird im Mainstream gerne als Verschwörungstheorie bezeichnet.

Nun hat Dr. Stürmer das selbst im ZDF bestätigt. Er sagte:

„Wir können Autoimmunerkrankungen bekommen, wir können andere sehr schwerwiegende Nebenwirkungen bekommen“

Das sagte er im Zusammenhang mit den angeblich unzureichenden russischen Tests der Russen, aber es gilt grundsätzlich für alle Impfungen. Dr. Stürmer hat damit ein Argument der Impfgegner bestätigt, nämlich die Tatsache, dass Impfungen zu diesen Nebenwirkungen führen können. Das fand ich doch sehr bemerkenswert, dass das im ZDF gesagt wurde. Aber es zeigt: Die Medien sind sich für nichts zu schade, wenn man es gegen Russland benutzen kann.

Zu im Westen entwickelten Impfstoffen hört man solche Äußerungen jedenfalls nicht im ZDF. Wenn Impfgegner vor Nebenwirkungen und Autoimmunerkrankungen warnen, dann sind das laut ZDF normalerweise unbelegte Verschwörungstheorien.

Schnappatmung in der ARD

Die Tagesschau hat aufgrund der russischen Meldungen regelrechte Schnappatmung bekommen. In einem Artikel schrieb die Tagesschau in der Überschrift von „Kritik an russischem Corona-Impfstoff – „Hochriskantes Experiment““ und verbreitete die unwahre Geschichte der Zulassung ohne ausreichende Tests.

In den Tagesthemen wurde es besonders interessant. Klaus Cichutek vom Paul-Ehrlich-Institut durfte sich dort ausführlich äußern. Und auch er ist der Lüge von der russischen „Zulassung“ aufgesessen.

In dem Interview hat er dann aber gesagt, dass auch in Deutschland so gearbeitet wird, wie in Russland. Er sprach davon, dass die Phasen I und II auch zeitgleich durchgeführt werden können, dass man Phasen vorziehen kann und dass man, während Phase III läuft, bereits die mit der Produktion des Impfstoffs beginnen kann, um ihn nach dem erfolgreichen Abschluss der Phase III direkt freigeben zu können.

Das war ein besonders aufschlussreiches Interview, denn es bestätigte, dass im Westen genauso gearbeitet, wie in Russland. Nur wirft man Russland dieses Vorgehen vor, indem die „Qualitätsmedien“ die Worte „Zulassung“ und „Registrierung“ verwechseln.

Cichutek sagte sogar ausdrücklich, dass in Deutschland diverse Impfstoff-Hersteller bereits auf Verdacht große Mengen von Impfdosen herstellen, um bereit zu stehen, wenn die Prüfungen abgeschlossen sind. Nichts anderes tut Russland: Es beginnt bereits mit den Vorbereitungen der Produktion, um nach einem erfolgreichen Abschluss der nun beginnenden Phase III den Impfstoff ausliefern zu können.

Mehr noch: Cichutek sagte, dass auch westliche Hersteller zum Jahresende hoffen, einen Impfstoff zur Verfügung zu haben. Nichts anderes geschieht in Russland, wo man den Impfstoff ja auch zum Jahresende für die Bevölkerung freigeben möchte.

Die Möchtegern-Journalisten der „Zeit“

Amüsant war ein Artikel in der „Zeit“, der die Überschrift „Russische Corona-Forschung: Der Möchtegern-Impfstoff“ trug. Auch dort berichtete ein „Qualitätsjournalist“ über die angebliche Zulassung aus Russland:

„Impfstoffe müssen sehr sicher sein, sie sollen schließlich millionenfach verabreicht werden. Deshalb folgt die Impfstofftestung strengen Regeln. Und genau diese Regeln scheint Russland nun außer Kraft gesetzt zu haben.
Am Dienstag verkündete der russische Präsident Wladimir Putin, sein Land werde eine Vakzine gegen das neue Coronavirus zulassen.“

So weit, so bekannt. Interessant war jedoch der letzte Absatz des Artikels. Normalerweise werfen „Experten“ deutscher Medien den Russen ja vor, sie hätten keine Informationen und Daten über die ersten Testphasen veröffentlicht. Der Zeit-Journalist war so freundlich, das selbst – inklusive Link – zu widerlegen (Link wie in dem „Zeit“-Artikel):

„Am 18. Juni registrierte das Gamaleya-Institut eine erste Studie an Menschen auf der englischsprachigen Seite ClinicalTrials.gov für einen Impfstoff namens Gam-COVID-Vac.“

Da es aber die Aufgabe des Journalisten war, den russischen Impfstoff schlecht zu machen, schrieb er danach folgendes:

„Dass es sich dabei um eine frühe Studie handelt, wird deutlich, wenn man sich das Protokoll anschaut. Denn die Studie umfasste gerade einmal 38 gesunde Probanden, war nicht Placebo-kontrolliert oder randomisiert“

Ja, so ist es. So laufen aber die Phase I Tests ab, denn dabei wird der neue Impfstoff einer kleinen Gruppe von Freiwilligen verabreicht, um erst einmal zu prüfen, ob von ihm eine Gefahr ausgeht. Und was der Hinweis auf Placebo soll, erschließt sich mir nicht. Wie soll ein Impfstoff auf Placebo-Wirkung getestet werden? Bei einem Impfstoff-Test wird überprüft, ob der Impfstoff erstens schädlich ist und ob er zweitens die gewünschten Antikörper erschafft.

Auf Placebo-Wirkung, lieber Kollege von der „Zeit“, werden Medikamente zur Behandlung von Krankheiten überprüft, keine Impfstoffe. Und dabei werden dann auch zufällige Gruppen ausgewählt („randomisiert“) und es werden auch Doppel-Blind-Studien durchgeführt. Aber das geschieht nicht bei der Entwicklung von Impfstoffen, da wird die Immunreaktion geprüft. Und übrigens, lieber Kollege von der Zeit, diese Randomisierung und die Doppel-Blind-Studien finden erst in einer späten Phase der Medikamentenentwicklung statt, in frühen Phasen wird auch nur mit kleinen Gruppen von Patienten gearbeitet.

Aber was tun die Kollegen von den „Qualitätsmedien“ nicht alles, um gute Nachrichten aus Russland schlecht zu machen.

Ein russischer PR-Coup?

Besonders lustig wird es, wenn die Journalisten-Kollegen Russland vorwerfen, hier nur einen PR-Coup gelandet zu haben. Diesen PR-Coup haben sie doch mit ihrer sogenannten Berichterstattung erst selbst erzeugt.

Die deutschen Medien hätten einfach nur wahrheitsgemäß berichten müssen: Ja, Russland hat einen Impfstoff-Kandidaten, der nun in Phase III eintritt. Auch verschiedene andere Impfstoff-Kandidaten in anderen Ländern stehen am Beginn der Phase III Erprobung. Und ja, auch andere Impfstoff-Kandidaten sollen zum Jahresende verfügbar sein.

Damit hätten sie die Meldungen aus Russland wahrheitsgemäß eingeordnet. Stattdessen haben die westlichen Medien mit ihren unwahren Meldungen über die angebliche Zulassung des russischen Impfstoffs den PR-Coup, den sie Russland vorwerfen, selbst geschaffen.

Das nennt man ein klassisches Eigentor, das die „Qualitätsmedien“ nun zu einem sehr plumpen und auf Unwahrheiten basierenden Russland-Bashing verwenden.

Im Westen nichts Neues…

Aufregung um russischen Corona Impfstoff: Die Fake News der deutschen „Qualitätsmedien“

Diskussionen

3 Gedanken zu “Aufregung um russischen Corona Impfstoff: Die Fake News der deutschen „Qualitätsmedien“

  1. Die Spezialisten vom Warheitsministerium QAnon & Co haben doch lang und breit erklärt, warum es COVID-19 gar nicht gibt oder es völlig harmlos ist. Also brauchen wir doch gar keinen Impfstoff, weder in Russland, noch in Nord oder Südamerika? Darum: Stoppt die Pestlüge!

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    Verfasst von Kaviar Huibuu | 13. August 2020, 12:51
  2. Die Corona-Impfstoffe werden übrigens nicht gegen Placebos getestet. Die Testgruppe wird mit einer anderen Gruppe verglichen, die statt echten Platcebos einen anderen Impfstoff erhält. Das ist mit allen Impfstoffen so. Warum ? Um die katastrophal hohe Quote von „Nebenwirkungen“ zu verschleiern.

    Heated Vaccine Debate – Kennedy Jr. vs Dershowitz

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    Verfasst von Kimmy | 13. August 2020, 10:15
  3. Zum 3. mal! Das stinkt der Elite so gewaltig und haben Angst, dass ihnen ne´ Billion entgeht weil der Putin wie angekündigt schneller war, und kostenlos anbietet, gell?

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    Verfasst von reiner tiroch | 13. August 2020, 9:17

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