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Ausland, Lateinamerika

Wir handeln auf Wunsch des Volkes, dem wir etwas schulden und nicht für das Rudel der Annexionisten

von http://de.granma.cu

Bild: Man wird gegen die vorgehen, die sich der Schlangen vor den Läden bemächtigen, die verschiedene Waren hamstern, sie dann verkaufen, davon profitieren und aus der Bedürftigkeit der Bevölkerung einen Gewinn machen, sagte Díaz Canel. Foto:Estudios Revolución

Die Bekämpfung der für unsere Gesellschaft schädlichen Figuren, wie die der „Coleros“, der Hamsterer und der Wiederverkäufer „trifft bei allen revolutionären Kräften auf Zustimmung, denn dies ist eine Forderung der Bevölkerung“, sagte der Präsident der Republik Kuba Miguel Díaz-Canel Bermúdez auf einem Treffen, bei dem der Plan der Regierung zur Bekämpfung solcher Gesetzeswidrigkeiten verabschiedet wurde.

„Was wir wollen ist, keine unzulässige wirtschaftliche Aktivität zuzulassen und dabei stechen verschiedene Elemente hervor, die unser Handeln bestimmen müssen: die Identifizierung von Personen, damit es nicht zu Irrtümern kommt, die Prophylaxe, das Ordnungssystem der Bevölkerung und die Aktion, ohne der Straflosigkeit Raum zu gewähren, rigoros, aber gleichzeitig mit der Gerechtigkeit, die diese Fälle verlangen“, sagte er.

Díaz-Canel lenkte auch die Aufmerksamkeit auf die Nuancen von Meinungen, mit denen versucht werden soll, das Ziel der Operation zu entstellen und die „Coleros“ als Opfer darzustellen. „Wir arbeiten hier gegen eine ganze Kette: „Colero“ – Hamsterer- Wiederverkäufer und Devisenhandel“, betonte er. Wer das verteidige, streite ab, dass diese Personen Straftaten und Gesetzeswidrigkeiten begingen, die das Volk verärgern und ihm schadeten“,  sagte er weiter.

„Sie sind darauf aus, Engpässe bei der Versorgung zu schaffen, die sie dann mit Unfähigkeiten begründen und nicht mit der Blockade oder anderen Einschränkungen. Das ist daher unehrlich und zeigt, wie es um ihre Moral bestellt ist. Sie wollen, dass man diese Leute anerkennt, was bedeuten würde, jenen Glaubwürdigkeit zu verschaffen, die das wiederverkaufen, was das Land mit  hohen Kosten erworben hat“, fuhr er fort.

Sie versuchten, die Arbeit von Staat und Regierung in Frage zu stellen, sagte der Staatschef und sagte weiter: „Wir sind die ersten, die unsere Unzulänglichkeiten zugeben, aber es gibt eine kontinuierliche Arbeit, die sich darin zeigt, wie wir gemeinsam mit dem Volk die Pandemie bekämpfen, mit dem, was wir von der Revolution gelernt haben und mit der Einheit.

Wir handeln auf Wunsch des Volkes, aufgrund der Beschwerden und der Unzufriedenheit des Volkes und es ist das Volk, dem wir etwas schulden und nicht dem Rudel der Annexionisten“.

Man werde gegen die vorgehen, die sich der Schlangen vor den Läden bemächtigten, die bestimmte Waren hamstern und sie dann verkaufen, davon profitieren, aus der Bedürftigkeit der Bevölkerung einen Gewinn machen und die ehrliche Mehrheit dürfe nicht gegenüber jenen das Recht verlieren, die soziale Disziplinlosigkeit, Gemeinheit und Missachtung bevorzugten.

„Wir werden hier niemals aus Hass heraus handeln oder diesen verbreiten, denn das steht im Widerspruch zu den ethischen und solidarischen Prinzipien und der sozialen Gerechtigkeit der Revolution, um die man sich jeden Tag sorgt, um die Probleme aller und nicht nur die einiger weniger zu lösen“, betonte er.

Und dort, wo man sich nicht an die Bestimmungen halte, und da war Díaz-Canel energisch, werde man durchgreifen, „denn die Straßen  in Kuba gehören den Revolutionären und dem arbeitenden Volk.“

Zum Schluss sagte er: „Diejenigen, die darauf setzen, dass sie uns durch diese Lage spalten können, können wir nur noch einmal mehr sagen, dass ihre Pläne und Wünsche die Situation des Landes und der Revolution zu destabilisieren, durch das gemeinsame Handeln des Volkes besiegt werden, das weder dem Druck noch der Erpressung noch den Vorschlägen derer  nachgeben wird, die das kubanische Vaterland von dem brutalen Norden einverleibt sehen wollen. Und wir werden auf rechtmäßige Weise gegen diese Erscheinungsformen vorgehen, die in unserer Gesellschaft unerwünscht sind.“

Wir gehen in diese Schlacht, um sie zu gewinnen

Der Plan der Regierung zur Bekämpfung der Gesetzwidrigkeiten, mit dessen Umsetzung man am Montag mit zufriedenstellendem Ergebnis begonnen hat, wurde gestern in der Sendung „Mesa Redonda“ von Premierminister Manuel Marrero Cruz vorgestellt, der dessen positive Aufnahme durch die Bevölkerung hervorhob, die die in kurzer Zeit hergestellte bessere Organisation und Disziplin in den Schlangen zu schätzen wusste.

Zu Beginn seines Redebeitrags betonte er, dass unser Volk bei den wichtigsten Schlachten der Revolution immer Protagonist gewesen sei, unabhängig davon, ob es sich dabei um politische, soziale oder wirtschaftliche handelte, es habe immer die Revolution begleitet und unterstützt.

„Unter diesen Schlachten muss man auch die Bekämpfung von COVID-19 hervorheben, in der die Beteiligung der Bevölkerung was das Verständnis und das hohe Maß an Risikobewertung angeht, entscheidend war, auch wenn es zu bestimmten Disziplinlosigkeiten kam.“

In diesem Kampf gibt es laut Marrero Cruz drei klar definierte Richtungen.

Der Maßnahmenplan zur Bekämpfung von COVID-19 den Etappen und Phasen entsprechend

Die wirtschaftliche und soziale Strategie zur Bekämpfung der Krise, die sich weltweit aus den Auswirkungen der Pandemie ableitet und die im Falle Kubas durch die Verschärfung der Blockade  komplexer ist. Diese wohl durchdachte Strategie definiert die Prioritäten wie z.B. die Notwendigkeit Nahrungsmittel zu erzeugen, die nationale Industrie wiederherzustellen, und die Abhängigkeit von Importen aufzubrechen.

Bekämpfung der Gesetzwidrigkeiten und der Korruption, Dinge, die sich während der Pandemie verstärkt haben, weshalb es notwendig ist,  energisch, systematisch und unter der Mitarbeit des Volkes dagegen vorzugehen, weil diese mit der Gesellschaft, die wir verteidigen, unvereinbar sind.

Nicht die Schlangen als solche seien das Problem, sagte der Premierminister, das Problem liege darin, wie man sie organisiere, damit sie sich nicht in einen Ort des Risikos und auch nicht in ein Szenario verwandeln, um gesetzeswidrige wirtschaftliche Aktionen durchzuführen, was sich besonders auf die „Coleros“, die Hamsterer und die Wiederverkäufer beziehe. Zunächst habe man prophylaktische Maßnahmen durchgeführt und Geldstrafen verhängt.  Allerdings seien bei 280 Bürgern, die rückfällig wurden, rechtliche Schritte unternommen worden.

In der Sendung sprach Marrero Cruz  auch über einige Vorgehensweisen der „Coleros“, Hamsterer und Wiederverkäufer und lenkte die Aufmerksamkeit auf die Verantwortlichkeit der Personen, die Räumlichkeiten vermieten und sich dann nicht darum kümmerten, zu welchem Zweck diese verwendet würden.

Der Premierminister betonte, dass man aufgrund der Bedeutung dieser Aktionen, auch  Ersten Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas Armeegeneral Raúl Castro Ruz um seine Analyse und seine Zustimmung gebeten habe, der den Plan als eine populäre Operation bewertet habe.

Er habe auch dafür die Eingliederung der Revolutionären Streitkräfte als Unterstützung des Innenministeriums angewiesen und die Bedeutung hervorgehoben, die den Komitees der Verteidigung der Revolution, dem Frauenverband und dem Gewerkschaftsdachverband im Zentrum dieser Aktionen zukommen würden, da diese Organisationen Ausdruck der Kraft des Volkes seien.

Plan zur Bekämpfung im Detail

An der Ausarbeitung des Plans arbeitete man mit allen Organismen zusammen, insbesondere mit 11 nationalen Einrichtungen. Daraus ergaben sich die Aktionen, die gegen die „Coleros“, die Hamsterer und Wiederverkäufer und den illegalen Handel mit Devisen umgesetzt würden, sagte der Premierminister.

Er versicherte, dass die Grundprinzipien der Operation darin bestünden, alle Faktoren der Gesellschaft in einer Kraft in diesem Kampf zusammenzufassen, die Ladenzentren ausfindig zu machen, in denen besagte Akte und Ungesetzlichkeiten stattfinden, die Verantwortlichen auszumachen und die Beteiligung der Polizei, der Angestellten der involvierten Läden und Faktoren der Gemeinde zu verstärken.

Der Plan setzt sich zusammen aus :

Den Plänen der 11 Einrichtungen und enthält 166 konkrete Aktionen zur Bekämpfung.

Es wurden 2 979 Einkaufszentren oder Geschäfte ausgewählt, wo man diese Gesetzwidrigkeiten bekämpfen muss
Wegen seiner Komplexität wurden 361 Aktionspläne für die Provinzen ausgearbeitet.

Es wurden 3.054 Gruppen zur Bekämpfung gebildet, in denen das Volk und die verschiedenen Einrichtungen und Organisationen vertreten sind.

In Havanna ohne Hast

Auf die aktuelle Situation bei der Bekämpfung von COVID-19 eingehend sagte der Premierminister, dass  man die Verordnung der Phase zwei in der Hauptstadt nicht überstürzen dürfe, da es sich herausgestellt habe, dass sich dort der Schwanz der Epidemie befinde und die Bekämpfung am schwierigsten sei.

Was Mayabeque angeht, sagte er, dass es noch in Phase zwei verbleiben werde, dass man dort gut arbeite und günstige Ergebnisse erziele. In Artemisa habe man trotz positiver Arbeit wegen einiger Herde, die aufgrund von Disziplinlosigkeit und Nichteinhaltung der festgelegten Maßnahmen zustande gekommen seien, in einigen Gebieten Quarantänen verhängen müssen.

Was die humanitären Flüge angehe, so würden die ankommenden Reisenden in Havanna 14 Tage isoliert, um Risiken in den Provinzen zu verhindern.

http://de.granma.cu/cuba/2020-08-05/wir-handeln-auf-wunsch-des-volkes-dem-wir-etwas-schulden-und-nicht-fur-das-rudel-der-annexionisten

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