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Inland, Medien

Wenn der Spiegel über Trump und Biden berichtet, dann sind Lügen garantiert

von Thomas Röper – https://www.anti-spiegel.ru

Was der Spiegel über Trump und Biden schreibt, ist unerträglich. Einerseits lügt der Spiegel hemmungslos über Trump, andererseits verschweigt er alles über die längst unwiderlegbare Korruption von Joe Biden. Eine Zusammenfassung aus aktuellen Spiegel-Artikeln.

Wie immer gleich vorweg: Es geht hier nicht um pro oder contra Trump. Anti-Spiegel-Leser wissen das: Ich finde sehr vieles an Trumps Politik (vor allem auf der internationalen Bühne) schlicht unerträglich und inakzeptabel. Nehmen wir als Beispiele nur seine Politik gegenüber dem Iran, Israel, Venezuela, dem Völkerrecht insgesamt und so weiter.

Mir geht es hier nur um wahre Berichterstattung. Und damit hat der Spiegel ein echtes Problem, wie ich nun an Beispielen heutiger Spiegel-Artikel aufzeigen will.

Ist Trumps Kritik an der Briefwahl berechtigt?

Man darf bei dieser Frage nicht von deutschen Verhältnissen ausgehen, sondern man muss erklären, wie das in den USA läuft. Das tut der Spiegel nicht. In den USA gibt es kein Meldewesen, wie in Deutschland. In den USA müssen Menschen sich als Wähler registrieren lassen, um zur Wahl gehen zu dürfen. Die Wählerlisten werden jedoch schlampig geführt. Bei jeder US-Wahl machen Fälle Schlagzeilen, dass Wähler nicht in den Listen waren und nicht wählen durften. In den Listen werden auch längst Verstorbene geführt oder Menschen, die längst umgezogen sind. Dieses Problem macht bei jeder US-Wahl Schlagzeilen.

Wenn also Wahlzettel in den USA per Post verschickt werden, kann niemand sagen, wer sie bekommt, wer sie ausfüllt und wer sie in die Briefkästen steckt. Wenn man das weiß (und die Spiegel-Redaktion weiß das, denn sie berichtet bei jeder US-Wahl über diese Probleme), dann kann man sich nur schwer für das aussprechen, was derzeit in demokratisch regierten US-Bundesstaaten wie Kalifornien getan werden soll: Es soll jeder registrierte Wähler einen Wahlzettel per Post bekommen. Schon wegen der ungenauen geführten Wahllisten kann das niemand, der an einer fairen Wahl interessiert ist, befürworten.

Hinzu kommt, dass man dabei nicht kontrollieren kann, ob jemand, der per Briefwahl abgestimmt hat, nicht auch noch einmal im Wahllokal abstimmt.

Mehr noch: In den USA gibt es flächendeckende Massenunruhen. Trump spricht davon, dass Briefkästen geklaut oder angezündet werden können. Wer will das bestreiten, wenn man sich die derzeitigen Zustände in den USA anschaut? Und wer will bestreiten, dass die Vandalen, die dort teilweise die Straßen beherrschen, (diplomatisch ausgedrückt) eher den Demokraten zugeneigt sind, als Trump? Liegt da der Gedanke fern, dass die Randalierer vor den Wahlen bewusst Briefkästen anzünden könnten, die in eher republikanisch geprägten Vierteln stehen?

Hinzu kommt, dass zum Beispiel bei den Vorwahlen der Demokraten in New York, bei denen stark auf Briefwahl gesetzt wurde, ein Chaos ausgebrochen ist. Das hatte keinen Einfluss auf das Ergebnis, weil es ohnehin de facto nur noch Joe Biden als Kandidaten gibt. Aber was passiert, wenn es bei der knappen Präsidentschaftswahl landesweit zu einem solchen Chaos, über das US-Medien wie das Time-Magazin aus New York berichten, kommt?

Ob man ihn mag oder nicht, aber Trump hat allen Grund – und auch genug Belege -, den Briefwahlen, die vor allem von Demokraten regierte Staaten durchführen wollen, skeptisch gegenüber zu stehen.

Was der Spiegel daraus macht

Der Spiegel-Leser weiß von all dem nichts. Daher kann der Spiegel in einem heutigen Artikel folgende Zwischenüberschrift setzen:

„Belege für den angeblichen Betrug gibt es nicht“

Nach dieser – objektiv unwahren – Tatsachenbehauptung schreibt der Spiegel:

„Einige US-Staaten sehen die Briefwahl als Chance, die Abstimmung für die Wähler trotz der Coronavirus-Pandemie sicher durchzuführen. Wegen der Coronavirus-Pandemie erwarten Beobachter eine massive Zunahme der Stimmabgabe per Briefwahl, weil viele Menschen aus Angst vor einer Ansteckung Wahllokale meiden dürften.
Trump hat die Wahlmethode mit dem Hinweis auf Betrugsmöglichkeiten wiederholt in Zweifel gezogen – dabei aber auf jeglichen Beleg verzichtet. Ein solcher Beleg dürfte ohnehin schwer zu finden sein. In Wahrheit belegen nämlich Untersuchungen, dass es nur äußerst selten zu Wahlbetrug im Zusammenhang mit Briefwahl kommt.“

Der Spiegel verschweigt seinen Lesern bei dieser US-Wahl alle Probleme, die es in den USA mit der Wählerregistrierung gibt und über die er früher bei jeder US-Wahl berichtet hat. Der Spiegel verschweigt seinen Lesern auch all die Probleme, die es mit den Vorwahlen in New York gegeben hat.

Dafür erwähnt der Spiegel die Angst der Wähler vor Corona, die von ihm selbst und seinen gleichgesinnten Medien in den USA – CNN, New York Times, etc. – geschürt wird. Diese, den Demokraten nahe stehenden Medien, schüren die Corona-Angst, um dann mit dieser von ihnen selbst geschürten Angst ein Argument für die Briefwahl zu konstruieren, die in den USA zu Betrug geradezu einlädt.

Aber selbst wenn wir annehmen, dass es keinen bösartigen Betrug geben wird, weil die Demokraten ja so ehrliche Leute sind, so zeigt das Beispiel New York, dass Briefwahlen in den USA auch ohne böse Absichten ins Chaos führen können. Das Wort „Chaos“ habe in diesem Zusammenhang nicht ich geprägt, es stammt aus der Überschrift des oben verlinkten Artikels des Time-Magazins.

Und New York ist kein Einzelfall, es ist ein flächendeckendes Problem. In Philadelphia haben zehntausende Wähler bei den Vorwahlen ihre Wahlzettel zu spät bekommen und konnten daher nicht an den Wahlen teilnehmen.

Die Liste ließe sich fortsetzen, aber ein Spiegel-Leser weiß von all dem nichts und erfährt vom ehemaligen Nachrichtenmagazin stattdessen, Trump habe keine Belege für seine Befürchtungen geliefert. Das ist glatt gelogen, denn Trump nennt all diese Beispiele immer wieder als Belege für seine Skepsis gegenüber der Briefwahl. Dafür finden sich auf YouTube ungezählte Beispiele mit Aussagen von Trump zu dem Thema.

Biden war der korruptestes US-Vizepräsident der Geschichte

Anti-Spiegel-Leser wissen es, denn ich habe darüber ausführlich berichtet. Es sind Kontoauszüge und Telefonmitschnitte von Joe Biden veröffentlicht worden, die belegen, wie er durch Korruption in der Ukraine Millionen illegal abgegriffen hat. Die Chronologie des Skandals – inklusive der Quellen – finden Sie hier.

Diese Geschichte ist besonders entlarvend. Als im Mai 2020 die ersten dieser Unterlagen und Telefonmitschnitte veröffentlicht wurden, hat der Spiegel nämlich noch darüber berichtet. Der Spiegel-Artikel des Leiters des Moskauer Spiegel-Büros war jedoch so durchschaubar und plump, dass es mir ein Vergnügen war, ihn quasi „im Vorbeigehen“ in der Luft zu zerreißen. Die veröffentlichten Unterlagen und Tonbänder sind so eindeutig, das Leugnen keinen Sinn macht und entsprechend leicht war es, den Unsinn des Spiegel-Stadthalters in Moskau zu widerlegen, Sie finden das hier.

Auch der Spiegel dürfte bemerkt haben, dass Leugnen keinen Sinn macht. Und so hat der Spiegel über die Enthüllungen, Unterlagen und Tonbänder, die bei weiteren Pressekonferenzen Ende Juni und Anfang Juli veröffentlicht wurden, gar nicht mehr berichtet hat. Ein Spiegel-Leser hat davon nie gehört, der Spiegel versucht nicht einmal mehr, die Vorwürfe abzustreiten, er verschweigt sie einfach. Das ist auch verständlich, denn vor allem die Veröffentlichungen von Anfang Juli waren so brisant, dass ich etwas getan habe, was es sonst auf dem Anti-Spiegel gar nicht gibt: Ich habe zwei Eilmeldungen veröffentlicht (sie finden sie hier und hier).

Anti-Spiegel-Leser wissen es: Mein Ehrgeiz ist es nicht, der Schnellste zu sein, ich berichte meist mit Verspätung, weil eine gründliche Analyse und Überprüfung von Quellen eben Zeit kostet. Daher waren die Eilmeldungen eine absolute Ausnahme.

Aber Spiegel-Leser erfahren von den veröffentlichten Bändern und Unterlagen nichts, obwohl ihre Echtheit nicht ernsthaft bestritten wird.

Was der Spiegel stattdessen berichtet

In einem weiteren Artikel hat der Spiegel heute über Ermittlungen gegen Trump berichtet. Und das klingt wirklich schlimm. Der Artikel erschien unter der Überschrift „Streit über Finanzunterlagen – Ermittlungen gegen Trump weiten sich aus“ und begann mit folgender Einleitung:

„Bisher nahm man an, die Staatsanwaltschaft ermittle wegen angeblicher Schweigegeldzahlungen. Nun wird in Donald Trumps Unterlagen offenbar nach Hinweisen auf Versicherungs- und Bankbetrug durch seine Firma gesucht.“

Dann erklärt der Spiegel seinen Lesern mal wieder ausführlich, wie böse Trump ist und dass ein Staatsanwalt namens Cyrus Vance gegen Trump ermittelt.

Was der Spiegel verschweigt: Cyrus Vance Jr. ist ein eingefleischter Demokrat und Trump-Hasser. Das ist nicht verboten, aber es wirft doch Fragen auf, ob dessen Ermittlungen gegen Trump wirklich mit Verfehlungen Trumps zu tun haben, oder nur eine weitere Intrige der Demokraten sind, wie zum Beispiel die längst widerlegte Russlandaffäre.

Vance heißt übrigens mit vollem Namen Cyrus Vance Junior und sein Vater, Cyrus Vance, war Außenminister unter Jimmy Carter. Auch das ist okay, aber der Spiegel verschweigt seinen Lesern leider, dass es sich bei dem Staatsanwalt um einen eingefleischten Demokraten aus einer demokratischen Politikerdynastie handelt.

Weiter unten kann man im Spiegel-Artikel lesen:

„“Unbestrittene“ Medienberichte über „möglicherweise umfangreiches und langwieriges kriminelles Verhalten bei der Trump Organisation“ machten deutlich, dass seine Behörde eine rechtliche Grundlage habe, Finanzunterlagen von Trumps Buchhalterfirma Mazars anzufordern, erklärte Vance.“

Das ist wirklich ein genialer Staatsanwalt! Er beruft sich bei seinen Ermittlungen nicht etwa auf die Ergebnisse seiner Ermittlungen, sondern auf Medienberichte. Wenn also zum Beispiel die New York Times in einem bösartigen Artikel unbewiesene Anschuldigungen gegen Trump erhebt, dann haben wir einen solchen Medienbericht, auf den Vance sich berufen kann. Habe nur ich bei einer solchen Konstellation das Gefühl, dass die Ermittlungen eher politischer, als faktischer Natur sind?

Nachdem der Spiegel seinen Leser ausführlich von Trumps Schuld überzeugt hat, kommt erst am Ende des Artikels auch mal eine Stellungnahme von Trumps Anwälten, die nach dem Lesen des Artikels natürlich unglaubwürdig wirkt:

„Trumps Anwälte hatten ein New Yorker Gericht vergangene Woche aufgefordert, die Staatsanwaltschaft an der Vollstreckung der Aufforderung unter Strafandrohung zu hindern. Die sogenannte Subpoena sei „wahnsinnig umfassend“ und „in böser Absicht“ ausgestellt worden, argumentierten sie.“

Der Staatsanwalt hat – so Trumps Anwälte – also viel mehr Unterlagen angefordert, als nötig, und sie nennen das „bösartig“. Wenn man im Hinterkopf hat, dass der Staatsanwalt ein Trump-Hasser ist und sich bei seinen Ermittlungen auf Medienberichte, anstatt auf Ermittlungsergebnisse beruft, dann klingen die Klagen von Trumps Anwälten weit weniger unglaubwürdig.

Gut, dass der Spiegel seinen Lesern all das verschweigt.

Was der Spiegel sonst noch verschweigt

Erinnern Sie sich noch an Sonderermittler Mueller? Das war der, der Trump illegale Kontakte mit Russland nachweisen sollte und absolut nichts gefunden hat. Aber er und seine Ermittlungen in der sogenannten „Russlandaffäre“ haben jahrelang die Medien beherrscht.

Kennen Sie Sonderermittler Durham? Nein?

Das wundert mich nicht, denn die deutschen „Qualitätsmedien“ verschweigen konsequent, dass es ihn überhaupt gibt. Der untersucht nämlich die Vorwürfe gegen Clinton und Biden in der Frage, wie es überhaupt zu den Mueller-Ermittlungen kommen konnte, wenn da so derart absolut gar nichts dran war. Immerhin hat das FBI dabei eine wichtige Rolle gespielt und das Trump-Wahlkampfteam ausspioniert. Das ist illegal und wäre ein weit größerer Skandal, als Watergate. Bei Watergate hat Nixon noch zwei Kleinkriminelle die Drecksarbeit machen lassen, bei Trumps Wahlkampf hat Obama das FBI auf den ungeliebten Konkurrenten gehetzt.

Aber davon erfährt der Konsument der deutschen „Qualitätsmedien“ nichts.

Und das, obwohl bereits reichlich interne Memos des FBI zu dem Fall öffentlich geworden sind, die alle belegen, dass das FBI gegen seine eigenen Regeln und ohne objektiven Grund Trump spioniert hat. Das war politisch motiviert, wie veröffentlichte Memos eindeutig belegen.

Und im Gegensatz zu Mueller oder Vance, die als ausgewiesene Trump-Hasser gegen Trump ermittelt haben oder noch ermitteln, ist Durham kein Trump-Anhänger oder Biden-Hasser. Durham hat einen einwandfreien Ruf als Ermittler und hat unter Clinton, Bush junior und Obama gearbeitet und spektakuläre Fälle aufgedeckt, wie die New York Times berichtet hat.

Verständlich, dass die deutschen „Qualitätsmedien“ das lieber verschweigen.

Wenn der Spiegel über Trump und Biden berichtet, dann sind Lügen garantiert

Diskussionen

2 Gedanken zu “Wenn der Spiegel über Trump und Biden berichtet, dann sind Lügen garantiert

  1. Apropos little known facts:

    Trump war ein guter Bekannter von Jeffrey Epstein und hat auch dessen Love Island besucht.
    Eppstein hatte auch Verbindungen zum inneren Kreis. Trumps Arbeitsminister Alex Acosta musste zurücktreten, nachdem enthüllt wurde, dass er 2008 einen Gefälligkeitsvertrag für Epstein abgeschlossen hatte, während er als US-Staatsanwalt in Miami tätig war. Trump selbst sagte dem New Yorker Magazin 2002, dass Epstein „ein toller Kerl“ sei und „viel Spaß mache“, und fügte hinzu: „Es wird sogar gesagt, dass er schöne Frauen so sehr mag wie ich, und viele von ihnen sind auf der jüngeren Seite. Kein Zweifel – Jeffrey genießt sein soziales Leben“. Es Aufnahmen von Trump von 1992 wie er gemeinsam mit Epstein feiert. Die Clips zeigen zwei minderjährige Frauen mit dem Präsidenten, der auf eine von ihnen zeigt und sagt: „Seht sie euch da hinten an, die ist heiß.“

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    Verfasst von I.M. TOPAS | 11. September 2020, 14:25
  2. Das Prinzip ist bekannt: Immer weiter mit Dreck werfen, irgend etwas bleibt schon hängen.

    Die Kampagne erinnert sehr stark an die Show gegen Clinton, als der nützliche Idiot Donald an der Macht gehalten wurde.

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    Verfasst von FAPSI | 5. August 2020, 17:25

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